Keine Freude mehr am Leben - was tun? Forum / Lebensfreude

jesslaine

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ich bin jetzt 40jahre alt geschieden und mutter einer tochter bin depressiv und Alk.. ich fühle mich einfach nur noch einsam habe keine sozialen kontakte mehr lebe von harz4 und habe durch die scheidung bzw trennung noch dazu schulden die ich montl. in kleinen raten versuche abzuzahlen .

ich frage mich was hat das alles noch einen sinn kann nicht auf menschen zugehen was mich sehr traurig macht weil ich einfach niemanden zum reden habe ausser meine eltern denen ich aber auch nicht alles sagen kann und möchte. da ich auch Alk. bin und auch therapie hinter mir habe was auch ne zeitlang gut ging fühle ich mich so leer und nutzlos ich schaffe es einfach nicht dauerhaft trocken zu bleiben bei jeden rückschlag und neuen problemen greife ich immer wieder zur flasche was ich jedesmal danach zu tiefst bereue und ich weiß das ich meine familie damit wieder enttäusche vor allem meine mutter .

bin nur noch traurig und habe kaum noch freude am leben . was ich schade finde versuche ja mir etwas mehr lebendsqualität zu schaffen aber es gelingt mir kaum. durch meine krankheiten habe ich kaum noch kontakt zu meiner tochter sie hat sich mehr oder weniger von mir abgewand was mir sehr sehr weh tut.ich bin zwar in psychologischer behandlung habe aber das gefühl es bringt kaum was ich frage mich wann werde ich endlich wieder glücklich

16.10.2011 15:26 • #1


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Pyxidis

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Hallo jesslaine,

Du schreibst, daß Du in psyschologischer Behandlung bist, d.h. Du machst eine Therapie, oder? Nimmst Du auch Medikamente im speziellen meine ich Antidepressiva.

Weißt Du, warum Du nicht auf Menschen zugehen kannst? Gut ist doch, daß Du schonmal Deine Eltern hast.

Warst Du schonmal in einer Klinik und könntest Du es Dir vorstellen, mal in eine zu gehen? Ich könnte mir vorstellen, daß ein Klinikaufenthalt im Moment genau das Richtige für Dich sein könnte. Du könntest entgiften, Deine Depression bearbeiten und Kontakt zu Menschen bekommts Du dort zwangsläufig.

Alles Gute
Scorpio

17.10.2011 08:13 • #2



Hallo jesslaine,

Keine Freude mehr am Leben - was tun? Forum / Lebensfreude

x 3#3


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achtsamkeit

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Hallo jesslaine,

du hast schwer mit deinen Problemen zu kämpfen, aber trotz allem zeigst du, dass du dir ersten über deine Probleme im Klaren bist (ganz wichtig, du verleugnest sie nicht), du hast den Wunsch etwas zu verändern!
Gut, dass du psychologisch betreut wirst, behalte deinen Glauben, dass sich langsam etwas zum Positiven hin verändert. Das braucht halt enorm viel Zeit!
Du hast ja schon hierden Rat bekommen über einen KLinikaufenthalt nachzudenken. Das fände ich auch eine gute Möglichkeit, zudem sich dort auch wiederum Kontakte ergeben würden.
Alternativ gibt es ja auch Selbsthilfegruppen. Hier solltest du den Schritt wagen dich solch einer Gruppe anzuschließen, auch dort wirst du dann KOntakte finden.
Und dass sich deine Tochter erst einmal von dir abgrenzt, ist verständlich. Das tut sicher sehr weh, sollte dir aber den Willen geben weiter an dir zum Positiven hin zu arbeiten!

LG Pelle

17.10.2011 08:57 • #3


Hüpfburg

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Hallo Jesslaine,
ich kann gut nachvollziehen wie es dir geht. Auch ich habe lange Zeit zuviel Alk. getrunken welcher genau die gleichen Probleme nach sich zog, wie du sie schilderst. Hinzu kam auch meine Depression. Ich kann nur raten, versuche von dem Alk. loszukommen. Vorher hast du keine Chance dein Leben in den Griff zu bekommen. Ich habe von heute auf morgen ganz damit aufgehört. Die größte Befreiung die ich seit langem erfahren habe. DAnn erst konnte ich meine Probleme angehen. Meine Tochter gehört mir wieder und ist ganz ganz froh. Alleine dafür lohnt es sich von dem Teufelszeug wegzukommen.
Die Menschen achten einem wieder und man nimmt den körper wieder war. Heute kann ich sagen, dass es ein fürchterlicher Zustand war. Du hast es in der Hand. Gehst du noch arbeiten???
Und das sich deine Tochter abwendet ist eine ganz normale Reaktion. Sie will dich einfach nicht sehen wenn du betrunken bist, DAs tut ihr weh. Ich drück dich und lege dir nochmal ans Herz zu versuchen den Absprung zu schaffen.
Ganz liebe Grüsse Hüpfi

17.10.2011 09:49 • #4

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