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Somatoforme Störungen - wer hat Erfahrungen?

Juju
Guten Morgen, Ihr Lieben.

Mich beschäftigen seit geraumer Zeit körperliche Beschwerden.
Einiges wurde untersucht, anderes nicht.

Von welchen Beschwerden werdet/wurdet Ihr alle so gequält und vor allem, wie habt Ihr sie im Griff?
Wie geht ihr damit um?
Habt Ihr zum Beispiel auch eine "Heilung" erfahren dürfen?

Würde mich über Antworten sehr freuen.

Liebe Grüße.

09.02.2019 08:06 • x 1 #1


Hallo Juju.

Mit welcher Art von körperlichen Beschwerde hast du denn zu kämpfen und in wie fern wurden diese untersucht?

Ich selbst leide an geraumer Zeit wohl unter einer somatoformen Störung, wie mein Arzt meint.

Ich hab seit einigen Jahren eine Art Beule in meiner Mundhöhle, welche sich an meinem Gaumen befindet.
Nach etlichen Untersuchungen auf die ich bestanden habe, sagte mir nun auch der X'te Arzt , ich solle mir keine Gedanken machen.

Jedoch herrscht in meinem Kopf immer noch eine starke Unsicherheit, so dass ich die Angst vor einem Tumor, trotz durchgeführtem CT nicht ablegen kann.

Durch die ständige Wartezeit auf den nächsten Termin, werde ich mehr und mehr zu einem Häufchen Elend, welches sich zurück zieht und jeglichen sozialen Kontakt, aus Angst nicht verstanden oder gar für verrückt erklärt zu werden, meidet.

Mittlerweile sind noch andere Beschwerden dazu bekommen, welche mich in den Wahnsinn treiben.
Die Angst vor Brust-, Haut- oder gar Lungenkrebs ist ständiger Begleiter meines Alltags.

Mir wurde zu einem stationären Aufenthalt in einer Klinik geraten.
Bis jetzt konnte mit leider niemand Helfen.

Schöne Grüße Jasmin

09.02.2019 12:33 • x 2 #2


Juju
Danke für Deine Antwort.

Ich bin der festen Überzeugung, dass meine depressiv Stimmung durch meine körperlichen Symptome ausgelöst wurde.
Ich hatte viel Angst in den letzten Jahren.

Zuerst hatte ich hohen Puls und hohen Blutdruck.
Das war 2016.Herz-'Attacken usw.
(mittlerweile im Griff, eher sogar kerngesund, ohne Medikamente)

Dann hatte ich Wund-Heilungs-'Störungen nach Zahn-Extraktion.
Ich habe mich so extrem reingesteigert, dass ich total am Rad gedreht hab.
Alles ist wunderbar verheilt.

Dann hatte ich urologische Probleme. Hatte extremen Harn-Drang, musste immer auf die Toilette und das Gefühl ging und ging nicht weg.
Fast 4 Monate lang.
Plötzlich war alles wieder gut.

Zwei Monate später. . . Schluck-Beschwerden. brennen in der Brust, in Rücken . .
Herz-Infarkt ausgeschlossen. Herz sei in Ordnung.
Ich konnte erst nicht mehr aufstoßen, jetzt muss ich dauernd, nach jedem Essen und Trinken aufstoßen.
Ärztin meint, das sei alles psychosomatisch und meine Vergangenheit würde mich einholen.

Ich glaube das auch.
Warum sollte ich wirklich ernsthaft krank sein?
Natürlich habe ich dennoch Angst davor.
Aber mein gesunder Menschen-Verstand sagt mir, dass ich durch andauernde Symptome von einem anderen Problem ablenke.
Ich habe nur noch nicht herausgefunden, von was.


Ich glaube nicht, dass Du Krebs hast.
Ich glaube eher, dass Dein Körper auf Deine Gedanken reagiert und das Ding vielleicht deshalb wachsen lässt.
Natürlich können Ärzte Fehler unterlaufen.
Aber überlege mal, wie viel wertvolle Zeit Du bisher schon mit den negativen Gedanken verwendet hast.

09.02.2019 13:15 • #3


netster123

Therapie und Tipps bei somatoformen Störungen?

Hallo Liebe Forengemeinschaft,

ich bin froh dieses Forum gefunden zu haben.
seid längere leide ich unter somatoformen Störungen. Alles fing vor etwa 3 Jahren an.
Zu diesem Zeitpunkt war ich mit meiner damaligen Freundin ungefähr 2 Jahre zusammen.

Nach ungefähr Eineinhalb Jahren haben sich die ersten Probleme und Streitigkeiten eingeschlichen, das war auch
der Anfang eines Symptoms welches ich als Somatoforme Störung einordnen konnte. Jedesmal wenn ich zu Ihr gegangen bin,kamen die Symptome zum Vorschein und wenn ich gegangen bin sind sie verschwunden. Leider hat es ein halbes Jahr gedauert bis ich die Beziehung beendet habe.

Ich habe darauf hin eine einjährige Psychotherapie mit Schwerpunkt Psychosomatische Krankheiten und Verhaltenstherapie gemacht.Leider war dies ohne Erfolg.

Die ersten Symptome waren Missempfindungen in der Mimik. Im Laufe der Zeit kamen immer mehr symptome hinzu, obwohl ich den stressfaktor beseitigt habe. Momentan habe ich diese Missempfindungen in der Mimik, übertriebenes Atmen, starke Unruhe am Tage und in der Nacht, Schlafstörungen, leichte Brustschmerzen. Im laufe der Zeit ist das Denken sehr negativ und Agressive geworden. Auch Nacken und Kopfschmerzen habe ich jetzt. Mit Freunde kann ich nur bedingt reden, Natürlich können sich die meisten nicht vorstellen wi es mir geht
und nehmen mich deshalb nicht so Ernst, was die Sache nicht besser macht.

Nachdem was ich gelesen habe, habe ich leichte Symptome. Aber ich habe Sorgen das es schlimmer wird und suche deshalb nach Lösungen und Ansätze für mein Problem. Mir würde es Weiterhelfen wenn ich mal irgendwo lesen könnte das diese Sache heilbar ist und was ich genau dafür tun muss.

Ich habe mit Ärzte, Termine, Möglichkeiten, usw. keine Ahnung. Habe mir nun überlegt ob vielleicht ein Rehaaufenthalt etwas für mich wäre.Leider finde ich mich in den Krankenkassenjungel nicht zurecht.

Wenn mir jemand Tipps geben könnte, wäre ich sehr Dankbar. Das Leben ist so nicht mehr wirklich lebenswert.

12.02.2019 17:41 • #4


Pilsum
Hallo netster,

herzlich willkommen im Forum.

Auch wenn Du meinst, Deine somatoforme Störung hat erst vor 3 Jahren angefangen, so vermute ich,
dass Du schon wesentlich länger damit zu tun hast. Kann das sein?

Durch die Partnerschaft ist dies vermutlich sehr deutlich erneut aufgetreten.
Zitat:
Leider hat es ein halbes Jahr gedauert bis ich die Beziehung beendet habe.


Möglicherweise war das gar nicht verkehrt, die Beziehung einige Zeit laufen zu lassen.
Du konntest dadurch erkennen, dass Dir eventuell noch eine Eigenschaft fehlt, Dich selbst
schützen zu können, Dich abgrenzen zu können und Angriffe von anderen Menschen nicht
so nah an Dich heranzulassen.

Was denkst Du, warum Du in Deiner Therapie nicht vorangekommen bist. Konntest Du die
Ursache nicht greifen?
Wie geht es Dir allgemein im zwischenmenschlichen Bereich? Hast Du gern Kontakt mit anderen Menschen?
Und wie gehst Du mit Streitigkeiten und Auseinandersetzungen um?

Zitat:
Im laufe der Zeit ist das Denken sehr negativ und Agressive geworden. Auch Nacken und Kopfschmerzen habe ich jetzt.


Was kratzt denn da an Deinem Selbstbewusstsein?
Zitat:
Nachdem was ich gelesen habe, habe ich leichte Symptome. Aber ich habe Sorgen das es schlimmer wird und
suche deshalb nach Lösungen und Ansätze für mein Problem. Mir würde es Weiterhelfen wenn ich mal
irgendwo lesen könnte das diese Sache heilbar ist und was ich genau dafür tun muss.


Nach einem Text von Dir vermag ich nicht zu sagen, ob Du das wieder weg bekommst.
Jedoch hört sich das im ersten Ansatz nicht nach einer Krankheit an.
Ich würde es eher in Richtung selbst erlernte und verfestigte Verhaltensstörung vermuten.
Wenn ich richtig liege, kannst Du dies mit viel Geduld und einigem Zeitaufwand deutlich verbessern.
Sinnvoll dafür wäre es, weiter eine therapeutische Beratung in Anspruch zu nehmen.
Zitat:
Das Leben ist so nicht mehr wirklich lebenswert.


Dies kann ich verstehen. Dann mache es wieder lebenswert.

Viele Grüße

Bernhard

13.02.2019 11:26 • x 2 #5


netster123
Hallo Berhard, Vielen Dank für deine ausführliche Antwort. Nein, zuvor hatte ich solchen Symptomen nur in gewissen Situationen verspürt. Diese verschwanden augenblicklich sobald ich aus der
Situation war. Mit diesen Zustand kam ich klar, ich kannte dies nicht anders. Nur jetzt habe ich dauerhafte
symptome, Ohne ersichtlichen Grund. Mal mehr mal weniger. Ich Dokumentiere die symptome auch um herauszufinden ab wann sie auftauchen. aber bis jetzt kann ich nichts ausmachen.

Ich glaube die Probleme lagen bei mir und beim Therapeuten. Leider habe ich Probleme mit fremden Menschen.
Weshalb es lange dauert bis ich Vertrauen aufbaue. Ich habe es einfach nicht geschafft das nötige Vertrauen aufzubauen. Und der Therapeut konnte mir nicht den AHA Efekt geben. Er hat zu jeder neuen Sitzung ein neues Thema angebrochen. Auf meine Frage ob dies Sinn macht, meinte er das es wie ein roter Faden ist und sich dann schließt. Naja, irgendwie hat sich nichts geschlossen. Ich dachte mir das es nunmal eine Weile dauert bis ich erste
Verbesserungen verspüre

Ich komme Allgemein mit Menschen gut zurecht. Es kommt immer drauf an in welchen Verhältniss ich zu jemanden stehe. Das schlimmste Verhältnis ist wenn ich etwas von der Person benötige, fordere.
Aber zu allen anderen Menschen habe ich gerne Kontakt und kann auch auf diese zugehen.

wenn es um Streitigkeiten geht, habe ich festgestellt das ich schnelller als zuvor gereizt reagiere.

Ich glaube durch die langen Streitigkeiten mit der damaligen Freundin hat mein Selbstvertrauen gelitten. Es ging sehroft ums "Recht haben".

13.02.2019 19:31 • x 1 #6


Pilsum
Hallo netster,

Zitat:
zuvor hatte ich solchen Symptomen nur in gewissen Situationen verspürt. Diese verschwanden augenblicklich
sobald ich aus der Situation war. Mit diesen Zustand kam ich klar, ich kannte dies nicht anders. Nur jetzt habe
ich dauerhafte Symptome, Ohne ersichtlichen Grund.


Das hört sich so an, als wenn durch Deine Partnerschaft irgendetwas an Deinem bisherigen Weltbild angekratzt
worden ist?
Gab es persönliche Angriffe oder Beleidigungen, die Dich sehr verunsichert haben? Irgendetwas ist doch wohl jetzt
anders an Deinem Eigenbild, als Du es bis zu der Partnerschaft gesehen hast.

Zitat:
Leider habe ich Probleme mit fremden Menschen.
Weshalb es lange dauert bis ich Vertrauen aufbaue. Ich habe es einfach nicht geschafft das nötige Vertrauen aufzubauen.


Dann ist es schwierig, bis unmöglich eine Verbesserung zu erreichen.
Vertrauen solltest Du schon weitestgehend aufbauen. Ich empfehle oft, einen Therapeuten
als nahezu neutrale Person anzusehen. Erzählen kann man einem Therapeuten viel.
Er wird keinen negativen Gebrauch von dem machen, was er von Dir hört.
Nach der Therapie siehst Du ihn nie wieder. Vielleicht einmal in der Stadt, auf der Straße oder in einem Geschäft.
Darüber hinaus muss man einem Therapeuten gar nicht immer unbedingt alles genau erzählen. Es geht überwiegend
mehr darum, nur über die Gefühle zu sprechen, die man in bestimmten Situationen empfunden hat.
Zitat:
Und der Therapeut konnte mir nicht den AHA Effekt geben.


Wie sollte er das? Erstens hattest Du wenig Vertrauen zu ihm und zweitens sollte der AHA-Effekt von Dir selbst kommen.
Der Therapeut kann nicht in Deine Gedanken schauen.
Er ahnt nur etwas, vermutet etwas und versucht Dir zu spiegeln, was er glaubt zu erkennen.

Zitat:
Ich komme Allgemein mit Menschen gut zurecht. Es kommt immer drauf an in welchen Verhältniss ich zu jemanden stehe.


Das verstehe ich. Ich finde es ist ein Vorteil, wenn Du mit Menschen gut zurecht kommst.
Zitat:
Das schlimmste Verhältnis ist wenn ich etwas von der Person benötige, fordere.


Da sind wir doch mitten im Thema drin. Hier beschreibst Du es deutlich.
Vermutlich fehlt Dir einiges an Selbstbewusstsein.
Dies solltest Du nach und nach verbessern, damit Du Deine Rechte einfordern lernst.

Zitat:
wenn es um Streitigkeiten geht, habe ich festgestellt das ich schneller als zuvor gereizt reagiere.


Dies ist verständlich. Du hast hier zwei grundlegende Punkte, welche sozial Ängste
entstehen lassen beschrieben.

Zitat:
Ich glaube durch die langen Streitigkeiten mit der damaligen Freundin hat mein Selbstvertrauen gelitten.
Es ging sehr oft ums "Recht haben".


Das kann gut sein.
Da Du das schon alleine so gut herausgearbeitet hast, kannst Du meiner Ansicht nach
bald daran etwas verbessern.
Üben kannst Du das jede Woche in persönlichen Begegnungen und Gesprächen.
Jeder Mensch kann oder besser gesagt sollte für Dich ein Trainingsobjekt sein.
Auch mit mir könntest Du "Streiten" und Dich behaupten lernen. Nur fällt mir gerade kein Thema ein,
wie ich Dich böse machen könnte.
In einer Therapie wird normalerweise leider kein Behauptungs- und Streittraining angeboten.
Also kannst Du das nur selbst trainieren oder zufällig einen Kurs finden, der so etwas anbietet.
Ich freue mich, wenn Du ein wenig mit meiner Antwort anfangen kannst.
Auf Deine Antwort freue ich mich.

Viele Grüße

Bernhard

14.02.2019 00:37 • #7


netster123
Hallo berhard,

nein Agriffe gab es nicht. Nur habe ich irgendwan festegestellt das Sie prizipiell wiedersprochen hat. Es war nicht Möglich eine Nomale Konversation zu führen.Ich habe Sie mehrmals darauf hingewiesen. Sie meinte immer nur das sie nicht immer wiederspricht.


Ich bin auch immer mehr der Meinung das meine Symptome dem mangelden Selbstwertgefühl geschuldet ist. Die Beziehung hat dem ganzen blos den Rest gegeben. Wenn man immer vermeindlich falsch liegt, leidet zwangsläufig der selbstwert.

Im Freundeskreis habe ich auch 1, 2 Leute welche mich gerne mal Mobben. Ich habe mehrmals mit den Leuten geredet,natürlich ohne erfolg. Ich weis nicht mehr was ich machen soll. Das einzige was ich mache ist die Situation zu verlassen.Ich habe sämtlche Möglichkeiten ausprobiert, damit sie damit aufhören. Dem einen habe ich nun die Freundschaft gekündigt, nach jahren


Mit dem Vertrauen zum Therapeuten oder zu Gewissen Menschen fällt mir schwer bzw. ich bekomme es nicht hin, auchwenn ich will. Ich bekomme dann eine Tunelblick und konzentrie mich auf die Person und nicht auf das was sie sagt.Ich habe es mit Achtsamkeit und Refexion probiert, mit Beobachtung. Aber leider bekomme ich das Problem nicht in den Griff.

Mit "AHA-Efekt" meine ich das der Therapeut mir etwas erzählt und ich auf die Lösung komme.

14.02.2019 23:05 • #8


hallo Jasmin, hallo Juju
aus jahrzehntelanger Erfahrung kann ich Euch beiden nur raten: Versucht zu ignorieren, was auch immer zwickt u. Euch in Ängste versetzen will. Ich bin mir inzwischen 100% sicher, dass je mehr man den Körper beachtet u. die jeweiligen Zipperlein- um so schlimmer wird alles. Unbewusst geben wir dem Gehirn wohl Befehle und die Symptome treten brav ein. Der eine beobachtet ständig seinen Herzschlag u. provoziert prompt Rhythmusstörungen, ein anderer sieht irgendwo einen Knoten am Körper und klar wird der größer und ist natürlich Krebs. Die Psyche schnippt mit dem Finger, der Körper reagiert! Ich hatte mal ein Knochengeschwulst am Fuß, solange ich es ängstlich ständig beobachtete, wurde es immer größer- irgendwann hatte ich es vergessen, verfolgte die Sache einfach nicht mehr. Nach langer Zeit fiel mir dieses Osteom wieder ein und suchte den Fuß ab-- es war total verschwunden. Ich lasse mich von meinem Körper nicht mehr knechten- es gilt immer noch MIND OVER MATTER ! (Geist steht über der Materie, er sagt wohin die Reise geht, nicht der Körper). Das Ignorieren läßt sich erlernen, seit ich es so handhabe, geht`s mir gut. Das wünsche ich Euch Beide auch.

15.02.2019 00:23 • x 1 #9


Hi JuJu

Als ich 2014 meine Herzneurosen bekam, half mir anfangs nur der Psychiater und seine Veschriebenen Medikamente.
Je mehr ich meine Angst bewältigen konnte, auch dank der Tabletten, wurde die Dosis reduziert.

Schließlich war ich so weit, dass meine Tabletten abgesetzt werden konnten.

Im Laufe der Zeit ist es aber immer mal wieder vorgekommen, dass ich ein Stechen im Herz bekommen habe. Wenn es es subjektiv ganz schlimm war, habe ich mir in den Finger gebissen und siehe da, der schmerz war weg. Es ist natürlich kein Patentrezept, aber ich habe mir gedacht, wenn es wirklich etwas Schlimmes mit dem Herzen gewesen wäre, hätte der Reiz, der vom Finger ausgegangen ist, nicht den Stich des Herzens "überboten".

Mit der Zeit musste ich aber auch darauf nicht mehr zurückgreifen, zumindest, was das Herz angeht.

Auf jeden Fall wünscht man es keinem.

Dir aber schonmal alles Gute.

15.02.2019 13:38 • x 1 #10


Juju
Zitat von mutmacher:
hallo Jasmin, hallo Juju aus jahrzehntelanger Erfahrung kann ich Euch beiden nur raten: Versucht zu ignorieren, was auch immer zwickt u. Euch in Ängste versetzen will. Ich bin mir inzwischen 100% sicher, dass je mehr man den Körper beachtet u. die jeweiligen Zipperlein- um so schlimmer wird alles. Unbewusst geben wir dem Gehirn wohl Befehle und die Symptome treten brav ein. Der eine beobachtet ständig seinen Herzschlag u. provoziert prompt Rhythmusstörungen, ein anderer sieht irgendwo einen Knoten am Körper und klar wird der größer und ist natürlich Krebs. Die Psyche schnippt mit dem Finger, .


Das ist eine tolle Antwort.

16.02.2019 16:44 • #11


Carismasun
Hy leute.ich bin neu hier
Ich kenne auch das ganze sch. psychospiel.seit jahren immer mal wieder.
Seit 1 jahr ist meine nase dicht.bekomme somit schlecht luft.jeder hno arzt hat was anderes gesagt.das ist erst recht verwirrend.eine krumme nasenscheidewand hatte ich schon immer,hat mir aber nie probleme gemacht.weil mir das ganze logischer weise angst macht,verspanne ich mich auch.hals ,rippen teilweise auch so eng,daß ich nochmehr schiß habe zu ersticken.seit 1 jahr geht das jetzt so.was sich mein kopf dann zusammenreimt,was das dann noch alles sein könnte,brauch ich euch ja nicht erzählen.man denkt immer gleich das schlimmste.meine frage an euch.wenn die dichte nase rein psychosomatisch sein soll (sie läuft nicht,ich muß auch nicht niesen). hatte von euch schon mal jemand dieses symthom und wenn ja, wie,durch was ist es wieder verschwunden?

06.03.2019 10:13 • #12


Juju
Zitat von Carismasun:
Hy leute.ich bin neu hier
Ich kenne auch das ganze sch. psychospiel.seit jahren immer mal wieder.
Seit 1 jahr ist meine nase dicht.bekomme somit schlecht luft.jeder hno arzt hat was anderes gesagt.das ist erst recht verwirrend.eine krumme nasenscheidewand hatte ich schon immer,hat mir aber nie probleme gemacht.weil mir das ganze logischer weise angst macht,verspanne ich mich auch.hals ,rippen teilweise auch so eng,daß ich nochmehr schiß habe zu ersticken.seit 1 jahr geht das jetzt so.was sich mein kopf dann zusammenreimt,was das dann noch alles sein könnte,brauch ich euch ja nicht erzählen.man denkt immer gleich das schlimmste.meine frage an euch.wenn die dichte nase rein psychosomatisch sein soll (sie läuft nicht,ich muß auch nicht niesen). hatte von euch schon mal jemand dieses symthom und wenn ja, wie,durch was ist es wieder verschwunden?


Hallo Carismasun.
Herzlich willkommen hier im Thema.
Das sind echt nervende Beschwerden
Ich habe so etwas wie Du noch nicht gehabt. Eine sehr gute Freundin von mir ist meiner Meinung nach Nasen-Spray abhängig.
Die hat immer das Gefühl alles wäre verstopft. Aber die macht sich keinen Kopf, sieht alles sehr pragmatisch, also absolut kein Psycho. Sie steigert sich da nicht rein. es ist wie es ist, sagt sie.
Sie nimmt alles so an, wie es kommt.
Sie lag zum Beispiel in der Notaufnahme mit einem irren hohen Blutdruck.
Ich hätte mir nach Entlassung die Manschette vom Messgerät wohl dauerhaft um den Hals gewickelt, hätte dauernd kontrolliert.
Ihre Antwort darauf. " Ich mache mich doch deswegen jetzt nicht verrückt" !

So wäre ich gerne und das nehme ich als Beispiel.

Selbst wenn die Beschwerdenm, die wir haben nicht psychosomatisch sind, müssen wir trotzdem damit leben und das versuche ich.
Gerade habe ich auch wieder Zweifel. ich habe ja dieses ständige Aufstoßen, oder das Gefühl dazu.

Ich denke, der Körper hat sich an diesen Zustand, an dieses Gefühl gewöhnt und suggeriert es mir. was weiss ich.


Ich wünsche Dir jedenfalls, dass Deine Beschwerden bald ein Ende nehmen.

07.03.2019 13:43 • #13


Carismasun
Hallo Juhu.
Danke für deine schnelle und umfangreiche antwort.ja ein wenig mehr gelassenheit hätte ich auch gern.zumindest so viel,daß mir das symthom keine angst mehr einjagt.ich denke wirklich ,bei mir steht dahinter,die nase voll haben.da gibts auch einiges.habe die letzten tage einige erkenntnisse bekommen.
Das symthom ist ja dafür da ,um einen anstupser zu geben,daß etwas in unserer lebenssituation oder / und in unseren gedanken/wahrnehmungen letztendlich über uns selbst nicht so ist ,wie es sein sollte, wenn man in selbstliebe wäre.
Mir haben sehr viel die aufklärungen von rüdiger dahlke und baron katie auf die sprünge geholfen.
Bei dir könnte ich mir vorstellen,daß du vielleicht immer wieder im leben,situationen,partnerschaft ect. etwas schluckst.was dir aber garnicht bekommt,weil du aus irgend einem grund nachgibst und mitspielst, aber in wahrheit will es dein inneres ( kind) garnicht.dir antwort liegt in jedem selbst.lg.cs

07.03.2019 15:24 • #14


Juju
Zitat von Carismasun:
Hallo Juhu.
Danke für deine schnelle und umfangreiche antwort.ja ein wenig mehr gelassenheit hätte ich auch gern.zumindest so viel,daß mir das symthom keine angst mehr einjagt.ich denke wirklich ,bei mir steht dahinter,die nase voll haben.da gibts auch einiges.habe die letzten tage einige erkenntnisse bekommen.
Das symthom ist ja dafür da ,um einen anstupser zu geben,daß etwas in unserer lebenssituation oder / und in unseren gedanken/wahrnehmungen letztendlich über uns selbst nicht so ist ,wie es sein sollte, wenn man in selbstliebe wäre.
Mir haben sehr viel die aufklärungen von rüdiger dahlke und baron katie auf die sprünge geholfen.
Bei dir könnte ich mir vorstellen,daß du vielleicht immer wieder im leben,situationen,partnerschaft ect. etwas schluckst.was dir aber garnicht bekommt,weil du aus irgend einem grund nachgibst und mitspielst, aber in wahrheit will es dein inneres ( kind) garnicht.dir antwort liegt in jedem selbst.lg.cs


das hast Du bestens erkannt und ich danke Dir dafür
Ich bin auch ein Fan von The Work.
Habe alle Bücher von Ihr.

Und ja, Du wirst vielleicht tatsächlich die Nase voll von etwas haben.
Du wirkst sehr symphatisch auf mich.
Lieben Dank.

07.03.2019 16:37 • #15




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