Zitat von ZeroOne: Der soziale und biologische Zusammenbruch erfolgte dann erst später unter massiver Überbevölkerung.
... bei den Mäusen. Interessant aber, dass sich der Bestand, nachdem die Überbevölkerung abgeklungen war, nicht mehr erholt hat - selbst als sie unter das Ausgangsniveau gefallen war.
Ich könnte mir gut vorstellen, dass das auch bei uns passiert. Eine Menge Frauen haben nach einer Schwangerschaft genug. Ich bin zwar keine Frau, aber bei dem, was ich bei meiner mitbekommen habe, kann ich das gut nachvollziehen.
Früher sorgte gesellschaftlicher (und von den nicht schwangeren Männern ausgeübter) Zwang und wirtschaftliche Notwendigkeit einer Altersabsicherung für genug Geburten.
Kinderkriegen war gesetzt.
Heute sind die Frauen hinreichend gleichberechtigt (Genderpaygap hin oder her) und viele ziehen es vor, ihre Karriere voranzubringen und das Leben zu genießen. Die Rente bezahlt "der Staat" bzw. "die Rentenversicherung". Die Güter werden von Automaten produziert. Dienstleistungen (z.B. Pflege) wird irgendwann von Robotern übernommen.
Kinder sind nun eine Lifestyle-Entscheidung, ähnlich einem Sabbatical, das die eigene Karriere und die eigenen finanziellen Ressourcen ja auch nicht unbedingt voranbringt.
Die logische Folge (vermutlich erst in vielen Jahren): Traditionellere Gesellschaften (z.B. die Taliban), in denen Frauen eben kein Selbstbestimmungsrecht haben, und die daher genug Nachwuchs produzieren, werden übernehmen. Der Westen wird langsam absterben oder assimiliert werden.
So, hab ich euch jetzt gehörig den Tag verdorben? Nicht verzweifeln. Die meisten von uns werden das nicht mehr erleben, also was soll's? Lasset uns singen und tanzen, denn der Frühling kommt!