Therapieantrag / Therapiebewilligung - 2 Jahren warten?

Mind

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Hey,

meine Verhaltenstherapie läuft nun etwa 3 Jahre und nächste Sitzung ist die Letzte. Was ich nicht für schlimm empfand, macht mich jetzt doch nachdenklich. Denn es geht mir die Tage nicht besonders gut.

Was ist in so einem Fall? Was kann ich tun, in den 2 Jahren Wartezeit bis zur Bewilligung, wenn ich tieferliegende Gespräche brauche? Mich einem Krisendienst anzuvertrauen kann ich mir nicht vorstellen, weil dieser nicht über meine Geschichte bescheid weiß...

Gibt es Ausnahmen, die eine weitere Therapie erlauben?


Schönen Dank und schönen Gruß!

01.02.2012 20:08 • #1


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Sarah

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Hallo,

weißt du ungefähr, wie viele Stunden du ungefähr hattest?

Mein letzter Therapeut hat mir mal erzählt, dass es so etwas wie ein "therapeutisches Hilfsgespräch" gibt, welches man auch außerhalb der zu genehmigende Stunden in Anspruch nehmen kann. Die genaue Bezeichnung ist nur irgendwie anders - ich komm aber gerade nicht drauf, so dass ich auch nicht danach googeln kann.

Ansonsten gäbe es je nach absolvierter Gesamtstundenzahl auf ein Therapieverfahren zu wechseln, bei dem man mehr Stunden genehmigt bekommt. Das müsste aber wieder neu über ein Gutachten beantragt werden. Vielleicht kannst du mal bei deiner Kasse anrufen, ob das theoretisch in Frage käme.

LG

Sarah

01.02.2012 20:31 • #2


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achtsamkeit

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Hallo mind,

hast du darüber mit deiner Thera gesprochen. Da du bereits 3 Jahre in Therapie bist, vermute ich, dass dein Stundenkontingent asugeschöpft ist.
Meine Therapeutin bietet eine Art Nachversorgung an. Einmal im Quartal eine Therapiestunde.
Zudem kann ich sie in Notsituationen immer anrufen. Würde mir leichter fallen, als einer unbekannten Person meinen Zustand zu schildern.
Ansonsten hat deine Thera auch Stellen für dich die sie dir nennen kann!

LG Pelle

02.02.2012 12:53 • #3


Mind

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Ja, ein paar Gespräche "extra" gibt es noch, wenn ich Bedarf habe. Aber 2 oder 3 Stunden innerhalb von 2 Jahren sind wenig.

Ich habe etwas bei meiner Reha.Berufsschule angeleiert. Ich bekomme regelmäßig psychologische Gespräche, aber keine psychotherapeutischen. Also kann ich da noch Rat holen während der 2 Jahre Wartezeit.

Ich werd schon klar kommen.

02.02.2012 21:43 • #4


Martina

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Hallo mind,

hast du denn bei deiner Krankenkasse mal nachgefragt?

08.02.2012 18:26 • #5


Mind

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Sollte ich mal tun.
Ich spiele mit dem Gedanken wieder eine Therapie anzufangen, weil ich mit meinen Gefühlen nicht umgehen kann. Angst und Hoffnung stehen sich oft in gleichen Maße gegenüber. Das verwirrt mich immer wieder.

20.11.2013 15:22 • #6


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achtsamkeit

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Hallo mind,
dann pack das an. Du musst ja evtl. mit Wartezeiten rechnen. Du kannst auch bei deiner letzten Therapeutin nachfragen.

LG Achtsamkeit

22.11.2013 13:04 • #7


Mind

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Ich habe bei meiner Krankenkasse angefragt. Üblig sind alle 2 Jahre. Mit einem Gutachten und ausreichender Indikation geht es auch vorher. Habe Termine in psychologischen Instituten, die sich das mal an gucken. Wenn nicht muss ich eben bis April warten, da sind die 2 Jahre um.

25.11.2013 14:59 • #8

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