Das durch ein Trauma gebundene Kind verharrt in einem subkortikalen Zustand der Spaltung, in dem die Welt auf die Kategorien Gut und Böse sowie Richtig und Falsch reduziert wird. In dieser Lage muss das Kind mit der Unmöglichkeit umgehen, sich auf zwei Realitäten gleichzeitig beziehen zu müssen: eine, die von Angst und Schrecken geprägt ist, und eine, die eher alltäglich ist. Da für das Kind Sicherheit und das eigene Überleben an oberster Stelle stehen, klammert es sich ausgerechnet an den angstauslösenden Elternteil, in dem Versuch, die Angst innerhalb des Familiensystems zu regulieren und zu verringern. Dabei erfährt das Kind durch Signale der Sicherheit eine Belohnung, die es traumatisch an diesen Elternteil bindet, während der andere, gesündere Elternteil ausgegrenzt, abgewiesen und als Ursache des Problems beschuldigt wird.
Welche Therapieform wäre denn die Beste bei dem Problem ?
Strukturtherapie, die die Psychopathologie behandelt – gewöhnliche Gesprächstherapie ist kontraindiziert, weil das Trauma sowohl verkörpert als auch zwanghaft aufrechterhalten wird – sind Macht und Kontrolle das Herzstück dieser Dynamik, und es ist das, was zuerst bewältigt werden muss.
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1 Antwort ↓
bones Mitglied
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Bei welchem Therapeuten haste den Text kopiert? Hört sich zumindest für mich so am, wo du was gefunden hast und hier Posten muss.