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Hey David,
Was u.a. passieren kann, ist, dass dein Kind denkt, dass es durch seine eigenen Verhaltens- oder Denkweisen dich zu dem Suizidversuch gebracht hat. Dies kann dann eine Verhaltens- oder Denkänderung im Kind hervorrufen, damit der Suizidversuch nicht noch einmal passiert. Ängste können im Kind natürlich auch entstehen. Für ein kleines Kind gibt es wohl nichts schlimmeres, als der Gedanke, dass der geliebte Vater nicht mehr da ist. Auch das kann natürlich wieder Einfluss auf das Verhalten des Kindes haben in dem es versucht, dass du dich eben nicht umbringst und entsprehcned sein Verhalten ändert, weil das Kind dich um jeden Preis behalten will (selbst, wenn das Kind dabei den seelischen Tod durchmacht). Okay das waren ein paar Gedanken meinerseits gemischt mit eigenen Erfahrungen (wobei meine Mutter mir "nur" angedroht hat, sich selbst umzubringen).
Hast du denn nach dem Ereignis bei deinem Kind Verhaltensänderungen bemerkt?
Wenn es mein Kind wäre, dann würde ich es wohl ansprechen und es fragen, was es denkt und fühlt falls das irgendwie möglich ist. Erst, wenn ich das wüsste, würde ich mich darauf vorbereiten, was ich darauf antworten würde. Es ist sicherlich sowieso wichtig, dass das Gefühl des Kindes einen Ausdruck nach Außen findet. Ausdruck nach Außen bedeutet gleichermaßen Mitteilung. Das ist entlastend für das Kind.
14.08.2011 23:52 •
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