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Der Hypochonder und der Couch Potatoe

Sifu

Sifu
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Dem Hypochonder wird oft vorgeworfen die Krankenkasse unnötig zu belasten.

ABER bei ihm werden dann rechtzeitig Krankheiten erkannt und behandelt so das es nicht zu schwersten
Krankheiten wie z.b. Schlaganfall, Herzinfarkt oder Krebs kommt, die richtig teuer werden.

#1


HDD
Hier nur die wirtschaftliche Überlegung:

WENN wir mal davon ausgehen, dass er sich die Krankheiten tatsächlich nur einbildet, d.h. dass er in Wirklichkeit "durchschnittlich" gesund ist, und wenn wir ferner davon ausgehen, dass unsere Krankenkassen genau so viel Vorsorge bezahlen, wie "sinnvoll" ist (Vorsorge kostet ja auch was, und falschpositive Diagnosen noch zusätzlich; das muss man gegen die Krankheitskosten ausbalancieren), DANN ist es auch für den Hypochonder nicht sinnvoll, mehr zu tun als die "normale" Vorsorge.

Psychische Auswirkungen und wie man hier vernünftigerweise vorgeht, steht natürlich auf einem anderen Blatt. Da kann ich aktuell wenig zu sagen.

x 1 #2


Dys
Zitat von Sifu:
ABER bei ihm werden dann rechtzeitig Krankheiten erkannt und behandelt so das es nicht zu schwersten
Krankheiten wie z.b. Schlaganfall, Herzinfarkt oder Krebs kommt, die richtig teuer werden.

Naja, bei einem Hypochonder wäre es ja nur Hypochondrie wenn eben bei einer Untersuchung keine Erkrankungen festgestellt würden und dies eben nicht akzeptiert werden könnte und was wiederum zur Folge hätte, den nächsten Arzt aufzusuchen, der auch nichts finden kann und man dann zum nächsten Arzt gehen würde u.s.w.

Klar ist aber auch, dass wenn man das quasi endlos so tätigt, irgendwann tatsächlich was gefunden werden kann, weil es eben ja auch bei einem Hypochonder durchaus so passieren kann. Er ist ja auch nur ein Mensch und der kann natürlich auch krank werden.

Allerdings sehe ich bezüglich der Kosten für die Krankenkasse weniger ein Problem, als darin, dass tatsächlich Kranke unter Umständen halt sehr lange auf einen Termin warten müssten, weil die Ärzte sich mit Menschen beschäftigen müssen, die eben nur fest glauben, sie seinen ernsthaft krank. Aber Hypochondrie ist ja auch eine Krankheit, nur ließe die sich eben durch Psychotherapie behandeln, wenn eine Krankheitseinsicht gegeben wäre, und der Hypochonder auch akzeptieren kann, dass er einer ist.

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