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Entfristung des Arbeitsvertrages

Nelly30

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Hallo Ihr Lieben,
Mein Arbeitsvertrag wurde nach zwei Jahren entfristet. Ich habe mir das gewünscht, merke jetzt aber - dass es sich eher falsch anfühlt. In dem Wisch steht, dass die die Firma den bis zum 14.06 befristeten Vertrag in ein unbefristetes Arbeitsverhätlnis mit sofortiger Wirkung umwandelt. Meine Frage- komm ich da wieder raus , schliesslich hab ICH ja gar nichts unterschrieben . Meine Idee : ich rede mit dem Abteilungsleiter- lässt er mich nicht raus joa. dann muss ich mich krankschreiben lassen . Was ihn mehr kosten wird als wenn er mich freilässt.

Es ist jetzt nicht so, als ob ich nicht schon seit zwei Jahren darüber nachdenken würde ob ich da sein kann oder nicht - und es gibt ganz viele Aspekte die dafür sprechen , einen '' sicheren'' Arbeitsplatz zu haben . Das Problem ist - er ist für mich nicht sicher , aus verschiedenen Gründen - und stimme ich dem weiter zu indem da bleibe- ja- dann verletze ich mich selbst. Auf einer ganz tiefen Ebene, die mich formen wird wie mir das nicht gut tut. Keine Ahnung wie ich die Arbeitlosigkeit ertragen werde , den damit einher gehenden Verlust an Struktur .

Ganz sicher bin ich immer noch nicht.

16.05.2022 09:06 • x 1 #1


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Kate

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Ich verstehe den Beitrag gerade nicht so ganz. Mit einem unbefristeten Arbeitsvertrag hast Du immer mehr Sicherheit und kannst trotzdem jederzeit, unter Einhaltung der Kündigungsfrist, kündigen? Wo genau ist das Problem?

16.05.2022 09:25 • x 3 #2



Hallo Nelly30,

Entfristung des Arbeitsvertrages

x 3#3


Machara

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Ich sehe es wie Kate. In der heutigen Zeit ist doch ein unbefristeter Vertrag eine Menge wert. Du kannst unter Einhaltung der Kündigungsfrist jederzeit kündigen und wenn es notwendig ist krank schreiben lassen. In einem anderen Beitrag hattest du geschrieben das dein Abteilungsleiter informiert ist über deine Erkrankung und dennoch möchte man dich übernehmen. Sei Stolz darauf.


Nachtrag du brauchst dich auf eine Entfristung nicht einlassen, ich kann aber nicht einschätzen was die Arbeitsagentur dazu sagt. Da würde ich mich vorher erkundigen. Hattest du schon Kontakt mit der Arbeitsagentur da du ja Fristen einhalten musst wenn du einen befristeten Vertrag hast.

16.05.2022 09:28 • x 1 #3


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Albarracin

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16.05.2022 09:40 • x 3 #4


Nelly30

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@Kate Die Beziehungen am Arbeitsplatz. Die Teamleiterin hasst mich .

17.05.2022 16:49 • #5


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Kate

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Zitat von Nelly30:
@Kate Die Beziehungen am Arbeitsplatz. Die Teamleiterin hasst mich .

Das ist tatsächlich ziemlich blöd. Da wirst Du auf Dauer mit Sicherheit nicht glücklich.
Ich würde aber trotzdem die Verlängerung nehmen und mich dann aus einem bestehenden Arbeitsverhältnis raus bewerben. Die Chancen was neues zu finden, sind da um ein Vielfaches höher, als wenn Du Dich aus der Arbeitslosigkeit raus bewirbst und die erste Zeit vom Arbeitsamt kein Geld bekommen würdest.
Das ist aber nur meine Meinung, das muss natürlich jeder für sich selbst entscheiden.

LG

17.05.2022 17:00 • x 1 #6


Nelly30

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@Kate Die Beziehungen am Arbeitsplatz. Die Teamleiterin hasst mich . Aber wenn ich gehe werde ich woanders wohl auch diese Probleme haben. Beziehungen können besser werden, wahrscheinlich muss ich meine Ansprüche etwas runterschrauben. Aber es ist eben auch schlimm da. Da passieren krasse Sachen . Keiner wollte mich einarbeiten, ja mimimi ich will nicht heulen. aber ich hasse es da. Es nimmt mir meine Zeit wircklich zu machen was ich möchte. Zweite Ausbildung. Zeit ist knapp, bin 35, Es wird hier mieser wirtschaftlich, Aber ich glaube ich kann jetzt nicht so hoch springen. Je länger ich warte, desto schwieriger wird das . aber ich habe eigentlich keine andere Wahl so wie ich das sehe. Ich bin grad mal wieder eher am Ende, körperlich , habe wenig Unterstützung - wie immer - , also lern gerad mich selbst zu unterstützen, man könnte sagen: ich wurde vor 2 Jahren geboren, kann seit einem Jahr stehen und jetzt fange ich an zu laufen.

Was gut ist an dem Arbeitgeber: Kohle und Arbeitsweg. Was schlecht ist : Arbeitszeiten , wie die Geschäftsleitung den Laden führt - TOP-Down, es gibt das Unternehmen seit 150 Jahren und da frag ich mich schon wie die den Krieg überstanden haben. Ich weiss das jetzt . Absolut Hierarchie. Wer Unten ist wird getreten.. Wobei ich das auch anziehe. Das ist meine Geschichte. Wiederholt sich an Jeden Arbeitsplatz mehr oder weniger ausgeprägt. Ich habe noch eine Einladung zu einem berufspsychologischen Test frei für einen potentiellen Arbeitgeber - auch bereits gelernt dafür aber ... ich denke ich kann mir das sparen, meine knappen Ressourcen da hin zu gehen. Was neues .. ist super toll- aber auch unsicher am anfang. Was hier im Moment gar nicht geht ist - Unsicherheit wenn man sich eh schon wie potentiell leichte Beute fühlt so wie ich aktuell in der Weltgeschichte umher gondel

17.05.2022 17:16 • #7


Nelly30

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Zitat von Nelly30:
@Kate Die Beziehungen am Arbeitsplatz. Die Teamleiterin hasst mich . Aber wenn ich gehe werde ich woanders wohl auch diese Probleme haben. Beziehungen können besser werden, wahrscheinlich muss ich meine Ansprüche etwas runterschrauben. Aber es ist eben auch schlimm da. Da passieren krasse Sachen . Keiner wollte mich ...

so das war eben noch mal ausführlicher ..

17.05.2022 17:16 • #8


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Trinidat

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Du könntest die dreimonatige Sperre beim ALG1 verhindern, wenn du dir von deinem Arzt bescheinigen lässt, dass du es psychisch nicht durchhältst da weiter zu arbeiten (schlechte Arbeitsatmosphäre ist ein gutes Argument. Ich würde mich nicht weiter quälen. In ähnlicher Situation gekündigt habe ich hinterher nur bereut, dass ich nicht früher den Schlussstrich gezogen habe. Ich würde mich an deiner Stelle erstmal krankschreiben lassen und in Ruhe überlegen wie es weitergehen kann.

17.05.2022 17:21 • #9


Nelly30

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@Trinidat ok .. das ist gut. Danke ! ich muss die nächsten 2 Wochen abwarten, dann weiss ich mehr. Ich habe mich ins Ziel gequält, Ja geschmissen. kann man sagen . wie sollte das gehen ohne blessuren.

17.05.2022 17:31 • #10


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Jedi

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@Nelly30

Zitat von Nelly30:
Absolut Hierarchie. Wer Unten ist wird getreten.. Wobei ich das auch anziehe. Das ist meine Geschichte. Wiederholt sich an Jeden Arbeitsplatz mehr oder weniger ausgeprägt.

Das habe ich aus Deinem Beitrag als ein zentrales Thema herausgelesen.
Hast Du schon oder könntest Du daran arbeiten (mit professioneller Hilfe), um Deine Geschichte zu verändern,
damit sie sich nicht mehr Wiederholt ?
- Diese Frage kam mit beim lesen direkt in den Sinn - !

17.05.2022 17:31 • x 3 #11


Nelly30

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Ja .. Habe unterstützung, körperorientierte Trauma-Therapie. Was mir gestern klar wurde- meine mum ist wohl verdeckte Narzisstin. Und ne Gute. Würde einiges erklären.

17.05.2022 17:34 • x 1 #12


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Jedi

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Zitat von Nelly30:
Habe unterstützung, körperorientierte Trauma-Therapie.

17.05.2022 17:37 • #13



Hallo Nelly30,

x 4#14


Nelly30

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@Albarracin Guten Morgen, danke , das hilft mir als Idee weiter was so geht.
Vielleicht hast du noch ein paar andere schlaue Gedanken zur folgenden Sache.
Ich war vor einiger Zeit krankgeschrieben wegen der Psyche, hatte meine Pillen nicht mehr genommen und wurde mehr gefordert als sonst auf Arbeit und da war der Ofen aus. Als ich wieder zur Arbeit ging fragte mich die Teamleiterin was war. War vor der Entfristung , ich musste was sagen. Was sie mir glaubt. Ich würde sagen, es war damals die richtige Entscheidung da ehrlich zu sein, hatte ich gar nicht die Kraft mir was auszudenken. Ich sage auch einfach sehr gern die Wahrheit. Wie ein naives Kind. Was ich bin. .. Jedenfalls.. Sagte ich , dass ich Stimmungsaufheller nehme und diese absetzte was mir nicht bekam. Was Sie natürlich nicht für Sich behielt und dem Abteilungsleiter sagte. Sie will mich ja auch nicht da haben. Egal. Ich wusste , ich kann mir das leisten, denn --- die haben da alle Schmerzen , wo ich arbeite. Weiss der Abteilungsleiter wohl auch Nimmt der lieber eine mit Probleme im Kopf, als eine mit Probleme im Kopf, die älter ist und einen Bandscheibenvorfall hat.
Ich hatte kürzlichst einen kleinen Arbeitsunfall, in den Finger geschnitten wurde genäht mit einem Stich im KH. 3 Stunden eher weg von der Arbeit .. ich hätte auch Überstunden genommen dafür, die TL fragte mich nach dem Entlassungsbericht, gab ihr eine Kopie. Ob Sie den behalten kann für die Perso. Ja.
Das ist nicht gut oder ? Ich habe die Idee dass in die Personal Akte alles kommt und unter gewissen Umständen wird abgewogen wer abkömlich ist . Dann steht in der Akte was da los ist an Kranktagen, bekannten Krankheiten.. Eine Risiko -Bewertung wird dann gemacht.
Alsoooo, welche Folgen könnte die Darlegung meines Gebrechens haben : Die TL weiss das. Die TL sagte, sie wurde es niemandem erzählen, hat es aber schon dem Abteilungsleiter gesagt, ERGO - sie erzählt das auch anderen . Weiss man nicht, kann gut sein . Also auf lange Sicht : erhöhte Mobbinggefahr.
Ich habe das Gefühl : egal was ich mache - ich mache es falsch.

18.05.2022 08:12 • #14

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