anjoll
Gast
Im Angesicht dessen, wage ich es kaum, mein Problem zu thematisieren:
Mein Masterstudium ist abgeschlossen. Zwei Hausarbeiten stehen noch aus und dann wartet, wie ein gefühlt unbesteigbarer Berg, die Masterarbeit.
Ich bin wie gelähmt, blockiert prokrastiniere seit Monaten-entweder, indem ich mich ins Bett lege, Rollos immer heruntergezogen, keinen Kontakt pflege oder eben das gerade Nötigste erledige."Masking" gehört zu meinen Strategien, wenn ich das Haus verlassen muss.
Meine Psychotherapeutin ist sehr lieb, erkennt jedoch nicht das Ausmaß ,eines Zustandes.
Jetzt stellt sich die Frage: Werfe ich alles hin-dann war das in-die-Uni-schleppen, die Leistungsqual, mehr oder weniger umsonst.
Mein Professor hat sich von meinen Selbstzweifeln, Ängsten distanziert und seine Rolle als Betreuer der Masterarbeit klar formuliert.
WAS tue ich nur?

