Gefangen in mir selbst - komme nicht aus mir raus

Hallo ihr

Ich bin ja schon ne Weile hier angemeldet. Nun hab ich mich jezt entschieden, euch doch einmal zu ezählen warum.

Und zwar bin ich mit meinem Leben nicht wirklich zufrieden. Es sind nicht alleine Kontaktschwierigkeiten, aber das ist doch eines meiner grösseren Probleme. Wie soll ich anfangen... Als Kind hatte ich POS, heute ADHS genant. Und es sind bis heute (jezt bin ich 24) einige Eigenschaften geblieben. Ich bin anders wie die andern, rede sehr wenig, bin abe sehr sensibel und gern alleine aber auch gern mit Kollegen zusammen. Jedoch sollten es nicht zuviele sein.

Wenn einer sagt, hey komm mit, wir machen was, sind etwa 10 leute, du kennst nur 3 davon aber da macht ja nix, dann sage ich in den meisten fällen ab. Weil wenn ich da nicht rede und mich einfüge in die gruppe werde ich als komisch angesehen oder sogar ausgeschlossen. Der Grund warum ich so wenig rede ist ein Sprachproblem. Ich weiss was ich sagen will aber es geht nicht oder nur mit grosser Anstrengung. Irgend eine Blockade, die weder die Sprachheilschule noch ein Psychiater gefunden haben. s ist ja auch nicht immer gleich. mal gehts gut, manchmal überhaupt nicht.

In der Folge dass ich wenig rede ist mein Wortschatz nicht besonders gross und ich bin überhaupt nicht Redegewandt. Auf eine Bemerkung eines andern weiss ich selten eine besonders passende antwort. Oft staune ich wie sich Leute so lange unterhalten können über irgendwas. Ich beobachte so Gespräche gerne, aber es bleibt doch kaum etwas für mich haften... diese Blockade ist ein wnig besser geworden aber immer noch da und extrem störend. Es beeinflusst mein leben negativ. Ich bin chronisch faul... müde... auch nach 10 stunden schlafen. Ne dann hab ich eher kopfschmerzen weils zuviel war. Mein Leben ist nicht erfüllt, das macht mich müde und träge.

Ich hab auch bei den Frauen kein Glück. Die lezte Freudin war vor 6 Jahren und hielt auch nur 2 Monate... oder dann verliebe ich mich total und wede am schluss sehr verletzt. Ich trauerte noch heute meiner grossen Liebe nach, die auch eher einseitig war, abe ich hab sie trotdem sehr sehr geliebt... es klappt einfach nicht. Hab jezt mit einer Deutschen was, aber das ist auch eine komische sache und 700km entfernt...

Nun hab ich eine temporäre Arbeitsstelle gefunden, die 100km von zuhause entfernt ist. Ich hab abe eine Kollegin da in der nähe wo ich übernachten kann. Heute kam sie schlecht gelaunt zu mir, ich habe leztes mal das licht über nacht brennen gelassen und auch mehrere geräte nicht ausgesteckt. Das wurde von ihr und ihrem freund sehr schlecht gesehen. Okay, das ist nicht so tragisch, die paar cent strom. Dann sagte sie mir, ich warte vor dem PC bis das essen fertig ist ud lasse mich bedienen. Da hat mich schon recht schockiert, aber es stimmt leider. Ich habs zuhause nie gelernt... ich bin ein "Muttersöhnchen" und geniesse es. Das ist für meine Zukunft sehr schlecht, ist mir völlig bewusst. Trotzdem ändere ich nichts daran, denn es ist ja schön so.
Die Kollegin hat mir das sehr direkt so gesagt, aber weil sie es gut meint und mir helfen will. Ich weiss das aber selber, worauf wir beide etwas stinkig wurden...

Ich hab einfach zuwenig Kraft um da raus zu kommen und ich weiss nicht wie. Ich sollte mir ein Hobby suchen wo ich Leute treffe und Spass und Ablenkung hab. Bewegung würde mir auch gut tun. War mal ein halbs jahr im Fitnessstudio. Aber habs dann aufgegeeben. Faulheit...
Ich hab einfach etwas angst vor der Zukunft wenn ich mir weiter so gehen lasse.

Ein etwas langer und vielleicht wirrer Text und ich hätte noch viel mehr zu schreiben, abe jezt ist erstmal schluss. Muss murgen wieder um 5 aufstehn...
Ich würde gern etwas mit euch darüber reden und Gründe evtl. Lösungsansatze finden, das wäre toll. Der lezte Psychiater hat versagrt und ich hab auch kein Bock das wieder zu versuchen.

Jezt muss ich aber. Gut nacht.

02.06.2009 22:48 • #1


Hallo Hideki,

sei herzlich willkommen hier bei uns.

Es ist schwierig von hier aus hilfreiche Tipps zu geben. Dafür kennen wir dich noch zuwenig.

Aber du hast doch schon ansatzweise erkannt, woran es liegt! Es wird dir überhaupt nicht weiterhelfen, indem du dich deinem Schicksal hingibst und dich selbst bedauerst.

Wenn du anfängst aktiv zu werden, wirst du auch merken, dass es dir danach viel besser geht.

Es ist sicherlich leichter gesagt, als getan. Ich würde dir es jedoch wünschen.

Vllt bekommst du hier noch einige hilfreiche Anregungen.

Alles Gute für dich.

Serafina

03.06.2009 12:03 • #2


Ich würde an deiner Stelle Kampfsport machen und das aus folgenden Gründen:

- du bist nicht gezwungen, in in einer Mannschaft zu funktionieren und kannst so viel Leistung zeigen, wie du Lust hast

- du bist unter Menschen und hast Körperkontakt

- du kriegst Bewegung und besserst deine Fitness

04.06.2009 15:34 • #3




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