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Hilfe!Überforderung, Dummheit, verlorener Weg und Mutlo

E
@Sifu
Same to me.

x 2 #16


A
@Momo58 Puuuhhh-es tut mir leid, dass du das Gefühl in dir trägst, das dir innewohnende Potential nicht ausgeschöpft/genutzt zu haben! Hast du einmal daran gedacht, als Gasthörer Vorlesungen beizuwohnen? Im B.A. saßen dort stets ältere Menschen.....

Der ursächliche Grund für die Entscheidung zu studieren war der, dass ich aufgrund von drei Bandscheiben OP s nicht mehr in meinem Beruf als Schwester arbeiten konnte. Dann starb auch noch mein Mann-das habe ich noch immer nicht verarbeitet.
Hinzu kommt, dass wir einen eingeschränkten Sohn haben, der als Töpfer in einer Behindertenwerkstatt arbeitet und 32-jährig noch bei mir lebt.
Und damit ich noch nützlich sein kann in diesem Leben und mich zugegebenermaßen von meiner Trauer ablenken konnte=Studium.
Damit kann ich (hoffentlich)in einigen Bereichen ehrenamtlich etwas Gutes tun.

x 2 #17


A


Hallo anjoll,

Hilfe!Überforderung, Dummheit, verlorener Weg und Mutlo

x 3#3


Grenzgaenger
Zitat von anjoll:
Der Glaube an mich fehlt mir einfach.

Ich glaube das geht fast allen, die mit dieser Krankheit zu kämpfen hat. Aber: rocken

Es gibt da ein altes Sprichwort was ich mittlerweile verinnerlicht habe:

Wenn ich es versuche, kann ich verlieren. Wenn ich es aber nicht versuche habe ich auf jeden Fall verloren.

Also nur Mut! Herzfahne
Zitat von anjoll:
Damit kann ich (hoffentlich)in einigen Bereichen ehrenamtlich etwas Gutes tun.

Was bei deiner beeindruckenden Leistung (Und das meine ich so, wie ich es hier schreibe da nicht jeder nach einen Verlust, und der Sorge um seinen Sohn dazu fähig ist) aber überhaupt nicht erforderlich ist! anbeten

Ich selber habe mich auch mein ganzes Leben über Leistung definiert bis ich Rentner wurde.

Seit dem sage ich mir:

Ich habe es einfach nicht mehr nötig irgendwenn irgendwas zu beweisen! Wut

Also genieße ich jetzt das Leben - und das klappt inzwischen Recht gut... happy

x 7 #18


A
Zitat:
Wenn ich es versuche, kann ich verlieren. Wenn ich es aber nicht versuche habe ich auf jeden Fall verloren.

@Grenzgaenger dieses Sprichwort hilft mir weiter-in diese Richtung habe ich bislang nicht gedacht. Herzensdank dafür! Verankerung in Herz und Hirn

x 3 #19


Grenzgaenger
Hallo@anjoll

Vielen Dank Blumen
Aber genau wegen diesen Gedankenaustausch sind wir doch alle schließlich hier... Gruppe

x 2 #20


Ell
Liebe@anjoll,
Leistungsdruck kann so bedrücken und mit aller Gewalt dagegen angehen macht es nicht besser! Weißt du sicher selbst !

Ja Grenzgängers Sprichwort ist so wahr….aber freilassendes versuchen denke ich ist damit gemeint und nicht zwingen ….bei dem Druck, den du verspürst ahne ich, dass es sich um einen inneren (Leistungs) zwang handelt. Diesen in freies Tun umzuwandeln wünsche ich dir .

Klingt vielleicht zu kompliziert was ich hier schreibe, tu es weg wenn es blöd kommt…Liebe Grüße Ell Herzfahne

x 2 #21


Sifu
Zitat von Grenzgaenger:
Hallo

Hallo Grenzgänger, ich kann Dir leider nicht per PN antworten, sonst müßte ich ein kostenpflichtiges Mitlied werden. Mein Postfach ist schon voll.

x 1 #22


Grenzgaenger
Zitat von Sifu:
Hallo Grenzgänger, ich kann Dir leider nicht per PN antworten

Um so besser - dann kann ich behaupten das es diese PN eh nie gegeben hat happy
oder das es sich um eine der üblichen Weltverschwörungen handelt... lachen

x 1 #23


Sifu
Zitat von Grenzgaenger:
Um so besser - dann kann ich behaupten das es diese PN eh nie gegeben hat happy oder das es sich um eine der üblichen Weltverschwörungen handelt... lachen

LOL 😄

x 1 #24


Dys
Hallo @anjoll,
ich habe jetzt hier einiges gelesen und lasse mal meine Sicht der Dinge einfach mal hier. Damit musst Du nichts anfangen, oder gar zu Herzen nehmen, beziehungsweise als Rat verstehen.

Auch in einem Alter wie dem unseren noch zu Studieren ist das Eine, die Beweggründe oder das was einem ein Master Abschluss danach für Möglichkeiten eröffnen kann, etwas Anderes. Selbst als Fachkraft konnte ich erfahren, dass es (ob das ein AG zugeben würde oder nicht) Menschen die eben nicht mehr die jüngsten sind, eher nicht in die engere Auswahl für eine Beschäftigung kommen. Vielleicht wäre das bei Akademikern anders, aber dann doch vermutlich deswegen, weil üblicherweise das Studium schon in wesentlich jüngeren Jahren abgeschlossen wurde und dann eben die Erfahrung in dem entsprechenden Bereich ein höheres Alter insofern bedingt, entsprechend viel Erfahrung zu haben.

Daher finde ich die Idee mit einer ehrenamtlichen Tätigkeit gut, aber braucht es dazu einen Master Abschluss. Oder Anders gefragt, welches Ehrenamt würde einen Master Abschluss erfordern? Das ein Studium und eine Masterarbeit Druck erzeugt ist natürlich klar. Jeder Ausbildung die mit einer Prüfung abgeschlossen wird, erzeugt Druck. Dementsprechend stelle ich mich dem Druck, wenn ich es will, weil ich es will. Relativ kurz vor der Rente, würde ich mich aber schon mal fragen, ob dass denn nötig ist. Die Lebensqualität nimmt (mit Ausnahmen) in der Regel zumindest was das körperliche angeht eher ab. Die geistige Leistungsfähigkeit durchaus auch, wird aber durch studieren sicher Fit gehalten und das sehe ich auch tatsächlich sehr positiv. Doch Druck ertragen um einen Zettel bekommen zu „müssen“ auf dem dann Ein Titel steht? Muss man sich das tatsächlich antun?

Wenn ich mich in Kreisen bewegen würde, wo einen nur so ein Wisch etwas aufgewertet dastehen lassen würde, dann wäre das ein Beweggrund, aber sonst?
Schließlich ist einem so ein Titel ja nicht auf die Stirn geschrieben. Wen, dem man begegnet, soll das beeindrucken, falls es das überhaupt soll?
Und nochmal, welches Ehrenamt erfordert sowas, wo es doch so viele Möglichkeiten gibt, als Mensch anderen Menschen mit Menschlichkeit begegnen und behilflich sein zu können, indem man ehrenamtlich arbeitet? Als ehemalige Schwester (Krankenschwester?) siehst da keine Möglichkeit auch ohne Master, ehrenamtlich tätig zu werden?

Klar, bei juristischen Fragen ist es von Vorteil wenn man eine dementsprechende Ausbildung hat und einen Master Abschluss. Aber das ist eigentlich der einzige Bereich, der eine entsprechende Qualifikation gut vertragen kann, wenn es darum geht, Menschen in juristischen Fragen helfen zu wollen.

Natürlich gibt es auch Ehrenämter in wissenschaftlichen Bereichen, die aber eben gerne durch Studierende besetzt werden und die das dann auch für ihr Studium nutzen können. Beispielsweise Vögel zählen, die in einem bestimmten Gebiet brüten, oder ähnliches. Diese Menschen machen das dann mal eine Weile und dann gehen sie wieder andere Wege.

Das klassische Ehrenamt, wie freiwillige Feuerwehr, THW oder auch Engagement bei der Tafel, Kleiderkammer oder als Mensch der einfach Zeit mit Menschen verbringt, die sonst alleine wären, wird tendenziell eher unabhängig von dem was jemand mal gelernt hat, ausgeübt. Auch wenn einem eine Ausbildung vielleicht die eine oder andere Sache erleichtern könnte. Meist ist doch der Umgang mit Menschen das entscheidende um in einem Ehrenamt nützlich zu sein.

Daher würde ich mich, wäre ich jetzt in dieser Situation mit einem Studium, tatsächlich fragen, warum Druck machen oder ertragen? Und vor allem, was wäre wenn ich scheitere, was ja bei Menschen auch vorkommen kann, weil der Druck zu hoch war?

Engagement, erlangen von Wissen, meinetwegen auch eine „Trophäe“ für die eigene Leistung als Andenken (für die Wand oder Schublade), sind ja schön und gut, wie auch ein gewisser Ehrgeiz der einen positiv beeinflusst. Aber Druck, wenn er mich negativ beeinflusst? Aus persönlicher Sicht, sicher nicht.

x 2 #25


Dys
Nur das es nicht falsch verstanden wird. Ich hoffe Du schaffst den Master und mache ihn bitte, beziehungsweise schreibe die nötigen Arbeiten. Aber ich hoffe, dass Du das bitte nur tust, weil Du es für Dich willst und nicht um gegenüber Anderen meinst, etwas beweisen zu müssen oder um zu glauben, irgendwie „besser“ beurteilt werden zu können, durch Andere.

Ob der Titel dann zu etwas Nutze war, wirst Du eh erst im Nachhinein beurteilen können, wenn Du ihn hast.

x 3 #26


Caro66
Wissensdurst finde ich immer gut, Neugierde allem Neuen gegenüber dazu, dafür ist es nie zu spät. Es hält geistig rege/fit, fordert einen Menschen selbst aktiv zu sein.Ob ich mir das mit Abschluss wie Master antun müsste, eher nicht, diesen Punkt muss Jeder für sich selbst definieren.
Gerade für eine evtl.berufliche Weiterbeschäftigung ist die Notwendigkeit nicht gegeben.Ich habe z.bsp.selbst erfahren dürfen, dass nach vorangegangenen soviel Berufs-/Lebensjahren heute die eben schon gewonnene "Erfahrung" sowohl bei der Berufseinschätzung, als auch finanziellen Einstufung geschätzt und beachtet wird.
Selbst in öffentlichen Ämtern gibt es da "Spielraum" für die Arbeitgeber.
Für Ehrenamtstätigkeit gibt es mit Sicherheit auch Vorgaben, Vieles kann man sich schon online aneignen, sogar mit Zertifikatausstellung.
Das finde ich heutzutage toll, erspart Stress und Zeitdruck.
Ergo ist aus meiner Sicht alles eine Frage , was man damit erreichen will.
Selbstbestätigung, besondere Fokussierung auf ein ganz bestimmtes Thema?
So wie jeder kreative Mensch entscheidet, welches Instrument man erlernen möchte, jeder Maler eben s e i n Bild kreiert, so tut/entscheidet man das auch hier nach seinem eigenen Bedürfnis.
Alles gut, solange es gut tut.
Alles schlecht, sobald es Stress für Körper und Geist hervorbringt... Meinung Kaffee
Meine größte Hochachtung für den Mut, so etwas mit Anfang 60 zu starten.
Achtung allerdings auch ,ein Masterabschluss ist ein Stück Papier, nicht mehr und nicht weniger.

x 3 #27


Momo58
Zitat von anjoll:
Hast du einmal daran gedacht, als Gasthörer Vorlesungen beizuwohnen? Im B.A. saßen dort stets ältere Menschen.....

@anjoll, es gibt viele interessante Möglichkeiten. Als ich 2001 meine Stelle antrat, erzählte mir meine Vorgängerin, dass sie sich an der "Frauenakademie" der vhs eingeschrieben habe. Die gibt es immer noch, man kann dort Kurse zu allen möglichen Themen besuchen.
Mich hat leider (wieder) die Depression sehr im Griff, zurzeit kann ich mir nicht vorstellen, längere Zeit einem Vortrag, etc. zuzuhören. Eher vorstellbar wäre eine ehrenamtliche Tätigkeit, bei der ich aktiv sein muss und die mir eine Befriedigung gibt. Ich hatte bei meiner Arbeit viel mit EDV zu tun, habe immer wieder in diesem Bereich dazugelernt und auch Gefallen daran gefunden. Nun las ich von einem Projekt, bei dem Menschen beraten werden, die keinen Zugang zu digitalen Geräten haben oder die ihre digitale Kompetenz verbessern wollen. Dies hat mein Interesse geweckt.

x 1 #28


Caro66
Zitat von Momo58:
Nun las ich von einem Projekt, bei dem Menschen beraten werden, die keinen Zugang zu digitalen Geräten haben oder die ihre digitale Kompetenz verbessern wollen. Dies hat mein Interesse geweckt.

Solch Dinge gibt es bei uns auch, sogar über die Stadt/Landesverwaltung.
Der Bedarf ist enorm, gerade auch über die Nachbarschaftshilfe.
Ich habe so für mich auch einige Aufgaben gefunden, die mir Freude bereiten und sogar noch kl.Geld nebenbei.
Seniorenakademie von den UNI s gibt's ebenfalls, so man Bedarf hat als Gasthörer oder Teilnehmer.
Wichtig ist nur das richtige Maß.
Die Selbstfürsorge steht bei mir jetzt an erster Stelle,Zeit für Familie usw.
Du findest mit Sicherheit auch noch das für dich richtige Level der Beschäftigung.

x 3 #29


A


Hallo anjoll,

x 4#15


Marylu
Liebe Momo58, ich wünsche dir, dass es dir bald besser geht und dass du ein erfüllendes Ehrenamt findest

x 2 #30

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