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Die Tochter meines Partners geht stationär

blossom79

blossom79

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Hallo Ihr,

wir haben hier ja schon seit Jahren diverse Probleme, Aufs und Abs mit der Exfrau meines Partners sowie den beiden Kindern.

Die Tochter kommt schon eine geraume Zeit 1x wöchentlich zu uns uns erzählt und von unfassbaren Dingen, die sich bei ihr zu Hause so abspielen….

Gestern Abend, nachdem das Mädel grad zu Hause war, rief sie völlig hysterisch bei uns an, ich hab erstmal versucht sie zu beruhigen, bevor sie noch hyperventilierte.

Mein Partner und ich machten uns ja schon lange Sorgen, aber nach der Aussage der Kindsmutter sei ja alles in Butter.

Eben nicht.

Aus Angst um das Mädel rief ich gestern tatsächlich beim örtlichen Polizeirevier an - mein Partner redete dann auch noch mit dem Polizisten und ein möglicher Besuch wurde besprochen und für nicht nötig erachtet.
Ich war fix und fertig.

Und heute? Das Mädel rief uns heute Nachmittag an - sie war heut bei einer Kinderpsychiaterin und die meinte, das Kind hat eine Depression und sollte stationär aufgenommen werden.

Puh, ENDLICH bekommt sie Hilfe!

02.02.2022 21:05 • x 2 #1


Hexe4269

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@blossom79
Ich freue mich, dass die Tochter deines Partners endlich Hilfe bekommt! Für ihn ist es sicher sehr schwer, dass das Mädel bei seiner Ex wohnt und nur bedingt eingreifen kann!
Allerdings verstehe ich die Mutter nicht. Wie kann man so ignorant seinem eigenen Kind gegenüber sein? Das tut mir in der Seele weh!
Ich drücke euch die Daumen, das sie wieder ihren Weg findet!

03.02.2022 09:21 • x 1 #2



Hallo blossom79,

Die Tochter meines Partners geht stationär

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Ziva

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Zitat von Hexe4269:
Allerdings verstehe ich die Mutter nicht. Wie kann man so ignorant seinem eigenen Kind gegenüber sein?

Manche Mütter die selbst depressiv sind, sehen vielleicht gar nicht, wie oder was das alles mit den Kindern macht. Ich würde das nicht zwingend ignorant nennen, sondern lieber darauf zurückführen, dass sie es wegen der Depression nicht wahrnimmt / nicht wahrnehmen kann / zu sehr auf sich selbst fixiert ist, weil sie es krankheitsbedingt nicht anders kann.

Vielleicht ist sie auch so, dass sie Angst hat, was alles ans Tageslicht kommen könnte in der Klinik.. in Gesprächstherapien der Tochter o.ä.

Immer schade für Kinder.

Ich wünsche euch alles Gute viel Kraft.

03.02.2022 09:48 • x 4 #3


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Kate

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Zitat von blossom79:
Mein Partner und ich machten uns ja schon lange Sorgen, aber nach der Aussage der Kindsmutter sei ja alles in Butter.

Warum reagiert er als Vater da nicht eher?
Ich finde es immer schwierig, dem Expartner erstmal die Schuld zuzuweisen.
Er hat auch mit das Sorgerecht?

03.02.2022 17:37 • #4


blossom79

blossom79

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@Kate: wie denn? Das Mädel kommt einmal die Woche zu uns und heult sich aus. Wir hatten es vor 2 Jahren mit ambulanter Psychotherapie als Angebot versucht, wobei dann raus kam, dass das Kind wieder zur Mutter ziehen will (damals wohnte sie tatsächlich ein Jahr bei uns). Und während diesem Jahr wurden ihre Noten in jedem Fach besser!
Also zog das Mädel wieder zur Mutter.
Wenn der Kindsvater bei Kindsmutter anruft, dann wird er nur beschimpft und die Mutter sagt immer es ist alles prima.
Dann haben wir das Jugendamt kontaktiert. Es fanden Gespräche mit Vater, Mutter und einem Berater statt. Ende vom Lied: es sei ja gar nicht alles so schlimm.
Sie haben beide das Sorgerecht, dennoch hat er keine Chance. Er wollte bei der Scheidung ja auch die Kids, hat sie aber nicht bekommen. Weil da gibt es tatsächlich keine Gleichberechtigung, da ist die Mutter als Frau im Vorteil!
Wir hatten uns vor Jahren sogar mal mit der Mutter zusammen gesetzt, aber das war echt für‘n Ar.!

03.02.2022 17:44 • #5


blossom79

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@Ziva: ja die Mutter hat mit Sicherheit selbst ein psychisches Problem!
Aber wenn der Vater sie sprechen möchte, weil ihm so einiges bei der Tochter und dem Sohn auffällt, was besorgniserregend ist, dann wird er nur angeschrien dass er sich alles einbildet.
By the way: dieses Halbjahr bekommen beide Kids jeweils Fünfer im Halbjahreszeugnis. Hat die Mutter gar nicht mitbekommen……finde ich seltsam!

03.02.2022 17:47 • x 1 #6


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Ziva

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Ich kann mir schon vorstellen, wie das abgeht.
Für dich ist das alles ja auch nicht leicht - so zwischen den Stühlen - und wie du schon schreibst oben, sind dem Papa fast die Hände gebunden. Das ist schon ein merkwürdiges System manchmal..

Und ich glaube dir, dass das ziemlich an die Nerven gehen kann.

Gibt es nicht noch andere Möglichkeiten anstatt dem Jugendamt?
AWO oder Kolping, Diakonie.. die bieten doch auch Gespräche für Eltern an und haben sicher noch ein paar Ideen oder Möglichkeiten?!

Mhn, es kann doch nicht sein, dass es auswegslos ist.
Wie alt sind die Kinder denn, wenn ich das fragen darf?

Zitat von blossom79:
Hat die Mutter gar nicht mitbekommen……finde ich seltsam!

Das empfinde ich nicht als so seltsam. Wenn sie tatsächlich psychische Probleme hat und vielleicht in einer starken depressiven Episode feststeckt, dann kann ich mir durchaus vorstellen, dass sie das nicht mitkriegt.

03.02.2022 18:14 • #7


blossom79

blossom79

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@Ziva: die Kids sind 13 und 15

03.02.2022 19:09 • x 1 #8

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