Garten und Landschaft - eine beruhigende Kraftquelle

Magda

Magda
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Meine wichtigste Kraftquelle ist mein Gärtchen. Pflanzen setzen oder säen, hegen, gegen Schnecken verteidigen, zusehen, wie im Laufe der Jahre wunderbar eingewachsene "Gartenbilder" entstehen ... wobei sich alles immer wieder ändert, im Wechsel der Jahre ebenso wie im Wandel der Jahreszeiten ...

Das hat für mich etwas wunderbar Beruhigendes. Und körperliche Betätigung hat man nebenbei. Sport treiben mag ich nämlich nicht, Bewegung ist aber ja schon wichtig ...

Seit neuestem versuche ich mich auch an Gemüse. Günstig in der Anschaffung, garantiert frisch und ohne Pestizide und extrem "regional" - bloß die Treppe hochgetragen 070.gif
Mal sehn, ob mich die Schnecken ernten lassen ...

Aber auch in der weiteren Umgebung finde ich sehr viel an Kräutern und eßbaren Wildpflanzen (nur mit einem guten Bestimmungsbuch, es gibt auch Giftpflanzen!). Z.B. Holundersaft, gekocht aus selbstgepflückten Beeren ist sehr lecker und gesund. Oder, derzeit, die Spitzen junger Brennesseln, auch sehr wohlschmeckend.

Ich bin immer schon durch Wald und Feld gerannt, wenn ich mich beruhigen wollte. In letzter Zeit, auch wegen schmalem Geldbeutel, suche ich mehr und mehr Möglichkeiten, auch etwas aus der Natur zu nutzen. Das hat für mich auch eine seelische Komponente. Der Holunderstrauch fragt nicht nach einem Behördenmarathon aus Gutachten, Krankenscheinen, Rentenanträgen oder sonstigen Anträgen usw., bevor man etwas zu essen haben darf - es gibt also noch kleine Ecken in der Welt, die mir das Gefühl von Freiheit, Großzügigkeit, Fülle geben können ...

Liebe Grüße

Magda

#1


Anima
Hallo Magda g020 , super! Wie kämpfst Du denn gegen die Schnecken? Früher hatten wir Bierfallen aufgestellt, immerhin sollen ja keine anderen Lebewesen zugrunde gehen.
Welchen Tipp hättest Du denn?

#2


A


Hallo Magda,

Garten und Landschaft - eine beruhigende Kraftquelle

x 3#3


Magda
Zitat von Anima:
Wie kämpfst Du denn gegen die Schnecken?

Öhm, bei "Generalangriff" dann doch Schneckenkorn redface.gif
Ein wenig um gefährdete Pflanzen reicht meistens ...

Bierfallen ziehen nur weitere Schnecken aus der Umgebung an.

Oft muss man die Pflanzen nur schützen, solange sie sehr jung sind.
Manche Pflanzen werden auch von Schnecken verschont. Meinen Mangold, Schnittlauch und Lauch z.B. haben sie letztes Jahr stehen gelassen.
Dieses Jahr war es für Schnecken bisher zu kalt und zu trocken.

Mal sehen, wie es weiter geht ... Erfahrungen sammeln, eben g020

#3


Anima
Hm- also in den Schnittlauch - den bekommen die Schnecken gar nicht mehr, vorher waren die Katzen im Beet 070.gif . Aber um die Lilien ist es schade.

Dann ist also doch Schneckenkorn das Richtige... g020 Danke!

#4


Knoten
Hallo Magda,

Schnecken mögen kein Lavendel, ich habe in meinem Beet hier und da eine Pflanze dazwischen gesetzt und siehe da... Die Schnecken"schäden" halten sich in Grenzen.
Habe ich von einer Nachbarin :-)

Holunderbeeren sind auch auf meiner Liste zum einkochen, ich mache Marmelade daraus. 70% Äpfel, 30% Holunderbeeren.
Wäre schön, wenn wir uns bei diesem Hobby etwas austauschen könnten.

LG, Bettina

#5


C
Neben Handarbeiten ist es ebenfalls mein Garten, der mich aufrecht hält. Ich habe mal kurzfristig überlegt, ob ich ihn aufgeben soll, weil er ein teurer Pachtgarten ist und der finanzielle Aufwand dafür nicht ohne ist. Meine Therapeutin hat gesagt: Denken Sie mal daran, als es Ihnen sehr schlecht gegangen ist, wie oft haben Sie da in unseren Sitzungen über Ihren Garten gesprochen? Da wurde mir erst bewusst, wie wichtig er für mich ist. Damit war dann auch die Entscheidung PRO GARTEN gefallen.

#6

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