Dys
Mitglied
- 2025
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Arbeit und Therapie unter einen Hut zu bringen ist oft eine Herausforderung. Einmal war mein Lösungsansatz die Therapie bei einer Praxis in der Nähe meines Arbeitsplatzes zu machen, was mir vom Zeitmanagement her sehr entgegen kam. Aber welche Möglichkeiten es da gibt, muss man eben selbst herausfinden.
Allerdings wird es immer schwieriger überhaupt einen ambulanten Therapieplatz zu bekommen und das ist ja hinlänglich bekannt und das dürfte sich auch nicht mehr ändern.
Was jedenfalls Zeitverschwendung in meinen Augen ist, ist mich gedanklich damit zu beschäftigen was nicht geht. Wesentlich konstruktiver erscheint mir, aktiv darüber nachzudenken was gehen kann und dann versuchen da hin zu kommen indem ich mich auch entsprechend bewege.
Was Erfolge angeht, die es nach einer Reha oder Therapie zu bewerten gilt, stellt man sich am besten die Frage, was man konkret erreichen will und kommuniziert das dann am besten vorher um auch gleich zu erörtern, inwieweit das mit einer Behandlung zu erreichen sein kann. Die Hauptarbeit liegt eh beim Patienten selbst und die ist nicht auf eine Sitzungszeit beschränkt sondern vielmehr zwischen den Sitzungen gerne mal sehr zeitintensiv.
Auch mir war schon einige male alles Zuviel. Es wurde aber meiner Erfahrung nach nicht weniger, wenn ich etwas nicht gemacht habe. Es wurde lediglich nicht gemacht. Manchmal stellte sich heraus, dass es auch nicht nötig war und dann kam es zu keinen negativen Konsequenzen, weil ich es nicht gemacht habe. Allerdings kam ich auch um einiges eben trotzdem nicht herum und so war es eben nur aufgeschoben und nicht aufgehoben.
Was hilft oder wovon man irgendwie profitieren kann, sieht man sowieso erst hinterher.