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Therapie hilft nicht

Meniken

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Hallo liebe Leute,

ich bin seit 4 Jahren in TP Therapie wegen Ängsten und Depression. Auch wenn die Therapie eine leichte Erleichterung gebracht hat, fühle ich mich noch lange nicht gesund. Habe regelmäßige Tiefs und meine Ängste blockieren mich im Alltag sehr.


Deswegen und weil meine 100 Sitzungen durch sind, bin ich auf der Suche nach einem neuen Therapeuten. Abgesehen davon dass die Suche eh schwierig genug ist (2 freie Plätze von 50 Therapeuten), erwecken alle Therapeuten, bei denen ich bis jetzt probatorische Sitzungen hatte, keinen kompetenten Eindruck.

Eine Therapeutin (VT) hat zum Beispiel 7 Sitzungen lang teils zusammenhanglose Fragen über mein Leben gestellt und auf meine Nachfrage was sie glaubt mein problem ist und wie man das auflösen könnte, bekam ich eine wage Antwort es ist ein langer Prozess. Also hatte sie keine Ahnung.

Ein anderer Therapeut (VT) hat ehrlich gesagt er wisse nicht wie er mir helfen kann.

Meine jetzige Therapeutin (TP) sagt mir das gleiche schon seit Jahren. Sie sagt sie weiß nicht wie sie mir helfen kann und dass sie glaubt, dass ich nie gesund werde.

Und der letzte Therapeut (TP), bei dem ich war, hat nach 5 probatorische Sitzungen zwar ungefähr die Ursache gefunden (bzw. mir Recht gegeben, als ich die Ursache genannt habe). Auf meine Frage wie man das ganze auflöst, hat er sehr ahnungslos gewirkt und mir nichts genaueres antworten können außer dass man sowas normalerweise in VT macht.

Ach in einer Tagesklinik (TP+VP) war ich auch schon, es war die schlimmste Erfahrung ever, die haben mich nämlich gar nicht ernst genommen und mir unterstellt ich würde simulieren. Bin dann gegangen.

Ich bin sehr sehr verzweifelt. Ich investiere so viel Zeit um in die Therapie zu gehen bzw. einen geeigneten Therapeuten zu finden und komme nicht voran.


Meine Therapeutin sagte mir letztens ich müsste mir selbst helfen. Und meine Betreuerin von ambulant betreuten Wohnen, die von meiner erfolglosen Suche Bescheid weiß, sagte mir heute das gleiche.

Ist das überhaupt normal was ich erlebe? Ist es erstens normal dass Therapeuten keine Ahnung haben wie man Depression und Ängste auflösen kann? Und ist das normal, dass sie mir die Verantwortung für meine Heilung komplett abgeben, nach dem sie selbst daran gescheitert sind? Wie kann ich besser wissen was mich heilt, als ein Mensch mit 10-jähriher Ausbildung? Wie kann ich mir selbst helfen wenn professionelle Therapeuten es nicht können?


Es ist auch nicht so, dass ich es nicht versuche. Seit Jahren lese ich sehr viel über meine Krankheit, wende viele selbst verschiedene Regulationsubungen an, die ich selbst herausgesucht habe, höre mir täglich Affirmationen an, meditiere und übe mich im positiven Denken und bringe mir gesunde Konfliktlösungskompetenzen bei - alles nur dank meiner eigenen Motivation und Recherche.

Trotzdem habe ich bis jetzt nicht geschafft mich zu heilen, weil mir Methoden fehlen, an tieferer Ursache anzuknüpfen. Ich habe immer gedacht, dass genau das in einer Therapie Ausbildung beigebracht wird. Und genau deswegen bin ich in die Therapie gegangen.

Ist es fair, mir die Schuld dafür zu geben, dass meine Therapie bis jetzt nicht erfolgreich war? Ist es wirklich meine Verantwortung mich selbst zu heilen? Einem krebskranken sagt man ja auch nicht er solle sich selbst heilen. Warum dann einem depressiven?

Gibt es denn nicht altbewährte Techniken, die man normalerweise bei meiner Diagnose anwendet? Warum weiß kein einziger Therapeut, bei dem ich war, was davon? Ich bin ehrlich gesagt ziemlich verblüfft und brauche einen Rat.

14.06.2022 17:49 • #1


Tealight

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Als Idee
Vielleicht liegt es ja gar nicht da dran, damit Du dich besser fühlst, in dem du über bestimmt Themen Dich unterhälst ....

Vielleicht hat dein Körper Defizite im Nährstoff Haushalt und Du dich deshalb schlecht fühlst.... Keine Kraft hast, keine Motivation ect ....

Und ja, die Therapeuten haben Recht mit ihrer Aussage. Jeder ist dafür verantwortlich, damit es ihm wieder gut geht... Jeder muss für sich den Schlüssel suchen und finden...

14.06.2022 17:58 • #2



Hallo Meniken,

Therapie hilft nicht

x 3#3


Meniken

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Zitat von Tealight:
Vielleicht hat dein Körper Defizite im Nährstoff Haushalt und Du dich deshalb schlecht fühlst.... Keine Kraft hast, keine Motivation ect ....

Danke für den Tipp. Das Blut wurde bei mir untersucht. War alles in Ordnung.


Zitat von Tealight:
Jeder muss für sich den Schlüssel suchen und finden.

Wie denn?

14.06.2022 18:08 • #3


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Kate

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Hi,
es ist tatsächlich so, dass man sich nur selbst heilen kann. Therapie ist Hilfe zur Selbsthilfe durch viele verschiedene Denkanstöße und Techniken.
Und wir selbst sind grundsätzlich die Experten unserer Krankheit, seelisch bedingt. Nur ich weiß wie ich mich wann fühle, dass kann mein Therapeut nicht wissen, deshalb erkläre ich es ihm und er versucht dann mir zu helfen, dass ich mir helfen kann.
Verstehst Du wie ich das meine?

Die Psyche ist so komplex, das kann ein anderer Mensch, selbst nach jahrelanger Ausbildung gar nicht erfassen.

Aber Du kannst lernen Dich besser zu verstehen, und dann kann ein Weg hin zur Heilung erfolgen. Was natürlich dennoch immens schwer ist.

LG Kate

14.06.2022 18:12 • x 3 #4


Tealight

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Zitat von Meniken:
Danke für den Tipp. Das Blut wurde bei mir untersucht. War alles in Ordnung. Wie denn?

Das geht nur ,in dem man sich Gedanken macht.
Man macht sich viele Gedanken drüber, falls einem was stört.
Diese Dinge werden durchdacht, bis man eine Lösung findet.

Mag sein, das ein Therapeut dabei Hilfestellung geben kann aber den Schlüssel dazu, ist deine Aufgabe ihn zu finden.
Es ist dein Körper dein Leben. Du bist dafür verantwortlich...
So sehe ich das ....

14.06.2022 18:27 • #5


Tealight

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Zitat von Meniken:
Danke für den Tipp. Das Blut wurde bei mir untersucht. War alles in Ordnung. Wie denn?

Bestimmt Vitamine muß man extra untersuchen lassen.

Zb Vitamin B12 und Vitamin D .....
Diese beiden muss man aber selber bezahlen.

Im Blut ist leider nicht alles zu finden. Ich habe vor Monaten eine Haar Analyse machen lassen, sie ist genauer.

14.06.2022 18:30 • #6


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Jedi

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Zitat von Meniken:
ich bin seit 4 Jahren in TP Therapie wegen Ängsten und Depression.

Um welche Angsterkranung handelt es sich bei Dir ?
Wie sah Deine therapeutische Arbeit damit aus ?

War bei Dir zuerst die Angsterkrankung u. dann folgte die Depression oder war es bei Dir umgekehrt ?
-----------
Zitat von Meniken:
erwecken alle Therapeuten, bei denen ich bis jetzt probatorische Sitzungen hatte, keinen kompetenten Eindruck.

Woran machst Du das fest ?
Ich finde dies schwierig zusagen, wenn man noch in den probatorischen Sitzungen steckt.
Hattest Du bei den TP nachgefragt , ob die Behandlung einer Angsterkrankung zu ihren Schwerpunkt zählt ?
Das man einen TP villt. für nicht Kompetent hält, kann manchmal auch daran liegen, dass genau dieser TP,
die Behandlung einer Angsterkrankung, nicht als sein Schwerpunkt-Gebiet hat.
Frage da immer gerne speziell nach u. dann wirst Du sicher noch den richtigen TP finden können.
Wünsche Dir da Erfolg, auch wenn ich weiß, dass es gerade etwas mit der Suche schwierig ist.
----
Zitat von Kate:
Therapie ist Hilfe zur Selbsthilfe

Das ist so auch meine persönliche Erfahrung u. mein TP sagte oft zu mir, dass die wahre Therapie beginnt,
wenn ich nach der Sitzung bei ihm, seine Praxistür hinter mir geschlossen hätte - da war viel wahres dran !

14.06.2022 18:50 • #7


Meniken

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Zitat von Kate:
er versucht dann mir zu helfen, dass ich mir helfen kann.
Verstehst Du wie ich das meine?

Ich verstehe was du meinst. Ich habe gehört dass andere Menschen bestimmte Techniken an die Hand bekommen, wie man da und damit umgehen kann. Das verstehe ich unter Hilfe zur Selbsthilfe. Meine Therapeutin hat mir nie solche Sachen beigebracht. Sie redet einfach meistens mit mir oder macht EMDR. Was im Moment auch eine Erleichterung bringt aber langfristig hat sich nicht viel verändert.
Zitat von Tealight:
Diese Dinge werden durchdacht, bis man eine Lösung findet.

Ich suche seit etwa 6 Jahren eine Lösung und finde keine. Ziemlich frustrierend. Besonders wenn dann mir gesagt wird, ich müsste es können. Keine Ahnung wie die anderen es schaffen. Ich kenne viele Menschen, die jahrelang in die Therapie gegangen sind und immernoch krank sind. Die, denen die Therapie geholfen hat, hatten wirklich gute Therapeuten, die Strategie hatten und gute Techniken/Methoden wussten, wie man denjenigen ans Ziel bringt. Bei denen hat's dann mit der Heilung geklappt.
Zitat von Tealight:
Zb Vitamin B12 und Vitamin D .....
Diese beiden muss man aber selber bezahlen

Ich nehme vorsorglich A-Z Nahrungsergänzungsmittel. Das müsste alle Mängel ausgleichen.
Zitat von Tealight:
Im Blut ist leider nicht alles zu finden. Ich habe vor Monaten eine Haar Analyse machen lassen, sie ist genauer.

Auch privat bezahlt?
Zitat von Jedi:
Um welche Angsterkranung handelt es sich bei Dir ?

Angststörung und Depression gemischt
Zitat von Jedi:
Wie sah Deine therapeutische Arbeit damit aus ?

Wir haben viel über meine Kindheit gesprochen und vermutete Ursache. Meine Therapeutin arbeitet wie gesagt meistens mit EMDR.
Zitat von Jedi:
War bei Dir zuerst die Angsterkrankung u. dann folgte die Depression oder war es bei Dir umgekehrt ?

Es ist wirklich beides fast gleichzeitig aufgetaucht.
Zitat von Jedi:
Woran machst Du das fest ?

Daran dass ich wenn ich nach einem Weg raus aus der Depression oder Angst frage, kommt keine Antwort. Ich finde ein Therapeut muss zumindest eine ungefähre Strategie haben.
Zitat von Jedi:
Hattest Du bei den TP nachgefragt , ob die Behandlung einer Angsterkrankung zu ihren Schwerpunkt zählt ?

Ich habe genau genommen alle diese Therapeuten im Internet rausgesucht weil es in ihrem Profil Angst als Schwerpunkt stand. Nur bei persönlicher Nachfrage kam Ach, das habe ich drin stehen? Hmm.. weiß ich nicht mehr. Also wohl nicht ernst gemeinter Schwerpunkt ‍️
Zitat von Jedi:
Wünsche Dir da Erfolg, auch wenn ich weiß, dass es gerade etwas mit der Suche schwierig ist.

Danke sehr!

14.06.2022 19:27 • x 1 #8


Tealight

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Zitat von Meniken:
Ich suche seit etwa 6 Jahren eine Lösung und finde keine. Ziemlich frustrierend. Besonders wenn dann mir gesagt wird, ich müsste es können. Keine Ahnung wie die anderen es schaffen. Ich kenne viele Menschen, die jahrelang in die Therapie gegangen sind und immernoch krank sind. Die, denen die Therapie geholfen hat, hatten wirklich gute Therapeuten, die Strategie hatten und gute Techniken/Methoden wussten, wie man denjenigen ans Ziel bringt. Bei denen hat's dann mit der Heilung geklappt.

Kommt wahrscheinlich immer auf das Problem drauf an...
Vielleicht sind bei dir die Gedankengänge noch nicht ausgereift vielleicht ist es etwas, was in deinem Naturell ist, und du vielleicht damit zufrieden bist und deshalb auf keine Lösung kommst. ...
Frag doch beim nächsten mal, die Therapeutin was sie genau damit meint.
Vielleicht haben aber auch manche Themen nie ein Ende und man beschäftigt sich sein Leben lang damit. Wieso warum, was so ist ...

Zitat von Meniken:
Ich nehme vorsorglich A-Z Nahrungsergänzungsmittel. Das müsste alle Mängel ausgleichen.

Wenn du meinst...


Zitat von Meniken:
Auch privat bezahlt?

Ja, die Haar Analyse bezahlt man selbst.
Geht ja auch um meine Gesundheit

14.06.2022 20:19 • #9


Meniken

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Zitat von Tealight:
Frag doch beim nächsten mal, die Therapeutin was sie genau damit meint.

Womit? Dass ich nie gesund werde?
Zitat von Tealight:
Geht ja auch um meine Gesundheit

Ach toll, dann dürfen wir ab sofort alle Arztbehandlungen privat bezahlen. Geht ja um unsere Gesundheit

14.06.2022 20:34 • #10


Kaddl

Vielleicht brauchst du nicht explizit Therapie, sondern einfach jemand zum reden, der dir dein Päckchen, das wir alle tragen, leichter macht, wegen geteiltes Leid ist halbes und der ähnliche Probleme hat, damit es nicht am Ende von einem Gesunden heisst, du wärst ein toxischer Energievampir.

Versuch doch mal andere Betroffene aufzutreiben...zwecks gegenseitiger Hilfe, wenn die Hilfe zur Selbsthilfe nicht reicht.

14.06.2022 20:43 • #11


Meniken

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Zitat von Kaddl:
Vielleicht brauchst du nicht explizit Therapie, sondern einfach jemand zum reden

Wenn das so wäre, wäre ich jetzt schon gesund. Weil wir quatschen sehr viel mit meiner Therapeutin.

Ich finde Gespräche mit depressiven Freundinnen noch schlimmer. Die jammern 5 Mal mehr als ich obwohl sie doppelt so lange in Therapie sind. Am Ende höre ich nur ihren Beschwerden zu und verschenke meine letzte Energie. Nein, danke. Da rede ich lieber mit jemand gesundem.
Zitat von Kaddl:
wenn die Hilfe zur Selbsthilfe nicht reicht


Ich bin der Meinung, dass ich überhaupt keine Hilfe zur Selbsthilfe bekomme. Wir führen erleichternde Gespräche. Aber das ähnelt tatsächlich einem Gespräch mit einer Freundin. Ich erzähle was und sie reagiert dementsprechend. Manchmal macht sie EMDR. Das war's. Keine Techniken, keine Hilfe zur Selbsthilfe. Ich kann höchstens meine negative Emotionen bei ihr ablassen. Das war's. Laufen alle Therapien so ab?

14.06.2022 20:53 • #12


Kaddl

Zitat von Meniken:
Laufen alle Therapien so ab?


Naja, es gibt haufenweise Listen im Internet, Apps mit VT Techniken, und dass du bereits welche kennst, hattest du ja erwähnt.
Ich habe von Therapien enttäuscht meinen eigenen Therapieplan geschrieben, aber ohne die Vorgaben/Ideen/Input wäre ich da gar nicht drauf gekommen.

Gegen mein eigentliches Problem hilfts nicht, aber es hält mich vom Suizid ab und hebt meine Laune.

Bist du männlich? Vielleicht brauchste nen Kumpel statt lauter Weiber?

14.06.2022 21:03 • #13


Tealight

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Zitat von Meniken:
Womit? Dass ich nie gesund werde?

Du weißt anscheinend nicht was du machen sollst frage doch einfach ganz genau nach, was dich interessiert...

Zitat von Meniken:
Ach toll, dann dürfen wir ab sofort alle Arztbehandlungen privat bezahlen. Geht ja um unsere Gesundheit

Bestimmte Dinge muß man selbst bezahlen, richtig...
Jeder Mensch möchte das es einem gut geht. Damit es klappt, sollte man das bestmögliche machen. Da bestimmte Untersuchungen oder Kontrollen von der Krankenkasse nicht bezahlt werden, muß man es selbst bezahlen.
Deine Vitamine, die du dir besorgst, zahlst du ja auch.

14.06.2022 21:09 • #14


Tealight

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Zitat von Meniken:
EMDR.

Guck mal im YouTube, unter emdr...
Dort wird erklärt, wie es geht. Auf was du dabei achten solltest...

14.06.2022 21:11 • #15


Meniken

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Zitat von Kaddl:
Apps mit VT Techniken, und dass du bereits welche kennst, hattest du ja erwähnt.

Ja danke, ich benutze zur Zeit moodgym. Apropos da habe ich an einem Tag mehr gelernt als in 4 Jahren meiner Therapie
Zitat von Kaddl:
eigenen Therapieplan geschrieben, aber ohne die Vorgaben/Ideen/Input wäre ich da gar nicht drauf gekommen.

Das freut mich dass du etwas gefunden hast was dir hilft! Bzw. selbst erstellt. Danke für deine Ehrlichkeit, dass du dafür erstmal Ideen von außen gebraucht hast. Der Meinung bin ich auch. Eher ich mir selbst helfen kann, brauche ich gute Ideen/Techniken von außen. Ich habe gehofft ich finde sie in Therapie. Aber anscheinend habe ich mich geirrt. Wo hast du deine Ideen hergeholt?
Zitat von Kaddl:
Gegen mein eigentliches Problem hilfts nicht, aber es hält mich vom Suizid ab und hebt meine Laune.

Symptombekämpfung. Es scheint das einzige zu sein, wozu die heutige Psychotherapie fähig ist.
Zitat von Kaddl:
Bist du männlich? Vielleicht brauchste nen Kumpel statt lauter Weiber?

Nein, ich bin weiblich. Hatte auch schon männliche und weibliche Therapeut/-innen.

14.06.2022 21:12 • #16


Meniken

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Zitat von Tealight:
Du weißt anscheinend nicht was du machen sollst frage doch einfach ganz genau nach, was dich interessiert...

Ich habe ihr schon alles gesagt. Sie antwortete sie kann mir nicht helfen. Ich solle mir selbst helfen. Damit hat mein Thread angefangen. Wie - hat sie auch keine Ahnung.
Zitat von Tealight:
Da bestimmte Untersuchungen oder Kontrollen von der Krankenkasse nicht bezahlt werden, muß man es selbst bezahlen.

Es ist traurig, dass genau die Untersuchungen, die auf Ursache abzielen, nicht bezahlt werden.
Zitat von Tealight:
Guck mal im YouTube, unter emdr...
Dort wird erklärt, wie es geht. Auf was du dabei achten solltest...

Habe ich mir schon angeschaut. Laut YouTube Videos besteht EMDR Sitzung aus 8 Schritten. Meine Therapeutin macht nur einen

14.06.2022 21:16 • #17


Tealight

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Zitat von Meniken:
Ich habe ihr schon alles gesagt. Sie antwortete sie kann mir nicht helfen. Ich solle mir selbst helfen. Damit hat mein Thread angefangen. Wie - hat sie auch keine Ahnung.

Dann musst du dir weiterhin Gedanken machen...
Vielleicht hilft dir aufschreiben für dich ganz alleine...
Ich kenne dein Problem nicht und du musst es auch nicht erzählen.
Fakt ist einfach, das jeder Mensch die Lösung in sich trägt.

Zitat von Meniken:
Es ist traurig, dass genau die Untersuchungen, die auf Ursache abzielen, nicht bezahlt werden.

Ja, so ist das System...
Unter dem Strich geht es immer ums Geld...

Zitat von Meniken:
Habe ich mir schon angeschaut. Laut YouTube Videos besteht EMDR Sitzung aus 8 Schritten. Meine Therapeutin macht nur einen

Versuch raus zu bekommen, wie alle Schritte gehen...
Guck vielleicht direkt im Netz nach EMDR. Normal findet man dort alles.

14.06.2022 21:29 • #18


Meniken

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Zitat von Tealight:
Vielleicht hilft dir aufschreiben für dich ganz alleine..

Danke für den Tipp. Mein Tagebuch ist mein täglicher Begleiter.
Zitat von Tealight:
Versuch raus zu bekommen, wie alle Schritte gehen...

Und dann? EMDR bei sich selbst machen?

14.06.2022 21:35 • #19


Tealight

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Zitat von Meniken:
Und dann? EMDR bei sich selbst machen?


Ja, warum nicht was spricht dagegen...

14.06.2022 21:46 • #20


Meniken

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@Tealight also soll ich dann Therapie komplett aufgeben und versuchen eine bessere Therapeutin für mich zu werden als alle extra dafür ausgebildete Leute in diesem Land?

14.06.2022 21:50 • x 1 #21


Kaddl

Manchmal findet man auch Knackpunkte von sich selbst, wenn man anderen hilft.

Also du könntest dich auf deine depressiven Freundinnen stürzen, dich kurz leergesaugt fühlen,wie die Theras, die - so klingt es zumindest - versuchen, dich aus demselben Grund loszuwerden/abzuspeisen und wen du ne Freundin/Freundinnen hast, die mitmachen, sucht ihr euch im Internet alles was hilfreich klingt und probiert es aus.

Meine Ideen hab ich mir von den stationären Aufenthalten und in Foren zusammengesammelt und ein bisschen was aus Apps.

Nach dem, was mich ansprach und auch nach ein paar mal probieren gepasst und funktioniert hat.

Z.b. die Meditationsapp Atom, abends nochmal ne Runde um den Block (hilft beim einschlafen), intuitives Essen, rechtzeitig von triggernden Inhalten weg an schlechten Tag, an Guten versuchen die auszuhalten, Handarbeiten zur Ablenkung...such things.

14.06.2022 21:51 • #22


Meniken

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Zitat von Kaddl:
Z.b. die Meditationsapp Atom, abends nochmal ne Runde um den Block (hilft beim einschlafen), intuitives Essen, rechtzeitig von triggernden Inhalten weg an schlechten Tag, an Guten versuchen die auszuhalten, Handarbeiten zur Ablenkung.

Danke sehr! Ich werde das eine oder andere ausprobieren. Moodgym habe ich auch aus einem Forum mitgenommen - war ein guter Tipp. Ich glaube die Menschen die das gleiche mitgemacht haben, wissen echt oft die besseren Auswege.


Zitat von Kaddl:
Theras, die - so klingt es zumindest - versuchen, dich aus demselben Grund loszuwerden/abzuspeisen u


Also glaubst du, dass sie mich abwimmeln mit dem Spruch hilf dir selbst weil sie kein Bock haben mir zuzuhören? Ist es denn nicht ihr Job wofür sie soweit ich weiß 100Euro die Stunde kriegen ?


Zitat von Kaddl:
sucht ihr euch im Internet alles was hilfreich klingt und probiert es aus


Also die depressiven Freundinnen, die ich kenne sind nicht so wie ich, die ständig nach Lösungen sucht. Sie meckern lieber, dass die Welt sch. ist, und wollen nur Aufmerksamkeit und Mitleid. Ich merke es daran, dass wenn ich ihnen Tipps gebe, setzen sie keins davon um. Außerdem möchte ich keine kostenlose Ersatz-Therapeutin sein. Alle Freundinnen, auch die gesunden, weinen sich eh schon bei mir aus und holen sich Tipps, weil ich mittlerweile schon fast-Psychologin bin, durch all das Wissen was ich mir in den letzten Jahren angesammelt habe. Nur die nicht-depressiven setzen meine Tipps zumindest um, wodurch ein Teil der Energie in Form von Dankbarkeit und Mitfreude zurück fließt. Trotzdem wünsche ich mir eigentlich eher jemanden der mir hilft. Anderen helfe ich schon viel. Mein Freund sagt sogar viel zu viel.

Mit den depressiven gehe ich dann lieber zu einer Veranstaltung. Da haben wir beide was gewonnen. Sie kommen aus ihrer negativen Gedankenspirale raus und ich habe auch was schönes erlebt.

Nur mir selbst kann ich nicht helfen weil ich jemanden brauche der von außen guckt. Blind Spots hat noch keiner abgeschafft.

14.06.2022 22:08 • #23


Kaddl

Zitat von Meniken:
Nur mir selbst kann ich nicht helfen weil ich jemanden brauche der von außen guckt. Blind Spots hat noch keiner abgeschafft.

Jammerst du bei all deinen Freundinnen nicht zurück?
Haben die schon mal was - untherapeutisches - zu deinen Problemen gesagt?

14.06.2022 22:12 • #24


Tealight

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Zitat von Meniken:
@Tealight also soll ich dann Therapie komplett aufgeben und versuchen eine bessere Therapeutin für mich zu werden als alle extra dafür ausgebildete ...

So wie es aussieht, bekommst du nicht das, was du von der Therapeutin erwartest...
Werde dein eigener Therapeut ...
Vielleicht kommst du dabei auf die Lösung deiner Sorgen...

14.06.2022 22:18 • #25


Meniken

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Zitat von Kaddl:
Jammerst du bei all deinen Freundinnen nicht zurück?

Nein. Sehr selten. Ich bin ein Mensch der gewohnt ist selbst meine Probleme zu lösen. Ich will meine Freunde nicht als Ersatz-Therapeuten missbrauchen. Ich habe lieber eine schöne Zeit mit denen. Ich hole mir höchstens Tipps wenn ich zwischenmenschliche Probleme habe. Wenn ich einfach depressiv drauf bin oder durch Ängste blockiert, dann bleibe ich alleine Zuhause und Versuche einen Weg zu finden meine Stimmung hochzuheben. Manchmal klappt es, oft auch nicht. Auf jeden Fall meide ich dann jeglichen Kontakt, weil ich keinen mit meiner negativen Energie Überschütteln möchte.

All meine schwerwiegenden Probleme bespreche ich mit meiner Therapeutin und Betreuerin.

Der einzige dem ich meine negativen Gedanken anvertraue, ist mein Freund aber er weiß mir oft auch nicht zu helfen. Er hört dann zu und fühlt mit, aber helfen kann er nicht.
Zitat von Kaddl:
Haben die schon mal was - untherapeutisches - zu deinen Problemen gesagt?

Also ehrlich gesagt die meisten Freunde von mir wissen nicht mal was von meiner Diagnose. Es wissen nur meine Familie und mein Freund. Ich möchte meine Freundschaften wie gesagt nicht durch meine Probleme belasten. Außerdem möchte ich kein Mitleid. Wenn ich meine Freunde treffe, dann will ich einfach was schönes unternehmen, etwas was mir positive Energie gibt.

14.06.2022 22:23 • #26


Meniken

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Zitat von Tealight:
Werde dein eigener Therapeut ...
Vielleicht kommst du dabei auf die Lösung deiner Sorgen...

Danke! Werde es wohl versuchen müssen. Mir bleibt ja angesichts der aktuellen Lage gar nichts übrig. Ich habe wirklich nämlich überlegt die Therapeutensuche ganz aufzugeben. Nachdem ich alle 50 Therapeuten in meiner Stadt durchgerufen habe, die angeblich auf Angst spezialisiert sein sollten und nicht Mal einer dabei rumkam, der den Anschein erweckt mir helfen zu können, habe ich auch schon überlegt ob die Zeit nicht besser angelegt wäre, mich selbst versuchen zu therapieren. Bücher zu lesen etc.

Ich bin mir sogar sicher, dass wenn ich jetzt Psychologie studiere und Therapieausbildung mache, bin ich schneller dran mich zu heilen als wenn ich noch 10 Jahre zu einer Therapie gehe

14.06.2022 22:33 • x 1 #27


Tealight

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Zitat von Meniken:
Danke! Werde es wohl versuchen müssen. Mir bleibt ja angesichts der aktuellen Lage gar nichts übrig. Ich habe wirklich nämlich überlegt die ...

Ich wünsche dir viel Glück bei der Spuren Suche....
Ich habe heraus lesen können, das du genug Elan dazu hast ....

14.06.2022 22:39 • x 1 #28


Kaddl

@Meniken aber das was du grade geschrieben hast IST doch das Problem:

Du hast gar keine echten Freunde, weil du allen nur deine starke Seite zeigst.

Die schwache Seite kriegen Theras und Betreuerin, die darauf innerlich (trotz Gehalts) genauso reagieren,wie du auf die Leute, denen du hilfst, dir aber wiederum nur ihre starke Seite zeigen weil wegen Professionalität und blabla, ihre schwache Seite aber wiederum wahrscheinlich nur ihren privaten Freunden, wodurch du das verzerrte Bild kriegst, die hätten ihr Leben im Griff.

Haben sie meistens nicht, sonst wären sie nicht Leute geworden, die sich sehr intensiv mit menschlichen Problemen beschäftigen.

Ich würde vorschlagen, du versuchst vorsichtig in deinem Freundeskreis die Spreu vom Weizen zu trennen und rauszufinden, wer auch in schlechten Zeiten für dich da ist.

Freundschaft ist ein Geben und Nehmen nicht ein klugsch.n und Gehalt dafür kassieren.

Dass ich mehrere Therapeutenkinder privat kenne und deren Mißbefindlichkeiten, die deren Eltern null im Griff haben und dass es im Netz vor Leuten, denen es schlecht geht nur so wimmelt, spricht für meine Theorie, dich versuchsweise deinen Freunden mal ganz zu zeigen und auf die die dich nicht ganz wollen zu sch.n - oder zumindest weniger in die Beziehung zu investieren ,vor allem da dein Freund sagt, du hilfst sowieso zuvielen.
Menschen haben im Schnitt 2,9 echte Freunde im Leben, der Rest ist oberflächliches Blabla für soziales miteinander.

Und wirklich helfen kann dir ja eher wer, der dich mit Macken kennt und umgekehrt.
Schlechte Zeiten miteinander durchmachen, der Rest will nur profitieren, ohne was zu geben.

Dann läufts auch ohne Therapeuten.

Bitte werd nicht selbst eine, dann sitzt du in 10 Jahren vor deinem jüngeren ich und kannst dem genauswenig helfen...

14.06.2022 22:42 • #29



Hallo Meniken,

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Meniken

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Zitat von Kaddl:
wodurch du das verzerrte Bild kriegst, die hätten ihr Leben im Griff.

Also ich glaube nicht dass meine Therapeutin oder meine Betreuerin ihr Leben voll im Griff haben, aber sie sind älter als ich und haben Lebenserfahrung wodurch sie zumindest mit bei aktuellen Problemen helfen können.

Meine Freundinnen können mir meistens nicht helfen. Interessanterweise sind sie alle jünger als ich, bis auf eine, aber die ist richtig depressiv. Einer Freundin zum Beispiel habe ich erst heute gesagt dass es mir schlecht geht. Weil die mir ständig einfach so schreibt und sich ausweint, wodurch ich schon oft genervt war. Diesmal wollte ich den Kreis durchbrechen und habe geantwortet, dass ich ihr heute nicht helfen kann, weil es mir selbst nicht gut geht. Da kam keine Nachfrage nur ein oh, das ist nicht gut. Das war's. Ich meine ich war schon froh sie losgeworden zu sein, aber helfen kann/will sie mir wohl nicht.


Einer anderen Freundin, die ebenso depressiv ist, habe ich Mal von meinen Beziehungproblemen berichtet. Ihre Antwort war nur, dass es an der Herkunft von meinem Freund liegt und dass sie alle so sch. sind. Tja, nach so einer Antwort habe ich überhaupt bereut mich ihr anvertraut zu haben. Geholfen hats natürlich auch Null. Seitdem berichte ich ihr nicht viel von meinem Leben.

Von den mehr oder weniger gesunden Freundinnen habe ich eine, der ich viel helfe und sie hilft mir zum Glück auch zurück. Sie weiß zwar nicht von meiner Diagnose, aber ich sage dann einfach nur dass es mir nicht gut geht. Man muss ja nicht immer das ganze in ein Krankheitsbild packen. Sie kann mir zum Glück auch helfen, zumindest soweit sie aufgrund ihres ebenso jüngeren Alters kann. Sie wohnt nur leider sehr weit Weg wodurch es eher eine schreib-Freundschaft ist.

Noch 2 Freundinnen, die ich in letzter Zeit regelmäßig treffe, habe ich tatsächlich nicht so oft meine schwache Seite gezeigt aber dafür fehlt mir noch das Vertrauen, so lange kennen wir uns noch nicht. Ich habe schon gemerkt, dass es mir bei denen (noch) schwer fällt mich zu öffnen, aber vielleicht kommt es noch.
Zitat von Kaddl:
Ich würde vorschlagen, du versuchst vorsichtig in deinem Freundeskreis die Spreu vom Weizen zu teenben und rauszufinden, wer auch in schlechten Zeiten für dich da ist.

Ehrlich gesagt ich brauche Freunde tatsächlich nicht dafür damit sie mir helfen oder mich therapieren, sondern oft bin ich einfach nur froh mit jemandem was unternehmen zu können. Klingt vielleicht komisch, ist aber so.
Zitat von Kaddl:
Und wirklich helfen kann dir ja eher wer, der dich mit Macken kennt und umgekehrt.

Mein Freund kennt mich mit allen Macken aber helfen kann er mir nicht ‍️
Zitat von Kaddl:
Dann läufts auch ohne Therapeuten

Die Idee ist natürlich verlockend und ja natürlich würde ich mir Freunde wünschen die mir, wie ich denen, stundenlang zuhören und gute Ratschläge geben können und für mich da sind und mich therapieren. Aber ich habe in meinem Leben so was nie erlebt. Ich hatte schon gute Freundschaften, aber die waren nie so eng, dass ich zum Beispiel wie meinem Partner alles anvertraut habe. Das war schon meistens auf Unternehmungen oder Schule beschränkt. Klar redet man darüber wie das Leben so läuft und welche Probleme man gerade hat. Aber es war nie so eng, dass ich sagen könnte, dies wäre ein Mensch der mich komplett kennt und meine psychischen Probleme erkennen oder mich therapieren könnte. Keine Ahnung, ich hatte nie das Glück eine richtig enge Freundschaft gehabt zu haben. Enge Beziehungen hatte ich nur mit Männern oder mit meinen Cousinen, die aber auch jetzt sehr weit weg leben.


Also ja, vielleicht wäre mein Leben besser mit richtig engen Freunden. Die dazu genug Lebenserfahrung und Psychologie-Wissen haben, um mir bei meinen Problemen helfen zu können. Aber ehrlich gesagt habe ich mich schon damit arrangiert, dass es wohl nie passieren wird. Es klingt für mich schon wie eine Wunschvorstellung. Deswegen bin ich froh einfach jemanden zu haben mit denen ich ab und zu schöne Zeit haben kann.

14.06.2022 23:58 • x 1 #30

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