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Opipram 50 soll nur 25 nehmen warum? habe Angst davor

schiffers21

schiffers21
Mitglied

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Mein Psychiater hat mir Opipram verschrieben weil ich an Panikattacken leide und leichte Depression und zwar soll ich mit 25mg anfangen. Aber ich habe ein wenig Angst davor die Tablette zu nehmen. Heißt das, ich soll mich einschleichen deswegen soll ich etwa die 50 halbieren? und muss ich mir Gedanken dabei wen ich die nehmen habe die jetzt seit 2 Wochen aber noch keine genommen hoffe auf eine hilfreiche Antwort

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23 Antworten ↓
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Frederick1
Gast

lieber Schiffers,

du mich macht das opipram ruhiger, entspannter, ich komme eher zur Ruhe. Aber wichtig finde ich auch, das ich mich nicht nur auf das Medikament verlasse, sondern mit meinem Besten selbst dazu beitrage, das es besser wird. Das ich zum Beispiel am Abend nicht mehr so viel fernsehen schaue, oder nur Sendungen, die mir keine Angst machen, oder mich zu arg aufrecken. Als Musiker eher ruhigere Musik spiele usw...........

Aber das ich mir selbst bewusst mache, was macht mir genau Angst. Früher hatte ich Angst vor Menschen. Als Postmann ging das ja aber gar nicht.........Bis ich merkte und beobachtete, das manche Menschen nur so cool tun, wenn du aber näher hinschaust, sind die gar nicht so selbstbewusst wie sie tun. So habe ich gelernt, mir selbst ins Auge zu schauen, Menschen ins Auge zu schauen, hinter die Fassade, hinter manche stolzen und angeberischen Worte, hinter manches Make up usw.

Je klarer mir das wurde, um so mehr konnte ich durch den grauen Nebel meiner Angst gehen, das zu tun was mir entspricht, was ich manchmal verzerrt wahrgenommen habe "viele Menschen sind intelligenter und hübscher " wie ich, was so gar nicht stimmte.

So konnte ich manche Situation in der Beziehung mit Menschen entspannen, mehr die echte Wahrheit unter uns Menschen entdecken............

Natürlich ging das Stück für Stück, und es gibt Tage, da will die Angst immer wieder hochkommen. Doch wir dürfen auch nicht zu streng mit uns umgehen. Da wünsche ich dir immer wieder Ruhe, Gelassenheit, eine Festigkeit in deinem Leben, eine Stärke. Denn du kannst das, du schaffst das, du weißt das es geht. Tief in deinem Innersten weißt du das, vieles in deinem Leben kann wieder gut werden, und du musst dich für dich, und auch für deine Tabletten nicht schämen. Du wirst gestärkt aus diesen Problemen mit deiner Angst hervor gehen. Weil du den Mut hast, dich deinen Ängsten und deinen Schwachheiten deines Lebens zu stellen, nicht so schnell aufgibst.

Aber weißt du, wir können und müssen auch nicht immer gewinnen im Leben. Manche Dinge machst du supergut, anderes kannst du nicht so gut. Deshalb mache was du am besten kannst, in deinen Grenzen, das ist für dich gut, mach was du am liebsten tust, und wenn dir der Mut fehlt, du kannst auch mal gut und positiv über dein Leben reden, träumen.

Du bist dir selbst zu wertvoll, um nur unglücklich von dir zu denken. Trotze deinen Ängsten und den nicht guten Gedanken über dich, distanziere dich wenn andere über dich negativ reden, du selbst zu negativ über dich denkst, auch wenn du noch nicht weißt, woher diese schlechten Gedanken über dich kommen.

Lasse dich nicht gehen, sondern stehe zu dir, wenn möglich felsenfest, so gut wie du es kannst. Das böse Denken über dich, du das ist deiner nicht würdig, weil du ein wertvoller Mensch bist. Du bist größer als das, was dich klein machen möchte.!

Dein Mut ist das andere als deine Angst. Mut, das starke Gefühl in dir, das du dich nicht von deinen Sorgen, Bedrängnissen, deinen Ängsten nicht unterkriegen lässt.

Das du durch deine Angst hindurch an dich glaubst, dir vertraust. Auch wenn andere Menschen dir nicht vertrauen und an dich glauben, viel wichtiger ist, das du an dich glaubst.

Mut, das Gefühl, wenn du dich gegen ein zu einengendes Leben dich wehrst, ein Leben das dich krank machen möchte, mein, das wehrst du dich dagegen.

Mut das du weißt, was möchtest du, was willst du mit deinem Leben, was ist dir besonders wichtig. Je klarer du das weißt, um so mehr Mut entwickelst du.

Die Lügen deiner Ängste belasten dich, aber die Wahrheit über dich und dein Leben werden dich eher wieder frei machen.

Das du mutiger als bisher sagen kannst, was du denkst, was du tust, was du sagst, was du fühlst...

Öffne dich für deinen Mut. Es gibt Wichtigeres als die Angst, und das ist gerade auch dein Mut, die Liebe zu dir selbst und deinem Leben. Ich musste mal in der Öffentlichkeit ein paar Sätze sagen, hatte soviel Angst, das packst du nie...

Du, doch ich habe es gepackt, und jede gute Erfahrung macht dich stärker, darum...traue dich....habe Mut, auch wenn die Angst wieder kommen möchte, du bist stärker als deine Ängste. Sie sollen nicht dein ganzes Leben bestimmen.


in guten mutigen Gedanken für dich,


viele liebe Grüße,


Frederick

22.12.2018 18:51 • x 4 #19


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A


Hallo schiffers21,

Opipram 50 soll nur 25 nehmen warum? habe Angst davor

x 3#3


F

Frederick1
Gast

hallo Schiffers,

dir erstmal ein ganz herzliches Willkommen hier im Forum. Du ich nehme schon seit einigen Jahren die Opipram 50, und habe bis jetzt gute Erfahrungen gemacht. Allerdings hat es bei mir vier Wochen gedauert, bis die anfingen zu wirken. Auch wirken sie heute noch genau gleich wie am Anfang.

Manche Medikamente haben die Tendenz, ihre Wirkung sehr schnell zu entfalten, um dann nach einem bestimmten Zeitraum in ihrer Wirksamkeit nachzulassen. Um dann die wieder erwünschte und angenehme empfundene Wirkung wieder zu bekommen, wird auch einmal die Dosis gesteigert.

Das solltest du aber nicht ohne Rücksprache mit deinem Arzt tun. Du ich weiß es aus eigener Erfahrung, ein Arzt des Vertrauens ist heute ganz schwer zu finden. Nach langer Suche habe ich einen gefunden, der sich auch mal mehr Zeit für mich nimmt, und dem ich echt vertrauen kann.

Aber ein guter Arzt und Therapeut verschreibt dir keine problematischen Medikamente. Er trägt dafür auch die Verantwortung.

Lange Zeit habe ich mich auch gewehrt, solche Tabletten einzunehmen. Heute bin ich dankbar dafür, das es diese Tabletten gibt. Ohne sie hätte ich es nicht geschafft. Ja, mein Ziel ist es, eines Tages wieder ganz frei von Tabletten zu werden, aber nur wenn es geht.

Als Mann fällt es uns nicht so leicht mir einzugestehen, ja ich leide auch an dieser Depression. Aber es ist die Wahrheit. Und mir hilft es immer mehr, meine Depression nicht zu verdrängen, sondern sie als einen Teil von mir anzunehmen, das Beste daraus zu machen


in guten Gedanken für dich,


viele liebe Grüße,

Frederick.

20.12.2018 17:58 • x 2 #4


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Alle Antworten:


E
Man fängt oft mit einer kleineren Dosis an und erhöht die mit der Zeit - genauso wenn man sie irgendwann nicht mehr nimmt - wird sie ausgeschlichen.

Und vermutlich musst Du die 50mg halbieren - die haben dann doch sicher einen "Teiler" in der Mitte - und sind keine Kapseln die man nicht so einfach teilen kann.

Ich verstehe auch nicht ganz warum du sie nicht genommen hast - wenn du sie verschrieben bekommen hast.
Wenn Du sie nicht nehmen möchtest hättest Du das dem Arzt sagen sollen.

War das deine Frage?

x 1 #2


Acon
Hallo,
Meine Erfahrung mit Opipram sind positiv. Ich habe auch mit 25 mg angefangen und meine Ärztin hat mir aus finanziellen Gründen gleich die 50 mg verschrieben, denn die Zuzahlung von 5,00 Euro bezahlst Du auch bei 25 mg. Probiere es mit der Einnahme und wenn Du feststellst, dass es Dir nicht hilft, dann berate Dich mit Deinem Arzt. Bitte beachte bei de Einnahme, dass sich die Wirkung des Medikamentes erst nach einer Einnahmedauer von mindestens 14 Tagen einstellen wird. Du musst geduldig sein, Opipram ist keine Schmerztablette, sondern der Wirkstoff muss sich erst mal langsam im Körper aufbauen.

Liebe Grüße
Andrea

x 1 #3


F
hallo Schiffers,

dir erstmal ein ganz herzliches Willkommen hier im Forum. Du ich nehme schon seit einigen Jahren die Opipram 50, und habe bis jetzt gute Erfahrungen gemacht. Allerdings hat es bei mir vier Wochen gedauert, bis die anfingen zu wirken. Auch wirken sie heute noch genau gleich wie am Anfang.

Manche Medikamente haben die Tendenz, ihre Wirkung sehr schnell zu entfalten, um dann nach einem bestimmten Zeitraum in ihrer Wirksamkeit nachzulassen. Um dann die wieder erwünschte und angenehme empfundene Wirkung wieder zu bekommen, wird auch einmal die Dosis gesteigert.

Das solltest du aber nicht ohne Rücksprache mit deinem Arzt tun. Du ich weiß es aus eigener Erfahrung, ein Arzt des Vertrauens ist heute ganz schwer zu finden. Nach langer Suche habe ich einen gefunden, der sich auch mal mehr Zeit für mich nimmt, und dem ich echt vertrauen kann.

Aber ein guter Arzt und Therapeut verschreibt dir keine problematischen Medikamente. Er trägt dafür auch die Verantwortung.

Lange Zeit habe ich mich auch gewehrt, solche Tabletten einzunehmen. Heute bin ich dankbar dafür, das es diese Tabletten gibt. Ohne sie hätte ich es nicht geschafft. Ja, mein Ziel ist es, eines Tages wieder ganz frei von Tabletten zu werden, aber nur wenn es geht.

Als Mann fällt es uns nicht so leicht mir einzugestehen, ja ich leide auch an dieser Depression. Aber es ist die Wahrheit. Und mir hilft es immer mehr, meine Depression nicht zu verdrängen, sondern sie als einen Teil von mir anzunehmen, das Beste daraus zu machen


in guten Gedanken für dich,


viele liebe Grüße,

Frederick.

x 2 #4


schiffers21
super und vielen lieben Dank für deine Antwort San werde ich sie heute Abend das erste mal nehmen und hoffe das ich bald wieder ich selbst bin und Freude am Leben Teil nehmen kann ich bedanke mich bei dir herzlich hat mir sehr weiter geholfen vielen dank jetzt brauch ich mir keine Sorgen zu machen und dir auch ein wohl auf das du bald wieder ohne tabletten leben kannst Smile

x 1 #5


schiffers21
Andrea

vielen dank für deine Antwort mir geht's dadurch durchsusbesser mit Gleichgesinnten zu schreiben die einen versteh und das gleiche Medikament nehmen hoffe es fällt mir jetzt leichter die Tabletten zu nehmen Dankeschön LG Dominik schiffers

x 1 #6


schiffers21
Florida ich bedanke mich bei dir für deine Antwort auf meine Frage:)

x 1 #7


schiffers21
ich leide unter panik und Depressionen aber mal geht es mir nicht gut und mal geht's es mir scheinbar gut und weiß nicht warum Zeichen durch kommen panicattacken und eventuell auch Depressive Tage und wollte einfach mal wissen ob das normal ist und beim psychiater bin ich auch und am 7.1 19 fängt mein erster Tag bei der Verhaltens therapie an und hoffe das ich bald wieder ich selbst bin und mein Leben wieder genießen kann danke euch für die antworten schon einmal und danke das ihr es gelesen habt

#8


E
Uiii ich glaube die Autokorrektur hat zugeschlagen - ich glaube nach Farbe - ist die Nachfrage Smile

Also wenn du meinst ob das immer gleich ist mit den Panik Attacken und ob man da vorgewarnt wird.

Also ich habe nur noch selten welche, aber die kommen manchmal aus heiterem Himmel - keine Ahnung vielleicht ein Wort, Satz, Bild oder Geruch .... und dann fährt mein Körper Fahrstuhl.

Oder manchmal... ich zieh mich immer weiter in mich zurück und weiß irgendwie das am Ende die Angst kommt.

x 1 #9


schiffers21
florica ich bedanke mich bei dir und ja die auto korektur immer das selbe haha

okay Jaa also ist das normal und Kopfschmerzen und klos Gefühl im hals und kribbelnde Hände auch normal ? ich steigere mich immer stark rein aber hier im Forum beruhig ich mich immer weil hier gleich gesinnte sind

#10


E
Ja das Kloß Gefühl kenne ich auch.
Das finde ich absolut nervig - die erste Zeit dachte ich immer, bald bekomme ich keine Luft mehr.
Aber die Gedanken habe ich überwunden, nun nervt es "nur" noch - manchmal versuch ich es mit Gurgelwasser oder Mentholbonbons und bilde mir ein - das hilft Smile

Kribbelnde Hände habe ich nicht - aber ich bin ja auch froh nicht alles zu haben - einige Sachen lasse ich dann auch mal aus Smile

Und Kopfschmerzen - da weiß ich immer nicht so genau - kommen die von den Depressionen - oder gibt es die so als Sahnehäubchen noch oben drauf?

x 1 #11


F
hallo Schiffers,

eigentlich ist Angst ja etwas Positives. Sie kann mich wach und aufmerksam machen, mich vor etwas warnen. Aber leider verzerrt die Angst auch unseren Blick. Ich sehe Bilder die nicht der Realität entsprechen. Du machst dir angstvolle Vorstellungen über Dinge, die es in echt gar nicht so gibt, oder ganz anders aussieht.

Das betrifft auch deinen Körper, dein Innerstes, deinen Geist, das alles gehört zusammen und leidet darunter.

Und es fehlt dir dein Selbstwertgefühl, du bist nicht mehr in deiner Mitte, du fühlst dich selbst nicht mehr so.

Und du kannst dich nicht mehr so konzentrieren, deine Angst will das Wichtigste in deinem Leben werden. Das darf sie aber nicht!

Doch du darfst dich deinen Ängsten stellen, und das kann dir helfen, einen offenen und ehrlichen Umgang mit deiner Angst.

Lasse die Angst nicht dein ganzes Leben bestimmen. Strebe nicht nach zu großer Sicherheit.

Wenn du dich deiner Angst mehr und mehr stellst, siehst du, wie die Angst dein Leben einengen möchte. Du darfst dich über deine Angst empören.

Helfen tut mir persönlich, versuchen mehr und mehr zu entspannen, ruhiger zu werden, durch Musik, Sport, Meditation................


in guten Gedanken für dich,

viele liebe Grüße,

Frederick

x 1 #12


schiffers21
frederick ich bedanke mich bei dir für deine tollen Worte

also muss ich mir keine Gedanken machen und werde bald wieder ich selbst sein?


und noch eine Frage ständige Kopfschmerzen gehören die dazu?

und das opipram kann ich einfach nehmen weil habe ja schon etwas Angst davor die zu nehmen warum auch immer aber denke das ich heute mal damit anfangen werde muss nämlich erstmal mit 25 mg abends vor dem schlafen nehmen kannst du mir etwas zu der Wirkung sagen bitte ?

x 1 #13


E
Ich würde sagen wenn es dein Doc verschrieben hat kannst und sollst du es einfach nehmen Smile
Aber denk bitte auch dran - keinen Alk. trinken.

Kopfschmerzen können alle möglichen Ursachen haben - aber vermutlich spielt momentan alles bei dir zusammen.
Das Opipram kenne ich nicht - aber ich denke das wird sedierend wirken und du schläfst besser - oder besser ein.
Und Nebenwirkungen treten immer unterschiedlich auf - ich habe z.B. bei meinen mehr Durst und einen trockenen Mund.

x 1 #14


A


Hallo schiffers21,

x 4#15


schiffers21
florica ja haste recht ich nehm sie einfach mal mehr als helfen kann es ja nicht und alk trinke ich nicht bin seit 6 Monaten trocken u d bin froh darüber .

die Kopfschmerzen halten lange über Tage an ist echt widerlich aber naja geht schon wieder weh denk ich Smile

und auch dir Dankeschön für die antwort hier kann ich wenigstens was fragen und bekomme antworten

#15

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