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Fragen zur Kostenübernahme für Therapie

Efeutute1

Efeutute1
Mitglied

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Hallo zusammen,
um die Situation besser zu verstehen muss ich glaube ich etwas ausholen. Ich suche seit Juli nach Therapie, im August hatte ich ein Erstgespräch bei einer Therapeutin, die mich nicht aufnehmen konnte. Es besteht bei mir der dringliche Verdacht, dass ich auf dem Autismus-Spektrum liege und/oder ADHS habe, sie meinte es wäre wichtig das abzuklären um in einer Therapie richtig damit arbeiten zu können. Ich habe einen Psychologen gefunden zur Diagnose, das hat da aber alles nicht geklappt, weil der eigentlich garkeine Zeit für mich hatte, er meinte aber er hätte eine Kollegin, die im Oktober ihre Praxis öffnet und er kann mich auf die Warteliste dort setzen. Von beiden habe ich bis jetzt nichtsmehr gehört und dummerweise bis November nicht weiter nach Plätzen gesucht, weil es so klang als würde ich da relativ sicher einen Platz bekommen. Ich habe eine andere Praxis gefunden, bei der ein Diagnose Verfahren stattfinden kann (ohne anschließende Therapie), den Termin habe ich aber auch erst Ende Februar.
Dann habe ich einen Therapeuten gefunden, der auf neurodiversität spezialisiert ist und unter anderem auch auf berufliche Schwierigkeiten (ich habe ende Juli meinen Job verloren und weiß auch absolut nicht was ich jetzt überhaupt arbeiten kann/will um nicht wieder so krank zu werden). Der hat allerdings eine Privatpraxis, heißt ich könnte da nur übereine Kostenübernahme rein. Ich habe dann nochmal einen Termin bei einer anderen Therapeutin bekommen durch die 116117 um diesen PTV11 Bogen zu bekommen (oder eben einen Therapieplatz) Diese hätte Platz für mich, aber ich kam überhaupt nicht mit der klar leider (Sie kannte sich überhaupt nicht mit neurodiversität aus und ich hab mich generell unwohl bei ihr gefühlt). Den Bogen, den ich brauche habe ich bekommen und jetzt sammele ich Absagen. Laut meiner Krankenkasse brauche ich 20 Stück.Jetzt weiß ich aber nicht wie sichd as verhält, wenn ich ja rein theoretisch einen Platz bekommen könnte, es aber mit dem/der Therapeut/in nicht funbktioniert. Ich weiß einfach, dass ich jemanden brauche, der sich eben mit neurodiversität auskennt. Jetzt habe ich natürlioch rumtelefoniert und im Januar ein weiteren Termin für ein Erstgespräch, sie meinte aber am Telefon schon, dass sie eigentlich nicht so wirklich Platz hat, aber ein Patient geht anfang nächsten Jahres wohl in Reha und vielleicht kannb ich dann da zwischen rutschen. Das klingt für mich aber schon so, dass es nicht klappt. Ich bin gerade einfach Maßlos überfordert mit meiner Suche. Ich weiß nicht, ob ich laut Krankenkasse einen Platz annehmen muss, auch wenn ich mit dem/der Therapeut/in nicht klarkomme. Ich weiß nicht wie ich noch länger suchen soll und Erstgespräche bekomme, die wieder und wieder zu nichts führen und den Prozess einfach unnötig verlängern.
Vielleicht hat hier ja jemandein bisschen Ahnung davon und hat vielleicht noch zusätzlich Tips, wie ich das ganze erträglicher machen kann oder was wichtig ist/worauf ich dabei achten muss um keine Schwierigkeiten zu bekommen
Vielen Dank

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Kate
Hi, ich weiß jetzt nicht aus welcher Ecke von Deutschland Du kommst, bei uns gibts eine Autismusambulanz. Dort ist man auch erstmal relativ gut aufgehoben. Die vermitteln Therapeuten, bieten selbst sowas an und helfen bei der Diagnostik. Vielleicht kannst Du ja mal schauen ob es das in Deiner Region auch gibt.
LG Kate

x 2 #2


A


Hallo Efeutute1,

Fragen zur Kostenübernahme für Therapie

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hlena
Guter Tipp!
Manchmal sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht.
Ich schätze mal,in verschiedenen größeren Städten,gibt es solche Ambulanzen.
Die sind meist an den Unikliniken angegliedert.
Dort wär man direkt an der Quelle.

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hlena
Vielleicht kann man es in der Mediathek noch anschauen :
Am Dienstag ab 21.00.Uhr kamen 2 Sendungen über Autismus auf ARD ALPHA.

#4


E
Ich überlege auch, ob ich noch mal Therapie machen sollte, mit ganz anderen Ansaetzen. Mir schwebt aber eher so was wie Existenzanalyse oder Logo Therapie vor, weil das wohl für mich geeigneter ist als KVT und Psychopharmaka. V. a. weil ich ja in den vergangenen Jahren immer nur Fehldiagnosen erhalten hatte, die mir alles andere als geholfen haben .

Allerdings weiss ich nicht, ob die Kasse das bei mir übernimmt und ob es überhaupt noch sinnvoll bei mir ist und ob es dazu überhaupt Therapeuten über Kasse gibt ...

Ist bisher auch nur so eine Idee.

#5


hlena
Ich würde zunächst mit der Therpeutin darüber sprechen,ob sie das befürwortet.
Den Antrag an die Kasse stellt sie dann.

#6


E
🙏 für seine Antwort.

Ja, die Frage ist, wie komme ich an einen Therapeuten, der Sinnkrisen wie meine behandelt oder weiss, was für mich richtig ist? KVT ist jedenfalls nicht passend für mich


Und gibt es dafür überhaupt Therapeuten, weil Sinnfindung ist ja praktisch ein ziemlich einzigartiges persönliches Thema, das niemand außer man selbst für sich finden kann?

#7

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