Karriere trotz psychischer Krankheit ?
Sifu
Mitglied
Zitat:Nach der Schule fing Engert an, Germanistik und Philosophie in Frankfurt am Main zu studieren. Mit Mitte 20 rutschte er in die Sucht. Sie wurde zu seiner Bewältigungsstrategie. Wenn er *beep* oder trank, ging es ihm gut, fühlte er sich selbstbewusst, war der Schmerz weg. Zumindest für den Moment. Nach 13 Semestern brach er sein Studium ab. „Ich war in einer schweren psychischen Krise“, sagt Engert. Danach machte er ein paar Jahre „nichts“, lebte in einer Kommune, lenkte sich ab und *beep*, bis er eine Ausbildung zum Verlagsbuchhändler beim Verlag Neue Kritik begann. Seit 2008 ist er jetzt clean, leidet aber noch immer an depressiven Phasen und einem geringen Selbstwertgefühl, wie er sagt.
Link: https://taz.de/Mentale-Gesundheit/!6138535/
Zitat von Ell:Was mir noch kam, ich glaube Karriere trotz psychischer Erkrankung funktioniert schon , aber unter erschwerten Bedingungen.
HDD
Mitglied
Zitat von Sifu:Bei Künstlern ist das ja schon Muß.
Grenzgaenger
Mitglied
Zitat von Sifu:Hat einer von Euch oder hatte früher Karriereambitionen ?
Wie hat sich die psychische Krankheit darauf ausgewirkt ?

Caro66
Mitglied
Dys
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Lilly-18
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ZeroOne
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Dys
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Sifu
Mitglied
Zitat von HDD:Da fällt mir spontan Klaus Kinski ein - "Aguirre, der Zorn Gottes"
Sifu
Mitglied
Zitat von ZeroOne:Hängt vielleicht auch von der Definition von Karriere ab. Davon gibt es zwischenzeitlich viele. Prinzipiell ist die Summe aller Veränderungen und Stationen, die man auf seinem (beruflichen) Lebensweg hinter sich lässt - ohne Wertung. D.h. eine Veränderung vom Top-Manager zur Küchenhilfe ist auch Karriere, obwohl ...
Ilse77
Mitglied
Momo58
Mitglied
Zitat:Nach der Schule fing Engert an, Germanistik und Philosophie in Frankfurt am Main zu studieren. Mit Mitte 20 rutschte er in die Sucht. Sie wurde zu seiner Bewältigungsstrategie. Wenn er *beep* oder trank, ging es ihm gut, fühlte er sich selbstbewusst, war der Schmerz weg. Zumindest für den Moment. Nach 13 Semestern brach er sein Studium ab. „Ich war in einer schweren psychischen Krise“, sagt Engert. Danach machte er ein paar Jahre „nichts“, lebte in einer Kommune, lenkte sich ab und *beep*, bis er eine Ausbildung zum Verlagsbuchhändler beim Verlag Neue Kritik begann. Seit 2008 ist er jetzt clean, leidet aber noch immer an depressiven Phasen und einem geringen Selbstwertgefühl, wie er sagt.
Link: https://taz.de/Mentale-Gesundheit/!6138535/
Bonita
Mitglied
Lilly-18
Mitglied
Zitat von Momo58:Insgesamt hat mir die Arbeit meistens Spaß gemacht, aber ich habe mich teilweise auch unterfordert gefühlt.
Ell
Mitglied
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