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Meine geliebte Frau hat sich umgebracht

Lexi

Lexi

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Lieber Carsten, ich vermag gar nicht in Worte ausdrücken wie leid mir Dein Verlust tut.

Vor knapp 2 Jahren entschied einer meiner besten Freunde ebenso wie Deine Frau.lese ich Deine Geschichte mit Fassungslosigkeit - kaum vorstellbar wie es Dir geht . und finde keine Worte. Ich kann sie wie auch meinen Kumpel verstehen und trotzdem.

Viele Forum-Nutzer haben gute Worte gefunden.

Ich wünsche Dir ganz viel Kraft - von Herzen. Dir und Deinem Sohn.

Gestern 09:55 • x 4 #16


Frederick1

Frederick1

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lieber Carsten,

du es tut mit jetzt echt von Herzen Leid mit deiner Frau. Und ich kann es mit fühlen, nach fühlen, wie weh dir das alles tut.

Selbst stand ich auch schon vor diesem Schritt. Wenn du keine Hoffnung hast, keinen Sinn mehr siehst, alles zuviel

wird, du am Ende bist, echt nicht mehr kannst.

Und jetzt stehst du in der Trauer von deiner geliebten Frau, die deine ganzen Gefühle lähmen. Du hast deine Frau so geliebt, und sie ist ein Teil von dir geworden. Dein Denken, Fühlen und Handeln werden von deiner lieben Frau mit bestimmt.

Deine liebe Frau lebte schon lange mit in deinem Herzen. Jetzt ist sie gestorben, und mit ihr ein Teil von dir.

Deine Trauer, der langsame und schwere Abschied deiner lieben Frau, die ein Teil deines Innersten geworden ist. Und du spürst den Schmerz des Abschiedes noch ganz arg.

Halte deine liebe Frau nicht fest, lasse sie weiter gehen, lasse sie los, auch wenn es dir schwer fällt. Du kannst es jetzt nur noch akzeptieren. Der Tod deiner Frau ist der Übergang in den Himmel. Dort geht es ihr besser, und sie muss nicht mehr an der Depression leiden.

Mögest du immer wieder Trost für dich finden.


In guten Gedanken an dich,

liebe Grüße,


Fredereick








von guten Mächten geborgen.

(dieser Gitarrenspieler kennt auch die Depression.)

Vor 3 Stunden • x 1 #17


maya60

maya60

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Lieber Carsten, auch ich möchte dir mein tiefstes Beileid senden! Danke, von Herzen danke, dass du deine Gedanken und Gefühle mit uns teilst.

Nie ist es vergleichbar, aber so einige von uns haben schon den Tod liebster Nahestehender erlitten und fühlen sich durch dich verstanden und verstehen dich.
Es ist ein Ausdruck des eigenen Inneren, darüber zu schreiben und es ist ein Teilen, ein, wenigstens ein bisschen, gemeinsames Tragen für eine kurze Wegstrecke.

Ich selber habe einen meiner engsten Freunde als Studentin plötzlich verloren und mehrere Fehlgeburten erlitten, die mich auch sehr erfassten, herabzogen, herumwirbelten und veränderten.

Beim Tod zählt die Zeit nicht mehr, wir betreten einen zeitlosen Raum und die Trauer lässt sich auch nicht in Zeitrastern fassen. Auch viel später geht es nicht wirklich um Vergangenheit, sondern um einen Raum jenseits all dieser Begriffe, denn immer gehören die geliebten Verstorbenen zu uns und unsrer Lebendigkeit, sind ein Teil davon.

In langen Beziehungen lässt sich ja gar nicht mehr sagen, was nur ich bin und was mein Mann, alles ist miteinander verwoben und wenn einer der Beiden scheinbar "alleine" weitergeht, geht doch das weiter, was aus beider Liebe geworden ist.

Was machst du in diesen Tagen? Was macht dein Sohn? Magst du deine Gedanken und Gefühle und Erfahrungen mit uns teilen?

Bitte, dies soll keinerlei Druck sein. Du bist in unseren Gedanken und Wünschen.

Herzliche Grüße! maya

Gerade eben • #18




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