Hallo Ihr Lieben, vielen vielen Dank für die zahlreichen Antworten und Meinungen. Ihr habt mich nicht verschreckt.
Leider ist das Verhältnis schon seit einiger Zeit nicht mehr so vertrauensvoll wie es mal am Anfang war. (Da ging es um den Druck von ihr wieder mit der Medikation zu beginnen)
Ich wollte eigentlich nicht so ins Detail gehen, da man ja jetzt nicht die komplette Geschichte kennt. Aber ich werde es jetzt doch machen. Es geht um meine Arbeit. Zur Zeit habe ich es nichtso einfach dort. Möchte dort bleiben und habe eher Angst, dass ich den Job verliere. Einer meiner Vorgesetzten verhält sich mir gegenüber sehr seltsam und ich habe das Gefühl dass irgendwas geplant ist (Kündigung.)
Naja und meine Therapeutint sagte mir jetzt einige mal,dass ich in dem Bereich nicht richtig wäre. Ich sollte lieber "eintönige" arbeit machen und am besten im einem "stillen Kämmerlein ".
Also mit anderen Worten ohne direkten Menschenkontakt. Und versucht immer wieder mich im die Richtung zu drängen sich nach einem anderen Job umzuschauen, in einem anderen Bereich.
Das verletzt mich sehr. Ich mag meine Arbeit. Und bin dankbar dafür. Nur jetzt habe ich eine schwierige Phase und ja ich reagiere oft über, bin extrem gestresst und psychisch labil. (Auch durch viele andere Extrem-situationen in den letzten Monaten die ich hatte. )Und diese noch nicht verarbeitet habe.
Ich verstehe es so, dass man mich sozusagen nicht auf die Menscheit loslassen kann und diese vor mir beschützen müsse.da ich so anstrengend bin? Wenn ich direkte und konkrete Fragen stelle kommt nichts konkretes zurück. Erst habe ich gedacht dass sie sich versehentlich falsch ausgedrückt hat und es wieder korrigieren wird wenn ich sie darauf anspreche. Ich habe dabei geheult wie ein schlosshund; doch dann kam einfach nichts. Also es war ihr bewusst was sie gesagt hat und so sollte es auch rüberkommen. Dann hat sie ja wieder mit dem stillen kämmerlein angefangen. Ab diesem Punkt ging bei mir nichts mehr und war kurz davor aufzustehen und zu gehen weil es eben so wehtat.
Ich verstehe sie einfach nicht. Ich glaube früher war sie rücksichtsvoller und empathischer. Zum Schluss habe ich klar und deutlich gesagt,dass es mein Ziel ist diesen Job zu behalten.
Ich bin jetzt natürlich verunsichert.
Bin ich wirklich so schlimm? Klar nimmt man es sehr ernst wenn es dir eine Person sagt,die dich sehr gut kennt und eigentlich eine Vertrauensperson ist.
Meine Selbstzweifel sind größer geworden
Ich habe schon oft darüber nachgedacht abzubrechen;zu mal mir es doch nicht jedes mal noch schlechter gehen soll und ich mir noch mehr Probleme/Gedanken/Sorgen damit mache. Aber momentan ist es noch zu früh und ich kann es noch nicht. Brauche diese Stunden unbedingt und möchte es auch lieber mit ihr klären anstatt zu fliehen, nur klar bleibt die Angst,dass es beim nächsten Mal noch schlimmer wird. Und traue mich nicht mehr von den stress Momenten auf der Arbeit zu erzählen, da es sonst ja wieder heißt ich müsse den Bereich wechseln.
Ich finde den Punkt von Resi sehr interessant. Daran habe ich auch schon gedacht, dass vielleicht etwas bewusst provozieren wollte (ich würde es mir ehrlich gesagt wünschen, wenn das zum Prozess dazugehört), aber das kann ich nur sehr schwer einschätzen. Sie ist jetzt auch kein alter Hase in dem Beruf und auch nicht unnedingt die professionellste. (Sie erzählt sehr sehr sehr viel.)
Danke und Grüße
Meeresblick
Wünsche Euch sonnige Ostertage!