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Widerspruch abgelehnt - Antrag auf Erhöhung des GdB

Alexandra2
Nein, sie ist absolut vertrauenswürdig, in dieser Doppelrolle, immer auf Seiten der Klienten. Und im Notfall immer erreichbar.
Es wird ein Vertrag zwischen der Behörde und mir geschlossen. Die Therapeutin erbringt die Dienstleistung innerhalb ihrer Institution, die den Auftrag der Behörde erfüllt.
Die Institution hilft bei Papierkram und v.a.m.

16.03.2019 14:52 • x 1 #16


maya60
*Kopfklatsch* nicht nötig , habe selber mit diesem ASP Wichtiges dazu gelernt, weil ich keinen GdB habe, aber wer weiß, wann vielleicht doch.

16.03.2019 15:11 • #17


Alexandra2
Du kannst es versuchen, anfangs bekam ich GdB 30

16.03.2019 15:30 • x 1 #18


Fillies
Ich habe auch gleich GdB 30 bekommen

16.03.2019 15:32 • x 1 #19


maya60
Meint ihr mich? Falls ja, Ich mache das evtl. dann, wenn ich nicht mehr die gesetzliche Betreuerin und die Pflegeperson meines Sohnes bin. Solange ich das noch täglich schaffe, finde ich es widersprüchlich, dieselben Dinge in Sachen GdB für mich zu beantragen wie für meinen Sohn. Oder? Welche entlastenden und lindernden Vorteile bringen 30% GdB?

16.03.2019 15:43 • #20


Fillies
Mit GdB 30 kann man sich gleichstellen lassen. Mehr aber nicht.

Und dein Sohn hat ja nichts mit dir zu tun.

16.03.2019 15:46 • #21


Alexandra2
Maya, ja ich meine Dich. Mir hat beim Antrag eine mit eingereichte Schilderung eines typischen Tagesablaufs geholfen. Die verschiedenen, wechselhaften Symptome sind ja sehr individuell. Und wann was vorliegt kann dem Arzt sehr helfen bei seiner Entscheidung.
Und eine Behinderung liegt vor, wenn >6 Monate Einbußen vorliegen im Vergleich zu Gesunden. Siehe SGB,IX
Du hast Steuererleichterungen, wenn auch gering, Anspruch auf ambulante Sozialpsychiatrie.

16.03.2019 16:05 • x 1 #22


maya60
Danke Alexandra und danke Fillies, dass wir hier kurz in deinem Thema zu meiner Situation abschweifen durften!

Nachdem mir klar wurde, dass ich chronisch krank bin, habe ich meine psychologische Begleitung zu einer Begleitung meines Alltags umgeändert und begleitet werde ich von einer Psychologin des Sozialpsychiatrischen Dienstes am Wohnort und das ist genau das Richtige.

Mein Alltag ist schon sehr besonders, doppelt besonders durch unseren autistischen Sohn und sicherlich würde ich mit ADHS und chronischer Erschöpfungsdepression einen GdB erhalten.

Damit warte ich aber bis ich meine Aufgben für unseren Sohn an Jüngere abgegeben habe, denn ich möchte mich nicht mit der Frage konfrontiert sehen von Behörden, wie ich bei meinen eigenen Einschränkungen diese Rollen noch für meinen Sohn schaffe.

16.03.2019 17:17 • x 2 #23


Fillies
Ja, ich weiß was du meinst.
Mein Stiefvater hatte Anfang Oktober einen Schlaganfall. Der vierte insgesamt.
Danach Reha, dort auch jede Menge Ärger, von wegen, die werden nicht dafür bezahlt, ihn zu versorgen. Da ging mir schon das erste Mal die Hutschnur hoch und denen habe ich erstmal erzählt, was Reha überhaupt bedeutet.

Als er nach Hause kam, war er nach ein paar Tagen wieder im Krankenhaus, wurde in alle drei Krankenhäuser hier im Landkreis verlegt. Kurz vor Weihnachten, kam er nach Hause und am Neujahrstag ist er dann gestorben. In der Zeit haben wir ihn gepflegt und das war eine Doppelbelastung. Das ist bei Angehörigen leider immer so.

Ich hatte ihn nach dem Schlaganfall gefunden. Und im April habe ich schon so etwas ähnliches erlebt. Da fand ich meinen Vermieter, der eine Woche später auch gestorben war.

16.03.2019 17:55 • x 1 #24


maya60
oooh, meine Güte, Fillies, das tut mir leid.

16.03.2019 17:59 • x 1 #25