Ich wurde krank mit einer Nasennebenhöhlenentzündung bakteriell. Ich bekam ein Antibiotikum Azithromycin 3 Tage. Nach der ersten Tablette ging es los, Schwindel benommen und Watte in den Ohren. Letzte Woche Mittwoch war die letzte Tablette, aber der Schwindel hält bis heute an. Ich war beim HNO und der sagte das der Schwindel benommen und Watte in den Ohren von den Nasennebenhöhlenentzündung kommt. Ich habe ein neues Antibiotikum bekommen Cefpodoxim.
Aber der Schwindel Triggert mich extrem und reißt ein Trauma zu 2021 auf. Ich habe Angst 😭
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Bounty Gast
Hallo Charly9233 ,ich kann gut nachvollziehen, wie belastend dieser Schwindel für dich ist . Besonders, weil er etwas in dir berührt, das aus einer schweren Zeit stammt. Gleichzeitig ist es doch beruhigend, dass dein HNO die Ursache klar einordnen konnte und dich weiter behandelt. Solche Symptome können schon mal hartnäckig sein, auch wenn sie sich sehr präsent anfühlen. Ich kann deine Ängste verstehen, aber versuch dich ein wenig zu beruhigen und den Worten deines HNO zu vertrauen. Ich wünsche dir alles Gute.
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Hallo Charly9233,
Seit einer Woche schwindelig
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Charly9233 Mitglied
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Es ist wirklich belastend.
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Bounty Gast
Hallo @Charly9233, ich glaube dir und nehme deine Worte ernst. Ich habe mir auch deinen anderen Thread aufmerksam durchgelesen. In diesem Thread hier hatte ich dir ja bereits vor zwei Tagen kurz geantwortet. Ich kann mir vorstellen, dass du dich hier vielleicht nicht wirklich wahrgenommen fühlst und deshalb erneut geschrieben hast. Dein Satz hier, „es ist wirklich belastend“ wirkt auf mich so, als würdest du dir mehr Verständnis und weitere Rückmeldungen wünschen. Unabhängig von deinen Themen möchte ich dir sagen, dass auch ich hier zwei Threads laufen habe. Einer davon ist eher mehr nur zu Info und beim anderen hätte ich mir ebenfalls mehr Austausch oder Reaktionen erhofft. Ich kenne also dieses Gefühl, wenn man etwas Persönliches teilt, sich öffnet und dann kaum Reaktionen bekommt. Bitte nimm es dir nicht zu sehr zu Herzen, falls es dir ähnlich geht. Es ist schade, wenn jemand wie du sich bemüht, offen zu sprechen und nach Antworten sucht und dann wenig Resonanz erhält. Das kann sich wirklich beklemmend anfühlen. Ich möchte dir noch kurz sagen, dass ich deine Worte gesehen und wahrgenommen habe. Auch wenn es deine belastende Situation nicht leichter macht, ist es mir wichtig, dass du weißt, dass du von mir " gesehen und gelesen " wurdest (wirst).
Viele Grüße.
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Charly9233 Mitglied
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@Bounty vielen Dank für deine lieben Worte. Die Sache ist, ich poste so viel und ich schreibe so viel weil die Angst mich einnimmt und ich es alleine nicht schaffe damit umzugehen. Solange dieser Schwindel da ist wird auch die Panik da sein und ich laufe mit diesem Schwindel jetzt zwei Wochen rum und es ist eine massive retraumatisierung für mich und ich kann damit überhaupt nicht gut umgehen und es ist super schwierig im hier und Jetzt zu bleiben weil ich immer wieder flashbacks habe zurück im Jahr 2021 ich spüre exakt diese Angst diese Verzweiflung diese Hilflosigkeit und dieses Gefühl in einem Gefängnis zu sein und das belastet mich extrem und ich wünsche mir dass dir Schwindel so schnell wie möglich wieder weggeht abgesehen davon dass es super unangenehm ist und beängstigend ist löst das bei mir massive Angst Zustände flashbacks und retraumatisierung aus. Und ich habe Angst und denke mir, ich nehme ein Antibiotikum ein weiteres warum wird es nicht besser warum geht es nicht weg warum ist dieser Schwindel immer noch da fragezeichen meiner Nase geht es besser aber den Ohren scheinbar nicht kommt es überhaupt von den Ohren? Ich suche und suche und das ist nicht gut weil ich denke mir die ganze Zeit als der Schwindel begonnen hat vor zwei Wochen und war bei mir auch zyklustag 1 ich hatte zwar schon mal Schwindel während der Periode aber das ist zum Ende hin besser geworden und von zyklustag eins bis heute ergibt das keinen Sinn das kann nicht hormonell sein. Es ist wahrscheinlich auch dieselbe Angst wie ich sie 2021 hatte nur mit dem Unterschied dass der Schwindel kontinuierlich war egal was ich gemacht habe er wurde weder besser noch schlimmer und jetzt ist es so dass ich das Gefühl habe je mehr ich mich bewege wird der Schwindel schlimmer und dann kommt auch Übelkeit mit dazu
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Bounty Gast
Ich kenne dieses belastende Schwindelgefühl sehr gut . Das Gefühl, jeden Moment umzufallen, als würde sich alles drehen, und jede Bewegung macht es noch intensiver. Meine ersten Beschwerden traten vor über zehn Jahren auf. Es wurden sämtliche Untersuchungen durchgeführt, einschließlich MRT des Kopfes. Es fand sich keinerlei körperliche Ursache. Trotzdem hatte ich große Angst und war überzeugt, dass etwas Ernstes übersehen wurde. Diese Sorgen haben den Schwindel immer weiter verstärkt. Irgendwann war er so ausgeprägt, dass ich kaum noch das Haus verlassen konnte. Draußen fühlte es sich an, als säße ich in einem Karussell, das sich ununterbrochen dreht. Mein Arzt empfahl mir damals eine Therapie und überwies mich mit meiner Zustimmung in eine Tagesklinik. Glücklicherweise konnte ich dort sehr schnell beginnen, da er die Dringlichkeit betonte. Und bereits nach wenigen Wochen wurde der Schwindel deutlich besser und verschwand schließlich vollständig. Bei mir lag die Ursache in unverarbeiteten Ängsten und zusätzlichen Belastungen, unter anderem einem Todesfall in der Familie. Es handelte sich letztlich bei mir um einen psychosomatischen Schwindel. Was ich dir mitgeben möchte,wenn du bereits einen Therapeuten oder Psychiater hast, kann es hilfreich sein, den Schwindel dort offen anzusprechen. Oft steckt mehr dahinter, als man zunächst vermutet, und professionelle Unterstützung kann sehr entlastend sein.
Alles Gute für dich.
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Charly9233 Mitglied
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@Bounty danke. Die Übelkeit die dadurch ausgelöst wird finde ich zusätzlich zum Schwindel sehr belastend
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Charly9233 Mitglied
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Hallo Habe gleich ein Termin beim HNO. Ich habe richtig Schiss. Ich habe Angst das Er nichts findet und es als "Psychis" abstempelt
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Bounty Gast
Hallo @Charly9233 als erstes wünsche ich dir, dass dein Termin beim HNO-Arzt besser verläuft, als du es dir im Vorfeld ausgemalt hast. Deine Sorgen sind nachvollziehbar, dennoch stellt sich mir die Frage, warum du Angst hast, dass der Arzt nichts finden könnte? Wenn keine körperliche Ursache vorliegt, bedeutet das zunächst einmal, dass dein Körper gesund ist und das ist doch etwas Gutes. Und selbst wenn der Arzt dir sagen sollte, dass dein Schwindel und die Übelkeit psychisch bedingt sein könnten, wäre das nichts, wofür du dich schämen müsstest. Psychische Belastungen können sehr reale körperliche Symptome auslösen. Sie sind nicht „eingebildet“ , sondern sind tatsächlich spürbar. Jeder gute Arzt weiß das.Vielleicht steckt hinter deiner Angst etwas ganz anderes.Die Sorge, nicht ernst genommen zu werden. Die Angst, abgestempelt zu werden. Aber das ist so nicht glaub mir, es sagt nichts über deinen Wert aus.
Ich hatte dir bereits hier in deinem Thread von meinem eigenen Schwindel berichtet, der ebenfalls psychosomatisch bedingt war. Deshalb bin ich weder verrückt, noch ticke ich nicht richtig.Und genauso wenig bedeutet es bei dir etwas in diese Richtung. Das Unterbewusstsein kann sehr viel in uns auslösen, ohne dass wir es bewusst steuern. Daher möchte ich dich erneut fragen, bist du in therapeutischer Behandlung oder bei einem Psychiater? Oder vermeidest du das, weil du dich vielleicht für deine Beschwerden schämst oder nicht akzeptieren möchtest, dass sie psychisch bedingt sein könnten? Du musst dich dafür vor niemandem schämen und am allerwenigsten vor dir selbst. Es wäre wichtig, dass du dich und deine Symptome ernst nimmst und dir erlaubst, Unterstützung anzunehmen.Ich selbst habe nicht nur psychosomatischen Schwindel erlebt, sondern auch andere Beschwerden wie Darmprobleme, körperliche Schmerzen ohne organische Ursache oder gar starke Gangunsicherheit. All das war psychosomatisch. Ich stehe dazu, weil es mir hilft, die Ursachen zu verstehen und daran zu arbeiten.
Vielleicht wäre auch für dich eine Therapie oder ein Aufenthalt in einer psychosomatischen Klinik hilfreich. Viele Menschen haben ähnliche Probleme ,du bist damit keineswegs allein. Dein Körper sendet dir Signale, dass er etwas mehr Aufmerksamkeit von dir braucht und eine Veränderung notwendig ist. Ich denke, damit ist das Wesentliche gesagt. Nimm dich selbst ernst, höre auf das, was dein Körper dir mitteilt, und sei offen für das, was der Arzt dir erklärt. Eine psychosomatische Erkrankung ist nichts, was man sich einbildet, sondern ein Hinweis darauf, dass du Unterstützung brauchst und auch verdient hast. Ich wünsche dir viel Kraft und die Fähigkeit, zu dir selbst zu stehen.
Es gibt da einen schöne Spruch an dem tatsächlich etwas wahres dran ist und den du dir zu Herzen nehmen solltest: Geh Du vor, sagte die Seele zum Körper, auf mich hört er nicht. Vielleicht hört er auf Dich. Ich werde krank werden, dann wird er Zeit für Dich haben, sagte der Körper zur Seele.
Du meine Güte, so viel wollte ich eigentlich gar nicht schreiben. Ich wollte dir nur kurz sagen, dass du ruhig auch mal andere Wege einschlagen darfst. Und plötzlich sitze ich hier und tippe einen halben Roman . 😉🙂
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Hallo Charly9233,
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Charly9233 Mitglied
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@Bounty hi Also ich war 3h beim HNO. Er sagte daß ich Druck auf den Ohren habe was zu einer Belüftungsstörung passt. Er gab mir ein Nasenspray und sagte ich soll ins MRT