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Erstverschlimmerung= Weinen müssen bei Escitalopram?

Canary

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Hallo ihr Lieben hier im Forum,

Wollte mal fragen ob jemand ähnliches erlebt hat:
Ich nehme seit 9 Tagen Escitalopram in Tropfenform und steigere langsam hoch, nur alle 3 Tage, weil ich Autistin bin und daher sehr empfindlich auf Psychopharmaka reagiere und weil ich grade im Tavorentzug bin und auch da langsames Einschleichen angezeigt ist.

Ich bin aktuell auf 4mg Escitalopram und merke eine verstärkte weinerlichkeit, könnte das eine Erstverschlimmerung sein? Hat jemand mal ähnliches erlebt?
Wenn ja, wie lange hat es gedauert bis es sich wieder gelegt hat?

Ich weiß Einstellungsphasen sind kein Zuckerschlecken, ich bleibe auch dabei und nehme es weiter!

LG Canary

04.10.2022 08:14 • #1


Myrra

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Hallo Canary,
ja die Verschlimmerung könnte vom Escalitopram kommen, kenne ich auch noch.

Zusätzlich bist du ja auch auf Tavor Entzug, das ist hart.

Wird das engmaschig betreut? Steigerst du das Escitalopram mit Begleitung eines Facharztes?

Viel Kraft dir!
LG
Myrra

04.10.2022 13:59 • x 1 #2



Hallo Canary,

Erstverschlimmerung= Weinen müssen bei Escitalopram?

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Canary

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Ja, ich hab 2 Ärzte, Facharzt und Hausarzt, also es ist noch echt harmlos bei mir, meine Paroxetin Erstverschlimmerung war viel schlimmer... Ich steigere ja auch sehr langsam. Es kann auch der Entzug sein, das weiß ich eben nicht...

Den Tavor Entzug mach ich ambulant nach dem Ashton Manual, ich hab schon einiges weg, pausiere bis die Wirkung vom Esci einsetzt, bzw Verschlimmerung weg ist, dann mach ich mit Diazepam Substitution langsam weiter...

04.10.2022 14:54 • x 1 #3


Chiotoffee

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Zitat von Canary:
Hallo ihr Lieben hier im Forum, Wollte mal fragen ob jemand ähnliches erlebt hat: Ich nehme seit 9 Tagen Escitalopram in Tropfenform und steigere ...


Hey, ich nehme mittlerweile Escitalopram und hatte damals mit Citalopram angefangen.
Ich antworte trotzdem mal, weil beide Medikamente ja sehr ähnlich sein sollen und Escitalopram meines Wissens, einfach potenter ist.

Anfänglich hatte ich ca. 2 Wochen starke Mundtrockenheit und vermehrtes Schwitzen, sowie innere Unruhe.

Danach war alles an akuten Nebenwirkungen vorbei und ich war einfach nur dankbar und glücklich, dass ich wieder Normal bin.

Ist schon etwas her bei mir, aber weitere Nebenwirkungen sind mir nicht im Gedächtnis geblieben. (Zumindest was die Akuten betrifft, mittlerweile habe ich ein paar andere Dinge festgestellt, die mich dann stören, wenn ich soweit psychisch wieder stabil bin.)

Trotzdem wird das ja als Nebenwirkungen aufgezeigt, und ich vermute das es daran liegen kann und natürlich die Kombination mit dem Tavor.

Ich selbst habe damit keine Erfahrung, meine Schwester jedoch war immer sehr weinerlich und gereizt, wenn es runterdosiert wurde oder die Wirkung nachgelassen hat.

06.10.2022 20:08 • x 1 #4

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