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Körperliche Symptome bei Depressionen

Tigerente

Tigerente

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Hallo, ich bin neu hier und würde mich über einen Austausch mit euch freuen.

Ich bin 39 und habe seit einer Woche nun die Diagnose mittelschwere Depression.
Jetzt liege ich im Bett, bin wach, kann wieder nicht schlafen und weiß genau, morgen habe ich den ganzen Tag Muskelschmerzen vor Erschöpfung.
Was mir im Moment total schwer fällt zu glauben, dass all die Symptome die ich habe durch die Depression verursacht werden und nicht eine andere körperliche Ursache im Vordergrund steht.
Am schlimmsten sind die Erschöpfung, der schlechte Schlaf und die Muskelschmerzen. Jeder Schritt muss überlegt sein. Dicht gefolgt
von Schulter- und Nackenschmerzen, dem Gefühl schlecht Luft zu bekommen, Haarausfall und Gewichtszunahme (ohne was geändert zu haben bzw habe ich eher das Gefühl weniger zu essen).

Ist das wirklich so?
Kann eine Depression solche körperlichen Auswirkungen haben oder hat da ein Arzt was übersehen?

Großes Blutbild war unauffällig, Herz, Leber, Schilddrüse, Frauenhormone war alles in Ordnung. Kein Diabetes und kein Rheuma.

Ich habe immer "funktioniert " und plötzlich, von einem auf den anderen Tag, ist nichts mehr von mir übrig.

Sorry, ist nun doch länger geworden.

21.11.2020 02:07 • x 1 #1


Mabaja

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Hallo Tigerente,
willkommen im Forum.
Zu der Zeit, als ich die Diagnose "mittelschwere Depression" erhielt, war ich ein körperliches Wrack. Keine Nacht mit mehr als drei Stunden Schlaf, Bauchschmerzen, überall Verspannungen und konnte keine 100 Schritte gehen, ohne zu japsen und mich panisch zu fragen, ob ich es wohl heil bis nach Hause schaffen werde.
Deine Gewichtszunahme kann am Schlafmangel liegen, da dein Stoffwechsel nicht zur Ruhe kommt.

War die Diagnose Depression für dich eine Überraschung? Hat der Hausarzt die Diagnose gestellt? - und wozu hat er dir geraten?

21.11.2020 04:12 • x 2 #2


Tigerente

Tigerente

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Vielen Dank für deine Antwort, Julienne.

Ich laufe nun schon ein paar Jahre mit diesen ominösen Muskelschmerzen rum und kein Arzt hatte was gefunden. Mit dem Spruch "jetzt reiß dich mal zusammen" ging es ganz gut, bis ich vor 9 Wochen einen Nervenzusammenbruch hatte. Da ging dann nichts mehr.

Zum Glück gibt es vom Arbeitgeber eine externe Beratungsstelle bei der ich recht schnell einen Platz bekommen habe. Dort wurde die Diagnose gestellt und ein Therapieplatz vermittelt.

Also, dass man psychischen Probleme hat, war mir ja bekannt, aber derartig schwere körperliche Symptome!?

Da ich erst um 2 Uhr ins Bett bin, sind sie nun wieder mit Macht da - die Muskelschmerzen.

21.11.2020 10:30 • #3

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