Vergesslichkeit psychosomatisch möglich?

Mind

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Kennt das jemand: Man geht zum Bankautomaten und hebt Geld ab, vergisst aber das Geld mitzunehmen. Es kotzt mich so an. 30€ verschenkt. Das ist mir jetzt zum 3. Mal passiert. Nur weil ich an etwas Anderes völlig verkrampft denke.

Ohman... hätte ich bloß die Tabletten nicht abgesetzt. Es kommt so plötzlich und unerwartet. Man ist nicht sicher im Leben. Ich bin eh schon in Geldsorgen. Das setzt dem die Krone auf.

06.07.2010 17:55 • #1


josie

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Hallo Mind!
Normalerweise wird das Geld vom Automat wieder eingezogen und dem Konto wieder gutgeschrieben, von dem es abgehoben wurde. Mir ging es einmal ähnlich und das war die Auskunft der Bank, das Geld war auch wieder auf dem Konto.
Also nicht traurig sein.

06.07.2010 17:59 • #2


hedwig

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Hallo Mind,

ja das kenne ich sehr gut. Ist mir auch schon öfter passiert. Sehr sehr ärgerlich.

Josie hat zwar recht dass das Geld vom Automaten wieder eingezogen wird wenn es nicht rausgenommen wird aber das dauert einen Moment und wann in der Zwischenzeit jemand sieht dass da Geld steckt und es raus nimmt dann ist Mist.

Mittlerweile mache ich es so das wenn ich zum Geldautomaten gehe, sage ich mir vorher noch mal dass ich mich jetzt nur und wir _nur_ auf den Geldautomaten konzentriere und gehe alle Schritte im Kopf noch mal durch. Hake also quasi eine imaginere Checkliste ab. So ist mir das schon länger nicht passiert.

Ich drück dir ganz feste die Daumen dass es aufs Konto zurück gebucht wurde.

Liebe Grüße,
hedwig

06.07.2010 18:18 • #3


cleo

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Hallo Mind,

mir ist das auch mal in einem relativ kurzen zeitlichen Abstand gleich 2 Mal hintereinander passiert.
Zum Glück konnte ich darüber noch lachen, und das ist jetzt schon länger her. Ähnlich ging es mir eine zeitlang auch mit dem Schlüssel, habe mich des öfteren ausgeschlossen.....

Du bist also nicht alleine was die "Zerstreutheit" angeht. Das wird auch wieder besser!

LG, Cleo

07.07.2010 16:23 • #4


Unhappy

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Bitte frag bei deiner Bank nach! Es wird normalerweise wieder gutgeschrieben und
auch relativ schnell vom Automat eingezogen.
Da müsste schon direkt jemand hinter dir stehen und sofort hinspringen um es zu entnehmen.

Das passiert öfter mal, das es jemand vergisst.
Nur keine Hemmungen, nachfragen bei der Bank.
Kann JEDEM passieren

07.07.2010 19:16 • #5


Kathrin1984

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Mir ist es neulich auch passiert. War in Eile und mit den Gedanken total woanders. Es waren zwar "nur" 5 Euro und zum Glück war dort eine Frau, die mich darauf aufmerksam gemacht hat, dass ich das Geld vergessen habe.
Trotzdem total peinlich, unangenehm und einfach nur Ärgerlich

22.11.2010 12:31 • #6


Mind


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Hallo Com,

ich hoffe, ich bin annonym hier. Es ist ein heikles Thema das offenzulegen. Ich bin in den letzten Monaten 3, 4 mal mit nasser Kleidung aufgewacht. Schweiß war es nicht... Als Ursache verdächtige ich die Psyche. Genauer meine ich Träume, die in diesen Nächten auffällig intensiv waren. Bei Erwachsenen ist das relativ selten. Es gibt auch noch dutzend organische Gründe. Muss ich mal abklären.

Kennt das jemand in der Form?


Schönen Gruß!

14.02.2011 20:50 • #7


Nogua

Nogua

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Ich werde immer rechtzeitig wach, nachdem die Träume sehr quälend geworden sind. Am besten klärst du erst mal organische Ursachen ab. LG, Nogua.

04.04.2011 19:00 • #8


Mind


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Den Rat sollte ich annehmen. Ich habe eine lange urologische Krankheitsgeschichte. Das Problem hat sich jedoch in den letzten Monaten nicht wieder gezeigt.

11.04.2011 07:24 • #9


Mind


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Hallo ihr Lieben!

Seit 3, 4 Wochen habe ich täglich Kreisklaufschwankungen.

Dabei überkommt mich eine Schwäche, Schweißausbrüche und Übelkeit (dabei keine Angst- oder Panikgedanken). Diagnostisch ist soweit alles unauffällig (Blutprobe, EKG). Langzeit-EKG, Langzeit-Blutdruck gibts morgen. Nächste Woche zum Kardiologen um eine organische Ursache ausschließen zu können.

Seit dieser Zeit habe ich außerdem starke Obstipation und eine langsame Magentätigkeit. Meine Psychotherapeutin meint, das in Kombination mit den Kreislaufproblemen schließt auf eine psychosomatische Ursache. Im Gespräch mit ihr fiel mir auf, dass mich weit aus mehr Sorgen plagen als ich gedacht hätte. Viele Kleinigkeiten begleiten mich seit eben diesem Zeitraum.

Ich wollte das erst garnicht so glauben. Denn sowie sollte sich meine Psyche diesmal auf diese Art melden??? Sonst waren Zweifel und Ängst immer konkret in meinem Denken in Form von Grübelzwängen, depressiven Gedanken ect. Seit heute glaube ich, dass es tatsächlich psychosomatisch ist: Ich fuhr mit der S-Bahn. Aus dem Fenster sah ich das Gebäude in dem ich Arbeite zum ersten Mal an diesem Tag. Prompt wurde mir wieder so komisch. Psychisch habe ich derzeit keine Beschwerden. Körperlich um so mehr.

Könnt ihr mir erklären, warum sich meine Psyche auf diesem Weg bei mir meldet als sonst? Wie kommt sowas, dass ich "plötzlich" psychosomatisch auf Stress, Ängste und Sorgen reagiere? Gibt es da eine Regelmäßigkeit, dass sich meine Psyche jetzt immer so auf sich bemerkbar macht? Warum entsteht psychosomatik? Weigert sich mein Denken/Gedanken sich direkt mit Problemen zu beschäftigen? Ich bin gespannt!

Schönen Gruß und Danke!

Mind**** ;-)

16.06.2011 18:58 • #10


salamander

Hallo Mind,

Ich hab nur ganz wenig Zeit:

Aber gewööhnlich verhält es sich so: Hat man die unangenehmen Zweifel und Ängste soweit aus der Psyche verdrängt, wollen sie sich trotzdem immer noch artikulieren/ausdrücken/auf sich aufmerksam machen. Dies läuft dann über die körperliche Schiene ab in dem der Körper Symptome zeigt.

Obstipation und langsame Verdauung kann so gedeutet werden:
Du willst ein Objekt in deiner Psyche nicht loslassen.

Langsame Magentätigkeit so:
Du kannst etwas bestimmtes nur ganz schlecht verdauen (wobei das vielleicht auch mehr auf den Darm zutrifft).
Psychologisch also: Du verarbeitest etwas sehr langsam.

Zu deiner Kreislauftätigkeit hab ich gerade keine vernünftige Deutung.

17.06.2011 08:59 • #11


Martina

Martina

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Hallo Mind,

ich sehe das ähnlich wie Salamander. Es hat bestimmt Anzeichen für ungelöste Probleme, Ängste usw. gegeben und es wurde nicht oder nicht richtig reagiert, stattdessen verdrängt. Dann versucht der Körper, bzw. die Seele eben auf andere Art und Weise sich Gehör zu verschaffen.

Ich habe dies in ähnlicher Art erlebt und manchmal ist das heute auch noch so.

17.06.2011 11:45 • #12


Mind


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Danke für eure Antworten. So etwa hatte ich mir das auch vorgestellt. Da muss ich ja ne Menge verdrängt haben.

Ist da wirklich was dran, dass Obstipation so zu werten ist, dass ich etwas aus meiner Psyche nicht loslassen will? Klingt mir etwas zu spirituell :-) Ich habe überhaupt keine Ahnung was ich nicht los lassen will.

Danke nochmal! Ich werde das in der nächsten Psychotherapiestunde ansprechen. Was nicht heißen soll, dass der Thread jetzt als erledigt gelten soll. ^^

17.06.2011 16:23 • #13


salamander

Man kann es so werten, ja. Ist ur eine Idee von mir. Die fiel mir nur spontan an. Es kann auch ein "feststecken" bedeuten, irgendwas wo man nicht mit weiter kommt. Letztendlich wirst nur du wissen, welche Bedeutung es hat (falls es denn psychosomatisch ist).

17.06.2011 19:03 • #14


Mind


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Feststecken passt schon eher. Ich habe nächste Woche ein bischen Balast abzuwerfen (zum Beispiel eine Präsentation). Vielleicht geht es mir danach besser.

18.06.2011 12:31 • #15