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Einschlafrituale Ideensammlung

F

fiorina
Gast

Liebe "Nachtwächter" und alle, die es zum Glück nicht sind,

ich würde mich sehr freuen, wenn wir uns hier mal gesondert darüber austauschen könnten, was euch so beim Einschlafen hilft. Dann kann bei Bedarf immer mal darauf zurück gegriffen werden und man muss nicht erst suchen.

Ich hoffe auf viele gute Ideen, die uns dann allen helfen mögen!

Fiorina

x 2 #1


26 Antworten ↓
ZeroOne

ZeroOne
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Hi zusammen!

Ich hab über die Jahre schon viel ausprobiert und durfte auch schon "Schlaf-Hygiene-Schulungen" besuchen. Was da an Ritualen, etc. vorgestellt wurde, hat mir wenig geholfen, denn immer wenn ich das vor dem Zubettgehen praktizierte, wurde mir dadurch erst recht bewusst, dass es gleich wieder Zeit zum Schlafen ist und das hat mir noch mehr Druck und Angst gemacht, einmal mehr nicht schlafen zu können.

Was mir aber (zumindest öfters mal) hilft, ist die feste Regel, dass ich nach spätestens 30 Minuten wieder aufstehe, wenn ich nicht einschlafen kann und das mache, wozu ich Lust habe, bzw. wozu mein Körper und Geist um diese Zeit noch in der Lage sind.

Das mag so klingen, als ob die "30-Minuten-Regel" erst recht Druck macht, innerhalb dieser Zeit unbedingt einschlafen zu müssen, aber tatsächlich entspannt sie mich, weil ich weiß, dass es kein Beinbruch ist, wenn ich nicht innerhalb dieses Zeitfensters einschlafe, weil ich dann locker wieder aufstehen kann und es irgendwann später erneut ganz zwanglos probieren kann.

So praktiziere ich das nicht nur beim Zubettgehen, sondern auch, wenn ich nachts aufwache und nicht mehr einschlafe.

Ob diese Technik nun hilft, oder nicht. Aus psychologischer Sicht sollte man so oder so aufstehen, weil im Kopf der Schlafraum wirklich mit dem Thema Schlaf, Ruhe und Entspannung verknüpft ist. Konditioniert man das ungewollt im Unbewusstsein in "Schlafraum = Unruhe, Schlaflosigkeit, Gedankenkarussell, Wut, etc." um, weil man sich im Bett wälzt und wahnsinnig macht, weil man endlich einschlafen will, dann wird man vielleicht ein noch nachhaltigeres Schlafproblem auf Dauer erzeugen.

Nur so meine Ideen dazu. Wenn's nicht passt, in die Tonne damit. zwinkern

LG
ZeroOne

18.12.2019 13:01 • x 6 #5


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A


Hallo fiorina,

Einschlafrituale Ideensammlung

x 3#3


maya60

maya60
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Hallo fiorina, das ist bei mir genauso. Ich brauche nach wie vor 8 Stunden Schlaf und wenn ich die nicht bekomme, werde ich immer elender und dann kommt dann das WE und da schlafe ich dann am Stück alles nach bis zu 12 Stunden am Stück und mehr mit kurzer Unterbrechung - mein Körper braucht das auch, obwohl ich fast 60 Jahre alt bin.

Ich weiß aber von etlichen Verwandten, deren Schlaf in meinem Alter bzw. schon in ihren Fünfzigern leichter und unterbrochener wurde ohne dass sie das als Schlafstörung betrachten, sondern einfach als Alterungserscheinung, mit der sie leben. Besonders dann ab Ruhestand, wenn das Leben auch nicht mehr so stresst im Alltag. Aber eben auch ohne Depressionen bei ihnen. Sie sind auch nicht elend durch Schlafmangel, sondern fit.

Ich kenne von früher bei akuter Depression die Art Schlafstörung, schlecht einzuschlafen und nach kurzen Stunden schon wieder aufzuwachen, völlig elend und verbunden damit auch das grauenhafte Morgentief. Diese Art Schlafstörungen verschwanden wieder, wenn die akute Depression verschwand.

Seit 3 Jahren nun ist eine ganz andere Art der Schlafstörung in mein Leben gekommen: Eine Art Umkehrschlafstörung, die mich nachts fit sein lässt und tagsüber schlafbereit und vor allem auch 8 Stunden tagsüber am Stück schlafen lässt und danach bin ich gut ausgeschlafen, nicht so elend wie früher nachts, sondern nachts geht´s mir topfit.
Diese Art der Schlafstörung, die oft wirklich bedeutet, dass ich bis morgens bis 5 Uhr oder später topfit bin und dann 8 Stunden schlafe und wieder fit bin, ist "treu" und hartnäckig, egal ob akute Depressionsepisode oder nicht.

Es gibt Varianten der Schlafstörung, tageweise oder wochenweise, die aber machen, was sie wollen, so dass ich manchmal schon um Mitternacht müde werde oder um 2 Uhr oder mal schon um 10 Uhr.
Ich als lebenslange Frühaufsteherin genieße alle Nachtschlaf-Geschenke wie sie fallen und kommen und ich genieße auch die fitten stillen wachen Nächte, denn weil ich im Ruhestand bin, kann ich das so machen. Und ich bin dann nicht elend oder habe ein Stimmungstief.

Auf Schlafhygiene reagiert diese Schlafstörung Null und ich will auch keine Abneigung oder Angst in Sachen Schlaf bekommen und nehme es daher erst recht wie es kommt. Ich verstehe auch einige mögliche Gründe meiner Psyche, warum sie Anteil an diesen Schlafstörungen haben könnte, welche Vorteile sie daraus zieht.

Schlaftabletten habe ich nie eingenommen, ich nehme genug Zeugs ein und will das nicht.

Liebe Grüße! maya

03.01.2020 15:41 • x 1 #21


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Saskiaantje
Und wie schläft ihr durch. Bin wieder wach

x 1 #2


111Sternchen222
Im Moment noch mit Schlaftabletten. bald brauche ich auch andere Ideen!

x 1 #3


Pimbolina71
Mein grosses Einschlafritual ist es, einen Entspannungstee mit Honig zu trinken. Und dann lasse ich ein Lichtlein (Salzlampe) und etwas Musik lasse ich laufen.

Einschlafen ist jedoch nicht so mein Problem, eher das Durchschlafen und da bin ich auf Tipps noch sehr dankbar. Da helfen Tee, Licht und Musik eben nicht mehr.

x 2 #4


ZeroOne
Hi zusammen!

Ich hab über die Jahre schon viel ausprobiert und durfte auch schon "Schlaf-Hygiene-Schulungen" besuchen. Was da an Ritualen, etc. vorgestellt wurde, hat mir wenig geholfen, denn immer wenn ich das vor dem Zubettgehen praktizierte, wurde mir dadurch erst recht bewusst, dass es gleich wieder Zeit zum Schlafen ist und das hat mir noch mehr Druck und Angst gemacht, einmal mehr nicht schlafen zu können.

Was mir aber (zumindest öfters mal) hilft, ist die feste Regel, dass ich nach spätestens 30 Minuten wieder aufstehe, wenn ich nicht einschlafen kann und das mache, wozu ich Lust habe, bzw. wozu mein Körper und Geist um diese Zeit noch in der Lage sind.

Das mag so klingen, als ob die "30-Minuten-Regel" erst recht Druck macht, innerhalb dieser Zeit unbedingt einschlafen zu müssen, aber tatsächlich entspannt sie mich, weil ich weiß, dass es kein Beinbruch ist, wenn ich nicht innerhalb dieses Zeitfensters einschlafe, weil ich dann locker wieder aufstehen kann und es irgendwann später erneut ganz zwanglos probieren kann.

So praktiziere ich das nicht nur beim Zubettgehen, sondern auch, wenn ich nachts aufwache und nicht mehr einschlafe.

Ob diese Technik nun hilft, oder nicht. Aus psychologischer Sicht sollte man so oder so aufstehen, weil im Kopf der Schlafraum wirklich mit dem Thema Schlaf, Ruhe und Entspannung verknüpft ist. Konditioniert man das ungewollt im Unbewusstsein in "Schlafraum = Unruhe, Schlaflosigkeit, Gedankenkarussell, Wut, etc." um, weil man sich im Bett wälzt und wahnsinnig macht, weil man endlich einschlafen will, dann wird man vielleicht ein noch nachhaltigeres Schlafproblem auf Dauer erzeugen.

Nur so meine Ideen dazu. Wenn's nicht passt, in die Tonne damit. zwinkern

LG
ZeroOne

x 6 #5


F
[quote="Pimbolina71"]Einschlafen ist jedoch nicht so mein Problem, eher das Durchschlafen und da bin ich auf Tipps noch sehr dankbar. Da helfen Tee, Licht und Musik eben nicht mehr. [pid]341544[/pid][/quote]

Bei mir auch nicht beim Einschlafen seufzen / traurig

#6


F
[quote="ZeroOne"]So praktiziere ich das nicht nur beim Zubettgehen, sondern auch, wenn ich nachts aufwache und nicht mehr einschlafe.

Ob diese Technik nun hilft, oder nicht. Aus psychologischer Sicht sollte man so oder so aufstehen, weil im Kopf der Schlafraum wirklich mit dem Thema Schlaf, Ruhe und Entspannung verknüpft ist. Konditioniert man das ungewollt im Unbewusstsein in [i]"Schlafraum = Unruhe, Schlaflosigkeit, Gedankenkarussell, Wut, etc."[/i] um, weil man sich im Bett wälzt und wahnsinnig macht, weil man endlich einschlafen will, dann wird man vielleicht ein noch nachhaltigeres Schlafproblem auf Dauer erzeugen. [pid]341581[/pid][/quote]

Kann ich aus eigener Erfahrung seeehr empfehlen, aber nun hilft auch das nicht mehr. Bin dadurch zum "Nachtwächter" geworden. Augen rollen

#7


F
Habe es auch mit dem Durchhalten probiert (eine Nacht auslassen quasi), aber auch das hat nicht geholfen.

Bin trotzdem nicht früher eingeschlafen.

Medis habe ich natürlich auch genommen Augen rollen

#8


T
Mir hilft beim Einschlafen sehr, positive Affirmationen zu hören. Auf YouTube findet man dort sehr viel & ich kann dort die Videos von HigherMind sehr empfehlen. Dadurch wird man entspannt & kommt auf andere Gedanken & denkt nicht mehr darüber nach, endlich einschlafen zu müssen. Wenn man nachts wieder aufwacht hilft mir eine kurze geleitete Meditation von Headspace sehr, um wieder einzuschlafen. Es hilft aber auch, sich einfach auf seinen Atem zu konzentrieren & die Atemzüge zu zählen, um die Aufmerksamkeit zu verlagern. Klingt einfach, ist es auch & hilft bei mir sehr gut. Oder lesen hilft auch manchmal gut, weil man dort in eine andere Welt "eintaucht" & die Gedanken sich auch nicht mehr ums Schlafen kreisen.

x 1 #9


F
Weil es sich herausgestellt hat, dass ich immer um ca. 3 Uhr müde wurde, habe bin ich nun dabei jeden Tag 15 Min.früher ins Bett zu gehen. mal sehen, ob das auf Dauer klappt. Heute Nacht habe ich schon um 2 geschlafen. Mal sehen.

Auch habe ich fest gestellt, dass es ohne Ende wichtig ist:
- frische Luft im Schlafzimmer zu haben,
- warme Füße,
- Zettel und Stift (für Dinge die mir noch im Kopf rum spuken),
- vor dem Schlafen warm duschen hat sich auch bewährt,
- eine heiße Schokolade mit etwas Honig oder Schlaftee oder 2 Baldrian 500
- Wasser am Bett,
- Kaffee nur bis höchstens 13 Uhr
- Kein Alk. am Abend, Handy und W- Lan Empfang aus, Essen nicht mehr nach 18 Uhr und nur leichte Sachen (kein Fleisch)
- PC und Handy 3 Std. vor dem zu Bett gehen aus,
- Fernseher 2 Std. vor dem zu Bett gehen aus

und und und

Aber das alles hilft nur, wenn man es immer konsequent durchhält. Augen rollen

#10


F
Zitat von Tirza:
Mir hilft beim Einschlafen sehr, positive Affirmationen zu hören. Auf YouTube findet man dort sehr viel & ich kann dort die Videos von HigherMind sehr empfehlen. Dadurch wird man entspannt & kommt auf andere Gedanken & denkt nicht mehr darüber nach, endlich einschlafen zu müssen. Wenn man nachts wieder aufwacht hilft mir eine kurze geleitete Meditation von Headspace sehr, um wieder einzuschlafen. Es hilft aber auch, sich einfach auf seinen Atem zu konzentrieren & die Atemzüge zu zählen, um die Aufmerksamkeit zu verlagern. Klingt einfach, ist es auch & hilft bei mir sehr gut. Oder lesen hilft auch manchmal gut, weil man dort in eine andere Welt "eintaucht" & die Gedanken sich auch nicht mehr ums Schlafen kreisen.



Das Lesen hilft bei mir auch gut. Aber dafür muss man nicht zu spät ins Bett gehen!

Ganz lieben Dank für die YouTube Ideen hatte ich auch schon mal versucht, aber es bieten sich ja dort immer neue Möglichkeiten, also durchaus wieder einen oder mehrere Versuche Wert! Danke!

x 1 #11


L
Wenn ich abends noch Käse esse, kann ich besser einschlafen.

x 1 #12


Cleofee
Ich höre immer gerne eine Folge der Drei ?. Das hilft mir sehr herunterzukommen und die Gedankenkreisel zu unterbrechen.

x 1 #13


S
"SB" ist als Anwort zu kurz, hilft aber.

#14


A


Hallo fiorina,

x 4#15


F
Zitat von laluna74:
Wenn ich abends noch Käse esse, kann ich besser einschlafen.


Danke! Das ist ja interessant das probiere ich mal aus!

#15

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