T
Tinchen1967
Mitglied
- 1
- 1
- 5
Ich war letztes Jahr in einer Reha wg. Depression. Leider war der Erfolg nur mäßig und ich fühlte mich bald noch schlechter als vor der Reha. Seit Kw18 d.J. bin ich nun in einer Tagesklinik. Beim Erstgespräch habe ich gezielt auf meine bestehenden Probleme hingewiesen und daraufhin auch den Termin zur Aufnahme bekommen.
Die ersten beiden Wochen fühlte ich mich dort sehr gut aufgehoben und von der Therapeutin verstanden.
Gestern hatte ich ein Gespräch mit meiner Psychotherapeutin, das mich an der Sinnhaftigkeit des Aufenthalts zweifeln lässt. Auf die Frage, was mich im Moment belastet antwortete ich wahrheitsgemäß, dass es meine aktuelle Arbeitslosigkeit, der Druck des Arbeitsamtes, die aufgezwungene Weiterbildung in einem für mich ungeeigneten Beruf und Zukunftsängste bzgl. Beruf und Arbeitslosigkeit sind. In den vorherigen Gesprächen hätte ich sehr ausführlich über meine Probleme in Bezug auf Depression berichtet.
Nachdem ich das alles ausführlich geschildert hatte meinte sie: also das sind ja alles Dinge, die wir hier nicht ändern können und ich sehe hier jetzt nicht so wirklich ein Problem, das sie haben. Als Aufenthaltsgrund hatten sie Depressionen angegeben, aber das was sie erzählen hat damit doch gar nichts zu tun.
Schon der Beginn des Gesprächs war für mich befremdlich. Ich kam in einer farbenfrohen Sommerhose und weißem T-Shirt zum Gespräch. Zum Einstieg des Gesprächs wurde ich gefragt, weshalb ich so farbenfroh gekleidet bin, da ich doch an Depressionen leide und da eher gedrückter Stimmung ist. Ihr fällt auf, dass ich immer gut gekleidet bin. Es ist so, dass ich es bis jetzt immer geschafft habe, mich nicht zu vernachlässigen. Auch habe ich nahezu keine dunkle Kleidung, die scheinbar für depressive Menschen angemessen wäre. Auf Grund Erziehung und beruflicher Vergangenheit habe ich auch nur hochwertige Kleidung. Soll ich nun extra schlecht gekleidet kommen, damit meine Depression geglaubt wird?
Die ersten beiden Wochen fühlte ich mich dort sehr gut aufgehoben und von der Therapeutin verstanden.
Gestern hatte ich ein Gespräch mit meiner Psychotherapeutin, das mich an der Sinnhaftigkeit des Aufenthalts zweifeln lässt. Auf die Frage, was mich im Moment belastet antwortete ich wahrheitsgemäß, dass es meine aktuelle Arbeitslosigkeit, der Druck des Arbeitsamtes, die aufgezwungene Weiterbildung in einem für mich ungeeigneten Beruf und Zukunftsängste bzgl. Beruf und Arbeitslosigkeit sind. In den vorherigen Gesprächen hätte ich sehr ausführlich über meine Probleme in Bezug auf Depression berichtet.
Nachdem ich das alles ausführlich geschildert hatte meinte sie: also das sind ja alles Dinge, die wir hier nicht ändern können und ich sehe hier jetzt nicht so wirklich ein Problem, das sie haben. Als Aufenthaltsgrund hatten sie Depressionen angegeben, aber das was sie erzählen hat damit doch gar nichts zu tun.
Schon der Beginn des Gesprächs war für mich befremdlich. Ich kam in einer farbenfrohen Sommerhose und weißem T-Shirt zum Gespräch. Zum Einstieg des Gesprächs wurde ich gefragt, weshalb ich so farbenfroh gekleidet bin, da ich doch an Depressionen leide und da eher gedrückter Stimmung ist. Ihr fällt auf, dass ich immer gut gekleidet bin. Es ist so, dass ich es bis jetzt immer geschafft habe, mich nicht zu vernachlässigen. Auch habe ich nahezu keine dunkle Kleidung, die scheinbar für depressive Menschen angemessen wäre. Auf Grund Erziehung und beruflicher Vergangenheit habe ich auch nur hochwertige Kleidung. Soll ich nun extra schlecht gekleidet kommen, damit meine Depression geglaubt wird?
4 Antworten ↓
