Depression und Nahrungsmittelunverträglichkeiten

GäGö

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Mit Nahrungsmittelunverträglichkeiten meine ich Histamin, - Fruktose, - Laktose- und Glutenintolleranz. Diese bewirken ein ganzen Spektrum von Symptomen und werden häufig nicht erkannt, weil sich viele Ärzte damit nicht auskennen. Oft wird einfach nur die Diagnose Reizdarm gestellt.

Ich habe jahrelang gelitten und erst durch das Internet bin ich drauf gekommen, was es sein könnte und habe mir dann gezielt einen Arzt gesucht der bei mir Fruktose- und Histaminintolleranz festgestellt hat. Seitdem ich mich entsprechend ernähre geht es mir besser.

Ich hatte inmal einen Burnout mit 3 Wochen Schlaflosigkeit. Ich weiss, dass ein Burnout oder eine Depression stärke Symptome zeigen als die von den Nahrungsmittelunverträglichkeiten verursachten und auch noch andere Faktoren ein Rolle spielen wie private Probleme und starker Stress im Job. Trotzdem vermute ich einen Zusammenhang.

Gibt es User, die sich damit schon mal beschäftigt haben? Hat jemand mit der Diagnose Depression oder Burnout vielleicht auch Verdauungsbeschwerden? Ich habe schon oft gelesen, dass eine Depression auch physische Symptome zeigt, wie zum Beispiel Bauchschmerzen, Müdigkeit, Gelenkschmerzen. Die Symptome treten aber auch bei Nahrungsmittelunverträglichkeiten auf und ich frage mich ob es nicht häufiger vorkommt, dass eigentlich die Intoleranz bestimmetenr Nahrungsmitteln gegenüber die Sympome verursacht und in Verbindung mit weiteren Faktoren bis zur Depression oder Burnout führen.

Ich freue über Meinungen dazu.


Ich liste mal meine eigenen Symptome auf, die bei mir durch die Fruktose- und Histaminintolleranz ausgelöst wurden und sich seit der Diagnose und entsprechender Ernährung stark gebessert haben.

Starke Gelenkschmerzen (Orthopäde konnte nichts finden, keine Rheumawerte nichts) Blähungen, Bauchschmerzen, die von der Luft verursacht werden, häufiger Stuhlgang. (Das kam mehr von der Fruktose)

Das folgende kam mehr vom Histamin
Ein Druckgefühl auf der Brust, oft das Gefühl nicht durchatmen zu können. Kurzatmitkeit, Schwindelgefuehl, wie Watte im Kopf, leichter Schmerz in der Blase, als ob man ne Blasenentzuendung bekommt, ständig an irgendwas Denken zu muessen, Gruebeln und Unruhe, obwohl alles in Ordnung ist. Oft bleiernde Muedigkeit, besonders nach dem essen) und trotzdem Einschlaf und Durchschlafprobleme. Antriebslosigkeit.

Ständig das Gefühl als ob man eine Erkältung bekommt. Leicht verstopfte Nase.

Drueckender Schmerz in der linken Brust, als wenn was mit dem Herz nicht stimmt. (wurde mehrfach untersucht, mit Herz und Lunge ist alles in Ordnung)

Probleme mit dem Augen, Schleiersehen, trat immer wieder fuer ein- zwei Stunden auf. (Augenarzt konnte nichts finden.) Ohrensausen. Ich war mehr als meine Mitmenschen kälteempfindlich, lärmempfindlich, lichtempfindlich.

28.10.2010 13:31 • #1


Sandra

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Hallo nochmal!

Ich habe deinen Beitrag einmal hierhin verschoben, da er in diesem Bereich besser passt.

Ein durchaus interessantes Thema, welches du da beschreibst.
Ich habe die gesamte Prozedur der Unverträglichkeitentests ebenfalls schon hinter mir, weil ich mich mit der Diagnose Reizdarm damals einfach nicht abfinden wollte. Außer einer leichten Laktoseintoleranz wurde allerdings nichts festgestellt.
Bei einer Darmspiegelung stellte sich dann heraus, dass ich unter Morbus Crohn leide (chron. entzündliche Darmerkrankung, welche in Schüben verläuft).

Rückblickend kann ich sagen, dass sich meine psychische und physische Symptomatik immer gut in Waage hielten. D.h. geht es mir psychisch schlecht, folgt oft ein Schub und/oder umgekehrt. Körper und Seele stehen eben viel mehr in Verbindung als wir manchmal vermuten.

Durch den M.C. muss ich mich zwangsläufig fett - und zuckerarm ernähren, darauf achten, dass ich viel trinke und ausreichend Nährstoffe aufnehme, was teils sehr anstrengend ist. Halte ich mich allerdings etwas länger nicht daran, rächt es sich relativ schnell.

Es ist ja ganz klar, dass auch die Psyche reagiert, wenn sie mit dem Körper nicht im Einklang ist. Im Übrigen ist der Darm ja auch eines der wichtigsten Organe unseres Immunsystems. Viele darmkranke Menschen leiden unter einer Vielzahl weiterer Begleiterkrankungen/symptome. Da kann ich dir auch ein Lied von singen e025

Zitat:
Die Symptome treten aber auch bei Nahrungsmittelunverträglichkeiten auf und ich frage mich ob es nicht häufiger vorkommt, dass eigentlich die Intoleranz bestimmetenr Nahrungsmitteln gegenüber die Sympome verursacht und in Verbindung mit weiteren Faktoren bis zur Depression oder Burnout führen.

Aber natürlich. Allerdings würde ich behaupten, dass dies nicht durch die Intoleranz an sich so weit kommt, sondern durch die Folgesymptomatiken wie eben Bauchschmerzen, Durchfall, Gelenkschmerzen, etc. pp.
Plump gesagt: Wie sollst du dich auch gut fühlen, wenn du ständig mit teils starken Schmerzen herumläufst, bzw dich dauerkrank fühlst? Ich kann mir vorstellen, dass dies durchaus bis zu einer Depression, oder einem Erschöpfungszustand führen kann. Ich, als M.C.-Kranke kann dies jedenfalls mehr als bestätigen.

Was mich interessieren würde: Du schreibst, dass sich deine Beschwerden teils durch eine Ernährungsumstellung gebessert haben. Beziehst du dich damit rein auf die körperlichen, oder auch auf die psychischen Symptome? Hast du dennoch zusätzlich eine psychotherapeutische Behandlung in Anspruch genommen? Vielleicht möchtest du ja noch ein wenig mehr über den Verlauf - was die seelische Symptomatik betrifft - schreiben.

28.10.2010 13:57 • #2


GäGö


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Ja alle oben genannten Symptome haben sich stark gebessert. Als erstes ist mir die Besserung der Gelenkschmerzen aufgefallen. Aber auch dieses Gefühl in der Brust, wie eine Art Liebeskummer war vorher immer da. Dadurch hatte ich eine innere Unruhe, war nervös und gleichzeitig Müde. Nachdem ich viel im Netz gelesen habe, bin ich mir sicher dass dieses vom Histamin verursacht wird. Ich ernähre mich jetzt möglichst Fruktosefrei, was starke Einschränkungen mit sich führt. Keine Fruechte, die meisten Gemüsesorten gehen nicht und Brot auch auch nicht. Reis und Kartoffeln sind zum Glück und jetzt meine Grundnahrungsmittel.

Histamin ist ja fast überall drinn, so dass ich versuche möglichst Histaminarm zu essen. Das heisst vor allem selber kochen, weil gerade Fertigessen und Konserven besonders viel Histamin enthalten. Ich merke es auch ganz deutlcih, weil ich nach nem Tag mit Tunfisch in Öl, Käse und Rotwein unter anderem Herzrythmusstörungen bekomme und vor allem dieses Gefühl Watte im Kopf zu haben und mich nicht konzentrieren kann.

Ich muss aber dazu sagen, dass ich meinen burnout hatte, bevor ich von meinen Intolleranzen wusste. Da habe ich damals den Wohnort gewechselt um damit den privaten (meine Mitbewohnerin war Bullemiekrank und hat sich Nachts rumgetrieben um sich morgens wieder bei mir auszuhäulen, wie schei. ihr Leben doch ist) und beruflichen (mobbing auf Arbeit) Problemen zu entkommen.

Erst später habe ich mich auf die Suche nach Ursachen für die genannten Symptome begeben und bin im Internet auf diese Lebensmittelunverträglichkeiten gekommen. Dinge wie Herzrasen und dieses ständige Grübeln und nicht schlafen könne waren wärend des Burnouts besonders extrem. Da ich dieses aber vorher auch schon hatte vermute ich im Nachhinein einen Zusammenhang mit der Histaminintolleranz. Stress, den ich damal hatte, verstärkt ja noch die Ausschüttung von Histamin.

28.10.2010 14:53 • #3


Sandra

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Zitat:
Da ich dieses aber vorher auch schon hatte vermute ich im Nachhinein einen Zusammenhang mit der Histaminintolleranz. Stress, den ich damal hatte, verstärkt ja noch die Ausschüttung von Histamin.

Das ist sicherlich möglich. Andererseits kann sich der Erschöpfungszustand auch schon eine ganze Weile vorher durch die genannten Symptome angekündigt haben. Konkret kann dir das allerdings nur ein Fachmann beantworten - wenn sich das überhaupt noch so splitten lässt, oft sind die Übergänge fließend.

Aber wie können wir dir hier nun weiterhelfen? Nimm's mir nicht krumm, aber seit deinem letzten Beitrag fehlt mir ein wenig der Bezug zu unserem Forentopic (Depression/seelische Erkrankungen - Hilfe zur Selbsthilfe).

28.10.2010 15:09 • #4


Alzira

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Zitat von GäGö:
Ich habe jahrelang gelitten und erst durch das Internet bin ich drauf gekommen, was es sein könnte und habe mir dann gezielt einen Arzt gesucht der bei mir Fruktose- und Histaminintolleranz festgestellt hat. Seitdem ich mich entsprechend ernähre geht es mir besser.


Hallo,
wie wurde die Fruktose-und Histaminintoleranz bei dir diagnostiziert? Die internistische Praxis, die vor ein paar Jahren bei mir Zöliakie mittels Biopsie festgestellt hat, führt keine Fructoseintoleranztest durch und ich konnte in meiner nähreren Umgebung keinen Arzt finden, der dies testet. Manchmal habe ich nach zu viel Obstgenuss Beschwerde.
Ich selber habe nach der Umstellung meiner Ernährung in glutenfrei einige Veränderungen gemerkt. Zum einen haben die früher regelmäßigen Bauchkoliken vollständig aufgehört, zum anderen wurde zeitgleich eine Schildrüsenerkrankung festgestellt und seitdem behandelt und mein Allgemeinbefinden besserte sich zusehends (ich wurde wieder aktiver, war nicht mehr so müde)... zumindestens bis vor Kurzem.
Ich denke, dass es wichtig ist, bei einer Depression im Auge zu behalten, ob und welche organischen Ursachen vorhanden sein könnten, die behandelt werden können. Aber ich denke, dass da immer seelische und organische Momente eine Rolle spielen. Das machts ja so kompliziert.

28.10.2010 16:44 • #5


Sandra

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Hallo Alzira,

im Normalfall führen Allergologen solche Tests durch. Meistens tragen HNO's, Lungenfachärzte, oder Hautärzte (manchmal auch Internisten) diese Weiterqualifizierung. Solltest du in deiner Umgebung keinen Arzt finden, der sich auch mit dieser Fachrichtung beschäftigt, gibt es auf alle Fälle noch die Möglichkeit sich an ein Krankenhaus zu wenden. Meistens wird dann während einer stationären Behandlung direkt die gesamte Nahrungsmittelpalette getestet.

Erkundige dich doch einfach mal bei deinem HA, oder deiner Krankenkasse. Dort wird dir sicher geholfen.

28.10.2010 16:57 • #6


GäGö


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Ich will eigentlich anderen mit diesen Infos helfen. Ich bin mir recht sicher, dass Histaminintolleranz und Co ein Auslöser von Burnout und Depression sein können oder zumindest diese verstärken aber nicht so sicher, dass ich das jetzt behaupten möchte. Desshalb würde ich gerne noch Erfahrungen und Meinungen anderer, vor allem von Menschen hören, die wirklich an einer Depression leiden. Ich habe meine Symptome aufgelistet, damit andere vergleichen können, ob ihnen diese bekannt vorkommen.

Ich war bei einem Arzt in Berlin, der auf Nahrungsmittelintolleranzen spezialisiert ist. Es war eine Privatpraxis und kosten wurden nicht von der Krankenkasse übernommen. Es wurde ein Bluttest gemacht und Aufgrund der Werte (ich glaub unter anderem Zink- und Folsäuremangel, bin mir nicht sicher was es war) wurde eine Fruktoseintolleranz vermutet. Ich hab dann einfach 3 Tage auf Fruktose verzichtet und die Blähungen, Bauchachmerzen, häufiger Stulgang und die Gelenkschmerzen waren wie ausgeschaltet. Es wurde noch nen Laktose Atemtest gemacht, der war negativ und im Stuhl auf Antikörper gesucht, die auf Zöliakie (Glutenintolleranz) hinweisen, war auch negativ. Obwohl Zöliakie eigentlich nur durch ne Dünndarmbiopsie nachgewiesen kann.

Einige Probleme wie Schleiersehen, Herzrasen (gelegentlich), Herzrytmusstörungen (vielelicht ein mal im Monat). dieser Druck in der Brust wie Liebeskummer, Schlafstörungen, bleiernde Müdigkeit ( nicht den ganzen Tag aber sie trat jeden Tag auf, vor allem nach dem essen). Ich hab mich in den entsprechenden Foren weiter belesen und wurde auf Histaminintolleranz aufmerksam. Ich habe dann ne Zeitlang Histaminarm gegessen, also wirklich nur selbstgekochtes und es wurde deutlich besser. Andersrum hatte ich bei meinem 3 tägigen Firmenausflug besonders starke Beschwerden und vor allen auch Herzrytmusstörungen, weil ich eben 3 Tage nur Fastfood und im Restaurang gegessen habe, dazu recht viel Alk. und morgens Kaffe was alles den Histmainspiegel nach oben treibt. Desshalb bin ich mir recht sicher ne Histaminintolleranz zu haben, ohne Diagnose vom Arzt.

Ich hab gelsen, dass es auch keinen Test gibt, der Histaminintolleranz 100% bestimmt. Das einzige ist die Messung des DAO Wertes. Da sich viele Ärzte mit diesen Intolleranzen nicht auszukennen scheinen, ist es laut der Meinung von anderen Betroffenen und auch meine, dass man am besten ne Karenzdiat macht und schaut, ob es einem besser geht. Also nur Reis und HÜhnchen oder Rindfleisch, Salz und Wasser für 3 Tage. Bis auf die Histaminintolleranz verursachen die anderen aber auch Verdauungsbeschwerden und vor allem daran erkennt man ob man ne Intolleranz/Nahrungsmittelunverträglichkeit hat. Auf die Symptome der Histaminintolleranz muss man dann nochmal extra achten.

@alzira

In dem Forum für Intolleranzen schreiben viele, dass die wenigsten Ärzte sich richtig damit auskennen, man kann schon froh sein, wenn sie darüber überhaupt was wissen und einem nicht für nen Hypochonder halten. Wenn du schon Koligen hattest, ist mein Rat, dich darüber weiter zu belesen oder mal diese Auslassdiat testen. Es gibt ja auch noch die verschiedensten Allergien aber darüber kann ich nichts sagen.

28.10.2010 17:38 • #7


Sandra

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Zitat:
Andersrum hatte ich bei meinem 3 tägigen Firmenausflug besonders starke Beschwerden und vor allen auch Herzrytmusstörungen, weil ich eben 3 Tage nur Fastfood und im Restaurang gegessen habe, dazu recht viel Alk. und morgens Kaffe was alles den Histmainspiegel nach oben treibt. Desshalb bin ich mir recht sicher ne Histaminintolleranz zu haben, ohne Diagnose vom Arzt.

Da muss ich dir aber auch nochmal vor Augen führen wie stark wir Menschen unsere Psyche beinflussen können und welche Symptome wir uns durch "Beklopptmachen" selbst zuführen können. Hier spricht dann wohl die Phobikerin aus mir, die dir widerum bestätigen kann, dass man sich ganz oft selbst krankmachen kann.
Und, glaube mir, das hat nicht zwangsläufig etwas mit Hypochondrie zutun. Du bist mittlerweile viel zu sehr drin in der Thematik - quasi versteift darauf - das du dich ja selbst schon ständig in diese Rolle drängst.

Um eben auch einmal die andere Seite anzuschlagen: Alle Symptome, die du hier beschrieben hast und welche nicht konkret durch die Fruktoseint. abgeklärt sind, können genauso gut psychischer Herkunft sein. Ich könnte dir jedes einzelne Symptom aufsplitten - gar kein Thema.
GäGö, was ich sagen will: Das Internet ist sicherlich informativ und für gewisse Dinge auch ganz hilfreich, aber man sollte sehr vorsichtig mit Eigendiagnosen sein.

Mal eine andere Frage: Hast du über diese Symptome...
Zitat:
in Druckgefühl auf der Brust, oft das Gefühl nicht durchatmen zu können. Kurzatmitkeit, Schwindelgefuehl, wie Watte im Kopf, leichter Schmerz in der Blase, als ob man ne Blasenentzuendung bekommt, ständig an irgendwas Denken zu muessen, Gruebeln und Unruhe, obwohl alles in Ordnung ist. Oft bleiernde Muedigkeit, besonders nach dem essen) und trotzdem Einschlaf und Durchschlafprobleme. Antriebslosigkeit.
Drueckender Schmerz in der linken Brust...
Probleme mit dem Augen, Schleiersehen, Ohrensausen. Ich war mehr als meine Mitmenschen kälteempfindlich, lärmempfindlich, lichtempfindlich.

...mal mit einem Psychiater gesprochen? Du warst scheinbar bei etlichen Fachärzten - immer ohne Ergebnis. Mir fehlt in der Liste definitiv ein Psychiater. Auch das du schonmal unter einem BO gelitten hast, weist ja schon darauf hin, dass du irgendwie "vorbelastet" bist.

28.10.2010 18:17 • #8


Serafina

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Der Thread entwickelt sich hier zunehmend zu dem Thema Nahrungsmittelunverträglichkeiten. Ich bitte euch beim Thema seelische Erkrankung zu bleiben und nicht so extrem abzuweichen. Dafür gibt es andere Foren.

Wir alle wissen, dass Depressionen und BurnOut Erkrankungen sind, die vllt auch durch andere Faktoren begünstigt werden können. Das jetzt explizit an Nahrungsaufnahme festzumachen halte ich für gefährlich und nicht bewiesen. Wir wollen hier keine Verunsicherungen schüren. Es ist alles dazu gesagt und jeder kann für sich in seinen Kühlschrank schauen. e025

Zitat:
Sorry, ich möchte einfach nur nen Beitrag schreiben und will mich jetzt nicht vorstellen


Allein schon deine Nichtvorstellung empfinde ich als unsozial. Was für einen Grund hast du, dich hier nicht vorzustellen und etwas von dir persönlich zu schreiben? Du wolltest nur einen Beitrag schreiben. Das hast du nun schon getan, mehr als das sogar. Ich danke dir für deine Information.

Serafina

28.10.2010 18:18 • #9


GäGö


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Es geht ja hier auch darum, wieweit Nahrungsmittelintolleranzen eine Depression beieinflussen und die ersten Antworten zeigen mir, dass dieses Thema deutlich komplexer ist. Auch wenn ich mich nicht vorgestellt habe, habe ich nicht nur Teoretisches geschrieben, sondern von eigenen Erfahrungen berichtet. Ich will hier auch niemanden verunsichern, sondern nur auf dieses Thema hinweisen. Beim Phsychiater war ich noch nicht. Ich hatte nach dem Burnout mein Leben komplett verändert, neuer Job und neue Stadt und bin dadurch aus der Krise rausgekommen. Ich weiss nicht ob diese direkt was mit den Nahrungsmittelintolleranzen zu tun hat, kann mir nur vorstellen, dass diese meine Lage damals begünstigt haben.

Ob man ne Nahrungsmittelintolleranz hat oder nicht, lässt sich aber sehr wohl durch eine Karenzdiat und Selbstbeobachtung rausfinden. Das verschwinden von Bauchschmerzen, Blähungen, Gelenkschmerzen und dieser Müdigkeit und dem verpeilt sein nach dem essen oder sich den ganzen Tag fitt fühlen, wenn man ich eben keine fruktose und histmainhaltigen Lebensmittel gegessen habe, sind schon eindeutig. Wobei, zugegebnen, die Histaminintolleranz schwieriger zu beurteilen ist, weil einige der Beschwerden nicht so eindeutig sind wie nach Fruktose., wo man auch Blähungen hat und bei grösseren Mengen Durchfall.

Streiten lässt sich sicher über das Druckgefühl in der Brust und das Grübeln und, hatte ich vergessen, das wilde Träumen aber dieses können nunmal auch Symptome der Histaminintolleranz sein.

28.10.2010 18:51 • #10


GäGö


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Zur meiner Vorstellung. Ich lebe seit 2 Jahren in Schweden. Weil ich gerne angeln gehe habe ich nur die Abkürzung für Hecht = Gädda und Zander = Gös als Nickname verwendet.

28.10.2010 18:59 • #11


Sandra

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Lieber GäGö,

demnach schließe ich mich Sera nun an. Deine Botschaft ist angekommen und es ist nett von dir, dass du uns diese Informationen bereitgestellt hast.

Da sich die Diskussion aber hauptsächlich auf die Intoleranzen beschränkt, bist du vermutlich in einem themenspezifischen Forum besser aufgehoben. Für uns geht das mittlerweile zu sehr am Forentopic vorbei.

Alles Gute dir!

modclosed.gif

28.10.2010 19:27 • #12




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