83

Einsamkeit und keiner sieht sie

[color=#000000][color=#000000]hallo liebe (mit) leidende Seelen,
ja was sagt man wenn eine Seele tottraurig ist, wenn keiner fühlt wie es tief im Herzen schmerzt, dass man unentweg nur schreien möchte vor Schmerz.
Vorab möchte ich euch da draussen nicht erschrecken was ich erzähle, lest es dann lieber nicht.Es geht euch hier auch sehr sehr schlecht und von meiner Seite möchte ich keinesfalls auch nur eine Seele belasten oder Schaden zufügen.

von der eigenen Mutter gehasst und weggegeben vom Vater -keine Spur. mit 11 Jahren nach München mit Mutters "Neuem" verschleppt, denn ich war bei meinen Großeltern geparkt, aber ohne mich hätte sie die schöne Wohnung nicht bekommen.
Nach wenigen Monaten wurde ich von Mutters Neuem zur Kinderpsychatrie geschleppt, denn die Wohnung hatten sie nun sollte ich schnellstmöglich ins Heim.
Mein Pech, mein großes Pech, denn der Psychologe meinte er sehe keine Indikation mich in die Kinderpsychiatrie und dann endgültig ins Heim einzuweisen. Ach hätte mein Leben nur diesen Weg genommen.
So kam ich also wieder zurück zu einer Mutter die mich hasste, die mich nicht liebte und ein Stiefvater, der nicht akzeptieren konnte, dass ich nicht in die Psychatrie eingewiesen wurde.
Jeden Tag zeigte er mir mit allen Möglichkeiten, die er zur Verfügung hatte wer der "Herr im Hause" ist.
Und ja die Tage an denen er mich einfach nur zusammenschlug waren fast die besseren Tage. Mit 11 Jahren stand ich nun das erste mal auf den Gleisen und wartete auf "die Erlösung".
Leider leider war ich zu feige. Ich schaffte es nicht. Jeden Tag bis zu meinem 18ten (Tag an dem ich leider geboren wurde) ging entweder der Psychoterror ( du bist der letzte Dreck, keine Frau wird dich je auch nur ansehen, du bist es nicht wert zu leben und du bist jedem Menschen etwas schuldig weil du da bist und lebst.#
Wie gesagt, da waren die Tage mit ärgster Misshandlung die besseren Tage.Schon mit 11 Jahren hatte ich auf einmal heftige Rückenschmerzen, die bis heute ( 2019) unvermindert anhalten.

Ich ging mit 18 in die Ferne weit nach Nordrheinwestfalen zur Bundeswehr. (komme ja aus Bayern). Kam nie wieder heim( haha Heim so ein Krampf).
Ich ging in die Medizin und hatte meine Berufung gefunden-anderen zu helfen und zwar bedingungslos und mit allem was ich zu geben im _Stande war.

Ich heiratete dann 83 bekam ein Kind und da ging es wieder los.
"Mein Kind du bist nur der Vater aber zu sagen hast du nichts. Da war wieder der Schmerz, den ich schon als Kind in mir hatte, ich war wieder nur der Aussenseiter, einer der niemals je dazugehören wird.
Ich arbeite beruflich im Rettungsdienst und hatte das "Glück sehr sehr viel über das Leben und die Menschen zu lernen".
Für diesen Beruf wurde ich "geboren), jedoch lebte ich tagtäglich mit diesen für mich sehr schlimmen Schmerzen, machte aber unvermindert weiter meine Arbeit für "die Menschen, die es viel mehr als ich verdienen ".
Das ging fast 20 Jahre so, bis ich von einem Tag auf den anderen " ausbrannte" ja innerhalb weniger Stunden war alles vorbei.
Ich ging nach Dienstschluss noch in meiner Arbeit an den Firmenspind und räumte ihn vollständig aus, da ich wusste ich komme niemals wieder.

Ich fühlte in mir einen neuen noch schrecklicheren Schmerz den ich so bisher noch nicht kannte.
hallo liebe (mit) leidende Seelen,
ja was sagt man wenn eine Seele tottraurig ist, wenn keiner fühlt wie es tief im Herzen schmerzt, dass man unentweg nur schreien möchte vor Schmerz.
Vorab möchte ich euch da draussen nicht erschrecken was ich erzähle, lest es dann lieber nicht.Es geht euch hier auch sehr sehr schlecht und von meiner Seite möchte ich keinesfalls auch nur eine Seele belasten oder Schaden zufügen.

von der eigenen Mutter gehasst und weggegeben vom Vater -keine Spur. mit 11 Jahren nach München mit Mutters "Neuem" verschleppt, denn ich war bei meinen Großeltern geparkt, aber ohne mich hätte sie die schöne Wohnung nicht bekommen.
Nach wenigen Monaten wurde ich von Mutters Neuem zur Kinderpsychatrie geschleppt, denn die Wohnung hatten sie nun sollte ich schnellstmöglich ins Heim.
Mein Pech, mein großes Pech, denn der Psychologe meinte er sehe keine Indikation mich in die Kinderpsychiatrie und dann endgültig ins Heim einzuweisen. Ach hätte mein Leben nur diesen Weg genommen.
So kam ich also wieder zurück zu einer Mutter die mich hasste, die mich nicht liebte und ein Stiefvater, der nicht akzeptieren konnte, dass ich nicht in die Psychatrie eingewiesen wurde.
Jeden Tag zeigte er mir mit allen Möglichkeiten, die er zur Verfügung hatte wer der "Herr im Hause" ist.
Und ja die Tage an denen er mich einfach nur zusammenschlug waren fast die besseren Tage. Mit 11 Jahren stand ich nun das erste mal auf den Gleisen und wartete auf "die Erlösung".
Leider leider war ich zu feige. Ich schaffte es nicht. Jeden Tag bis zu meinem 18ten (Tag an dem ich leider geboren wurde) ging entweder der Psychoterror ( du bist der letzte Dreck, keine Frau wird dich je auch nur ansehen, du bist es nicht wert zu leben und du bist jedem Menschen etwas schuldig weil du da bist und lebst.#
Wie gesagt, da waren die Tage mit ärgster Misshandlung die besseren Tage.Schon mit 11 Jahren hatte ich auf einmal heftige Rückenschmerzen, die bis heute ( 2019) unvermindert anhalten.

Ich ging mit 18 in die Ferne weit nach Nordrheinwestfalen zur Bundeswehr. (komme ja aus Bayern). Kam nie wieder heim( haha Heim so ein Krampf).
Ich ging in die Medizin und hatte meine Berufung gefunden-anderen zu helfen und zwar bedingungslos und mit allem was ich zu geben im _Stande war.

Ich heiratete dann 83 bekam ein Kind und da ging es wieder los.
"Mein Kind du bist nur der Vater aber zu sagen hast du nichts. Da war wieder der Schmerz, den ich schon als Kind in mir hatte, ich war wieder nur der Aussenseiter, einer der niemals je dazugehören wird.
Ich arbeite beruflich im Rettungsdienst und hatte das "Glück sehr sehr viel über das Leben und die Menschen zu lernen".
Für diesen Beruf wurde ich "geboren), jedoch lebte ich tagtäglich mit diesen für mich sehr schlimmen Schmerzen, machte aber unvermindert weiter meine Arbeit für "die Menschen, die es viel mehr als ich verdienen ".
Das ging fast 20 Jahre so, bis ich von einem Tag auf den anderen " ausbrannte" ja innerhalb weniger Stunden war alles vorbei.
Ich ging nach Dienstschluss noch in meiner Arbeit an den Firmenspind und räumte ihn vollständig aus, da ich wusste ich komme niemals wieder.
Ich fühlte in mir einen neuen noch schrecklicheren Schmerz den ich so bisher noch nicht kannte.
Zum Bürokaufmann wurde ich umgeschult lustig den ganzen Tag sitzen. Naja es ging irgendwie weiter.
Dann bekam ich mit meine Frau geht fr. d. Wir waren 7 Jahre verheiratet und hatten ein Kind. Ein schreckliches Gefühl wenn jetzt alles kaputtgeht.
Ich beschloss zu kämpfen ich kämpfte mit aller Kraft die ich nur hatte und "gewann" Sie blieb bei mir und ich dachte toll super fantastisch.
Anzumerken ist unbedingt, dass sie nicht einen Handschlag tat um unsere kleine Familie zu retten. Nicht ein Wink von ihrer Seite.
Das Kind, ihr Kind ein Mädchen darf nach wie vor alles machen was sie will, alles was sie tut macht oder auch nicht tut wird von ihrer Mutter unterstützt, der Tenor aus ihrem Mund "du hast Unrecht, die ist im Recht, du hast den Fehler gemacht, nicht andere, immer nur DU.
Sie muss wohl mit meinem Stiefvater verwandt gewesen sein.
Ich bekomme "niemals Recht" und ich weiß dass sie genau den Punkt an mir kennt mich mundtot zu machen, mich zu verletzen.
Das weiß auch das Töchterlein (32) mit und erlaubt sich wie ihre Mutter mir stets weh zu tun.

Vergessen hab ich , dass ich seit über 20 Jahren aufgrund meiner chronischen und medizinisch nur schlecht einstellbaren Schmerzen nach 2 Jahren auch noch eine schwere Depression bekam, die bis heute zwar behandelt, aber ungebessert ist.
Jeden Tag quäle ich mich aus dem Bett, da ich wie seit so vielen Jahren nur noch Grottenschlecht ein und auch nicht durchschlafen kann.
Entweder sinds die Schmerzen, die mich nicht einschlafen, odcxer die Schmerzen die mich nicht durchschlafen lassen. Augen abends zu mit Schmerz Augen auf morgens mit Schmerz. Die ganzen Medikamente halten so meine Krankheit in ganz schwachen Grenzen, die aber bei jedem Umstand sofort wieder entgleist.
Jeden Tag leben zu müssen liebe mitleidende, wem erzähle ich das.
Umarmungen mit meiner Frau ( Fehlanzeige) kann ich nicht, denn ich spüre, dass sie meine Seele nicht annähernd versteht, man kann auch sagen sie kann sich nicht im geringsten in eine Seele hineinfühlen, leider fehlt ihr die Empathie völlig.
Seit 12 Jahren bin ich nun in "Frührente" Leider habe ich trotz unermüdlicher Versuche keine Kraft mehr mich auf die Arbeit zu konzentrieren, ich bin sofort überfordert, beim geringsten Umstand( mann stelle sich nur vor ich habe 20 Jahre Menschenleben gerettet und jetzt das traurige Ende meines Lebens, ich bin kein Selbstmörder, geht ja schon nicht weil ich ja Tabletten nehme, ja und weil ich natürlich " Meiner Familie" ist das wirklich meine Familie? das nicht antun will.
Oh ich kenne berufsbedingt jede Selbstmordart. Schon seit so vielen Jahren haben mir die Menschen so sehr leid getan, die keinen anderen Weg gesehen haben ihr wertvolles Leben wegzuwerfen, weil keiner ja keiner ihrer Mitmenschen, Angehörigen oder Freunden gemerkt hat wie es dem Menschen neben ihm geht.
Jeder Selbstmörder ist eine stille Anklage an die, denen die Seele des Menschen "nicht wichtig genug war" Sie haben sich lieber um schönere Aufgaben in ihrem Leben zugewandt und dabei das große Leid anderer nicht gesehen.

Vor 2 Tage starb unsere Katze ( Fienchen) an einer schweren Krankheit. Ich habe "alles und ich meine wirklich alles" versucht ihr zu helfen, sogar fast 2000Euro Tierarztkosten viel Ultraschall und Rö- Untersuchungen verlängerten nur um 3 Wochen ihr Leben.
Das Problem für mich an ihrem Tod ist, dass die Seele meines Kätzchens die liebevollste einfühlsamste Seele, die ich bis heute je kennengelernt habe mich wahrlich innig und zärtlichst geliebt hat, wie es Menschen nur ganz selten in ihrem Leben erfahren dürfen.
Nachdem diese Seele nicht mehr da ist, merke ich wie mein "letzter Halt im Leben" zerbrochen ist.
Meine Frau empfindet das natürlich ganz anders, wie ja wie beschrieben nicht anders zu erwarten war.
Nun hat mich die totale Einsamkeit gepackt und lässt mich nicht mehr los, nein sie lässt mich "verzweifeln".
Fienchen war meine einzige Vertraute in diesem Leben.
Ich wünschte von Herzen ich könnte sie sehr bald wieder sehen.
Nun damit muss natürlich ich alleine fertig werden und deshalb beende ich jetzt meine "Horrorgeschichte"

Sollte es wiedererwartend eine Seele hier geben, die meinen Schmerz teilt oder mich zumindest verstehen kann, dann freue ich mich sehr auf eure Worte.
Ps ich bin 58J männlich ( naja) und fühle mich noch sehr jung, aber meine Seele ist dagegen steinalt.

Servus und auch von meiner Seite " alles liebe und gute für euch alle hier draussen"
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06.06.2019 14:20 • x 5 #1


Frederick1
lieber donquijote,

erstmal ein herzliches Willkommen von mir hier im Forum, lieber donquijote. Und danke für deine Ehrlichkeit. Deine Lebensgeschichte erinnert mich etwas an meine Geschichte, nur das deine noch brutaler ist. Da frage ich mich immer wieder, wie kann ein Mensch das nur aushalten.

Trotzdem, DU bist trotz allem.und DU bleibst ein wertvoller Mensch. Auch wenn DU das im Moment überhaupt nicht glauben kannst, wenn der Sinn Deines Lebens gerade sehr verborgen scheint. Das verlangt Vertrauen von dir, denn DU bist wertvoller, wertvoller als alle Deine Probleme.

Weil ich meine, das auch ein schweres Leben ein sinnvolles Leben sein kann, das weiß ich aus meinem eigenen Leben. Trotz dass du jetzt wie ich körperlich und seelisch krank bist, deine Frau und dein Kind sich gegenüber dir unmöglich benehmen. Du wirst von ihnen missachtet, gemieden, du leidest an unserer Erde, an deiner Welt, mit ihren Unmöglichkeiten, bist müde .

Dein Leben scheint sich für dich nicht mehr zu lohnen.

Obwohl du schon so vielen Menschen in deinem Leben geholfen hast, du gabst deine Kraft, deine Zeit, dein Leben, nicht immer kam etwas für dich zurück. Doch was du gutes in deinem Leben getan hast, das bleibt.

Doch auf die Frage, wozu du das alles erleiden musstest, und ob sich dein Leben überhaupt noch lohnt, da ist es ganz schwer, sofort eine gute Antwort zu finden.

Trotzdem, DU darfst deinem Leben trotzen. Ja es ist verständlich, und ich bin mir selbst gegenüber sehr sehr hart mit meinem Leben geworden. Du und das mit deiner so lieben Katze kann ich als Tierfreund so gut verstehen. Vor drei Monaten verstarb meine allerbeste Freundin, meine Hündin, ich musste sie einschläfern lassen. Oh das tut brutalst weeh, der beste Freund den ich je im Leben hatte. Und ich wollte nie wieder ein Tier haben.

Vor zwei Wochen sah ich in einer Tierherrberge so einen kleinen Dackel. Du, und es war Liebe auf den ersten Blick. Jetzt lebt der schon bei mir zuhause, und es entwickelt sich wieder so eine innige Freundschaft. Obwohl ich das nie wieder für möglich gehalten habe.

Du, wenn wir nicht nur auf unsere Vergangenheit, unsere Enttäuschungen, unsere Nöte, den Unmöglichkeiten in unserem Leben schauen, dann kann sich trotzdem etwas Gutes und Neues für dich auftun. Vielleicht auch so ein kleiner Hund, wieder eine Katze.

Auch wenn deine Frau und deine Tochter dagegen sind, denn jetzt bist DU auch einmal wichtig, nicht nur sie.

DU, natürlich willst du nach so einem schweren Leben die weiße Fahne hissen, aufgeben, und das ist ja mehr als verständlich. Aber auf Dauer geht es dir damit nur noch schlechter.

So glaube ich, das dein Leben heute noch immer einen Sinn hat. Das du ein ganz neues JA für dich und dein Leben findest. Letztendlich lebe ich heute auch nicht mehr dafür, das alle meine Wünsche in Erfüllung gehen, sondern das ich jeden Morgen neu ein JA für mich habe.

Vielleicht kannst du ganz neu versuchen, dein Leben so wie es war anzunehmen, in Gedanken, das du schon so vielen Menschen geholfen hast.

Und vielleicht hast du aus lauter Hilfe und Liebe für andere Menschen dich selbst vergessen. Das darfst du jetzt nachholen, das du dich selbst in Liebe annehmen darfst, dir etwas Gutes tust. Mache dich bitte nicht abhängig von deiner Frau und deiner Tochter, denn jetzt bist erst einmal du dran.

Ja, du darfst müde sein von deinem Leben, aber dir auch jetzt Ruhe und Erholung gönnen, in der Hoffnung, dass du wieder aus deiner Dunkelheit heraus kommst, dir so gut es dir nach Kräften geht, dir noch schöne Tage schenkst und gönnst, ganz allein für dich.


in guten Gedanken für dich,

viele liebe Grüße,


Frederick

06.06.2019 16:55 • x 3 #2


Lieber donquijote,

Was für eine schreckliche Lebensgeschichte. Ich meine deine Verzweiflung daraus zu lesen und es ist auch sehr verständlich wieso du dich jetzt so fühlst.

Ich möchte dir nur sagen, dass ich vor viele Jahren, auch nur noch daran denke konnte, wie ich mein Leben beenden konnte. Zum Glück war auch ich nicht tapfer genug. Was ich dir nur sagen möchte ist, dass obwohl ich jetzt wieder in einen Burnout / Depression stecke, ich sehr froh bin, es damals nicht gemacht zu haben, denn da werden zu mindestens schöne Momente kommen, wo du später von sagen wirst, gut, dass ich am Leben geblieben bin.
Ich bin keine Expertin, aber soviel weiß ich. Da wird was schönes kommen, auch für dich. Du bist nicht alleine!

Ich kann mir weiterhin nur meine Vorredner anschließen.

Halte durch.

Alles Gute für dich.

06.06.2019 17:21 • x 4 #3


Zitat von Frederick1:
lieber donquijote,

erstmal ein herzliches Willkommen von mir hier im Forum, lieber donquijote. Und danke für deine Ehrlichkeit. Deine Lebensgeschichte erinnert mich etwas an meine Geschichte, nur das deine noch brutaler ist. Da frage ich mich immer wieder, wie kann ein Mensch das nur aushalten.

Trotzdem, DU bist trotz allem.und DU bleibst ein wertvoller Mensch. Auch wenn DU das im Moment überhaupt nicht glauben kannst, wenn der Sinn Deines Lebens gerade sehr verborgen scheint. Das verlangt Vertrauen von dir, denn DU bist wertvoller, wertvoller als alle Deine Probleme.

Weil ich meine, das auch ein schweres Leben ein sinnvolles Leben sein kann, das weiß ich aus meinem eigenen Leben. Trotz dass du jetzt wie ich körperlich und seelisch krank bist, deine Frau und dein Kind sich gegenüber dir unmöglich benehmen. Du wirst von ihnen missachtet, gemieden, du leidest an unserer Erde, an deiner Welt, mit ihren Unmöglichkeiten, bist müde .

Dein Leben scheint sich für dich nicht mehr zu lohnen.

Obwohl du schon so vielen Menschen in deinem Leben geholfen hast, du gabst deine Kraft, deine Zeit, dein Leben, nicht immer kam etwas für dich zurück. Doch was du gutes in deinem Leben getan hast, das bleibt.

Doch auf die Frage, wozu du das alles erleiden musstest, und ob sich dein Leben überhaupt noch lohnt, da ist es ganz schwer, sofort eine gute Antwort zu finden.

Trotzdem, DU darfst deinem Leben trotzen. Ja es ist verständlich, und ich bin mir selbst gegenüber sehr sehr hart mit meinem Leben geworden. Du und das mit deiner so lieben Katze kann ich als Tierfreund so gut verstehen. Vor drei Monaten verstarb meine allerbeste Freundin, meine Hündin, ich musste sie einschläfern lassen. Oh das tut brutalst weeh, der beste Freund den ich je im Leben hatte. Und ich wollte nie wieder ein Tier haben.

Vor zwei Wochen sah ich in einer Tierherrberge so einen kleinen Dackel. Du, und es war Liebe auf den ersten Blick. Jetzt lebt der schon bei mir zuhause, und es entwickelt sich wieder so eine innige Freundschaft. Obwohl ich das nie wieder für möglich gehalten habe.

Du, wenn wir nicht nur auf unsere Vergangenheit, unsere Enttäuschungen, unsere Nöte, den Unmöglichkeiten in unserem Leben schauen, dann kann sich trotzdem etwas Gutes und Neues für dich auftun. Vielleicht auch so ein kleiner Hund, wieder eine Katze.

Auch wenn deine Frau und deine Tochter dagegen sind, denn jetzt bist DU auch einmal wichtig, nicht nur sie.

DU, natürlich willst du nach so einem schweren Leben die weiße Fahne hissen, aufgeben, und das ist ja mehr als verständlich. Aber auf Dauer geht es dir damit nur noch schlechter.

So glaube ich, das dein Leben heute noch immer einen Sinn hat. Das du ein ganz neues JA für dich und dein Leben findest. Letztendlich lebe ich heute auch nicht mehr dafür, das alle meine Wünsche in Erfüllung gehen, sondern das ich jeden Morgen neu ein JA für mich habe.

Vielleicht kannst du ganz neu versuchen, dein Leben so wie es war anzunehmen, in Gedanken, das du schon so vielen Menschen geholfen hast.

Und vielleicht hast du aus lauter Hilfe und Liebe für andere Menschen dich selbst vergessen. Das darfst du jetzt nachholen, das du dich selbst in Liebe annehmen darfst, dir etwas Gutes tust. Mache dich bitte nicht abhängig von deiner Frau und deiner Tochter, denn jetzt bist erst einmal du dran.

Ja, du darfst müde sein von deinem Leben, aber dir auch jetzt Ruhe und Erholung gönnen, in der Hoffnung, dass du wieder aus deiner Dunkelheit heraus kommst, dir so gut es dir nach Kräften geht, dir noch schöne Tage schenkst und gönnst, ganz allein für dich.


in guten Gedanken für dich,

viele liebe Grüße,


Frederick

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Hallo Frederick

Herzlichen Dank für deine tolle und verständnissvolle Art .
Hab gerade keine Zeit werde dir aber bald ausführlicher antworten.
Schönes WE

Christian

07.06.2019 20:10 • x 2 #4


Ein liebevolles "Hallo euch allen auf diesen Seiten"
Danke erstmal. für die wirklich "guten, verständnisvollen und auch ein wenig hilfreichen Tipps und Ratschläge.
Vor etwa einem Jahr begann ich im Internet zu recherchiéren was wohl "der SINN des LEBENS wäre".

Viele hundert und noch mehr Stunden brauchte ich um überhaupt eine Richtig zui bestimmen und dieser zu folgen. Jedesmal wenn ich dachte das wird sicherlich jetzt die Antwort auf die wichtigsten Fragen im Leben sein, jedoch das waren sie leider auch nicht.
Ich las die Bibel, den Koran ( nur das für mich wichtigste ) und um wieder konsterniert feststellen zu müssen, nein auch dieser Weg ist der falsche.

Oft habe ich wahrlich verzweifelt, ja sogar total entmutigt den Bleistift oder das ausgedruckte Papier zerknüllt oder zerísssen, weil es immer noch nicht die Antwort war, die ich für mich akzeptieren könnte.
Durch meinen Beruf im Rettungsdienst gelangten wir "normale Menschen" auf einmal in eine andere Welt, eine Welt, die so ganz anders war vor der Haustüre der Patienten. Abe wenn die Wohnungstüre zu war, sah man "das wahre ich der Patienten und man bemerkte dass jeder Mensch zwei verschiedene Gesichter hat, manche sogar noch einige mehr.
Und nur hinter den Wohnungstüren zeigen alle Menschen ihr " wahres Gesicht" und das ist mehr als deutlich sichtbar.

Jeder will da "draussen" seinen Mann stehen oder seine Frau, jeder will keine Schwäche oder Unsicherheit an den Tag legen, könnte er doch als Schwächling für die Allgemeinheit gelten, das ist auch heute noch in unserem Land der soziale GAU.
Nur nicht nach außen auffallen, nie einer anderen Meinung sein, als die "Mehrheit oder die Allgemeinheit" zeigt.
Ich nenn das das "Fischschwarmsyndrom" wo die einen hinlaufen oder hinschwimmen, das werde ich auch sein, dabei fällt zum Glück auch garnicht auf, dass man "keine eigene Meinung hat" Was aber der große Fischschwarm im Meer mit seiner Schwarmtaktik bezweckt, ist im Tierreich, das von potentionellen Jägern gejagt wird ein sehr kluge Verteidigungstaktik, die den einzelnen Fisch rein statistisch mit größerer Wahrscheinlichkeit überleben wird.
Nur dieses Verhalten kann man für meine Begriffe im menschlichen Bereich nicht oder nur sehr bedingt anwenden.
Da der Mensch ja keineswegs in der freien Wildbahn auffallen möchte und damit natürlich auch angreifbar geht er den Weg des geringsten Widerstandes, man schliesst sich einem an, der die Richtung vorgibt, und schon ist man die eigene Verantwortung los und man hat dem "Anführer" freie und vollkommene Entscheidungsgewalt eingeräumt.

Auf unserer " WELT" gibt es 7,5 Mrd. Menschen.
Davon werden " böse oder schlechte Menschen" etwa 5 %

Nicht böse, aber auch nicht gute Menschen, die zwar anderen nichts antun, jedoch aber auch nicht für sie in die Bresche
springen, Verantwortung übernehmen oder Mitgefühl zeigen in etwa 90%

Dann bleiben nur noch 5% , der klägliche Rest der Menschheit über, die man wahrlich als "menschlich und gut bezeichnet werden können. Es sind die, die stehen bleiben wenn man hinfällt, es sind die, die einem auch mal die Schulter zum ausweinen anbieten, die, die nicht zuerst an sich denken, sondern zuerst an alle. Da sind die Menschen, die für andere in die Bresche springen, wenn es erforderlich ist, die bei Unrecht nicht stumm bleiben und bei Verantwortung nicht zurückschrecken.
Dazu gehören im besonderen auch jene, die um ein Leben zu retten "Ihr eigenes Leben auch einsetzen um andere zu retten".

Tja und wenn man sich das alles so ansieht, braucht man sich auch nicht mehr zu wundern, warum es so viele Menschen gibt, die unglücklich, depressiv oder einfach ausgebrannt sind und keine Kraft mehr haben sich selbst zu helfen, weil die ganze Kraft für andere verbraucht wurde.

Ich bin z.B. " total ausgebrannt und zwar ohne Ansage, ohne wirkliche Hinweise dass das gleich passieren wird. Ich habe bei jedem Einsatz die Sorgen, die Ängste, die Nöte meiner Patienten einfach auf meinem Rücken gepackt, ich hatte ja auch nen breiten Rücken, da passte auch viel drauf.
Auch wenn man den Patenten dann im Krhs abgab, blieb unverständlichweise von den Patienten ein ganz kleines Stück, welches ich auf meine Schulter lud übrig, ich konnte das Stückchen einfach nicht abschütteln.
Das geht viele Jahre gut, aber eines Tages ist "the Point of no return" überschritten, aber da ist bereits alles zu spät und nicht mehr zurückzudrehen.
Das ewige geben von Kuchenstückchen ist ein einseitiges verteilen. Man gibt alle Kuchenstückchen, die man hat, dann gibt man die Stückchen, die man nicht mehr hat und dann die die zum eigenen überleben gedacht sind.
Tja und wenn auch diese Verbraucht sind, dann ist man sprichwörtlich nicht mehr in der Lage auch nur ein kleines Stückchen zu geben.
Das ganze hat natürlich eine Ursache. Wenn man immer nur gibt, aber man von jenen, denen man geholfen hat "nichts" zurückbekommt, dann ist es doch nur eine Frage der Zeit, bis man wie ein Stern im All "verglüht.

Ich habe soweit ich mich erinnere immer gerne gegeben, wo Not am Mann war, da war ich sofort parat.
Nun stehe ich da" wo ich jetzt gerade stehe " und mir wird plötzlich schmerzhaft klar,
zum geben war ich gut genug, aber ich war es wohl nicht "wert", dass irgendwer mir geholfen hat.
Deshalb geht es mir so schlecht und das schon seit über 20 Jahren und ich bin traurig und sehr bitterelich enttäuscht, dass ich es nicht wert war " ein Kuchenstück zu bekommen".

Ich bin kein Held, keiner, der außergewöhnliches zeitlebens getan hat, nein ich bin nur meiner Seele gefolgt, die mir sagt "hier musst du helfen".
Viele bezweifeln ja, dass es überhaupt eine Seele gibt, ich nicht, denn wie kann etwas was nicht vorhanden ist so sehr schmerzen?.

Nun es reicht genug geschrieben, ihr habt mindestens das gleiche oder noch mehr zu berichten warum ihr ao krank wurdet.

Ps als letztes bin ich euch noch eine Antwort schuldig auf die Frage.

Der SINN des LEBENS-----------zu lernen-und-zu-lieben--------- Hört sich so trivial an, aber man muss erst mal auf das naheliegendste kommen.
Euch da draussen wünsche ich aus tiefstem Herzen, dass ihr Seelen kennenlernt, die ein "liebendes Herz" besitzen.

13.06.2019 12:11 • x 4 #5


Lisa1962
Hallo Christian
Bitte hol Dir ein Kätzchen oder zwei!
Dein Fienchen schaut Dir jetzt zu und wünscht Dir und sich nichts sehnlicher, als dass ein liebes Büsi Dich trösten darf und bei Dir ein wunderschönes liebevolles Zu Hause findet!
Und von den Kuchenstückchen gibt es noch viele! Geh hin und hol sie Dir! ISS nur ganz gutes gesundes Essen, lass Deinen armen Rücken massieren und trösten durch alle möglichen Behandlungen, lies Schönes, höre wunderschöne Musik, schreib Dir alle Deine Wünsche auf, damit Du sie vor Augen hast und immer wenn einer möglich wird, gönn ihn Dir! Liebe Grüsse Lisa

13.06.2019 15:18 • x 4 #6


Frederick1
lieber donqujiote,

vielleicht geht des dir ja wie mir, du hast alles im Leben gegeben, deine Liebe, deine Kraft, deine Zeit, und oft hast Du noch nicht einmal ein Danke bekommen. Vielleicht hast du wie ich vergessen, dich selbst von Herzen lieb zu haben und anzunehmen. Und jetzt bist du enttäuscht von dir selbst.und anderen Menschen.

Denn ich meine, der Sinn unseres Lebens ist nicht nur Liebe und Annahme geben, sondern erst mal für dich selbst zu nehmen.

Vielleicht können dir diese Verse etwas helfen, sie haben mir selbst einmal meine Augen geöffnet.




Pflichtbewußtsein ohne Liebe macht verdrießlich.
Verantwortung ohne Liebe macht rücksichtslos.
Gerechtigkeit ohne Liebe macht hart.
Wahrhaftigkeit ohne Liebe macht kritik süchtig.
Klugheit ohne Liebe macht betrügerisch.
Freundlichkeit ohne Liebe macht heuchlerisch.
Ordnung ohne Liebe macht kleinlich.
Sachkenntnis ohne Liebe macht rechthaberisch.
Macht ohne Liebe macht grausam.
Ehre ohne Liebe macht hochmütig.
Besitz ohne Liebe macht geizig.
Glaube ohne Liebe macht fanatisch.
Laotse


Vermutlich hast du wie ich auch kein Selbstvertrauen gelernt. Und dann strebst du oft nach Idealen, Hochzielen, und wenn das nicht klappt, bist du immer mehr mit dir selbst unzufrieden.

DU genügst dir nicht mit deinem Leben, du meinst, du musst immer mehr aus dir machen, du strebst zu hohe Ideale an.

Oft verstiegene Ideale. Man hat sich verrechnet, zu viel riskiert, sich verkalkuliert.

Je höher meine zu hohen Ziele in meinem Leben waren, desto tiefer unsere Enttäuschungen. Weil wir es nicht erreicht haben was wir wollten. Ich ärgere über mich selbst, über die anderen, ja auch über Gott, weil der auch nicht das tut was ich möchte.

Wir pflegen unsere utopischen Träume, kämpfen wie "Don Quichotte gegen Windmühlenflügel an. Und Angst, unsere Wort, unser Zorn wird unser ständiger Begleiter.

"Alles oder nichts."

Und wenn meine Ideale oder idealisierte Bezugspersonen, wenn die nicht mehr funktionieren, dann mag ich auch nicht mehr.

DU und dann ist es so was von notwendig, das wir uns von unseren falschen Idealen und Vorstellungen trennen.

Denn der Mensch ist nicht nur gut, das sind auch meine Erfahrungen. War über 40 Jahre bei der Deutschen Post, vom Briefträger, Paketzusteller, Schichtdienst, Postschalter, Verwaltung usw.

Ein Kind das merkt, das seine idealisierten Erwartungen nicht eintreffen werden, wird wütend, weint, wendet sich dann aber wieder anderen Dingen zu. Ein Kind lernt damit umzugehen, schreit oder läuft seine Wut raus, seine Schmerzen.

Und so müssen wir es auch lernen damit umzugehen. Sonst fliehen wir immer mehr in die Enttäuschung, Resignation, verlieren die Lust am Leben.

DU sollst aber wieder l e b e n !


in guten Gedanken für dich,

viele liebe Grüße,


Frederick

13.06.2019 16:46 • x 6 #7


Alexandra2
Lieber Christian,
Durch die Gewalt in Deiner Kindheit hast Du sehr gelitten und viele Fehlannahmen gelernt. Wie zum Beispiel ich darf nicht leben, ich darf nichts wollen. Diesen Schmerz kenne ich sehr gut. Bei mir ist ein Entwicklungstrauma entstanden, da wo wir Schutz, Liebe, Führung gebraucht haben, gab es nichts. Deshalb sind meine Bedürfnisse kaum spürbar und eine Befriedigung bleibt aus. Sich selbst wegfühlen und wegdenken war die einzige Möglichkeit, das auszuhalten. Die Wut über Kränkungen, Demütigungen und Schmerz bleibt. Sie wühlt im Inneren weiter. Man sagt, die Depression ist nicht ausgelebt Wut. Weil es zu gefährlich ist, sie rauszulassen, "arbeitet" sie im Inneren weiter.
Immer wenn wir Menschen mit diesem Muster treffen, tauchen alle Verletzungen wieder auf. Deine Frau und Deine Tochter bedienen dieses Muster.
Du darfst dem Schmerz den Rücken kehren, Dich entscheiden, ein schöneres Leben zu führen.
Das Abwehren immer neuer Angriffe kostet unglaublich viel Kraft. Kraft, die Du aber ausschließlich für Dich brauchst.
Du kannst dem ganzen Wahnsinn ein Ende bereiten, kümmere Dich nur um Dich. Baue ein Netz der Behandlung, finde neue Wege, vielleicht in einer Tagesklinik?
Ein Leben ohne Schmerz ist möglich, der Weg vielleicht lang. Aber Du hast das Recht, Dein Leben zu ändern. Sofort.
Liebe Grüße Alexandra

13.06.2019 19:47 • x 4 #8


Alexandra Danke für deine mitfühlenden Zeilen.
Es gab in meinem irdischen Leben nur 1 Wesen das mich bedingungslos liebte.
Hört sich traurig an aber das ist die Wahrheit ungeschönt und gerade heraus.
MEINE Katze Fienchen lehrte mich dass es bedingungslose Liebe gibt. Die Menschen haben mich leider ALLE enttäuscht und sie waren nicht ehrlich.
Und diese Liebe starb vor 7 Tagen.
Ein Tier wird dich niemals anlügen, betrügen oder hinterhältig sein.
Man kann nur von Tieren und von kleinen Kindern lernen, denn ihre Seele ist noch rein und unverdorben.

Gute Nacht

13.06.2019 22:05 • x 4 #9


Alexandra2
Lieber Christian,
Ich weiß was Du meinst. So habe ich auch mal gedacht.
Als ich irgendwann beschloss, mich von allen Menschen zu trennen, die mir nicht gut tun, wendete sich das Blatt. Der ewige Stress durch Ablehnung, Mißachtung usw ist nicht nötig, kann abgelegt werden, wenn man es sich selbst wert ist. Und, wer bin ich, von Anderen zu erwarten, daß sie mich lieben müssen? Mein Defizit kann ich niemanden aufladen, das verschreckt auch.
Ich bin selbst für mich verantwortlich und wenn ich Glück habe, treffe ich auf einen Partner, der mich so liebt wie ich bin. Falls ich dann Nähe zulassen kann, kann das der Himmel auf Erden werden.
Wir haben die Chance auf Wohlbefinden, Zuversicht, inneren Frieden und Glück. Den Anfang müssen wir machen, in der Entscheidung, uns nie nie wieder mies und abfällig behandeln zu lassen.
Aus der völlig verschüchterten Frau wurde eine selbstbewußte, eine die sich überhaupt nichts mehr sagen lässt und tut, was ihr passt. Das ist das Ergebnis eines langen Weges, der mit einem Selbstverteidungskurs begann, um die Todesangst in den Griff zu kriegen. Die Todesangst wurde getriggert von einem Exfreund, der mich töten wollte. Ich habe vor allem an meiner inneren Haltung gearbeitet, daß ich zuschlagen darf, daß ich verletzen darf. Wenn es sein muss, würde ich bis zum letzten gehen: Notwehr mit Todesfolge.
Du bist der wichtigste Mensch in Deinem Leben. Solange Du Dir nichts vom Kuchen greifst, ist es leicht zu sagen, es gibt niemanden der mich liebt. Erst Recht, wenn Du jeden Tag aufs Neue die Erfahrung mit Frau und Tochter machst. Diesen Umgang würde ich mir sofort verbitten und einen Psychologen suchen, mit dem Du Dein Selbstbewusstsein und Traumen aufarbeiten. Und Unterstützung und Halt findest Du zusätzlich hier.
Ich wünsche Dir, daß Du Dich für Dich entscheidest.
Liebe Grüße Alexandra

14.06.2019 07:30 • x 4 #10


Hallo an euch da draussen denen es im Herzen und in der Seele nicht gut geht und traurig seid.

Nun ich bin leider gerade nicht nur tief im Tal nein ich fühle dass ich immer noch im freien Fall bin und nichts greifbar ist, wo ich mich wenigstens kurzzeitig festhalten könnte.
So als würde mein Leben, meine Gefühle auf einer ganz anderen Frequenz stattfinden, die andere Seele nicht wahrnehmen können.
Dabei haben mich meine Patienten und Angehörigen immer sehr gut verstanden wenn ich alles versucht habe ihnen zu helfen. Doch meine Bedürfnisse kommen offensichtlich bei keinem an.
Wer mich einzig im Leben Verstand ist mein Fienchen, die ich vor kurzem verlor.

Ein Tier das eine menschlichere Seele als alle Menschen hätte.

Jetzt ist meine Seele untröstlich.

" die Seele malt nicht mit den Händen sondern mit dem Herzen".

Schlaft gut und ich wünsch euch von tiefsten Herzen dass es Menschen gibt die eure kostbare Seele erkennen.

Christian

22.06.2019 23:20 • x 2 #11


Lisa1962
Hallo Christian
Danke für Deine lieben Wünsche!
Ich wünsche Dir, dass Du auch bald Dich wieder erkannt und geliebt fühlen darfst durch das Leben. Denke bitte daran, dass viele Menschen Dich im Herzen tragen, alle diese, denen Du Gutes getan hast! Wie gerne würden sie Dich jetzt in den Arm nehmen und trösten und Dir sagen, wie wertvoll Du bist! Fühl Dich ummarmt wenn Du magst! Liebe Grüsse Lisa

23.06.2019 04:52 • x 3 #12


Alexandra2
Es ist so schwer, ein Tief kommen zu sehen und bestenfalls zu stoppen. Es geht vorbei.
Es ist so anstrengend, trotzdem weiter an sich zu arbeiten, aber es geht irgendwie.
Es ist so sinnlos, nach dem Sinn zu fragen, er ergibt sich oft später.
Es ist so kräftezehrend, sich im Blick zu behalten, aber eine Übungssache.
Es ist so schwierig einsam zu sein, ist aber kein Dauerzustand fürs ganze Leben.
Es ist so entmutigend niedergeschlagen zu sein, kann aber als Überflutung gesehen werden
Es ist so bitter tief traurig zu sein, zeigt aber dass ein Richtungswechsel angebracht ist.

23.06.2019 07:20 • x 6 #13


Mayke1
Liebe Alexandra, danke danke für diese Worte!

23.06.2019 08:00 • x 2 #14


Resi
Zitat von Frederick1:
.
Pflichtbewußtsein ohne Liebe macht verdrießlich.
Verantwortung ohne Liebe macht rücksichtslos.
Gerechtigkeit ohne Liebe macht hart.
Wahrhaftigkeit ohne Liebe macht kritik süchtig.
Klugheit ohne Liebe macht betrügerisch.
Freundlichkeit ohne Liebe macht heuchlerisch.
Ordnung ohne Liebe macht kleinlich.
Sachkenntnis ohne Liebe macht rechthaberisch.
Macht ohne Liebe macht grausam.
Ehre ohne Liebe macht hochmütig.
Besitz ohne Liebe macht geizig.
Glaube ohne Liebe macht fanatisch.
Laotse

.

Danke, lieber Frederick!
Phantastisch, das drucke ich mir aus

Guten Morgen Christian!

Ich kann absolut nachvollziehen, wie es dir nach dem Verlust von Fienchen geht .
Meinen Kater habe ich vor fast 16 Jahren einschläfern lassen müssen und er war mein absoluter Herzenskater, er ist immer noch in meinem Herzen, genauso wie mein geliebter Hund.
Mir steht das mit meiner alten, sehr geliebten Katze auch noch irgendwann bevor.
Trotzdem, lieber Christian, dürfen wir bei aller Trauer, auch ganz viel Dankbarkeit unseren Tieren gegenüber zeigen, weil sie eben so treu, so zuverlässig waren, uns so viel gegeben haben, eine Begleitung von unschätzbarem Wert für uns waren und sind.

Zitat von Alexandra2:
Als ich irgendwann beschloss, mich von allen Menschen zu trennen, die mir nicht gut tun, wendete sich das Blatt. Der ewige Stress durch Ablehnung, Mißachtung usw ist nicht nötig, kann abgelegt werden, wenn man es sich selbst wert ist.
.
.
Ich bin selbst für mich verantwortlich und wenn ich Glück habe, treffe ich auf einen Partner, der mich so liebt wie ich bin. Falls ich dann Nähe zulassen kann, kann das der Himmel auf Erden werden.a

Wahre Worte, liebe Alexandra, dem bleibt nichts hinzuzufügen.

Christian, was genau hält dich in der Situation, in der du gerade bist?

23.06.2019 08:19 • x 5 #15




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