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Müdigkeit wegen Vitamin-D Mangel

bmg1900

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Hallo, ich leide jetzt seit längerer Zeit unter ständiger Müdigkeit, gedrückter Stimmung, Antriebslosigkeit und Ängsten. Die Angst beläuft sich vor allem auf Krankheiten, da ochsest zur Hypochondrie neige. Ich war wegen der Müdigkeit beim Arzt und er stellte einen Vitamin D Mangel fest. Die Tabletten nehme ich nun seit 2 Wochen. Viele Erfolge merke ich nicht. Mir drängt sich immer mehr der Eindruck auf das die Müdigkeit sehr stark durch meine Psyche bedingt ist und durch die Tatsache, dass ich mich ständig selbst beobachte und mich dabei dinge frage wie: „bin ich gerade müde?“ „warum bin ich schon wieder müde?“ wie ist eure erfahrung damit? die müdigkeit ist definitiv da, aber mir fällt so unheimlich schwer zu differenzieren ob es meine psyche ist an der es liegt oder doch mein körper. klar, ich war beim arzt er hat mich gründlich durchgecheckt und sagte es wäre alles gut aber meine ängste holen mich eben immer wieder ein und ich beginne nach Krankheiten o.ä. zu googeln.. inwiefern hat jemand mit euch davon Erfahrungen gemacht, dass die Psyche sich erheblich auf unsere Müdigkeit auswirken kann?

18.12.2017 15:39 • #1


FoxMulder87

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Die Psyche hat einen enormen Einfluss auf die Müdigkeit, insbesondere bei depressiven Menschen. Übrigens nicht nur auf die Müdigkeit, bei mir ist daneben noch der Magen sehr betroffen. Gute Psyche, dann bin ich unverwüstlich (kommt nur noch selten vor, ist aber mein Ziel es irgendwann wieder zu erreichen), miese Psyche, komme kaum vom Sofa hoch und muss essen wie ein Rentner.
Wenn du medizinisch abgecheckt bist, dann ist das ein großes Plus. Dann solltest du dir bewusst machen, dass die Probleme aus der psychischen Seite kommen und kannst daran arbeiten. In meiner Anfangszeit der Depression war für mich ein großer Hemmschuh für Besserung die Tatsache, dass ich nicht wusste, wo ich ansetzen soll.
Die Bekämpfung der Ursachen dagegen wird sich als schwierig gestalten, da musst du Geduld, viel Verständnis für dich selbst und vor allem ein hohes Maß an Selbstreflektion mitbringen. Es empfielt sich auch darüber zu sprechen. Mit einem Therapeuten, im Forum, mit Freunden oder der Familie. Auf jeden Fall aber in einem Umfeld in dem du offen sprechen kannst, dadurch erfährst du viel über die selbst und wie du deine Probleme vielleicht lösen oder wenigsten verbessern kannst.
Mir hat in meiner ersten richtig schlimmen Phase der Sport sehr geholfen um wieder fit zu werden. Hat aber ein halbes Jahr gedauert, bis ich wieder einsatzbereit war, in dem halben Jahr habe ich mich hauptsächlich um meine psychische Rehabilitation gekümmert. Aber es geht :).
Gutes Spiel übrigens am Wochenende :)

18.12.2017 16:35 • x 1 #2


Scholi

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Das mit dem Sport kann ich echt bestätigen...
Ich mache seit April sport, drei bis viermal die Woche.
Es hat wirklich ein großes stück geholfen

Liebe grüsse

21.12.2017 20:32 • #3


robbi

robbi

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Sonnenlicht regt die die Vitamin-D Produktion an. Wenn du aufgrund der Depression das Tageslicht meidest, wird sich der Mangel noch verstärken. Ich muss leider wegen meines Berufs im Büro sitzen aber zumindest in der Mittagspause laufe ich 20 Minuten. Dazu nehme ich noch Vitamin-D Tabletten vom DM. Ich bilde mir ein, dass es besser geworden ist.

27.03.2018 14:51 • #4




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