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Medikation bei Depressionen

Manu-ela

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Hallo meine Lieben,
bitte helft mir. Meine Tochter wurde nach einem Zusammenbruch und Selbstmordversuch in eine Klinik eingewiesen. Seit Nov. 19 ist sie jetzt zum dritten Mal mir der Polizei eingeliefert worden.
Vor der ersten Einweisung konnte meine Tochter noch sprechen und reagieren, jetzt sitzt sie stumm stundenlang auf einem Platz. Es wird schlimmer und nicht besser. Unsere Familie ist ratlos.
Als Medizin bekommt sie:
Duloxitin 60 mg
Trazedon 0,25
risperdon 3 mg
travor 1,5
Könnt ihr mir helfen?

11.06.2020 16:01 • #1


bones

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Was genau möchtest du denn wissen? vielleicht ist sie mit sich in einer schweren Krise , wo sie nicht klar kommt. Als ich eingewiesen worden bin , war ich auch sehr verschlossen und hab jeden blockiert. Es hat seine Zeit gebraucht, bis diese Blockade durchbrochen war.

Nimmt sie seit dem tavor täglich 1,5mg zu sich? Risperidon ist gut geeignet gegen suizidgedanken. Hab ich auch bekommen deswegen. Es dämpft.

11.06.2020 16:23 • x 1 #2


Manu-ela

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Hallo und vielen Dank für Deine Antwort,
meine Tochter hat bemerkt, das sie nicht ihr Leben gelebt hat, sondern immer nur für andere da war. Für sie ist alles vorbei.
Auch ich leide unter schwere Depressionen, wurde aber nicht mit Medikamenten kalt gestellt. Meine Tochter läuft wie ein Zombi rum. Das können doch nur die Medikamente sein, oder? Kann man da nicht anders vorgehen?
Liebe Grüße:

11.06.2020 22:23 • #3


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Irgendeine

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Zitat von Manu-ela:
Duloxitin 60 mg
Trazedon 0,25
risperdon 3 mg
travor 1,5

Duloxetin dämpft nich, im Gegenteil.
Trazodon macht zwar müde, aber keinen Zombi. Wird sie wahrscheinlich auch nicht morgens, sondern abends bekommen.
Allerdings beginnt Trazodon mit 100mg, da stimmen also entweder Dosis oder Medikament nicht.
Risperidon und Tavor dämpfen.
Sollten in der Dosis aber i.d.R. auch keinen Zombi machen.
Ich hab zu meinen schlimmsten Zeiten das 3-fache an Tavor plus Neuroleptika bekommen und war trotzdem noch ziemlich wach.

11.06.2020 22:32 • #4


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Alexandra2

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Liebe Manu-ela,
Ich war durch die schwere Depression ein Zombie, als ich nicht reagieren konnte, das lag nicht an den Medikamenten.
Die Antidepressiva mussten sehr hoch dosiert werden, damit Leben in mich zurückkehrte. Die geringe Menge Dulexitin reichte bei weitem nicht aus bei mir. Natürlich ist da jeder anders. Wie kann es sein, daß die ambulante Therapie nicht angepasst wurde? Es muss ihr schon länger schlecht gegangen sein, da ist der Arzt in der Pflicht, sofort zu helfen.
Lies mal nach über den Stupor, da wird manches deutlich.
Jetzt muss erstmal die Suizidgefahr angewendet werden, daher auch die angstlösenden/beruhigenden Medikamente.
Liebe Grüße Alexandra

11.06.2020 22:41 • x 2 #5


bones

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Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass die medikation sie zum Zombie machen. Eher denk ich dass es die Depression ist.

Es wurde oft behauptet, dass hochprozente neuroleptika wie Risperidon oder haloperidol Menschen zum Zombie machen. Ich nehme selber 3mg manchmal sogar 4,5mg . Einzig was man merkt ist, dass es ordentlich dämpft. Mehr aber auch nicht.

11.06.2020 22:56 • x 1 #6


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Irgendeine

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Kommt ja auch immer auf die Person und ihren Anspannungszustand an. Unsere Omis&Opis kriegen abends 25mg Promethazin zum Schlafen, ich hatte zeitweise 100mg pro Tag plus zusätzlichen Bedarf und bin damit immer noch im Dreieck gesprungen.

Ich denke eher, dass es an der Grunderkrankung liegt. Die hat mich nämlich auch in solche Sphären katalputiert. Der Kopf schaltet irgendwann ab, wenn die Situation nicht mehr auszuhalten ist. Für Außenstehende wirkt der Mensch dann manchmal wie ein Zombie.

11.06.2020 23:46 • x 2 #7


Manu-ela

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Hallo, ja sie nimmt travor 1,5 mg täglich. Vielen Dank für Deine Hilfe, es hat mir sehr geholfen. LG

12.06.2020 13:25 • #8


Manu-ela

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Liebe Alexandra,
ja, sie bekommt täglich Travor 1,5 mg täglich. Das einzige was sie immer wiederholt ist, ich will nach Hause. So enden immer die Gespräche mit ihrem Psychiater. Therapiert wird in dieser Klinik nicht, nur geredet.
Liebe Grüße und vielen Dank für Deine Hilfe

12.06.2020 13:41 • #9


Manu-ela

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In Ordnung, du meinst also, das es die Depression ist. Therapieren kann man sie noch nicht, da sie sich einfach nicht öffnet.

12.06.2020 13:47 • #10


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Irgendeine

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Zitat von Manu-ela:
Therapiert wird in dieser Klinik nicht, nur geredet.

Reden ist Therapie...
Es ist normal, dass es auf geschlossenen Stationen nicht viele Therapieangebote gibt. Die meisten Menschen dort sind halt einfach in einem Stadium, in dem sie (noch) nicht therapiefähig sind.

Ich war auf 2 Geschlossenen und das einzige, was dort angeboten wurde, war Ergotherapie und auf der einen durfte man 1h/Tag unter Aufsicht in den geschlossenen Garten.
Zur Ergotherapie durfte man aber auch nur, wenn man "brav" und halbwegs zurechnungsfähig war.

Und wie gesagt, 1,5mg Tavor machen keinen Zombie aus einem Menschen.
Das macht eher die Grunderkrankung. So wie du die Situation vor und in der Klinik beschreibst, lässt sich erahnen, wie verzweifelt deine Tochter sein muss. Da schaltet das Gehirn irgendwann in einen "Schutzmodus".

12.06.2020 15:07 • x 4 #11


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Alexandra2

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Liebe Manu-ela,
versuche bitte eine psychosomatische Klinik zu finden, dort findet Therapie statt, oder eine Tagesklinik. Man lernt, mit seinen Gefühlen nicht allein zu sein und es hilft schon enorm, unter Seinesgleichen zu sein. Eine Tagesklinik hilft auch. Meist haben beide Wartezeit. Beiden gemeinsam ist, daß es viele Informationen rund um Depressionen gibt und nichtsprachliche Angebote. Beides ist für den Anfang ein Weg...
Ein Kinder- und Jugendpsychiater bietet auch Einzel- und Gruppentherapien an und ist spezialisiert auf diese Altersgruppen. Das kann ich mir auch gut vorstellen, gerade für die Übergangszeit, bis eine Klinik gefunden ist und auch für die Therapie.
liebe Grüße Alexandra

14.06.2020 16:26 • x 1 #12


Manu-ela

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Sorry liebe Alexandra,
mein Tablet ist alt und hat wieder einen Durchhänger gehabt. Also, als sie bei mir war, ist ein Paket gekommen. Der Postbote hat es einfach draußen stehen lassen. Hab geflucht, meine Tochter stand auf und holte den schweren Karton hoch, ohne einen Ton zu sagen und setzte sich wieder hin. Ihr fehlt einfach Bewegung.
LG Manu-ela

14.06.2020 16:37 • #13


Manu-ela

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Liebe Andrea2,
was ist ein Stupor?

14.06.2020 20:00 • #14


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Alexandra2

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Das ist eine Form des nicht mehr reagieren Könnens, ganz furchtbar. Du bekommst viel mit, kannst aber nicht reagieren, ich war fast drin
https://www.google.com/url?sa=t&source=...P1traALNzW

14.06.2020 20:08 • x 1 #15


Manu-ela

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Liebe Alexandra2,
vielen, vielen Dank. Du hast mich auf die richtige Spur gebracht. Über Stupor Habe ich jetzt gelesen und dachte, sie beschreiben meine Tochter. Da meine ältere Tochter die Vormundschaft über ihre Schwester besitzt, bekomme ich wenig Informationen über die Erkrankung. Da ich ja auch an Depression leide, versuchen meine Kinder es fern zu halten. Jetzt wird mir einiges klar und ich lasse mir einen Termin bei den Ärzten geben. Übrigens, ihre Nierenwerte sind schlecht. Meine Ältere nimmt die Beschwerden der Jüngeren auch nicht ernst. Durch meine Erkrankung habe ich eher das Gefühl und die Sensibilität um mehr zu sehen.
Nochmals vielen Dank
Manu-ela

15.06.2020 13:44 • #16


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Alexandra2

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Liebe Manu-ela,
Ich freue mich, daß es klarer geworden ist.
Bekommt Deine Tochter Lithium? Das kann die Nieren angreifen. Ein Termin beim Nephrologen ist wichtig.
Insgesamt reicht mE die Therapie bei weitem nicht aus, da muss dringend ein versierter Psychiater "ans Werk".
Pass gut auf Dich auf in all der Sorge,
Ich umarme Dich mal, wenn Du magst...
Liebe Grüße Alexandra

15.06.2020 14:14 • #17


Manu-ela

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Liebe Alexandra2,
du kannst mich umarmen, das Gleiche werde ich auch tun, wenn du willst? Lithium bekommt sie nicht. Kann nur noch hoffen, das ich die Kraft besitze, um meinem Schatz helfen zu können. Du hast einen großen Beitrag daran geleistet. Wie bist Du eigentlich zu dieser Krankheit gekommen?
Liebe Grüße
Manu-ela

15.06.2020 19:43 • #18


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Alexandra2

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Oh, jetzt bin ich beschämt...
Durch beidseitiges Ausbrennen (krankes Kind und alleinerziehend sowie Berufstätigkeit im arbeitsintensiven Gebiet) brach ich zusammen, schwere Depression. Es ging mir nicht besser, daher A D H S Diagnostik und Befund, danach immer noch nicht besser. Durch Therapie wurde die häusliche Gewalt von meiner Geburt an als Entwicklungstrauma erkannt UND die chronische Depression ab ca dem 3.Lebensjahr. Also eine Verkettung unglücklicher Umstände.
Klar lasse ich mich knuddln

15.06.2020 19:57 • x 1 #19


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mutmacher

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@Manu-ela hast Du die Möglichkeit eine "Angehörigengruppe für psychisch Kranke" aufzusuchen ? Fast in jeder Stadt gibt es solche Angehörigengruppen, die sich austauschen und weiterhelfen. Oder such mal unter "Sozialpsychiatrischer Dienst" in Eurer Gegend, die können Dir Tipps geben.

15.06.2020 20:14 • x 2 #20


Manu-ela

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Das kann ich leider nicht, so sehr ich meine Tochter liebe. Bekomme Panikattacken bei fremden Menschen in geschlossenen Räumen. Durch meinen Hund komme ich raus. Beim Einkaufen kenne ich alle Orte meiner Lebensmittel. Körperliche Nähe mag ich nicht. Mit den Einschränkungen kann ich leben. Aber lieb von Dir gemeint.

16.06.2020 14:00 • #21


Manu-ela

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Liebe Alexandra2,
das tut mir so leid. Das Leben kann grausam sein, aber irgendwo zeigt sich ein Lichtstrahl und den muss man lernen zu sehen, damit man wieder weiter machen kann. Manchmal darf man sich auch nicht so wichtig zu nehmen und alle Sinne öffnen für Neues. Einfach toll, wie du anderen helfen kannst, obwohl Du soviel erleiden musstest
Liebe Grüße
Manu-ela

16.06.2020 14:10 • #22


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Alexandra2

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Liebe Manu-ela,
Ich bin endlich bestens versorgt. Die Kindheit war sehr schlimm, wodurch ich eine unglaubliche Hartnäckigkeit entwickelt habe.
Love it, leave it or change it trifft es ganz gut, wie mein Blick auf die Welt ist. Und da es mir ein Bedürfnis ist, für andere da zu sein, bin ich froh, wenn es geht. Niemand muss alleine sein und darunter leiden, finde ich.
Liebe Grüße Alexandra

16.06.2020 14:29 • #23


Manu-ela

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Liebe Alexandra2,
wahrscheinlich hast du den ersten Teil bekommen.
Also, mein Leben fing eigentlich gut an. Mit 9 Jahren verlor ich meinen Papa, der meine Bezugsperson war. War auch beim Sterben dabei. Ab da gab es keine Liebe mehr. Wurde nur herum gereicht, durfte nicht trauern, musste auf meinen kleinen Bruder aufpassen. " Weil ich ein Mädchen bin". Mir wurde bewusst, mich als Einzelkämpfer durch zu beißen. Jedem half ich um aus meinem Dunstkreis zu kommen. Eigentlich wollte ich nur wahr genommen werden. Um aus dieser Zweisamkeit (Mutter und Sohn) heraus zu kommen, wollte ich meine eigene Familie. Mit 16 heiratete ich, bekam bis 20 4 Kinder, Schläge, Misshandlungen und Vergewaltigungen. Ganz so nebenbei wurde ich, 19 und hochschwanger, von einem Triebtäter überfallen und bis zur Bewusstlosigkeit gewürgt. Jetzt muss ich mich er. Tut mir leid, ich muss Schluss machen. mein älteste Tochter hat mich als schuldig bezeichnet.

16.06.2020 21:03 • #24


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Alexandra2

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Liebe Manue-ela,
Deine Geschichte ist auch bitter. Das Schlimme ist, daß da nie jemand war, daß andere sich besch Urteile anmaßen.
Einem Angreifer brach ich seinen Arm, und ich bin nicht mehr zurückhaltend und auch laut, wenn es sein muß.
Meine Mutter hat mir jeden Tag gesagt, mich gedemütigt, daß es ein Fehler war, daß ich lebe. Die Kälte war am schlimmsten.
Und meinem Sohn erlaube ich kein Urteil über mich, es steht ihm nicht zu. Da musste ich auch mal laut werden
Als ich alles verloren hatte, Arbeit+Gesundheit+Wohnung, hatte ich den Wahlspruch "ich kann alles verlieren, aber nicht meine Würde". Danach handele ich immer noch.
Ich würde mir die Würde von der Tochter zurück holen. Es ist unglaublich, was sie sich anmaßt. Manche denken, man dürfte seinen Kindern nicht die eigene Meinung sagen. Quatsch. Respekt muss man sich verschaffen und die ersten Male beim Einfordern fühlen sich seltsam an. Aber dann, es ist befreiend.
Und einen SVKurs habe ich auch gemacht, kann einem Angreifer das Genick brechen (wenn er nicht ablässt) . So einen Kurs kann ich empfehlen, er ist prima für die Selbstachtung und gegen die Hilflosigkeit.
Es gibt Auswege und wir dürfen sie nutzen.
Liebe Grüße Alexandra

16.06.2020 21:30 • #25


Manu-ela

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Liebe Alexandra2,
in dieser Familie rebelliere ich nicht mehr. Konnte mich nie wehren, es wurde alles hinter meinem Rücken organisiert. es war Abhängigkeit (jung, Kinder, Arbeit, Unterhalt) die mich in die Falle laufen lies. Da meine Kinder alle Akademiker sind und gut verdienen, bekomme ich ein Taschengeld zwischen 50 und 100 Euro von jedem. Leider bekomme ich nur eine Rente von 800Euro. Wieder die Abhängigkeit. Die einzige die mich versteht, liegt jetzt im Krankenhaus. Eigentlich will ich nur Frieden und Ruhe. Mein Sohn hat sich von mir losgesagt. Es ging um "Ja" und "nein", es wurde sehr hässlich, wieder Vorwürfe und Demütigungen. Zuletzt bekam ich einen Brief, dass er keinen Kontakt mehr zu mir möchte. Das tut weh.
Was solls, die paar Jahre bekomme ich schon noch hin. Wenn ich meinen Hund anschaue, geht mein Herz auf. Das alleine sein habe ich gewählt, um nicht verletzt zu werden. Gebrochen bin ich schon. Einen weiteren Zusammenbruch kann ich mir nicht leisten, denn ich habe einen großen Tierheimhund, der meine Liebe braucht.
Das Arztgespräch lief super und war fast 1 Stunde lang. Zwar nur am Telefon, aber erfolgreich.
Jetzt hoffe ich das Beste.
Ganz liebe Grüße
Manu-ela

17.06.2020 20:40 • x 1 #26

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