Die Angst vor Krankheiten ist im Grunde genommen die Angst vor dem Tod.
Mir helfen dagegen die neuesten Studien zu diesen Erlebnissen. Offenbar wird das Bewußtsein nicht im Gehirn produziert, sondern das Gehirn empfängt ähnlich einem TV das Bewußtsein.
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#1
HDD Mitglied
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Zitat von Sifu:
Offenbar ... sondern das Gehirn empfängt ähnlich einem TV das Bewußtsein
Halte ich für eine gewagte Behauptung. Wunschdenken? Wo wäre wohl der Sender zu suchen?
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Hallo Sifu,
Nahtod Erfahrungen
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Dakota Mitglied
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Zitat von HDD:
Halte ich für eine gewagte Behauptung. Wunschdenken? Wo wäre wohl der Sender zu suchen?
In der Schweizer Esoterikszene. Meinetwegen kann jede:r denken, was er/sie möchte, auch an gefestigten wissenschaftlichen Erkenntnissen vorbei ... sollte dann meiner Meinung nach aber als persönliche Meinung gekennzeichnet sein und nicht als Fakt. Das ist ein Grund, warum ich so Bauchschmerzen mit vielen Menschen in der Esoterikszene haben - sind teilweise schlimmer als dogmatische Veganer:innen (und ich bin auch fast vegan). 😜
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x 1#3
Sifu Mitglied
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Zitat von HDD:
Halte ich für eine gewagte Behauptung. Wo wäre wohl der Sender zu suchen?
Das Universum.
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x 1#4
HDD Mitglied
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Zitat von Sifu:
Das Universum.
Hm. Irgendwie... wolkig. Haben wir irgendwas falsifizierbares (d.h. etwas, das man irgendwie überprüfen könnte)?
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#5
HDD Mitglied
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Zitat von Dakota:
Bauchschmerzen mit vielen Menschen in der Esoterikszene haben - sind teilweise schlimmer als dogmatische Veganer:innen
Also ich habe damit kein Problem. Jedem steht frei, zu glauben (oder nicht zu glauben) was er will. Solange mich das nicht in inakzeptabler Weise tangiert (z.B. weil mir etwas aufgezwungen oder verboten wird). Und ein Glaube, wie der von @Sifu vertretene, ist da völlig OK.
Für mich persönlich ist nicht unbedingt die Richtschnur, ob ein Glaubenssatz wahr ist. Wenn er hilft, in der Welt besser (wie immer man das definieren will) zurecht zu kommen, würde ich das als positiv ansehen. Es ist halt meist so, dass nachweislich unwahre Glaubenssätze (z.B. "die Erde ist flach") einen halt irgendwie in Nachteil bringen.
Womit ich jetzt nichts über das Universum als Sender des Bewusstseins ausgesagt haben will. Mir scheint das unter in die Kategorie "kann aktuell anscheinend weder bewiesen noch widerlegt werden und hat anscheinend keine praktischen Auswirkungen" zu fallen.
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x 2#6
Sifu Mitglied
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Zitat von HDD:
Hm. Irgendwie... wolkig. Haben wir irgendwas falsifizierbares (d.h. etwas, das man irgendwie überprüfen könnte)?
Mit herkömmlichen wissenschaftlichen Methoden nicht. Diese Erkenntnis der NDE stellt ja das ganz materialistische Weltbild samt ihrer Methoden in Frage ähnlich wie die Quantenphysik.
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#7
Fritz Mitglied
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Hi Sifu Da mein Sohn mit 17 Jahren tödlich verunglückt ist, habe ich mich mit der Urangst eines jeden Lebewesens auseinandergesetzt. Am Meisten haben mir die Berichte der Schweizer Sterbeforscherin Kübler / Ross geholfen. Ein weißes Licht und ein Tunnel spielt eine Rolle. Anschließend gibt es eine Liebe, die es so auf unserer Erde nicht gibt. Dem Verstorbenen geht es gut, denn beim Tod trennt sich der Geist vom Körper. Der Körper mit seinen Krankheiten und Schmerzen bleibt zurück, er wird erdbestattet oder verbrannt und die Seele braucht keine Nahrung, usw. nicht mehr. Beim Tod hört das Wissen auf und der Glaube fängt an. Ich habe mit mehreren Personen über die Ereignisse des Nah Todes gesprochen und sie haben mir diese Ereignisse bestätigt. Ein bisschen kompliziert! Meine Einstellung
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Ilse77 Mitglied
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Ich hab nach dem Tod beider Eltern ungewöhnliches erlebt und bin seitdem vom 100% Atheisten zum Agnostiker geworden. Habe auch sehr viele Bücher gelesen und Interviews geschaut über Nahtoderfahrungen, Nachtodkontakte, Sterbebettvisionen. Mir hilft das bezüglich Angst vorm Tod und in der Trauer, aber klar ist es ein Glaubensbereich. Finde nur nicht so gut, wenn Spiritualität und Esoterik verwechselt werden. Da gibt es für mich schon einen Unterschied. Mit Sekten hab ich zum Beispiel nix am Hut, bin und bleibe Individualist beim Thema Glaube. Dennoch ist Spiritualität ein Thema für mich geworden. Jeder so, wie es ihm selbst gut tut. 💞 lg ilse77
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x 5#9
Sifu Mitglied
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Zitat von Fritz:
Hi Sifu Da mein Sohn mit 17 Jahren tödlich verunglückt ist, habe ich mich mit der Urangst eines jeden Lebewesens auseinandergesetzt. Am Meisten haben mir die Berichte der Schweizer Sterbeforscherin Kübler / Ross geholfen. Ein weißes Licht und ein Tunnel spielt eine Rolle. Anschließend gibt es eine Liebe, die es ...
Danke. Es tut mir sehr sehr leid mit Deinem Sohn. Ich habe selbst einen 17jährigen Sohn.
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#10
A
Hallo Sifu,
x 4#11
Sifu Mitglied
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Dr. Alexander Eben, ein Neurochirurg der Harvard-Universität berichtet, dass sein Bewusstsein anhielt, obwohl sein Gehirn keine normale Aktivität zeigte – eine Behauptung, die die Wissenschaft bis heute beunruhigt. Während einer schweren Krankheit erlebte Eben Alexander ein tiefes Bewusstsein, obwohl medizinische Scans zeigten, dass sein Gehirn nicht funktionierte. Die Erinnerung blieb auch lange nach seiner Genesung lebhaft, emotional und detailreich. Seinen Angaben zufolge war die normale Gehirnfunktion während eines durch eine Infektion verursachten Komas ausgefallen. Dennoch erinnert er sich an klare Erlebnisse, Emotionen und ein starkes Präsenzgefühl. Was die Ärzte verblüffte, war der Zeitpunkt. Diese Erlebnisse ereigneten sich zu einem Zeitpunkt, an dem die Bildung von Erinnerungen eigentlich unmöglich sein sollte. Dieser Widerspruch wurde zum Kern des Rätsels und der darauffolgenden Debatte. Für viele Leser stellt diese Geschichte die einfache Vorstellung in Frage, dass Bewusstsein lediglich ein Nebenprodukt der Gehirnaktivität ist. Wenn Erlebnisse ohne normale Funktion auftreten können, muss etwas Tieferes am Werk sein. Befürworter sehen darin einen Beweis dafür, dass Bewusstsein mehr als nur Chemie ist. Kritiker argumentieren, dass unbekannte Restprozesse es immer noch erklären könnten. Emotional berührt die Geschichte, weil sie Angst und Hoffnung zugleich anspricht. Die Menschen fragen sich, was bleibt, wenn der Körper versagt. Die Vorstellung, dass Bewusstsein fortbestehen könnte, spendet manchen Trost und beunruhigt andere. Es regt zum Nachdenken über Identität, Tod und die Frage an, ob Sinn mit dem Stillstand der Biologie endet. Die Geschichte verlangt keinen Glauben. Sie weckt Neugier und Demut. Die Wissenschaft entwickelt sich, indem sie Grenzen hinterfragt, nicht indem sie voreilige Schlüsse zieht. Ob zukünftige Forschung diese Darstellung bestätigt oder neu interpretiert, sie erinnert uns daran, dass Bewusstsein eines der größten Rätsel bleibt. Manchmal beginnen die wichtigsten Entdeckungen nicht mit Antworten, sondern mit Erfahrungen, die sich bestehenden Erklärungen entziehen.