Ein Buch schreiben um die Psyche zu verarbeiten?

Hallo Liebe Forum Mitglieder, mein Name ist Jochen Schulz ich bin 23 Jahre alt und leide seit ca. 6 Jahren an Depressionen. Natürlich gab es auch bei mir Phasen, wo es mir besser ging, und ich an einem normalen und glücklichen Leben teil nehmen konnte. Vor ungefähr 2 Jahren habe ich damit angefangen, meine Gedanken und Erlebnisse bezogen auf meine Krankheit nieder zuschreiben. Manchmal habe ich sogar die ganze Nacht lang durch geschrieben. Das Schreiben war wie eine Therapie für mich, und es ging mir Stück für Stück besser, so dass ich aus heutiger Sicht behaupten kann relativ stabil zu sein. Als sich der Papier Berg immer mehr häufe, beschloss ich schließlich aus meinen Aufschrieben ein Buch zu formen, welches im August 2012 auch auf dem Markt erschienen ist. Ich schildere in dem Buch meine eigenen Erfahrungen aber auch reichlich Tipps und Anregungen für andere Betroffenen und deren Angehörige, und hoffe das ich mit dem Buch vielen Mut machen und Kraft geben kann. Ich bin diesen Weg an die Öffentlichkeit ganz bewusst gegangen, um auf Psychische Krankheiten aufmerksam zu machen und zu beweisen, dass es absolut keinen Grund gibt sich für diese Krankheit zu schämen.



Gruß

Jochen

19.01.2014 02:22 • #1


achtsamkeit
Hallo Jochen, ich habe den Link zu deinem Buch erst einmal gelöscht, da dies vorher von Steffi genehmigt werden muss.
Wenn du die Nutzungsbedingungen liest wird dir dies dort auch erklärt.

LG Achtsamkeit

19.01.2014 12:30 • #2


Hallo Jochen,

so wie Du Dich präsentierst, habe ich kein gutes Gefühl. Ich habe die Befürchtung, dass es Dir vor allem um die Vermarktung Deines Buches geht. Ich habe in Deine Website mal hineingeschaut und auch den Link zum "Schwarzwäler Boten" gelseen. Dort sind Aussagen von Dir, die ich sehr anzweifle. Dass die Krankenkasse sich weigere, Therapien und Medikamente zu bezahlen und die Krankheit nicht anerkenne, glaube ich einfach nicht. Bei den Therapien gibt es zwar bestimmte Richtlinien (z. B. dass man nach einer abgeschlossenen Therapie auf eine GLEICHARTIGE Therapie in der Regel 2 Jahre warten muss - aber auch hier kann der Therapeut einen Dringlichkeitsantrag stellen und somit diese Frist verkürzen), und bei den Medikamenten kann es ein Problem geben, wenn man mit Generika nicht einverstanden ist, sondern auf dem Originalpräparat besteht, aber generell machen die Kassen keine Probleme - z. B. auch nicht bei häufig erforderlichen Krankenhausaufenthalten.

Nichts für ungut, aber bei mir schrillen momentan alle Alarmglocken.
auferstehung

19.01.2014 13:44 • #3





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