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Extreme Antriebslosigkeit

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Rinaa
Mitglied

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Hallo Leute,

bin neu im Forum, also entschuldigt bitte eventuelles Missverhalten Smile Ich leide seit dem Sommer an immer wachsender Antriebslosigkeit. In den letzen zwei Monaten ist diese kaum überwindbarich habe jetzt erst mein Studium begonnen; gehe aber nie in die Vorlesungen, vernachlässige meine Hygiene (dusche immer seltener, putze mir die Zähne oft nicht) und schlafe viel zu lange (um die 10 Stunden; hasse es aus dem Bett zu kommen) und verbringe den ganzen Tag zuhause. Das unlogische ist, dass ich mich dafür hasse so faul zu sein und ich merke wie schlecht es mir tut, jedoch habe ich überhaupt keine Kraft etwas dagegen zu tun. Und es ist leider keine Ausrede. Früher konnte ich mich zum Lernen oder Sport motivieren und in schlechten Zeiten zwingen, aber nun ist es mir unmöglich.

Ich bin mir ziemlich sicher an einer Depression zu leiden; da ich des Weiteren auch Konzentrationsprobleme habe, keine Merkfähigkeit, ständige gedrückte Stimmung, Probleme mit dem Sprechen, Schlafstörungen, Kopf- und Gliederschmerzen, überhaupt keine Interessen und keine Fähigkeit zur Freude. (hab vor ca einem Monat meinem Abschluss geschafft und hab keine Freude verspürt, nicht mal Erleichterung)

In zwei Monaten habe ich meinen ersten Termin bei einem Psychiater. Nun ist mein Problem das ich bald eine wichtige Uni Prüfung habe und wenn ich diese nicht schaffe nur wegen meiner Niedergeschlagenheit, würde ich mir nie verzeihen. Was kann ich tun damit es mir schon jetzt besser geht damit ich für meine Prüfung lernen kann? Soll ich zum Hausarzt und mir Medikamente für Konzentration verschreiben lassen? Ist das möglich, sinnvoll oder gesund? Ich bin verzweifelt, wenn ich die Uni nicht schaffe dann würde ich mich als kompletter Loser fühlen und momentan würde ich dieses Gefühl nicht aushalten.

21 Jahre, weiblich

Danke fürs Lesen
Liebe Grüße

#1


25 Antworten ↓
Pilsum

Pilsum
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Hallo Rinaa,

Zitat:
Alle anderen scheinen sich schon daran gewöhnt zu haben, wieso muss ich immer so eine Extrawurst sein.


Sie scheinen sich doch nur daran gewöhnt zu haben. Von ihren Zweifeln und Sorgen werden sie Dir natürlich
nichts erzählen. Du musst keine Extrawurst sein. Mach es zukünftig anders.

Zitat:
ich fühle mich schon faul bzw. war ich schon seit der Pubertät extrem träge.


Ich verstehe, dass Du Dich faul fühlst. Es ist aber nicht "faul".
Und die Trägheit, die kommt vermutlich davon, dass Du Dich oft nicht gut auf etwas konzentrieren kannst.
Zitat:
Dadurch habe ich nie ein Hobby oder Interesse vollständig verfolgt; alles habe ich maximal zwei Wochen lang gemacht, während andere Menschen bei einer Sache bleiben und sie perfektionieren.


Ich sagte es gerade. Mir ist es in jungen Jahren ähnlich gegangen. Du kannst daran mit der
Zeit einiges verbessern.

Zitat:
Ehrlich gesagt denke ich die ganze Zeit daran wie ich nie etwas hinbekomme, wie wenig ich erreicht habe und wie
unfähig ich dazu bin mein Poten. in irgend einer Art und Weise auszuschöpfen.


Immerhin weißt Du schon, warum es Dir nicht gut geht. Wenn Du immer an so etwas
denkst, was Dir ehern schadet als hilft, dann ist Dein Kopf leider viel zu viel mit
überflüssigen Gedanken beschäftigt.
Zitat:
Je genauer ich mich analysiere desto mehr merk ich dass ich immer dümmer und fauler werde und ich schaff
es einfach nicht einzugreifen und mich zu ändern.


Das ist einfach falsch gedacht!
Du wirst nicht dümmer! Ein Mensch kann niemals dümmer werden. Wir werden immer
schlauer. Manch einer schneller, der/die andere langsamer.
Es ist tatsächlich so, dass Du es im Moment noch nicht schaffst, da einzugreifen.
Dann lerne das. Dies kannst Du prima auch neben Deinem Studium lernen.
Zitat:
Meine Kraft geht aber nicht verloren. Ich habe schon nach dem Aufwachen keine Kraft.


Es ist eine Frage der Sichtweise. So negativ, wie Du Dich selbst siehst, kannst Du im Schlaf nicht ausreichend
neue Kraft tanken. Und dann sagtest Du ja:
" Ehrlich gesagt denke ich die ganze Zeit daran wie ich nie etwas hinbekomme,"
Warum weißt Du nicht, wo Du ständig Deine Kraft verschwendest?

Zitat:
Seit ich denken kann war meine größte Angst dumm zu sein bzw. langsamer im Denken als alle anderen.


Warum hast Du dies immer gedacht? Wem wolltest Du immer beweisen, dass Du etwas kannst?
Jemand von Deinen Eltern? Oder im Vergleich zu einem Geschwister?
Auch hier geht wahnsinnig Kraft sinnlos weg.
Zitat:
Und jetzt ist genau das passiert und um mich wieder normal zu fühlen muss ich die Uni packen!


Das ist falsch gedacht. Wenn Du dann die Uni geschafft hast, dann wird Dich Dein Zwang, jemandem etwas zu
beweisen mit etwas anders verfolgen. Vielleicht musst Du dann ein Haus bauen, oder 10 Kinder haben, oder, oder.
Zitat:
Wenn ich mir keinen Druck machen würde, würde ich gar nicht erst mit dem lernen anfangen


Ein wenig Druck, den Du Dir selbst machst ist sinnvoll. Das sehe ich wie Du.
Zitat:
Nun kann ich gar nicht mehr anfangen weil ich eine komplette Blockade habe.


Ich lese es. Dann befreie Dich wieder von Deiner selbst gebauten Blockade.

Zitat:
Wenn ich einen Grund hätte netter zu mir zu sein würde ich es. Aber ich hab es mir einfach nicht verdient.


Ha, ha. Da kann ich nur den Kopf schütteln. Siehst Du es gar nicht mehr?

Zitat:
Hatte ich mal, aber ich verliere gerade meine ganze Persönlichkeit durch dieses Tief.


Du wirst nie, nie etwas an Deiner Persönlichkeit verlieren. Aber!
Du hast Dich entschieden, dass das, was Du jemandem beweisen möchtest,
wichtiger sein soll, als Dich und Deine Persönlichkeit zu pflegen.

Wie toll sich Deine Fehlentscheidung im Ergebnis anfühlt, spürst Du gerade.

Zitat:
Natürlich ist gesund sein wichtig, aber es kann ja nicht sein dass ich zu schwach/ labil für ein Studium bin.


Gut, wenn Du Deine Gesundheit am wichtigsten findest. Ändere das nie.

Warum kann es nicht sein, dass Du im Moment etwas wenig Kraft für das Studium hast?
Zitat:
Jeder bekommt es doch hin.


Falsch! Nur eine Minderheit ist in der Lage ein Studium erfolgreich abzuschließen.
Sich an einer Hochschule anzumelden, das bekommen allerdings viele hin.
Nur bedeutet es überhaupt nichts, wenn man einen Studienplatz belegt.
Zitat:
Des weiteren bezweifle ich glücklich sein zu können wenn ich nichts erreiche.


Das sehe ich ähnlich wie Du. Da ist sie wieder, Deine Blockade.
Kein Studium heißt bei Dir also, nichts erreicht haben.
Ich habe auch nicht studiert. Bin ich ein Mensch zweiter Klasse? Würdest Du
mich, nachdem Du Dein Studium bestanden hast, noch anschauen und ernst nehmen?
Welche Weltanschauung baust Du Dir gerade auf?
Zitat:
Ich hoffe ich bin nicht zu negativ


Meiner Ansicht nach nicht.


Viele Grüße

Bernhard

23.11.2018 15:25 • x 1 #22


Zum Beitrag im Thema ↓

A


Hallo Rinaa,

Extreme Antriebslosigkeit

x 3#3


F

freeza
Gast

Depressionen sind bei Studenten garnicht so selten wie du vielleicht denkst. Neue Umgebung, fremde Menschen, vermutlich die erste eigene Wohnung, wesentlich mehr Selbstständigkeit als zur Schulzeit (sowohl in der Uni als auch im privaten Leben) und und und.
Da kommen plötzlich ganz viele neue, unbekannte Dinge und Herausforderungen auf einen Menschen zu. Das Studium ist ja nicht nur in der Uni sitzen, lernen und die Prüfungen schreiben, sondern das hat ja einen Einfluss auf das komplette Leben. Ich bin sogar bereit zu sagen, dass bei den meisten Menschen mit dem Studium das eigenständige Leben überhaupt erst so richtig beginnt.
In der Schule ist ja alles noch komplett durchstrukturiert. Und dann meistens wenn man daheim ist haben die Eltern dann das "Gerüst" gebaut in dem man dann gelebt hat. An der Uni fällt all das dann oft weg, sodass man, zu mindest am Anfang, komplett auf sich alleine gestellt ist.

Daher würde ich dir raten ein paar Kontakte zu knüpfen. Ich weiß in der Depression möchte man sich immer verkriechen und bloß nicht mit anderen sprechen, aber Freunde oder zu mindest Ansprechpartner sind von immenser bedeutung.

Eine Depression ist kein einfaches "Problem" mit einer oder zwei Ursachen. Das ist ein komplexes Zusammenspiel aus Erfahrungen und Erlebnissen, den Lebensumständen, körperlichen Komponenten etc.
Raus kommt man am besten, hört sich jetzt komisch an, indem man genau das tut wozu man sich nicht aufraffen kann, beziehungsweise wovor man sich scheut. Sprich mit Menschen zusammen sein, Sport machen, Hobbies nachgehen und und und.
Allein bleiben und sich verkriechen macht auf Dauer nur alles schlimmer. Und versuche nicht an die Depression wie an ein logisches Problem heranzugehen, wo man nur lange genug nachdenken muss um irgendwann auf die Lösung zu kommen. Das ist sie nämlich nicht, im Gegenteil, das ständige nachdenken/grübeln ist selbst ein Teil der Depression.

Die meisten Unis haben übrigens spezielle Anlaufstellen gerade für solche Sachen, erkundige dich einfach und scheue dich nicht so eine Hilfe anzunehmen. Ich weiß jetzt nicht wie schlecht du dich fühlst, aber wenn du den EIndruck hasst dass es dich schon enorm im Alltag etc. eischränkt, also du zum Beispiel dir nichtmal mehr was zu essen machen kannst oder kaum noch raus gehst, dann solltest du wirklich daran denken vielleicht das Studium mal zu "pausieren", und dich erstmal um deine Gesundheit zu kümmern.

Und fühle dich nicht schuldig wegen irgendwas, letztenendes findet alles in deinem Kopf statt und du kannst nichts dafür dass es so ist wie es ist. Auch die Psyche kann mal krank werden, deshalb sollte man sich keine Vorwürfe machen.
Im Grunde ist die Psyche ja auch nur der Körper, das Problem bei der Depression ist halt dass das Denken selbst mit der Depression "infiziert" ist. Das heißt mann kann garnicht mehr rational und logisch darauf schauen, so wie es wäre, wenn man sich eine Erkältung zugezogen hätte und dann sieht "Ja ich bin krank und ich sollte mich jetzt ein paar Tage/Wochen ausruhen, dann werde ich schon wieder gesund.

Mach auf jeden Fall ein Therapie, das hilft auf jeden Fall. Und suche dir ein paar Leute mit denen du dich hin und wieder mal treffen und unterhalten kannst. Nicht unbedingt über die Depression (falls du überhaupt eine hast, das wird ja erst ein Spezialist feststellen können), sondern einfach so um sich mal bisschen abzulenken. Über Musik oder Filme oder wasauchimmer, muss nichts bestimmtes sein hauptsache man kann locker miteinander plaudern Glücklich

Wenn du willst können wir auch miteinander schreiben, "Online-Kontakte" ersetzen zwar nicht die Realen, aber es tut schon gut wenn man mal jemanden mit ähnlichen Problemen kennt und man sich dann mit ihm etwas austauschen kann. Du kannst mir dann einfach eine private Nachricht schreiben wenn du willst ^^

24.11.2018 02:14 • x 1 #25


Zum Beitrag im Thema ↓

Alle Antworten:


Camilla-v
Hallo,
wenn ich du wäre, würde ich mir Hilfe suchen. Egal wie schwer es sein mag, es ist anscheinend eine sehr wichtige Prüfung. Sie nicht zu bestehen ist auch absolut ok, ich hoffe das weißt du. Ich kann leider keine Erfahrungen bezüglich dessen teilen, aber ich hoffe es finden andere die diese mit dir teilen können. Ich sende sehr viel Liebe und Kraft. trost spenden

Camilla

x 1 #2


issabella
Hallo,
Du bist noch so jung!
Die alle Symptome kenne ich. Versuch, einen vernünftigen Neurologen/Psychiater zu finden.
Ein Hausarzt wird Dir mit Sicherheit keine aufputschende Medis verschreiben, vor allem, fast Alles davon bedarf BTM Rezept und überschreitet das Budget der Praxis.
Patienten mit Schlafkrankheiten z.B. brauchen eine Odyssee mit verschiedenen Arzt Besuchen ca 10 Jahre oder mehr, bevor jemand überhaupt in Erwägung zieht, in diese Richtung paar Tests zu machen, oder richtig die Anamnese zu beurteilen.

Es spricht vieles für Depressionen, aber darunter können sich auch andere Krankheiten verstecken.
Ist irgendwas in Deinem Leben geschehen, dass eine Dp verursachen könnte?

Ich wünsche Dir alles Gutes für die Prüfung.
Schreib, bitte ,weiter.
Ich möchte meine Vermutung noch nicht aussprechen - zu wenig Daten.

Sei herzlich gegrüßt
issabella

x 1 #3


issabella
Noch ein Tipp: Schilddrüsen Funktion zu überprüfen.

An sonsten, alle Mögliche diagnostische Untersuchungen, wie z. B. großes Blutbild.
Es kann ganz gut sein, dass Du eine Anemie hast und mit einfachen Medis wiederhergestellt bist.

Eine MRT wäre nicht verkehr, zumindest, um einige Krankheiten auszuschließen.

Ich wünsche Dir alles Gute und bitte Dich, Dich wieder zu melden.
i.

x 1 #4


R
Hi,
danke für eine Antwort und die Liebe und die Kraft; kann ich gut gebrauchen Glücklich Ich hab mir einen Termin beim Psychiater gemacht (ich habe zwei Wochen lang gebraucht, um mich zu überwinden und da endlich anzurufen). Gibt es andere Stellen wo ich sofort Hilfe bekommen kann? Und ehrlich gesagt würde ich schon viel lieber bestehenweil ich mache buchstäblich nichts anderes als studierenich hab keinen Grund es nicht zu packen und wenn ich es in den Sand setze hab ich nichts in meinem Leben in dem ich erfolgreich bin :/

#5


R
Hallo,
danke dir für die Antworten Smile Theoretisch bin ich zwar jung aber ich fühle mich sehr alt und müde. Und ja ich habe Annemie und nehme seit einem Jahr Eisentabletten. Die Blutabnahme war ein Jahr her und ich hatte sonst keine anderen Mängel. Meine Blutarmut hat mich schon immer schlapp gemacht aber es war noch nie so extrem wie momentan, weswegen ich annehme dass es eher etwas psychisches ist. Mein Problem ist dass ich eigentlich keinen Grund habe depressiv zu sein; wüsste ich weswegen ich so niedergeschlagen bin würde ich an einer Lösung arbeiten. Also falls du eine Vermutung hast - nur her damit ^^
Mein Leben war schon immer mittelmäßig und ich hatte seit der Pubertät immer wieder depressive Verstimmungen, jedoch haben die immer nur 2-3 Wochen gedauert und waren nicht so intensiv wie das was ich jetzt durchmache.

#6


issabella
Ich glaube, Du machst Dir selber viel zu viel Druck.
Möglicherweise kann das zu Gründen Deiner Müdigkeit gehören. Wirst Du damit jemandem zufrieden stellen, z. B. Deine Eltern?
Das lohnt sich nicht - Du kannst genauso gut eine andere Ausbildung machen - einfach, was zu Dir passt.
Irgendwas zu studieren, das nur Druck erzeugt und keinen Spass macht - ist auch nicht gesundheitsfördernd.
Ich habe mit Pharma angefangen - nichts für mich. Erst dann.
Es gibt auch für Ausbildung Bafög.
Lass Dich nicht unterkriegen.
Wenn ich aber nicht richtig liege und Dein Studium passt zu Dir, dann schau oben - sich durchchecken lassen.
LG
i

x 1 #7


R
Zitat von issabella:
Ich glaube, Du machst Dir selber viel zu viel Druck.
Möglicherweise kann das zu Gründen Deiner Müdigkeit gehören. Wirst Du damit jemandem zufrieden stellen, z. B. Deine Eltern?
Das lohnt sich nicht - Du kannst genauso gut eine andere Ausbildung machen - einfach, was zu Dir passt.
Irgendwas zu studieren, das nur Druck erzeugt und keinen Spass macht - ist auch nicht gesundheitsfördernd.
Ich habe mit Pharma angefangen - nichts für mich. Erst dann.
Es gibt auch für Ausbildung Bafög.
Lass Dich nicht unterkriegen.
Wenn ich aber nicht richtig liege und Dein Studium passt zu Dir, dann schau oben - sich durchchecken lassen.
LG
i


Ja es stimmt dass es Druck gibt, aber der kommt von mir selber. Meine Eltern kann man nie zufriedenstellen deswegen habe ich schon seitdem ich 16 bin entschlossen einige ihrer Aussagen weniger ernst zu nehmen.
Ich mache mir Druck weil ich weiss dass ich sonst nichts machen werde. Das Studium interessiert mich wirklich. Eines meiner Probleme ist aber dass ich keine Leidenschaft entwickeln kann. Ich habe Jahre lang keine Hobbys mehr und keine Interessen. Das einzige was ich bis jetzt immer durchgehalten habe war die Schule. Ich habe nach meinem Abi, ein Kolleg besucht und hatte da schon ähnliche Probleme mit der Motivation obwohl die Ausbildung eines der wenigen Dinge war die mich interessierten. Interesse auf Sachebene ist das einzige zu dem ich fähig bin "emotionales Interesse hatte ich schon eine sehr lange Zeit nicht mehr.

#8


issabella
Hallo, unsere Antworten haben sich, so zu sagen, gekreuzt.

Ich kann keine Vermutungen reinstellen - die Tipps habe ich schon geschrieben.
Ferndiagnose kann und darf kein Arzt erstellen. Außer Tipps, kann ich Dir einfach nicht helfen.

Bitte, lasst Dich von Fuss bis Haar untersuchen lassen. Es wird nicht so schlimm ( mit Anemnie hatte ich doch richtig getippt )
So gerne, wie ich Dir helfen möchte ( Du bist etwas jünger als meine Tochter, die auch an Depressionen gelitten hatte, inzwischen hat sie studiert und eine Arbeitsstelle bei Wohnungsamt bekommen.)

Sollte was ernstes sein - Gesundheit geht immer voraus - Ausbildung kann man immer noch nachholen.
Kopf hoch! Ich bin überzeugt, dass Du in Deiner Stadt auch kompetente Ärzte findest.

LG
i.

#9


issabella
Rinaa,
Ich sehe Dich immer noch online, bist Du auch, wie ich, ein Nachtmensch?
LG
i.

#10


R
Hallo, du hast mir schon ziemlich geholfen. Schon allein dass du mich ernst nimmst bedeutet mir viel. Oft kann ich mich selber nicht ernst nehmen. Ich werd mal schauen dass ich zum Arzt komme und mich über die Untersuchungen beraten lasse.
Das mit deiner Tochter gibt mir Hoffnung dass es doch eines Tages gut laufen kann Smile
Und ja ich bin eine Nachteule und ich wünschte die Gesellschaft würde auch nachtaktiv sein. Wie schön wär es jetzt noch etwas zu unternehmen, aber leider schlafen alle Mr. Green

#11


issabella
Zitat:
Das mit deiner Tochter gibt mir Hoffnung dass es doch eines Tages gut laufen kann Smile

Das freut mich sehr. Es wird bestimmt gut gehen.

Zitat:
Und ja ich bin eine Nachteule und ich wünschte die Gesellschaft würde auch nachtaktiv sein. Wie schön wär es jetzt noch etwas zu unternehmen, aber leider schlafen alle Mr. Green
[/quote]

Die Frage habe ich nicht um sonst gestellt.
Wie schon geschrieben, nur ein Tipp (muss auch nicht richtig sein):
DSPS
https://de.wikipedia.org/wiki/Schlafphasensyndrom
Im Schlaflabor festzustellen. Ich war im Treysa, Prof. Dr Gerd Meyer eine Korifee in De.
Bevor Du richtige Depressionen bekommst, versuche es einfach, Dich in dieser Richtung zu Diagnostizieren.
Es ist nichts mehr, als eine Vermutung.Ich schätze mal, dass es ein bisschen egsotisch klingt..
LG
i.

#12


R
Viele der Symptome treffen zu. Ich lege mich ab 1 bis 2 Uhr ins Bett, schlafe aber erst um 3 oder 4 Uhr ein. Wache, nicht immer, aber schon öfters, "mitten in der Nacht" mindestens einmal (maximal drei mal) auf und kann dann für 30 bis 60 min nicht mehr einschlafen. Einschlafen war schon immer schwierig für mich auch wenn ich hundemüde bin. Aufstehen tu ich dann um 11 oder 12 Uhr. Und meistens fühlt es sich so an, als ob mir jemand gegen den Kopf gehämmert hätte.

Aber diese Schlafprobleme sind erst nach meinem Stimmungstief verstärkt aufgekommen, also glaub ich nicht, dass sie direkt der Grund sind. Aber ich nehme an dass sie alles schlimmer machen.

#13


issabella
Nach meinem Wissen ist die Störung in jungen erwachsen Jahren oft.
Meistens gehen die Syndrome später ganz weg.
Wie schon geschrieben, Du bist sehr Jung, und, wenn ich Recht habe, muss Du nur abwarten (inzwischen sich diagnostizieren lassen und helfen lassen), irgendwann kommt die Realität zurück.
Wenn Du ein Jahr Deines Studiums verpassen solltest, ist nicht so schlimm. Dann kannst Du mit doppelter Kraft wieder anfangen.

[i]Versuch es einfach, Dein junges Leben ohne Druck zu genießen.[/i]

Viel Glück
issabella

#14


A


Hallo Rinaa,

x 4#15


R
Du hast Recht; das ist ein sehr guter Ratschlag. Danke dir vielmals! Glücklich

#15

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