Angst das meiner Familie etwas passiert

Hey,

gerade wieder Streit mit meinem Vater gehabt. Dabei ist er wieder ausgeflippt und ist völlig uneinsichtig. Ich habe Angst, dass er irgendwann wirklich explodiert und mich und meine Mutter mitreißt... Meine Mutter sagt, sowas würde er nie tun, obwohl sie selbst immer wieder zu hören bekommt, was für ein unangenehmer Mensch er manchmal ist.

Ich weiß nicht, ob und wann wir irgendwie Hilfe gegen ihn brauchen. Er beruhigt sich auch schnell wieder und ist nicht nachtragend. Geschweige denn ist er jemals körperlich aggressiv gewesen. Aber es ist schon so, dass ich echt Angst habe, dass er innerlich irgendwann umschlägt und sowas dann tut. Ich weiß nicht in wie weit solche Angstgedanken berechtigt sind. Er wird wirklich sehr böse und zittert am ganzen Körper vor Wut. Andersrum kommen meine Ängste sicherlich von meinem Gewaltkonsum von Medien (Horrorfilme, Videospiele, Deathmetal, Grindcore). Ich bin der Friede selbst, bin aber ständig von Gewalt umgeben. Ebenso habe ich aus Krankheitsgründen häufig den Gedanken, mir könnte irgendetwas Schreckliches geschehen. Und wenn ich dann von den (regelmäßigen) Familiendramen in den Nachrichten höre, wird meine Angst nur bestätigt.

Kann ich etwas wissen, was mich zu dem Thema beruhigen könnte? Vielleicht Fachliches zu Warnsignalen oder so änhlich.

Schönen Gruß!

30.01.2012 20:40 • #1


ziege
Hallo Mind,

ich glaube nicht, dass diese Zwangsgedanken (ich nenn sie jetzt einfach mal so, weil ich nicht glaube das dich das beruhigen würde wenn man dir sagt das nichts schlimmes passieren wird), (nur) durch das schauen von Horrorfilmen hervorgerufen wird.

ich glaube das problem liegt irgendwie tiefer. Meine beste Freundin damals die leider am Herzinfarkt gestorben ist, hatte genau das gleiche, gefühlt, wie von einem Tag auf den anderen, gekoppelt an eine genralisierte angststörung und deprssionen.
es erfordert viel eigen willen dort hinter zu schauen. wenn ich fragen darf, bist Du grad in Psychologischer betreuung /behandlung?

ich wünsche Dir ganz viel kraft für alles!

liebe Grüße

30.01.2012 21:15 • #2


Meine Psychothepaie (Verhaltenstherapie) endet mit der nächsten Sitzung. Das heißt 2 Jahre warten bis zur nächsten Bewilligung. Das beschäftigt mich schon. Derzeit wäre es mir lieber weiter Therapieanspruch zu haben. Mein Leben erfährt grad eine Umstellung (Umschulung). Mich plagen Träume.

Aber meine konkrete Angst hat sich wieder gelegen. Mein Vater hat sich wieder beruhigt. Wie immer... das sind wohl nur akute Gefühlsausbrüche.

Zum Therapieanspruch starte ich einen Thread, vielleicht weiß der Experte rat.

01.02.2012 19:01 • #3


Nogua
Es gibt auch Bachblüten gegen Ängste oder homöophatische Mittel. Zuallererst würde ich mal eine Weile die Rescuetropfen von Dr. Bach nehmen. Außerdem kannst du versuchen diese Gedanken wenn sie da sind zu akzeptieren und dann durch schönere Gedanken zu ersetzen. Das erfordert einige übung, geht aber. Und ganz tief atmen hilft ja auch immer wieder ;)
Und der Arztbesuch ist natürlich auch wichtig.

02.02.2012 18:37 • #4


Ich bin wieder angstfrei. Keine Ahnung wie die Beschwerden gekommen sind. Naja, ich weiß schon, dass mir mein Vater mit seinen Ausbrüchen Angst machen kann.

Ich bekomme die nächsten 2 Jahre immerhin "nicht therapeutische" psychologische Gespräche in meiner Reha-Berufsschule.

02.02.2012 20:21 • #5





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