Zitat von Ziva: Ist bei mir wie bei dir. Positives sehe ich als etwas Gutes oft nicht an. Glück und Freude prallen an meiner Körperhülle ab, berühren mich nicht innerlich, berühren nicht mein Herz, ich fühle das nicht. Ich sehe es und dann ist es aber auch schon wieder fort. Das Negative nehme ich ganz anders wahr, das trifft mich wie ein Stein und klebt wochenlang an mir.
Das könnte ich genauso geschrieben haben! In dem einen kurzen Moment macht es vielleicht ein gutes Gefühl, eine positive innerliche Regung, aber genauso schnell ist es wieder weg. Wie ein Windhauch.
Aber warum klebt negatives so lange an uns? Weil wir selber alles zu negativ sehen? Das wäre zu einfach, denke ich.
Bei mir ist es oft so: ich sehe etwas entweder schwarz oder weiß. Ein "dazwischen" gibt es nur selten bis gar nicht.
Trigger
" Da kannst du noch so viel dagegen sagen, dass du es nicht als schlimm empfunden hast. Sich etwas antun zu wollen ist schlimm."
Irgendwie ist meine Denke da etwas anders. Aber ich verstehe, wie du es meinst. Ich schätze deine Ehrlichkeit!
Zitat von Ziva: Weißt du, ich denke so oft, dass ich es einfach nicht mehr wert bin. Dass "Andere" (nicht du oder irgendwer hier!) es eher "verdient" hätten, Hilfe zu bekommen.
Noch im Auto habe ich überlegt, ob ich absage.
Ich hätte da noch ein paar mehr auf Lager, aber die poste ich hier nicht.
Ok, ok. Das sind alles Abwehrmechanismen, mich nicht stellen zu müssen. Nicht hinter meine Fassade blicken zu lassen.
Zitat von Ziva: Die Maske schützt dich.
Ich bin mir fast sicher, dass du sie lüften kannst, wenn du dich bei einem Therapeuten sicher und gut aufgehoben fühlst.
Ja. Aber manchmal wünschte ich mir auch,
ALLES sagen zu können, ohne Rücksicht auf die Konsequenzen.
Aber ich stehe mir selbst im Weg, da ich nur schwer Vertrauen fassen kann.
Heute stand auch sowas wie "soziale Phobie" im Raum. Er deutete es nur an, und ich konnte nur nicken...