Susanne76
Mitglied
- 6
- 1
- 4
nachdem ich viel hier mitgelesen habe, traue ich mich nun mich vorzustellen und die ein oder andere Frage zu stellen.
Ich bin 43 Jahre alt, Mutter von zwei Kindern, verheiratet.
Seit Sommer letzten Jahres leide ich unter Schlafstörungen, ständigen Grübeleien und ständiger innerer Unruhe.
Nach diversen Besuchen beim Hausarzt habe ich mir Hilfe bei einer Psychologin gesucht. Dort war ich auch vor einigen Jahren schonmal in Behandlung.
Mein Problem ist, das die Gefühle für meinen Mann von jetzt auf gleich weg sind, ja er widert mich stellenweise richtig an. Wir reden nur noch das nötigste miteinander, auch weil ich Gespräche aus Angst vor den Ergebnissen einfach vermeide.
Aber ich möchte den Kindern weder den Vater, noch das zuhause, noch die gewohnte Umgebung nehmen, nur weil ich nicht funktioniere.
Meine Psychologin steht auf dem Standpunkt "ich müsse mich bewegen" - damit fühle ich mich aber komplett überfordert.
Ist das alles noch die Depression oder eine "normale" Beziehungskrise? Ich bekomme den Unterschied nicht auf die Reihe.
Vielen Dank fürs lesen und vielleicht hat ja jemand Erfahrung in ähnlichen Situationen.
LG
Susanne