Ell
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Ell
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ZeroOne
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Zitat von Ell:Was mir noch kam, ich glaube Karriere trotz psychischer Erkrankung funktioniert schon , aber unter erschwerten Bedingungen.
Dys
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Zitat von Ell:Was mir noch kam, ich glaube Karriere trotz psychischer Erkrankung funktioniert schon , aber unter erschwerten Bedingungen.
Sifu
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Zitat von Momo58:Ich habe wegen Depressionen und Alk. ein Studium abgebrochen. Eine Zeitlang habe ich freiberuflich gearbeitet (Deutschkurse), dann habe ich nochmal eine kaufmännische Umschulung gemacht. Durch meine Minderwertigkeitskomplexe und soziale Phobie bin ich wahrscheinlich ein "underachiever", d. h. ich bin hinter ...
Sifu
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Dys
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Momo58
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Dys
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Zitat von Momo58:Meiner Meinung nach kann ein "Underachiever" beruflich ggf. ein "High performer" sein, aber seine beruflichen Aufgaben insgesamt bleiben hinter seinen geistigen Möglichkeiten zurück. Es geht eher nicht um "Leistungsverweigerung", sondern die Blockaden können sein: schlechtes ...
Momo58
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Zitat von Dys:Wenn ich aber beklage, nach dem Motto, ach hätt ich doch damals, weil eigentlich hätte ich das Zeug dazu gehabt, dann schüre ich zusätzlich ein Versagensgefühl, oder werte mich ab indem ich eine fiktive Annahme, es hätte dadurch alles besser sein können, dazu zum Anlass nehme. Es ist zwar nicht verboten so zu denken, aber es dürfte wenig konstruktiv dazu beitragen, Selbstwert aufzubauen, wenn man doch erkannt hat, das es einem daran mangelt, denke ich.
Zitat:Grief makes space. When we allow ourselves to mourn the life we didn’t get, we begin to let go of the shame of not having lived it. That shame is heavy. It tells us we should have done more, achieved more, been more. But we did the most important thing: we survived.
And now, survival can give way to something else, something creative, something grace-filled. When I grieve the life I couldn’t have, I make more room to live the life I can have. I become less entangled in what was impossible and more attuned to what is still emerging.
Trauer schafft Raum. Wenn wir uns erlauben, um das Leben zu trauern, das uns verwehrt blieb, beginnen wir, die Scham darüber loszulassen, es nicht gelebt zu haben. Diese Scham ist schwer. Sie redet uns ein, wir hätten mehr tun, mehr erreichen, mehr sein müssen. Doch wir haben das Wichtigste getan: Wir haben überlebt.
Und nun kann das bloße Überleben etwas anderem weichen – etwas Kreativem, etwas Gnadenvollem. Wenn ich um das Leben trauere, das ich nicht haben konnte, schaffe ich mehr Raum, um das Leben zu leben, das ich haben kann. Ich verstricke mich weniger in dem, was unmöglich war, und werde empfänglicher für das, was noch im Entstehen begriffen ist.
Link: https://www.elephantjournal.com/2025/08...av-kelley/
Sifu
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Zitat von Momo58:Nun, ich glaube, es geht tatsächlich um etwas anderes. Ich las einmal einen interessanten Essay von einer Amerikanerin. Sie war bei einer alleinziehenden Mutter aufgewachsen, die psychisch nicht sehr stabil war. Oft wohnten sie in provisorischen Unterkünften an verschiedenen Orten. Deshalb musste sie in ihrer ...
Ilse77
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Sifu
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Zitat von Ilse77:Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich das Wort "underachiever" grausam finde. Das ist so richtig typisch westliche Leistungsgesellschaft und damit macht man sich selbst klein. Nicht falsch verstehen, ich habe sehr lange selbst so von mir gedacht, aber das hat die Depression nur gefüttert. Heute versuche ich ...
FranzFranz
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Lilly-18
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Zitat von Ilse77:Ich kann lieben. Das ist eine andere Art Karriere.
über diesen Satz sollte ich auch mal nachdenken ....
ohneFunktion
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