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Mirtazapin - Restlesslegs

Löckchen73

Löckchen73
Mitglied

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Hallo
Ich nehme seit etlichen Jahren Mirtazapin am Abend. Irgendwsnn habe ich dieses Restlesslegs bekommen. Ich wusste nicht was los war. Ich war beim Neurologen. Er hat Messungen gemacht und es war alles ok. Mein Neurologe verschreibt auch meine Medikamente da er auch Psychiater ist.

Jetzt habe ich über zwei Jahre Oxycodon genommen und hatte keine Probleme mehr. Ich setze es ab und merke das es zurück kommt. Ich habe noch nicht gegoogelt ob es vom Mirtazapin sein kann. Weil viele Möglichkeiten habe ich nicht. Und tatsächlich es kann davon sein. Warum hat mein Arzt das nicht in Betracht gezogen?

Hat jemand das auch unter Mirtazapin gehabt.

#1


Momo58
Ich habe vor kurzem die Diagnose "Restless-legs-Syndrom" (RLS) von einer Neurologin bekommen. Das RLS kommt von Dopaminmangel. Auslöser kann ein Eisenmangel sein, deshalb solltest du deinen Eisen-/Ferritinspiegel testen lassen. Auslöser oder Verstärker können auch SSRI-Antidepressiva sein. Ich nehme Escitalopram.

Die Messungen, die der Neurologe macht, dienen dazu, festzustellen, ob es sich um ein primäres RLS oder ein Begleitsymptom einer anderen Erkrankung handelt. Bei mir waren die Nerven gesund, deshalb ist es ein primäres RLS. In diesem Fall ist die Familienanamnese in über 65 Prozent positiv, d.h. es gibt jemanden in der Familie, der auch RLS hat. Bei mir ist es mein Bruder, der seit 14 Jahren mit RLS lebt.

x 3 #2


A


Hallo Löckchen73,

Mirtazapin - Restlesslegs

x 3#3


Caro66
So kenne ich RLS Diagnose auch , habe das auch mal mehr oder weniger.
Bei mir hilft tgl.viel Bewegung am Tage, dann schlafe ich nachts entspannter .
Mir helfen an sehr unruhigen Tagen für die Beinunruhe Kompressionsleggins für die Durchblutungsförderung.

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Dys
Zitat von Löckchen73:
Jetzt habe ich über zwei Jahre Oxycodon genommen und hatte keine Probleme mehr. Ich setze es ab und merke das es zurück kommt.

Ist Dir nicht der Gedanke gekommen, es könnte daran liegen, dass Du von diesem Opiat abhängig sein könntest und das nun tatsächlich Entzugserscheinungen sein könnten?

Was Erfahrungen mit Mirtazapin angeht, ich hatte es lange genommen und abgesehen davon dass ich an Gewicht zu genommen hatte und einen trockenen Mund, gab es keine Nebenwirkungen. Weder beim einschleichen, noch beim ausschleichen. In der sedierenden Wirkung ließ es aber mit der Zeit nach und antidepressiv hatte es ohnehin nie gewirkt bei mir.

#4


Momo58
Das Problem beim Dopaminmangel ist, dass die Symptome ähnlich wie bei der Depression sind:

Zitat:
Ein Dopaminmangel äußert sich oft durch Antriebslosigkeit, depressive Stimmungen, Konzentrationsschwäche, Müdigkeit und verminderte Freude. Körperlich können Bewegungsverlangsamung, Muskelsteifheit (Rigor) oder Zittern (Tremor) auftreten, was typisch für Parkinson ist. Auch das Restless-Legs-Syndrom (unruhige Beine) ist eine häufige Folge.


Eine gute Kurzinfo über die Diagnose und Therapie des RLS findet man bei der "Deutsche Restless Legs Vereinigung":

https://www.restless-legs.org/wp-conten...nal_02.pdf

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Löckchen73
Zitat von Dys:
Ist Dir nicht der Gedanke gekommen, es könnte daran liegen, dass Du von diesem Opiat abhängig sein könntest und das nun tatsächlich ...

Nein denn ich hatte es schon vorher. Mein Arzt hatte es mal untersucht und es war ok. Deswegen gehe davon aus das es vom Medikament kommt. Steht auch im Beipackzettel. Ich denke ich kann sehr fut beurteilen ob es vom absetzen bzw vom Entzug. Ich bin achon seit Wochen am reduzieren. Jetzt bin ich bei einer sehr geringen Dosis

#6


Löckchen73
Zitat von Momo58:
Ich habe vor kurzem die Diagnose "Restless-legs-Syndrom" (RLS) von einer Neurologin bekommen. Das RLS kommt von Dopaminmangel. Auslöser ...

Meine Eisenwerte waren in Ordnung. Habe aber nochmal einen Termin bei meiner Hausärztin gemacht um alles nochmal zu klären. Aber ich weiß das es vom Medikament kommt. Das ist mir gestern klar geworden

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Löckchen73
Zitat von Momo58:
Das Problem beim Dopaminmangel ist, dass die Symptome ähnlich wie bei der Depression sind: Eine gute Kurzinfo über die Diagnose und Therapie des ...

Da steht es sogar

• Medikamente: Antidepressiva z.B. Mirtazipin, Anthistiminika

x 2 #8

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