Ich sitze da und warte darauf daß es besser wird ein Rennpferd vor dem Starte darauf daß entschieden wird ob ich renne sprungbereit oder hier die Welt verpenne alle Zeit fällt keine Fahne bleibt Zeit stehen ich ahne das kann so noch lange geh'n.
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Alexandra2 Mitglied
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Die Depression kann mich mal ich will jetzt genießen nicht nur vernünftig sein Antriebslosigkeit ist eine Qual alles ist im Frühlingssprießen Erschöpfung eine Pein
Die Depression kann mich mal Ich will die Freude jetzt! der Garten reicht da nicht Traurigkeit ist eine Qual Gefühl der Freude ist besetzt Keine Verlockung die mir was verspricht
Die Depression kann mich mal ich will: die Last muss weg unbeschwert und frei Denken ist eine Qual solang Mist und Dreck Ich möcht sagen, endlich vorbei
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x 5#62
A
Hallo maya60,
Sag es in einem Gedicht
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A
Anchiwa4964 Gast
Demnächst kommt ein Tag, auf den warte ich. Demnächst kommt ein Tag, vor dem fürchte ich mich.
Demnächst kommt ein Tag, der bringt mich weiter. Demnächst kommt ein Tag, eine Sprosse mehr auf der Leiter.
Nach oben will ich, in die Ferne sehen und mit festem Schritt in die Zukunft gehen.
Demnächst kommt eine Zeit, sie ist nicht mehr weit. Ein Gespräch nur und Mut, und ich bin befreit.
Noch ist es mein Traum, meine Hoffnung auf Licht, auf Freiheit von Pflicht und der Sorgen Gewicht.
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maya60 Mitglied
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Es ist ja wirklich viel und gut, was ich alles der rationalen Erforschung der Naturgesetze verdank´ Strom, Medizin, Warmwasser, Ökologie, Architektur, wie wär mein Leben ohne? wäre schon jung abgearbeitet - nie so geborgen, wie ich jetzt wohne allein schon ohne Elektrizität, wie lebte ich dann , eindeutig krank!
Doch so wie im Universum das Allermeiste uns Menschen unsichtbar bleibt wir einfach nur Dunkelheit sehen, die doch so wirksam ist unverständlich, doch mit bedeutender Wirkung, die man misst auf die paar Prozent Materie, zu der Mensch gehört und Naturgesetze schreibt
Genauso schräg ist es, uns selber nur als Funktion zu verstehen vielleicht sehen wir von uns auch das meiste nicht kennen nicht unser wahres Licht weil wir nicht mit den Herzen sehen
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x 2#64
Alexandra2 Mitglied
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Ich turnte sechs Jahre Handball spielte ich auch Reiten lange Zeit Wie ich heute mit Sport spare stehe-auf dem Schlauch vorbei, ist es schon soweit?
frech und frei im Denken isoliert von allen Suizidversuch will ich keinen kränken und gefallen schätze endlich auch Besuch
Meinungsstark, immer allein angefeindet jeden Tag Schach gespielt Mutter giftig und gemein niemand interessierte, was ich mag habe nach Ruhe geschielt
Angst war immer da, erschöpft damals schon und Verständnis gabs nicht- heute bin ich anderen nah gibts Rente anstatt Lohn nur was ich mag, keine Pflicht!
Unmenschlich viel Kraft hat mein Leben gekostet in unerkannter Krankheit nichts mehr übrig vom Lebenssaft noch nichts wirklich gekostet Pillen nahmen die Schlankheit
Was ich will weiß ich nicht denk nicht nach ewiges altes Spiel meine traurige Seele nun spricht Talente (?) liegen brach
Im Kopf ist's laut Streß überall Selbstbewusstsein nein Allen Sinnen graut's immer wieder deren Überfall Selbstbestimmung ganz fein
Was nützt mir das? warten in der Schleife Ich muss nichts mehr Doch wo bleibt mein Spaß? was soll ich mit der Reife? Freisein, das geb ich nicht mehr her.
Chaos kann ich gut aufmerksam war ich nie Geduld hab ich keine Oft verlässt mich der Mut egal kann ich auch, sieh! wann komme ich mit mir ins Reine?
Ich sollte wohl was möchten mir fällt dazu gar nichts ein die Stimmung wechselt wie verrückt oft schlaf ich doch des nächtens Zeit und Raum mit mir allein bin ich manchmal zeitlos entrückt
Gestern und Heute wie zwei Leben doch derselben Frau Gemeinschaft und Leute können Wärme geben das ist doch was: genau
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x 5#65
maya60 Mitglied
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Immer kleinere Brötchen backen im Leben?
weil, jaaaa, so viele weils
weil ich doch erst meine Arbeit erledigt haben muss, bevor ich nachts im Mondschein tanzen darf
weil doch sonst die anderen denken, mir geht es zu gut und dann krieg ich noch mehr Lasten aufgebrummt
weil, wer zu krank zum Putzen ist, auch zu krank zum Tanzen im Mondschein ist
weil das peinlich ist in meinem Alter
weil ich soviel in meinem Leben nicht geschafft habe, dass es eine Lüge wäre, frei, wild und ungezähmt im Mondschein zu tanzen
weil dann die anderen sagen würden: Die soll depressiv sein?
weil sonst alle auf mich sauer sind, die ich mit meinen depressiven Stimmungen belaste
weil schließlich alles zusammen passen muss, also die Säulen des Lebens: Beruf, Familie, Haus und Freizeit und zwar in der richtigen Reihenfolge. Man kann nicht aus den Wollmäusen im Haus frei heraustanzen in den Mondenschein und die Sommernacht
ach so?
Alles Unsinn!
THINK BIG und tanze, die Sommernacht, der Mondenschein, der Duft des Lebens gehören dir!
Mein innerer Maßstab, gerade und sicher, mein Rückgrat, mein Pfeiler, der meine Welt aufrecht hält. Mein innerer Maßstab, vorgaukelnd, verblendend, scharf wie ein Pfeil, einknickend. Wie dunkel ist dann die Welt.
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x 4#69
Alexandra2 Mitglied
8976
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Wenn die Seele Flügel hat Hält sie nichts auf Geht auf Weltreise
Glänzt, ist nicht matt Ist glucksend fröhlich drauf Alles schön, selbst die Ameise
Wenn die Seele atmen kann Und sich bewegen überall Mit Schmetterlingen fliegt
Freiheit in ihrem Bann Geschwindigkeit mit Überknall Wieder und wieder um die Kurve biegt
Habe ich auch mal Glück Tunnel zerfallen Einfach Glück im Herzen
Dorthin wünsch ich mich zurück da wird es mir gefallen Endlich ohne Seelenschmerzen
Also gut, ich warte Auf bessere Zeiten Trommelnd zwar
Ungeduldig wann ich starte versuche mich zu weiten Auszudehnen, wunderbar
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x 3#70
maya60 Mitglied
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Also eine Depression im Frühling mal was Neues, grrr aber warum, fragt der Frühling, soll es dir besser gehen als mir?
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x 1#71
F
Frederick1 Gast
Meine Augen sind da für das Licht, für das Grün des Frühlings, für das Weiß des Schnees, für das Grau der Wolken, für das Blau des Himmels, für die Sterne der Nacht. Mein Mund ist da für das Wort, für das gute Wort, auf das einer wartet. Meine Lippen sind da für den Kuss und meine Hände, um zärtlich und sanft zu sein, um zu streicheln und Trost zu spenden, und meine Füße, um den Weg zu meinem Nächsten zu gehen. Mein Herz ist da für die Liebe, für die Wärme, für jene, die in Kälte und Einsamkeit leben. Ohne Leib bin ich nirgends, ohne Sinn bin ich nichts. Alles das hat Bedeutung. Alles das ist da für das unvorstellbare Wunder, dass es soviel wunderbare Menschen um mich gibt Warum begreife ich dann nicht, dass ich für die Freude gemacht bin?
(von Phil Bosmanns)
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x 3#72
F
Frederick1 Gast
Heilbare Traurigkeit
Es gibt eine Traurigkeit, die kommt, wenn wir zu sehr an uns selbst und an materiellen Dingen kleben. Wir sind bitterböse über Menschen, die uns scheinbar zu wenig beachten. Wir werden eifersüchtig bei dem Gedanken, was andere alles haben, wieviel mehr als wir. Wir fangen an, uns zu bedauern: Wie schwer doch alles ist und wie schlecht es gerade uns geht!
Dabei gibt es so viele Bäume und Blumen, so viele Vögel und Schmetterlinge, so viele Wiesen und Wälder und so viele Wunder um uns herum, die nur darauf warten, einen Menschen von seiner Traurigkeit zu heilen. Lerne die Namen der Bäume und Blumen, die Namen der Vögel und Fische und den Namen Gottes. Öffne deinen Geist für das Licht. Öffne dein Herz für die Freude.
liebe Grüße,
Frederick
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x 4#73
maya60 Mitglied
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Vieles, was ich liebe, macht dick oder ist ungesund und trotzdem bin ich heute nur deshalb raus, weil ich neues Liquid für meine Dampfe brauchte Vanille-Flavor
Und wenn ich da schonmal war, dann konnte ich auch noch Leckerlis für uns alle kaufen, denn morgen ist ja Feiertag und Chips, Kuchen passen da gut
Und wenn ich da schonmal war, hab ich auch frische Erdbeeren gekauft und Interdentalbürstchen aber erst zuletzt und nie im Leben wär ich nur deshalb rausgekommen
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x 3#74
A
Hallo maya60,
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Frederick1 Gast
Ein dunkler Tag, ein heller Tag
Wenn du den einen Tag annehmen kannst, der dir nichts bringt, der dich mit Schmerzen betäubt, der dir jede Stunde deutlich macht, dass du unsäglich vernachlässigst bist, der dir die Welt verschließt, der sich deiner nicht erbarmt,
wenn du ihn annehmen kannst, wie ein Geheimnis, wie ein großes Versprechen, wie den schweigenden Gott, den du nicht anklagst,
dann wirst du vielleicht spüren, dass dich das Leben mit diesem Tag tauft und dir zumutet und zutraut, den Sinn zu finden. So stark bist du, so konzentriert auf das Überleben.
Und wenn du den einen Tag gewonnen hast, hast du dein Leben gewonnen. Dann kann es geschehen, dass du vergisst, was hinter dir liegt, und dich an das erinnerst, was vor dir wartet.
Du wirst tun, was du nie tun konntest.
(Ulrich Schaffer)
Diese Verse helfen mir gerade an meinen dunklen Tagen. Das alles Leben irgendwo einen Sinn hat, auch wenn ich diesen Sinn hier und heute noch nicht verstehen kann, vielleicht nie verstehen werde.trotzdem!