44

Erfahrungen mit psychischen Erkrankungen / Schilddrüse

Guten Morgen zusammen!

Ich habe mich neu hier angemeldet und mich gestern schon durch eine Vielzahl von Beiträgen gelesen.

Wie ich sehe, haben die Meisten hier schon umfangreiche Erfahrungen mit Therapien, Medikamenten, Klinikaufenthalten etc.

Für mich ist das alles völliges Neuland. Ich stehe sozusagen noch ganz am Anfang ohne konkrete Diagnose. Übernächste Woche steht mein erster Termin beim Psychiater an.

Da ich Niemanden habe, mit dem ich über dieses Thema reden kann, hoffe ich, mich hier ein wenig mit anderen Betroffenen austauschen zu können.

Ich stelle mich und meine Situation einfach erstmal vor.
Also, ich bin 35 Jahre alt, geschieden, Mutter von 2 Kindern (5 und 7), Angestellte im öffentlichen Dienst.
Kurz nach der Geburt meines zweiten Kindes habe ich mich von meinem Mann getrennt und bin daher seit 5 Jahren alleinerziehend, was insgesamt aus verschiedenen Gründen eine schwierige Zeit war.
Das Schlimmste für mich war zunächst der Hausverkauf und die damit verbundene Aufgabe meines Lebenstraums, der Rückkehr in die Mietwohnung, finanzielle Probleme etc.
Ein Alltag mit Säugling und Kleinkind ist generell anstrengend, dazu musste ich mich vier Jahre lang mit Gerichtsverfahren auseinandersetzen. Da mein Mann mir die Trennung offensichtlich nicht verzeihen konnte, hat er immer wieder neue Anträge gestellt und mit allen Mitteln versucht, mir die Kinder wegzunehmen. Ein erbitterter Sorgerechtsstreit, der sowohl mich als auch meinen Sohn sehr belastet hat.
Seit einem Jahr hat sich diese Situation beruhigt und die Kinder sind jedes zweite Wochenende bei ihrem Vater, der ca. 1 Stunde mit dem Auto entfernt wohnt.
Anfang letzten Jahres habe ich an einem neuen Arbeitsplatz angefangen. Aufgrund der Trennung bin ich zunächst zu meinen Eltern "geflüchtet", die etwas weiter entfernt leben. Nach meiner Elternzeit musste ich mich aufgrund der Distanz an eine andere Behörde versetzen lassen und bin deshalb noch einmal umgezogen.
Seither bin ich nur noch zeitlich unter Druck und gestresst, was sich seit der Einschulung meines Sohnes drastisch verschlimmert hat. Die Entfernung von Wohnung zum Arbeitsplatz beträgt nur 15 km, aber ich bin morgens teilweise bis zu 1 Stunde unterwegs und schaffe es kaum, meine Arbeitszeiten einzuhalten. Hinzu kommt, dass ich für Dienste weit außerhalb der Arbeitszeit eingeteilt werde, die ich aufgrund der Kinder und mangelnder Betreuungsmöglichkeiten nicht wahrnehmen kann.
Das schränkt mich natürlich nicht nur bei der Arbeit ein, sondern auch oder sogar noch viel mehr im Privatleben, was allerdings eigentlich gar nicht vorhanden ist.
Ich habe im Prinzip überhaupt keine Möglichkeit, etwas zu unternehmen oder irgendwo hin zu gehen. Die logische Konsequenz ist Isolation und Einsamkeit. Ich lebe seit Jahren wie im Knast. Mein größtes Problem ist es wohl, diese Lebensumstände hinzunehmen und zu akzeptieren. Ich muss immer wieder einfach nur weinen und wenn ich erst einmal anfange, kann ich gar nicht mehr damit aufhören. Irgendwann bin ich zu verheult, um noch vor die Tür zu gehen.
Mittlerweile ist es allerdings so, dass die körperlichen Beschwerden mich fast mehr belasten. Probleme mit dem Einschlafen hatte ich schon immer, aktuell ist es so extrem, dass ich seit 1,5 Jahren keine Nacht mehr als 3 Stunden geschlafen habe.
Zum ersten Mal beim Hausarzt war ich im Februar wegen einer verschleppten Grippe, die ich über drei Monate nicht los geworden bin. Wöchentlich Fieber und Kreislaufzusammenbruch.
Ich war 9 Wochen wegen psychischer Erschöpfung krank geschrieben und habe eine Mutter-Kind-Kur beantragt. Das hat trotz Widerspruch leider nicht geklappt. Da mich der Ärger mit der Krankenkasse und der Bezug von Krankengeld zusätzlich runtergezogen hat, beschloss ich, mir selbst etwas Gutes zu tun. Ich bin mit den Kindern in Urlaub geflogen und habe mich in der Fahrschule angemeldet, um den Motorradführerschein zu machen und bin dann wieder arbeiten gegangen.
Hat ein paar Monate funktioniert, nun liege ich seit drei Wochen wieder komplett flach. Dauererkältung, Fieber, Kreislauf/Schwindel, Übelkeit, Herzrasen, Schmerzen in allen Gelenken, ständiges unkontrolliertes Heulen.
Ich kann mich nicht mehr auf den Beinen halten und alles ist zu viel, zu anstrengend. Jede noch so kleine Alltagshandlung erscheint unüberwindbar zu sein. Wenn ich morgens Brote für die Kinder geschmiert habe, habe ich das Gefühl, jetzt muss ich mich erstmal eine Stunde hinlegen, um mich von dieser Strapaze zu erholen. Ja und da liege ich dann und bin zu nichts mehr in der Lage. Wie gelähmt.

Ja, so geht es also nun nicht weiter und ich habe mich doch dazu entschlossen, einen Psychiater aufzusuchen.

Ich habe überhaupt keine Ahnung, wie es weitergeht, was mich erwartet, worauf ich mich einstellen kann/muss, wie ggfls eine Behandlung oder Therapie ablaufen wird.

So, das ist ein langer Text geworden, der wahrscheinlich ziemlich durcheinander und verwirrend ist, aber natürlich längst nicht alles beinhaltet, was mich beschäftigt.

Fürs Lesen erst einmal vielen Dank und vielleicht hat Jemand Lust, mir von seinen Erfahrungen zu berichten.
Burn Out, Depression oder doch "nur" Schilddrüse?

Viele Grüße,
Jenny

23.09.2019 10:10 • x 5 #1


Hallo Jenny!

Da hast Du ja einiges hinter Dir und Dein Körper schreit laut "Halt!".

Die Diagnose wird der Facharzt dann stellen, aber es klingt mal sehr nach einer Erschöpfung.

Gerade habe ich nicht viel Zeit zu schreiben. Hier im Forum wirst Du allerdings viele Infos und vor allem Aufmunterung bekommen.

Ich wünsche Dir jedenfalls Alles Gute auf Deinem Weg und viel Zuversicht und Geduld!

Glg unzwischen!

23.09.2019 10:52 • x 1 #2


Blume71
Hallo Jenny,

herzlich Willkommen hier im Forum.

Da hast Du ja einiges erlebt und hast auch jetzt viel allein zu stemmen. Sicher wird Dir der Austausch hier gut tun. Einerseits erleichtert es sich alles von der Seele zu schreiben und andererseits kannst Du einiges lesen, was vllt. weiter hilft.

Ich bin auch alleinerziehend und war wg. Burnout 1/2 krank geschrieben. Erschrecke Dich jetzt nicht, es muss nicht heißen, dass das bei Dir genauso wird.
Eine Mutter-Kind-Kur, sowie ambulante Gesprächstherapie haben mir gut getan.

Sicher wird der Psychiater Dir dementsprechende Hilfestellungen geben, was Dein Weg zur Gesundung ist.
Jetzt möchte ich Dir raten, einfach nur auf Deinen Körper zu hören. Wenn Dir nach Ausruhen ist, dann tue das ohne schlechtes Gewissen und versuche von Freunden, Nachbaren und Familie ohne schlechtes Gewissen so viel Hilfe und Unterstützung wie möglich einzufordern.

Du warst lange stark und darfst jetzt auch mal schwach sein.

Mir haben achtsame Spaziergänge gut getan. Im Moment sein und genießen, was gerade ist.

Liebe Grüße und einen guten Austausch wünsche ich Dir!

23.09.2019 11:04 • x 2 #3


Eis
Hallo Jenny,

Bis auf die Tatsache, dass ich nicht alleinerziehend bin erkenne ich meinen Zustand von vor etwa 2 Jahren, den du da beschreibst. Das klingt mir sehr nach totaler Erschöpfung und der Körper zieht irgendwann die Notbremse. Wenn man nicht selbst aus dem Hamsterrad aussteigen kann, dann wird mit mit voller Wucht hinauskatapultiert. Das scheint im Moment bei dir der Fall zu sein.

Nun, wie geht es weiter. Ich hoffe, der Hausarzt hat dich organisch erstmal durchgecheckt. Falls nicht, dann hol das nach. Schilddrüse, Eisen, B12 fällt mir spontan ein. Wobei die Schilddrüse zwar depressive Verstimmungen, aber nicht so eine totale Erschöpfung verursacht ( meine ich, bin kein Arzt!). Nichtsdestotrotz gehört es abgeklärt.

Beim Psychiater wirst du erst mal deine Symptome schildern, schreib sie für dich einfach mal vorab auf. Dann wird sich die Frage stellen, Psychotherapie und Antidepressiva oder erstmal nur Psychotherapie. Das kommt auf den Schweregrad an.

Dass du vermutlich krankgeschrieben wirst ist denke ich klar. Du brauchst eine Pause.

Dann suchst du dir einen Psychotherapeuten (Mein Psychiater hatte eine Liste für mich), erschrick nicht, die Wartezeiten sind lang.

Mittelfristig würde ich an eine Reha denken, das geht auch mit Kindern.

Und noch ein Tipp zum Schluß. Mein Psychiater hat mir als erstes gesagt, daheim auf der Couch vor der Glotze abzuhängen ist das schlechteste was man tun kann, die Spirale führt dann nur nach unten. Sein Rat, tägliche Spaziergänge oder je nach Kraft Sport machen.

Alles Gute
Eis

23.09.2019 11:54 • x 2 #4


ZeroOne
Hi @Jenny83 !

Auch von mir ein herzliches Willkommen hier im Forum! Ich bin mir sicher, dass du hier guten Austausch finden wirst.

Du hast dich ja schon auf den richtigen Weg gemacht (Hausarztbesuch, Termin beim Psychiater, etc.) und das ist schon die halbe Miete! Meine Erfahrung ist, dass man am Ende am weitesten kommt, wenn man ruhig, aber zielorientiert einen Schritt nach dem anderen macht und nicht versucht, Rom an einem Tag zu erbauen.

Bei allem, was du aus deinen letzten Jahren berichtest, liegt es auf der Hand, dass sich deine Seele etwas Wellness und eine Generalinspektion verdient hat!

Um alle Seiten abzudecken, würde ich aber auch die körperliche Schiene von fachärztlicher Perspektive (ggf. Internist, Endokrinologe, etc.) noch näher ansehen lassen. Bei den von dir beschriebenen Symptomen kam mir nicht unbedingt die Schilddrüse in den Sinn, aber z.B. eine EBV-Infektion.

Ich drück dir weiterhin die Daumen!

LG
ZeroOne

23.09.2019 12:15 • x 1 #5


Danke für eure Antworten!

@eis: Ja, der Hausarzt hat mich gründlich durchgecheckt. Ich bin rundum kerngesund. Lediglich die Schilddrüsenwerte seien grenzwertig, aber nicht behandlungsbedürftig. Sollte regelmäßig kontrolliert werden.
Es wurde so ziemlich alles an Schlafmitteln ausprobiert. Es hat nichts geholfen. Zum Schluss wurde auch ein Antidepressivum verschrieben. Das habe ich einmal genommen und nie wieder. Geschlafen habe ich die ganze Nacht trotzdem nicht, war aber den ganzen Tag sediert. So etwas möchte ich auf gar keinen Fall, daher habe ich vor Medikamenten eher etwas Respekt und bin diesbezüglich abgeneigt.
Nach meinem letzten Ausfall bei der Arbeit hat eine Kollegin mir von einer Freundin berichtet, die sehr ähnliche Symptome hatte wie ich. Sie wurde zwei Jahre lang mit Antidepressiva wegen Depressionen behandelt und hatte letztendlich nur Probleme mit der Schilddrüse. Daher ist das Thema, insbesondere Hashimoto, für mich nicht ganz uninteressant.

@blume71: Wie viele Kinder hast du und in welchem Alter?
Eine Kur kommt bei mir leider nicht in Frage, da meine Kinder privat versichert sind und die Kosten für die Kinder von keiner Kasse übernommen werden.
Freunde, Nachbarn, Familie von denen ich Hilfe in Anspruch nehmen könnte, gibt es leider auch nicht. Ich bin wirklich ganz allein.

Durch die Kinder und ihre Sportvereine habe ich zwar inzwischen einige Leute kennen gelernt, aber das sind halt alles Familien mit kleinen Kindern, die sonntags ihre Familienausflüge unternehmen. Da ist niemand dabei, mit dem ich ggfls. mal etwas unternehmen könnte, wenn die Kinder nicht da sind. Und alleine in die Kneipe setzen? Aus dem Alter bin ich raus.
Unter Leute kommen ist zwar einerseits irgendwie wichtig, aber manchmal zieht mich das nur noch mehr runter. Egal wo man ist, Zoo, Freizeitpark etc. was man mit Kindern halt so macht, man ist (zwangsläufig) ausschließlich von glücklichen Familien umgeben und man steht jahrelang als Einzige alleine doof daneben und hat niemanden zum reden. Dadurch wird die eigene Einsamkeit nur noch deutlicher bewusst.

23.09.2019 13:18 • x 2 #6


Blume71
Hallo Jenny,

meine Tochter ist d J in die Schule gekommen. Eine aufregende anstrengende Zeit - noch immer!

Gibt es etwas, was Du gerne machst? vielleicht etwas von früher, ein Hobby? Malen, Tanzen, Singen, Sport?

Vllt könnte ein Babysitter oder Mietoma aushelfen und Du hast Raum und Zeit, etwas für Dich allein zu tun, was Dir gut tut!

Ich verstehe, dass es sich nicht schön anfühlt, unter Familien seine Freizeit zu verbringen. Mir tut das auch noch immer weh. Ich habe dann Austausch mit anderen Alleinerziehenden gesucht und hab zB eine Single mit Kind Reise gemacht. Allein im kleinen Dorfkindergarten meiner Tochter gab es damals ein paar Alleinerziehende.

Liebe Grüße Blume

23.09.2019 15:40 • x 1 #7


Hallo Jenny,

ich hab auch Hashimoto neben den psychischen Dingen. Falls du da irgendwas wissen willst frag gerne, ich hab mich intensiv mit dem Thema beschäftigt. Ich kann inzwischen ganz gut abgrenzen, was Depression und was Unter- Überfunktion bei mir ist.

Was Unternehmungen angeht, man kann auch übers Internet ganz gut Gleichgesinnte kennen lernen, wenn du andere Alleinerziehende zum Austausch und Treffen suchst, groups, Selbsthilfegruppen, über Angebote von Stadtteilvereinen, meet-ups, beste-freundin-gesucjt, usw. Habe ich einiges schon ausprobiert und sehr nette Leute kennengelernt. War nur leider zu antriebslos, um die Kontakte auch aufrechtzuhalten. Also ich bin nicht alleinerziehend, aber habe da immer auch einige Alleinerziehende gesehen, die Kontakte mit Gleichgesinnten gesucht haben.

Liebe Grüße

23.09.2019 16:24 • x 1 #8


@Blume71

Oh ja, die Zeit der Einschulung verändert Einiges. In dem Alter sind die Kinder zwar schon so schön selbstständig, was einem das Leben echt erleichtert, aber es hat auch die anstrengenden Seiten. Bei mir ist es so, dass die Schule erst um 07:50 beginnt, ich also deswegen erst sehr spät morgens los komme und so noch länger im Stau stehe.
Nächstes Jahr kommt meine Tochter auch in die Schule, dann habe ich immerhin eine Station weniger abzufahren

Es gibt eigentlich gar nichts mehr, was ich gerne mache. Weil mir alleine einfach nichts mehr Spaß macht.

Andere Alleinerziehende kenne ich leider gar nicht. Ich habe auch schon im Internet und den lokalen Zeitungen, Kirchenblättchen etc. nach Selbsthilfegruppen oder sonstigen Gruppen/Veranstaltungen für Alleinerziehende geschaut. In der gesamten näheren Umgebung scheint es so etwas hier nicht zu geben. Manchmal habe ich echt das Gefühl, ich bin der einzige Mensch auf der ganzen Welt, der alleine bleiben muss. In der Klasse meines Sohnes haben sich inzwischen auch die ersten anderen Eltern getrennt, aber die haben auch wieder direkt neue Partner. Weiß auch nicht, was ich falsch mache.

Wie war die Single mit Kind Reise? Das klingt spannend.

@annaleen:
Vielen Dank für deine Antwort. Da hätte ich tatsächlich ein paar Fragen. Wie wird Hashimoto denn konkret diagnostiziert? Kann das ein Hausarzt lediglich anhand der Blutwerte oder sind andere Untersuchungen eines Facharztes erforderlich?
Was unterscheidet Hashimoto von Depressionen bzw. wie kannst du das für dich selbst abgrenzen?
Wurden bei dir beide Krankheiten zeitgleich diagnostiziert oder welche war ggfls zuerst da? Also eventuell Hashimoto als Auslöser für die Depressionen?

24.09.2019 09:17 • x 2 #9


Hallo Jenny,

das ist schade, dass es bei dir in der Gegend schwierig ist, Gleichgesinnte zu finden.
Hashimoto wird sicher über Antikörper im Blut und Ultraschall der SD diagnostiziert. Es gibt ein typisches Bild der SD, sie ist dann zerklüftet mit echoarmen Teilen. Wenn das der Hausarzt macht, sollte er sich gut mit SD auskennen, sicherer ist aber, wenn das der Endokrinologe macht. Die Schilddrüsenwerte im Blut müssen bei Hashimoto auch in einem anderen Bereich sein, um sich wohlzufühlen. Ich war jahrelang in falscher Behandlung beim Hausarzt und hab dann angefangen selbst zu recherchieren und bin zum Facharzt gegangen, woraufhin die Symptome dann besser wurden.
Also bei überfunktion habe ich einen glühenden Kopf und fühle mich als hätte ich zehn espresso getrunken schwitze und hab Herzrasen, kann nicht schlafen, ansonsten fühle ich mich aber fit.
Bei Unterfunktion hören meine Nägel auf zu wachsen, das ist für mich das eindeutigste Symptom, das ich von Depr. abgrenzen kann. Außerdem friere ich sehr stark, egal wie viele Decken ich nachts übereinander habe. Müdigkeit und Schwäche natürlich. Und sehr trockene Haut. Und ich habe überhaupt nie Appetit oder Hunger, nehme aber auch nicht ab, obwohl ich kaum was esse.
Diagnostiziert wurde bei mir zuerst die Bulimie, kann sein, dass auch schon davor was mit der Schilddrüse nicht gestimmt hat. Damals hat das niemand untersucht. Heute ist das ja schon fast eine Modediagnose und die Ärzte checken das meist automatisch. Aufgefallen ist es zufällig im Krankenhaus, als ich mal wieder kollabiert war, dass mit der SD was nicht stimmt. Da war mein TSH bei 9. Aber behandelt wurde es dann erstmal nicht richtig. Also aus meiner Erfahrung sagen die Hausärzte sie kennen sich aus damit, tun sie aber nicht.
Liebe Grüße

24.09.2019 10:54 • x 1 #10


Danke für die ausführliche Antwort.
Das habe ich schon öfter gehört, dass es vom Hausarzt untersucht, aber trotzdem nicht richtig festgestellt worden ist.
Ich glaube, ich werde tatsächlich mal einen Termin beim Endokrinologen vereinbaren.

24.09.2019 12:43 • x 1 #11


Ja, viel Erfolg dabei

24.09.2019 12:46 • #12


Ich habe schon am 08.10. einen Termin bekommen

24.09.2019 15:37 • x 1 #13


Das ist doch gut. Dann berichte dann mal was dabei rausgekommen ist!

24.09.2019 16:12 • #14


Blume71
Hallo Jenny,

Zitat von Jenny83:
ich habe mich doch dazu entschlossen, einen Psychiater aufzusuchen.


darf ich fragen, ob Du einen zeitnahen Termin bekommen konntest?

Viele Grüße Blume

01.10.2019 12:35 • #15