Habe ich eine schwere Krankheit?

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Von anjaangi:

Hallo,
Ich bin 18 Jahre alt und ich habe schon leider viele Verluste erleben müssen. Früher war ich so eine lebensfrohe Person, doch seit ich ca. 14 Jahre alt bin, hat sich das nach und nach geändert. Ich hab mich zurückgezogen und bin ruhiger geworden. Meinen Eltern ist das auch aufgefallen, aber eigentlich haben sie nie etwas gesagt, ausser ob ich grad schlechte Laune habe etc. Versteh ich nicht, da es ja durchgehend so ist. Vor meinen Freunden kann ich mich meist zusammenreissen, aber zu Hause nicht mehr. Ich hatte auch schon Zeiten, wo ich mich selbst verletzt hatte. Ich denke manchmal an den Tod, aber ich glaube nicht, dass ich es wirklich durchziehen könnte. Ich möchte ja ein schönes Leben, aber irgendwie sehe ich oft keinen Sinn. Ich fühle mich ausgeschlossen neben meinem Bruder und nirgends verstanden. Oft denke ich daran, dass vielleicht ein Psychiater oder ein Klinikaufenthalt mir helfen könnte, aber ich kann meiner Familie nicht davon erzählen, da ich ihnen nicht noch mehr Probleme bereiten will. Sie machen gerade eine sehr schwere Zeit durch. Zu all dem Leid bin ich vor 2 Jahren an einer chronischen Krankheit erkrankt, die mich manchmal sehr nach unten zieht. Viele hatten Angst dass ich an einer Depression erkranke, da es typisch ist bei dieser chronischen Krankheit, aber ich habe versucht auf heile Welt zu spielen. Ich denke ich habe wie zwei Gesichter. Manchmal holen mich die dunklen Zeiten so sehr ein, dass ich nur noch weine und an anderen Tagen bin ich die, die alle zum Lachen bringt. Ich könnte noch so viel weiTerschreiben, da es soo viel in mir gibt, aber irgendwie wenn ich überlege ist da nur Leere.

Was würdet ihr mir raten, was soll ich tun?
Lg Anja

26.02.2018 13:40 • #1


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Von Bones:

Hallo,

Es tut mir leid für dich ,dass du sowas erleben muss. Ich verstehe dein Problem,in vielen sehr ich parallelen zu meins bis auf chronisch Erkrankung und sich selbst verletzen.

Nun auch wenn deine Eltern genug Probleme haben, wollen sie natürlich dennoch dass es dir gut geht. Erzähl dein Eltern von dein Problem.

Ich würde erstmal eher ein Termin bei ein Psychologe/in holen. Zu einen Psychiater/in kann man immer noch gehn.

26.02.2018 13:41 • #2


Saonserey

Saonserey

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Hallo Anjaangi,

ich würde dir raten, dass du dich auf alle Fälle deinen Eltern anvertraust und ihnen auch sagst, dass du eine Therapie oder einen Klinikaufenthalt sinnvoll finden würdest. Damit nimmst du deinen Eltern vielleicht auch eine Last ab, denn sicherlich haben sie schon bemerkt, dass es dir nicht gut geht. Aber Eltern sind da oft auch sehr hilflos.
Aber nicht nur für deine Eltern, sondern gerade auch für dich, ist der Schritt, dass du dir helfen lässt, enorm wichtig. Damit kannst du ein stückweit auch den Druck von deinen Schultern nehmen und siehst wieder Perspektiven, für die es sich lohnt, zu leben. Denn das Leben ist wirklich wunderschön, aber man muss es auch zulassen und sehen.

Ich drück dir die Daumen und wünsch dir viel Kraft!
Liebe Grüße
Saonserey

27.03.2018 10:55 • #3




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