Mir geht seit Monaten einiges durch den Kopf. 24 Stunden am Tag, wie das eben typisch bei Depressionen ist. Ich habe das Gefühl nicht weiter zu kommen da diese Gedanken oft keinen Sinn haben und ich doch das Bedürfnis habe diese einfach mal auszusprechen und es mit anderen, die mich verstehen zu teilen. Geht es noch jemanden so? Wie geht man damit um? Diese Dauergrübbellei macht mich wahnsinnig.
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#1
G
Grüblertalki Gast
Für mich ist das dauergrübeln das schlimmste Symptom. Ich habe teilweise das Gefühl es denkt einfach nur noch bei mir. Sprichst du oft mit dir in Gedanken oder wie äussert sich das? Kannst du ein Beispiel machen?
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#2
A
Hallo S21,
Ewiges Grübeln
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S
S21 Gast
Schwer zu sagen. Es ist wie eine Flut aus verschiedensten Gedanken, die teilweise auch gar nicht zur Situation passen. Das kann bei einem Spaziergang sein oder auch beim Fernsehen. Dann denke ich an eine Kleinigkeit (z.B. Was werde ich heute unternehmen) und komme vom 100. ins 1000. Angefangen von ich fühle mich alleine, keiner versteht mich, ich will es ändern aber ich kann es nicht, Aber irgendwann werde ich es schaffen, Guck dich doch an, das wird nichts... und so geht das dann immer weiter. Und das kann aus dem nichts kommen.
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#3
G
Grübeltalki Gast
Okey, ich erlebe es ähnlich. Mir fällt dann immer auf das ich eigentlich permanent den ganzen Tag am denken bin. Wo ist hier die Grenze zum normalen? Jeder Mensch denkt doch die ganze Zeit und beim Grübeln sagt man ja häufig es sei um ein bestimmtes Thema. Aber bei dir und bei mir sind es scheinbar einfach permanente Gedanken um die verschiedensten Themen.
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#4
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S21 Gast
Schön das du es verstehen kannst. Bisher habe ich noch nicht die Mittel und Wege gefunden damit umzugehen. Ich würde mich gerne ablenken aber dazu fehlt mir ehrlich gesagt die Begeisterung und Energie.
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#5
clood Mitglied
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oh gott das kommt mir so bekannt vor dieses ständige gedenke und spekulieren und denken und überprüfen wie sich bestimmte Gedanken anfühlen.... SCHRECKLICH
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#6
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LebenUndLiebe Mitglied
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Guten Morgen,
bei mir ist es sehr ähnlich! Ich halte es kaum aus und es ist mit Abstand das schlimmste an der Krankheit! Ich stehe mit den Grübeleien auf, jogge mit ihnen, Dusche mit ihnen, trinke mit ihnen Kaffee, fahre mit ihnen 45 Minuten zur Arbeit - bei der Arbeit sind sie meistens leiser, weil ich ausreichend beschäftigt bin, dafür begleitet mich aber das negative Gefühl - fahre mit ihnen nach Hause, koche mit ihnen, esse mit ihnen zur Abend und kuschle mich nicht mit ihnen ins Bett und wenn ich in der Nacht aufwache, begleiten Sie mich weiter.
Ich möchte, dass das aufhört. Ich ertrage das nicht mehr. Ich halte es nicht mehr aus. Bin zwar bereits in Therapie, aber es hilft mir noch nicht. Ich weiß nicht, wann mich die Kraft verlässt, aber alt werde ich damit nicht! Ich bin so unglücklich. Es sind natürlich auch nur negative Gedanken und alle kreisen immer wieder um das gleiche. Ich kann keinen Schritt ohne sie machen.
Wie hört das auf?
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#7
C
Charly1607 Mitglied
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BEi mir ist es ebenfalls so diese ständigen Gedanken als würde mein Kopf irgendwann explodieren
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#8
L
LebenUndLiebe Mitglied
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Und eigentlich möchte ich nur meine Ruhe haben! Ich möchte nur entspannen oder abschalten können. Nur mal für zwei Stunden. Frieden finden!
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H
Heg Mitglied
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Hallo zusammen, ich habe mich extra angemeldet, um euch zu antworten. Auch ich quälte mich seit Monaten 24/7 mit dem Grübeln. Hilfe hat mir ein Psychologe auf yt gebracht, der fundierte Aufklärungsvideos macht - darunter auch zu Ursachen, Teufelskreis und Methoden gegen das Grübeln. Er heißt Rolf Adam. Vielleicht ist das was für euch? Gebt nicht auf - ich merke langsam, dass die Grübelpausen häufiger und länger werden. Das ist so ein Segen, das kann niemand nachempfinden, der das nicht kennt!
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#10
A
Hallo S21,
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B
Bananenkuchen Mitglied
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Super Tipp! Habe gleich mal reingeguckt war aber mit der Fülle von Methoden leicht überfordert, welche hat für dich am besten funktioniert? LG