maya60
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Hallo Zusammen,
ich bin 58 Jahre alt und so lange hat es gedauert, angefangen von Kindheitszeiten (in meinem Tagebuch steht genaueres dazu) bis ich meine Dauerüberreizung und Dauererschöpfung, die zur chronischen Depression wurde, mithilfe von Diagnosen, medikamentöser und psychotherapeutischer Unterstützung und viel viel Verhaltensanpassung soweit los wurde, dass ich meistens von Lebensqualität im Alltag reden kann.
Natürlich würde vermutlich jeder, der auf einmal von gesund und beschwerdefrei plötzlich in mein heutiges Befinden versetzt würde, damit zum Arzt rennen, denn gesund und beschwerdefrei war und bin ich nicht.
Aber dankbar entlastet von schweren Depressionen zu Einzelsymptomen leichter bis mittlerer Ausprägung, mal mehr, mal weniger.
Ich halte es nach 10 Jahren Optimierung der Medikamenten- und Verhaltensanpassung soweit wie möglich für realistisch, dankbar und akzeptierend davon auszugehen: Viel besser wird´s nicht. Und das ist kein bisschen resignativ, weil es nämlich schon viel besser geworden ist.Und ganz langsam und achtsam geht´s auch weiter damit.
Aber chronisch krank zu bleiben habe ich mittlerweile angenommen und bin stabil genug, um wieder über den Krankheitstellerrand mich umzuschauen und ganz ganz vorsichtig Neues zu beginnen.
Darum interessiert mich, meinen jetzigen gesundheitlichen Zustand zu erhalten, ohne Druck und Perfektionismus. Dazu gehören ganz klar wolkige Tage und sonnige Tage, auch mal zu dunkle Tage und solche dunkleren Tage sind bei mir immer anders als bei gesunden Menschen: schneller eintretend, tiefer schmerzend, länger nachwirkend, kraftzehrender.
Und dennoch: Auch soviel Linderung und Ausgeglichenheit im Vergleich zu früher.
Wem geht es hier ähnlich? Austausch fände ich spannend.
ich bin 58 Jahre alt und so lange hat es gedauert, angefangen von Kindheitszeiten (in meinem Tagebuch steht genaueres dazu) bis ich meine Dauerüberreizung und Dauererschöpfung, die zur chronischen Depression wurde, mithilfe von Diagnosen, medikamentöser und psychotherapeutischer Unterstützung und viel viel Verhaltensanpassung soweit los wurde, dass ich meistens von Lebensqualität im Alltag reden kann.
Natürlich würde vermutlich jeder, der auf einmal von gesund und beschwerdefrei plötzlich in mein heutiges Befinden versetzt würde, damit zum Arzt rennen, denn gesund und beschwerdefrei war und bin ich nicht.
Aber dankbar entlastet von schweren Depressionen zu Einzelsymptomen leichter bis mittlerer Ausprägung, mal mehr, mal weniger.
Ich halte es nach 10 Jahren Optimierung der Medikamenten- und Verhaltensanpassung soweit wie möglich für realistisch, dankbar und akzeptierend davon auszugehen: Viel besser wird´s nicht. Und das ist kein bisschen resignativ, weil es nämlich schon viel besser geworden ist.Und ganz langsam und achtsam geht´s auch weiter damit.
Aber chronisch krank zu bleiben habe ich mittlerweile angenommen und bin stabil genug, um wieder über den Krankheitstellerrand mich umzuschauen und ganz ganz vorsichtig Neues zu beginnen.
Darum interessiert mich, meinen jetzigen gesundheitlichen Zustand zu erhalten, ohne Druck und Perfektionismus. Dazu gehören ganz klar wolkige Tage und sonnige Tage, auch mal zu dunkle Tage und solche dunkleren Tage sind bei mir immer anders als bei gesunden Menschen: schneller eintretend, tiefer schmerzend, länger nachwirkend, kraftzehrender.
Und dennoch: Auch soviel Linderung und Ausgeglichenheit im Vergleich zu früher.
Wem geht es hier ähnlich? Austausch fände ich spannend.