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Bürgergeld abgeschafft

Sifu

Sifu
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. . und wovon leben die Langzeitarbeitslosen ?

https://www.focus.de/politik/deutschlan. 1772462226

#1


Dakota
Nach der Reform wird Bürgergeld Grundsicherung heißen, es wird also nicht "abgeschafft". Das erhalten auch die von Dir genannten "Langzeitarbeitslosen".

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A


Hallo Sifu,

Bürgergeld abgeschafft

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Grenzgaenger
Zitat von Dakota:
Das erhalten auch die von Dir genannten "Langzeitarbeitslosen".

Aber auch nur, wenn sie schön Brav und Artig alle geänderten Regeln einhalten.... Frech Kopf

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Wuslchen
Zitat von Sifu:
. . und wovon leben die Langzeitarbeitslosen ?

Hast du den Artikel denn auch gelesen? Steht alles drin.

Das Bürgergeld heißt auch noch nicht lange so. Davor war es bekannt unter dem Namen Hartz IV, davor Arbeitslosenhilfe. "Abgeschafft" wird lediglich der Name - und von dem konntest du noch nie leben.

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P
Hier ist etwas grundsätzlich verändert worden:
Die Arbeitslosenhilfe vor Hartz4 wurde anders berechnet:
es wurde nicht ein für alle gleicher Regelsatz verwendet, sondern die Arbeitslosenhilfe wurde als ein Prozentsatz auf ein fiktives Nettoeinkommen berechnet. Genauso wie heute noch das Arbeitslosengeld (1), nut mit kleinerem Prozemtsatz.
Der Regelsatz landet regelmäßig vor dem Bundesverfassungsgericht.Vorgaben des BVG werden regelmäßig von der Politik nicht umgesetzt.
Die Empfänger weden regelmäßig entrechtet: die Artikel 1 und 12 des Grundgesetz werden Ihnen vorenthalten.

#5


HDD
Zitat von Wuslchen:
Das Bürgergeld heißt auch noch nicht lange so. Davor war es bekannt unter dem Namen Hartz IV, davor Arbeitslosenhilfe. "Abgeschafft" wird lediglich der Name - und von dem konntest du noch nie leben.

Allerdings!

Es handelt sich bei dieser "Abschaffung" (im Wesentlichen lediglich eine Umbenennung, mit einigen Änderungen) um typische Symbolpolitik, mit der Politiker "Führungsstärke" und "Bürgernähe" demonstrieren wollen. Wenn man sich mal die Zahlen anschaut, wird man feststellen, dass nur wenige Leute tatsächlich betroffen sind.

Leider sind darunter auch Leute mit psychischen Problemen, die es nicht aus eigener Kraft schaffen, mit dem Behördenweg fertig zu werden (oder es einfach nicht wollen, weil sie Ämtern generell misstrauen; ich kenne so jemanden).

Auch wenn das jetzt hart klingt: Wir leben in vergleichsweise goldenen Zeiten. Früher sind Leute einfach verhungert. Heute braucht (bei uns !) niemand mehr zu verhungern, wenn er auch nur minimal bereit ist, an den Prozessen mitzuarbeiten, die einen Missbrauch des Systems verhindern bzw. verringern sollen. Wenn man sich das mal klar macht, mag sich manches Anspruchsdenken relativieren, und eine gewisse Dankbarkeit gegenüber dem Schicksal einkehren, das uns in diese Zeit an diesen Ort gesetzt hat.

Mir geht es materiell gut (über die psychische Situation möchte ich hier und jetzt das Mäntelchen des Schweigens decken); ich bin dem Schicksal dankbar, dass ich in einer Zeit und an einem Ort leben darf, der bisher von Hunger, tödlichen Seuchen, Krieg, Tyrannei, religiösem Wahn und anderen Übeln weitgehend verschont geblieben ist.

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