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Partner distanziert sich von mir - Verdacht auf Burnout

Ratsuchende

Hallo, bin neu hier und brauche seelische Unterstützung.
Mein Partner eröffnet mir plötzlich, dass er sich über vieles Gedanken machen muss und das er keine Beziehung haben möchte. Ich war völlig sprachlos und konnte es nicht glauben. Alles was ich fragte, was, wieso, warum, beantwortete er nur immer mit: er kann nicht mehr sagen, als das er seine Ruhe haben will und das er keine Beziehung möchte.
Ich bohrte natürlich, er steh kurz vor dem Verkauf seines Elternhauses, was ihn meiner Meinung sehr belastet. Aber er sagte immer wieder, er hat sich damit abgefunden.
Da wir nun seit über 15 Jahren zusammen sind und auch zusammen wohnen, ist das mit dem: ich will keine Beziehung nicht gerade so einfach. Ich fragte ihn, wie er sich das vorstellt. Kam dann nur, er will mich nicht raus schmeißen, aber er muss meine Entscheidung akzeptieren.
Ich war völlig geschockt. Da ich einen Tag zuvor eine Meniskus-OP hatte und ich ziemlich mit Krücken ans Haus gefesselt war und auch auf Hilfe angewiesen, kränke mich diese Situation sehr.
Am nächsten Tag wagte ich eine erneute Aussprache, aber er wies mich wieder mit den gleichen Kommentaren ab. Ich riet ihm dringend einen Arzt zu kontaktieren, das wollte er tun.
Inzwischen sind 6 Wochen vergangen ohne ein Wort von ihm. Ich habe mich völlig zurück gezogen, wir sind uns nur selten begegenet Er hat mich nicht gefragt, ob ich etwas benötige oder wie es mir geht, nach der OP.
Mittlerweile geh ich schon wieder arbeiten und wenn ich nach Hause komme ziehe ich mich zurück. Von ihm kommt nix, kein Hallo, kein guten Morgen. . nix.

Ich weiß nicht, ob es eine Depression ist oder ein Burnout. Ich weiß nicht, ob er beim Arzt war.
Ich verzweifle und weiß nicht wie ich mich verhalten soll. Brauche dringend jemand zum Austausch, da meine Freundinnen mir alle raten ich soll ihn verlassen.
Aber wenn er krank ist möchte ich ihm doch helfen.

Vielleicht kann mir hier jemand einen Rat geben.
Danke.

09.03.2021 19:18 • x 1 #1


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Greta

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Liebe @ratsuchende,

herzlich Willkommen hier im Forum

Nachdem ich deinen Beitrag gelesen habe, tauchten bei mir als erstes einige Fragen auf.

Sind dir vor der plötzlichen Eröffnung deines Partners schon mal Veränderungen in seinem Verhalten aufgefallen, die vielleicht auf eine Depression oder einen Burn-out hindeuten könnten?
War er ruhiger als sonst, hat er sich zurückgezogen?
Wie sind seine sozialen Kontakte außerhalb eurer Beziehung aufgestellt? Unternimmt er was mit Freunden, geht er zum Sport oder ähnliches?
Arbeitet er noch?

Wie ist das mit der Wohnung? Gehört sie ihm, dir oder euch beiden?
ER könnte ja auch ausziehen, wenn er keine wirklich Beziehung mehr mit dir will

Es ist natürlich total schwierig, wenn jemand absolut nicht reden will.
Aber vielleicht gibt es einen guten Freund, der es schafft, zu deinem Partner durchzudringen?

Zitat von Ratsuchende:
Aber wenn er krank ist möchte ich ihm doch helfen.

Er muss sich allerdings auch helfen lassen wollen!
Auch weißt du ja momentan nicht sicher, ob er wirklich krank ist oder ob nicht etwas anderes hinter seinem Rückzug steckt

Ganz wichtig finde ich, dass du jetzt gut für dich selbst sorgst, damit du nicht (auch noch) krank wirst.
Schau, was dir Spaß macht und tu es dann auch. Geh' aus (soweit in Coronazeiten möglich), triff dich mit Freunden ... Vielleicht hast du eine weiter entfernt lebende Freundin, die du immer schon mal für ein paar Tage besuchen wolltest? Dann tu's jetzt!

Lass' dich bitte nicht runterziehen von seinem Verhalten.
Und zeig' ihm, dass du trotz allem dein Leben genießen kannst.
Spiel nicht sein Spiel mit, sondern spiel deine eigenes!

Schreib' gerne, wie's weitergeht bei dir.

Mit liebem Gruß
Greta

10.03.2021 10:02 • x 1 #2


Ratsuchende

Hallo Greta, danke für deine Nachricht.
Jetzt, nachdem ich hier im Forum viele Beiträge gelesen habe und Symptome beschrieben wurden, fallen mir einige Anzeichen ein, die ich aber nicht erkannt habe.
Mit Kontakten ist es ja durch Corona schwieriger geworden. Wir sind vor 3 Jahren zusammen hier nach Ulm gezogen. Jeder einen neuen Job. Wir sind viel gereist, was ja unser Ziel war für die nächsten Jahre, aber Corona hat halt auch dieses verhindert.
Fitnesscenter unser Ausgleich am Abend wurde uns auch genommen.
Deshalb denke ich schon, dass da bei ihm einiges zusammen gekommen ist.
Da aber nichts von ihm kommt, gerät man halt in Selbstzweifel. Ich werde seine kalte Mimik und Gestik wohl nur schwer vergessen können. Und begreifen ist noch schwieriger, wenn man sowas nicht kennt.

Ich habe jetzt beschlossen ihm eine Nachricht zu schicken, vielleicht kommt ja was zurück?

Versuche Kraft aus den Beiträgen zu ziehen und versuche mich nicht zu vergessen.
Liebe Grüße

10.03.2021 12:38 • x 1 #3


Wunschgedanke

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Liebe Ratsuchende, dein Beitrag erinnert mich an meine Situation vor ein paar Jahren. Ich war sechs Jahre mit meinem Mann zusammen, fast zwei Jahre verheiratet. Plötzlich zog er sich total zurück. Nach der Arbeit ging es aufs Sofa, danach ins Bett. Er redete kaum noch mit mir. Als ich ihn dann endlich darauf ansprach, sagte er mir, dass er mich nicht mehr liebt und keine Gefühle mehr hat. Er warf mir Sachen an den Kopf, die waren nicht schön und sehr verletzend. An einigen habe ich teilweise heute noch zu knabbern. Ein Schlag ins Gesicht. Zudem war ich schwanger. Meine Gedanken fuhren Karussell. Das Verhalten passte absolut nicht zu ihm. Hatte er eine Andere? Wir kommunizierten seit diesem Tag nur noch per SMS, wenn überhaupt. Er zog innerhalb unseres Hauses quasi in den Keller um mir aus dem Weg zu gehen. War bis in die Puppen unterwegs. Ich wusste meist nicht wo er war. Er tat alles dafür, um so wenig wie möglich zu Hause zu sein. Es war eine furchtbare Zeit. Allein wenn ich mich daran erinnere, wird mir schlecht und ich könnte heulen.
Ich konnte ihn irgendwann dazu bewegen, einen Termin bei einem Psychiater zu vereinbaren, da ich eine Depression hinter dem Ganzen vermutete. Und ich sollte recht behalten. Es war ein langer und schwieriger Weg. Mein Mann begann eine Therapie und wurde mit Medikamenten eingestellt. Es dauerte bestimmt ein halbes Jahr, bis wir uns wieder einigermaßen normal unterhalten konnten und uns langsam wieder annähernden. Es hatte sich gelohnt zu kämpfen und ihn nicht einfach ziehen zu lassen. Danach folgten Jahre mit nur leichten depressiven Phasen.
Mittlerweile haben wir drei Kinder und im letzten Jahr kam die Depression mit zusätzlicher Diagnose Bipolare Störung mit voller Wucht zurück. Es folgte ein Klinikaufenthalt, der leider nicht gewünschte Besserung erzielte. Seit ein paar Monaten merke ich, wie mein Mann sich immer mehr aus dem Familienleben zurückzieht. Und auch keine Nähe zu mir mehr sucht oder zulässt. Vieles erinnert mich an die erste tiefe Depression. Meine Angst kommt damit auch zurück. Werden wir es diesmal wieder schaffen? Habe ich nochmals die Kraft dafür? Ich arbeite als Teilzeitkraft und manage alles was die Kids betrifft eigentlich schon immer ziemlich alleine. Dazu Haus und Garten. Meine Kraft schwindet. Ich möchte ihn nicht verlieren. Möchte nicht, dass die Kinder ohne Vater aufwachsen bzw. in einer nicht intakten Familie.
Ich weiß, mit meinem Bericht konnte ich dir wahrscheinlich nicht weiterhelfen, ich kann nur berichten wie es bei uns war und im Moment wieder ist.

10.03.2021 23:44 • x 2 #4


Zwerg93

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Hallo... Ich bin ebenfalls in dieser Situation.
Mein Partner distanzierte sich seit November immer mehr von mir. Die geplante Hochzeit im Dezember hat er abgesagt. Er war nur noch unterwegs. Gefühlt auf der Flucht vor mir und unserer gemeinsamen Wohnung. Kaum geredet. Alles gedreht das ich die schuldige bin. Keine Nähe und immer genervt.
Im Januar hat er beschlossen das wir getrennt wohnen... Seit Februar hat jeder eine eigene Wohnung. Und seit zwei Wochen besteht überhaupt keinen Kontakt. Er fragt nicht mal wie es mir geht. Ob soweit alles fertig ist.. Nichts. Teilweise kamen auch Sätze das er das mir uns nicht mehr will. Wären keine Gefühle mehr da und das soll ich so akzeptieren. Er käme damit zurecht. Und wenn ich das nicht tue, sei es mein Problem.

Habe ihn drauf hingewiesen das ich Depressionen vermute.. Er sieht es ins lächerliche. Er nehme ja schließlich Antidepressiva und dann kann das ja sehr schlecht möglich sein.
Ich weiß nicht mehr was ich machen soll..

Aber wenn ich lese das es bei manchen wieder ein zueinander finden gab.. Gibt es mir ein bisschen Hoffnung in dieser echt beschissen Situation.

10.03.2021 23:53 • x 1 #5


Wunschgedanke

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Wie vielen es doch ähnlich geht... ich verstehe dich total. Dieses schlimme Gefühl, das dir den Boden unter den Füßen wegreißt. Verzweiflung und Hilflosigkeit. Und eigentlich möchte man ja nur helfen. Man erkennt den Menschen den man liebt nicht mehr. Und wird dann noch abgewiesen. Da kommen Selbstzweifel auf - hat man womöglich doch Schuld an der Situation? Was hat man falsch gemacht?
Was ich aber sagen kann, es ist wichtig, dass eure Partner selbst zur Einsicht kommen, dass sie krank sind und Hilfe brauchen. Ansonsten bringt leider alles nichts. Ich hoffe für uns alle, dass sich unsere Situation bald wieder in die andere Richtung bewegt!

11.03.2021 00:07 • x 1 #6


Wunschgedanke

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Zitat von Zwerg93:
Hallo... Ich bin ebenfalls in dieser Situation. Mein Partner distanzierte sich seit November immer mehr von mir. Die geplante Hochzeit im Dezember hat er abgesagt. Er war nur noch unterwegs. Gefühlt auf der Flucht vor mir und unserer gemeinsamen Wohnung. Kaum geredet. Alles gedreht das ich die ...


Kam das distanzieren von jetzt auf nachher oder gab es vorher schon Anzeichen?

11.03.2021 00:09 • #7


Zwerg93

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Zitat von Wunschgedanke:
Kam das distanzieren von jetzt auf nachher oder gab es vorher schon Anzeichen?



Es gab leichte Anzeichen. Es ist jede die dritte Depressive Phase die ich in unseren 5 Jahren miterlebe. Von daher wusste ich was evtl los ist.
Hat angefangen mit weniger Text beim schreiben. Also nur noch einzelne Wörter. Kein Interesse mehr an mir.. Wie Wes mir geht wie die Arbeit war. Oder ähnliches.
Erst etwas schleichend und dann komplett

11.03.2021 00:22 • x 1 #8


Zwerg93

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Zitat von Wunschgedanke:
Wie vielen es doch ähnlich geht... ich verstehe dich total. Dieses schlimme Gefühl, das dir den Boden unter den Füßen wegreißt. Verzweiflung und Hilflosigkeit. Und eigentlich möchte man ja nur helfen. Man erkennt den Menschen den man liebt nicht mehr. Und wird dann noch ...



Das sind genau meine Gedanken.

Er hat mich damit am Anfang so zur Weißglut gebracht das ich echt laut wurde. Und auch echt ausgerastet bin.

Weil ich einfach nicht versteh warum er nicht merkt was los ist. Und er sich auch nicht helfen lässt.

Mittlerweile bin ich soweit das ich denke.. Mach was du meinst.. Und sehe was die Zeit bringt. Er weiß das ich immer da bin und ihn liebe.
Sehen wir was die Zukunft bringt.
Alles Liebe

11.03.2021 00:31 • #9


Wunschgedanke

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Zitat von Zwerg93:
Es gab leichte Anzeichen. Es ist jede die dritte Depressive Phase die ich in unseren 5 Jahren miterlebe. Von daher wusste ich was evtl los ist. Hat angefangen mit weniger Text beim schreiben. Also nur noch einzelne Wörter. Kein Interesse mehr an mir.. Wie Wes mir geht wie ...

So fing es hier auch an

11.03.2021 00:34 • #10


Zwerg93

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Zitat von Wunschgedanke:
So fing es hier auch an


Ich find halt diese Veränderung dann so extrem. An einem Tag schreibt er hakbe Romane. Erzählt wie die Arbeit war oder was ihn beschäftigt und am nächsten Tag.. Muss man alles aus der Nase ziehen..
Man merkt man ist irgendwie uninteressant.. Dann macht man sich Gedanken was hab ich den jetzt falsches getan.

Ich such immer erst bei mir.. Und bohren dann auch so lange nach. Wobei ich mir dann selber weh tue weil antworten kommen die mir nicht gefallen.

11.03.2021 00:39 • #11


Ratsuchende

@Zwerg93 @Wunschgedanke
Hallo ihr beiden, vielen Dank für eure Nachrichten und Gedanken,
Es erschreckt mich immer mehr, wieviele Betroffene es gibt und wieviele diese Situation immer und immer wieder erleben. Das macht mir gerade richtig Angst.
Ich habe ja noch keine Diagnose, ich weiß nicht, ob er krank ist oder nur zu feige mir die Wahrheit zu sagen.

Es ist ein täglicher Kampf, mit der Abweisung umzugehen. Einmal sagt man sich, wenn er krank ist, dann kann er nichts dafür (was trotzdem für mich schwer nachzuvollziehen ist) und im nächsten Augenblick denkt man sich, geh hin wo der Pfeffer wächst, wenn du mich so behandelst, verdienst du mich gar nicht.

Ich habe echt Schwierigkeiten, weil ich nicht weiß, wie ich mich Verhalten soll? Was schreibt man, wie kommt es bei ihm an, damit er kein Druck verspürt.....

Ich habe mich getraut und ihm einfach ein "Hallo", wie geht es dir geschrieben. Und habe den Wunsch geäußert das wir nochmal zusammen reden.

Es hat etwas gedauert, aber er hat geantwortet. *Freu
"Hallo, geht so. Können wir gerne machen, nächste Woche."

Wow, ich war happy, man klammert sich an jeden noch so kleinen Strohhalm. Und trotzdem kommt gleich wieder Panik, sag bloß nichts falsches. Geht es Euch auch so?
Jetzt hoffe ich natürlich, das ich in dem Gespräch Neuigkeiten erfahre, ob er beim Arzt war und was los ist. Ich fand das Wort 'gerne' in seiner Antwort schön, war zumindest nicht abweisend.

Seid gedrückt und ich wünsche uns allen weiterhin viel Kraft
Liebe Grüße

11.03.2021 05:19 • x 2 #12


Zwerg93

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Ich find es auch auf der einen Seite erschreckend wie viele damit zu tun haben.. Aber es ist auch irgendwie ein bisschen erleichternd das man nicht alleine damit ist.

Teilweise hab ich gedacht sein Verhalten ist bestimmt noch nicht erforscht worden.. So doof wie das ist.

Ich suche momentan kein Kontakt zu ihm und lasse ihn komplett in Ruhe. Fällt mir extrem schwer aber da muss ich auch ein bisschen an mich denken.

Was mich nur stört ist das er sich nicht mal bei seiner Familie meldet. Und die von nichts wissen. Und ich so tun muss als sei alles prima.

11.03.2021 15:31 • #13


Ratsuchende

@Zwerg93
Ich habe mich jetzt 5 Wochen zurück gezogen. Bin ihm aus dem Weg gegangen (in unserer Wohnung)
Hab sogar in einer extremen Wutphase schon nach einer eigenen Wohnung geschaut.
Aber nun brauch ich Klarheit, ich habe zwar Angst vor der nächsten Aussprache, aber entweder hat er sich Hilfe gesucht oder er sagt mir genauer was los ist, oder er packt seinen Kram und verschwindet.
Den nur eine Krankheit kann für mich dieses Verhalten rechtfertigen.
Wobei es mich schon traurig genug macht, dass er mit mir nicht darüber reden kann.
Wir hatten gestern 16. Jahrestag. Ich hab ihm kurz geschrieben, aber war wohl zuviel Druck, er hat nichts erwidert.

Das macht mir auch sehr zu schaffen, was darf/soll ich wie/wann sagen.
Man sollte alles in Wünschen ausdrücken: ich würde mir wünschen, das........
Auf der anderen Seite soll ich mich nicht vergessen und mein Leben genießen. Aber kann es ihn nicht auch runter ziehen, wenn er sieht, das es mir gut geht?
Nicht so viele Fragen stellen, weil er dadurch unter Druck kommen könnte antworten zu müssen. Aber trotzdem Fragen, sonst erfährt man ja nichts.

Wenn ihr da vielleicht ein paar Tipps für mich hättet.
Klar kenn ich ihn schon lange, aber im Moment ist es jemand Fremdes für mich und ich weiß nicht wie ich mich verhalten soll. Weil ich nie und nimmer gedacht hätte, das wir in so eine Situation kommen.

Liebe Grüße

11.03.2021 18:41 • #14


Zwerg93

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Zitat von Ratsuchende:
@Zwerg93 Ich habe mich jetzt 5 Wochen zurück gezogen. Bin ihm aus dem Weg gegangen (in unserer Wohnung) Hab sogar in einer extremen Wutphase schon nach einer eigenen Wohnung geschaut. Aber nun brauch ich Klarheit, ich habe zwar Angst vor der nächsten Aussprache, aber entweder hat er ...




Es ist wirklich nicht einfach damit umzugehen. Und der Weg zwischen richtig und falsch ist sehr schmal.
Mir persönlich hilft es wirklich für mich Dinge zutun. Abzulenken so gut wie es geht.

Ihn wissen lassen das er sich egal wann immer melden kann und das du für ihn da bist.

Wenn ich ihn gefragt habe ob es ihm egal sei wie es mir geht...kam die Antwort das ich dann halt was gegen machen soll.
Also überhaupt nicht die Art Antwort die ich mir gewünscht habe.
Deshalb frag ich sowas nicht. Weil es mir noch mehr weh tun würde ..Manchmal hilft es aber auch..wenn es Depressionen sind sich zu denken die gemeinen Dinge sagt diese Krankheit und nicht die Person.

Wir hatten letztes Jahr zu selben Zeit das andere extreme..er konnte nicht alleine sein und musste rund um die Uhr bei jemandem sein. Um ehrlich zu sein war mir die Zeit lieber. Weil er jetzt halt überhaupt keinen Kontakt haben will.

Und bei ihm ist es auch so das ich egal was ich tue ..es nur falsch machen kann. Gucke falsch. Falsche Wortwahl..

11.03.2021 19:06 • x 1 #15

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