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Angst Therapie bringt nichts - wie geht es weiter?

Kleinefee123

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Hallo Zusammen,

Da ich hier beim Stöbern nicht das passende gefunden habe probiere ich es mal mit diesem Beitrag.
Vielleicht geht es ja dem ein oder anderem ähnlich oder es hat jemand Tipps für mich.

Ich leide seit Anfang November unter Angst- und Panikattacken, welche durch eine psychologische Beratung aufgetreten sind.
Bei dieser Beratung war ich eigentlich aufgrund eines Reizdarm Syndroms.

Jetzt war ich schon bei einer Psychiaterin (FA für Psychiatrie und psychosomatische Grundversorgung), die wir selbst bezahlt haben, da es mit Terminen hier echt schlecht aussieht (mind. 8 Monate Wartezeit) und bei einem Psychotherapeuten.

Jedoch wird es danach mit den Attacken wesentlich schlechter und ich brauche teilweise eine Woche bis ich wieder einigermaßen "fit" bin.
Und ich habe auch kein Besserungsgefühl.
Also das ich sagen könnte es bringt etwas.

Vielleicht gibt es hier ja gleichgesinnte.

Liebe Grüße S

15.01.2019 12:04 • #1


Alexandra2

Alexandra2

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Liebe Kleinefee,
in manchen Städten gibt es Frauenberatungsstellen, wo auch Psychologinnen arbeiten. Sie beraten und unterstützen auch in Krisen. Ich habe nur gute Erfahrungen dort gemacht.
Die Krankenkassen haben Listen mit Vertrags-Therapuetinnen. Laß sie Dir schicken und telefoniere sie durch. Manchmal hat man Glück und bekommt einen freien Platz. Für ein Erstgespräch haben viele auch Zeit.
Wenn Du keinen Therapeuten findest, gibt es eine Sonderregelung- ich komme nicht auf die Bezeichnung.... Die Krankenkasse muss dann den Therapeuten, der NICHT in der Liste steht, mit diesem Antrag der Sonderregelung, finanzieren.
Und manche Krankenkassen haben auch die Online-Therapie. Für den Übergang vielleicht auch eine Lösung-
Ich drücke Dir die Daumen

15.01.2019 13:10 • x 2 #2


Kleinefee123


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Hallo Alexandra,

Danke für deine Antwort.
Ich habe ja einen Therapeuten nur wird es durch die Therapie von den Symptomen her schlechter und nicht besser.

Liebe Grüße

15.01.2019 19:00 • #3


Alexandra2

Alexandra2

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Liebe Kleinefee, hast Du das angesprochen? Daß es Dir schlechter geht, kann verschiedene Ursachen haben.

15.01.2019 19:47 • #4


Pilsum

Pilsum

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Hallo Kleinefee,
Zitat:
Ich leide seit Anfang November unter Angst- und Panikattacken, welche durch eine psychologische Beratung aufgetreten sind.


Wie kam es dazu?
Fühlst Du Dich in der Gesprächstherapie teilweise unter Druck gesetzt?
Das wäre dann eine Erklärung für neue, zusätzliche Ängste.

Viele Grüße

Bernhard

15.01.2019 21:38 • #5


Kleinefee123


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Hallo Bernhard,

Unter Druck gesetzt würde ich nicht sagen. Ich habe mich bei ihr sogar eher gut aufgehoben gefühlt. Warum die jetzt aber plötzlich aufgetreten sind haben wir nicht herausgefunden.
Wir haben nur entschlossen, dass wir die Therapie lassen.

Danach war ich bei der Psychiaterin.
Da habe ich beim Erstgespräch schon gemerkt reden ist eher schlecht als gut.
Sie hat gesagt ich hätte ein Überlastungssyndrom, neudeutsch würde man es Burnout nennen, und ich sollte mal Ziele herabsetzen und mich ausruhen.

Bei Ihr war ich nur zu 2 Gesprächen. Das hat einfach nicht gepasst.

Und bei dem Psychotherapeuten, bei dem ich jetzt bin. Gute Frage .
Ich war bisher nur zum Erstgespräch, aber auch danach ging es mir schlechter.

Liebe Grüße Svenja

16.01.2019 08:50 • #6


Alexandra2

Alexandra2

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Liebe Svenja,
Könnte es sein, daß Du, wenn die Pause vorüber ist, eine Traumatherapie bräuchtest? Ich glaube, diese Therapie ist anders, als die übliche Psychotherapie. Das ist eine Vermutung...
Liebe Grüße

16.01.2019 09:33 • #7


Pilsum

Pilsum

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Hallo Svenja,

kann es eventuell sein, dass Deine Panikattacken gar nicht in direktem
Zusammenhang mit Deinen psychologischen Gesprächen stehen?
Möglicherweise wären sie auch ohne Gespräche aufgetreten.

Zitat:
Und bei dem Psychotherapeuten, bei dem ich jetzt bin. Gute Frage .
Ich war bisher nur zum Erstgespräch, aber auch danach ging es mir schlechter.

Zitat:
Danach war ich bei der Psychiaterin.
Da habe ich beim Erstgespräch schon gemerkt reden ist eher schlecht als gut.
Sie hat gesagt ich hätte ein Überlastungssyndrom, neudeutsch würde man es Burnout nennen


Warum ist reden eher schlecht?
Häufig hilft es gerade, wenn man über das redet, was einen belastet.

Irgendwie hört sich das fast so an, als wenn Du Angst davor hast, etwas
auszusprechen oder etwas im Kopf zu bearbeiten, was Du schon viele Jahre
zu Seite gelegt (verdrängt) hattest.
Da kann man aber nur vage vermuten.
Meiner Ansicht nach hilft es aber wohl kaum nun unter eigenem Zwang danach zu suchen
Irgendwann kommt es an die Oberfläche.
Dir selbst kann dabei überhaupt nichts passieren. Eine Therapie kann keinen Menschen zum
schlechten verändern. Davor brauchst Du keine Angst zu haben.

Einen angenehmen Tag für Dich

Bernhard

16.01.2019 11:59 • x 2 #8




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