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Zusammenhang ADHS-Borderline

Luzie
Hallo, mich würde es interessieren, ob es bei euch auch einen Zusamenhang gibt, zwischen in der Jugend, oder Kindheit ADHS , und heute Borderline.
Ich hatte ja rausgefunden, das ich gegen meinen "Zappelphillip" ein Antideppressivum verschrieben bekam, und das ist schon ca. 33 Jahre her. Und darüber war ich sehr geschockt, was für Pillen ich da bekam, ohne zu wissen wofür, und welche Wirkung die teile haben, ich denke, das ich meinen Zahnverlust mit 20 Jahren diesen Pillen zu verdanken habe, aber das ist ein anderes Thema,
danke für eure Antworten, Lg Luzie

28.04.2010 18:48 • #1


Luzie
Huhu, wegen der Nebenwirkungen der Tabletten, da steht das die Karies fördern, und das ist ja nicht normal, das trotz Pflege und Kontrollen der Zähne mit 20 schon etliche gezogen werden, da denke ich schon das da ein Zusammenhang besteht, wegen der Nebenwirkungen, lg Luzie

29.04.2010 08:11 • #2


Luzie
Ich denke auch, das wir da schon Zusammenhänge haben, das Medikament war Imipramin, das wohl Karies begünstigt. LG Luzie

01.05.2010 11:27 • #3


smartfrog
Woher weiß ich das ich Borderline habe. habe ADHS

27.01.2019 15:34 • #4


smartfrog

03.03.2019 12:46 • #5


Pilsum
Zitat von smartfrog:
Wie weiß ich ob ich Borderline habe? ADHS weiß ich das ich es habe. vielleicht hilft mir da jemand.


Bei der Bezeichnung Borderlein handelt es sich um einen Sammelbegriff für heftig verlaufende psychische Störungen.
Hierzu solltest Du immer einen Facharzt fragen. Mit letztlicher Sicherheit können selbst die Fachärzte nicht
immer genau sagen, ob etwas unter Borderline fällt oder nicht.

Das ist so ähnlich, wie man selten weiß, ob etwas nur ein Infekt, eine Erkältung oder eine Grippe ist.

Wichtig dabei erscheint mir. Man kann alles heilen.

03.03.2019 13:00 • x 1 #6


smartfrog

04.03.2019 12:54 • #7


Luna1985
Hallo Sandy,

da jeder Mensch mit BL anders ist, eine andere Lebenssituation hat und eine andere Ausprägung der PS hat, kann ich dir da keine konkrete Anwort geben. Wenn du das Gefühl hast, alleine damit klarzukommen, keine Hilfe in Anspruch nehmen zu wollen, dann ist das genauso ok als wenn du das Bedürfnis hast, dir helfen zu lassen.

Ich denke, generell hilfreich kann eine dialektisch-behaviorale Therapie sein, in der man u.a. Skills lernt, die einem helfen können, das selbstdestruktive Verhalten zu unterbinden/minimieren und mit den starken Gefühlsschwankungen umzugehen. Man muss halt auch den Willen haben, das nicht mehr zu tun. Generell ist es so, dass eine PS nie ganz weggeht. Aber man kann durchaus einen Grad erreichen, mit dem man gut leben kann. V.a. bei Borderline ist da glaub ich viel Arbeit notwendig und man muss ein Leben lang am Ball bleiben.

Allerdings habe ich kein BL und kann das nur so wiedergeben, wie ich es empfinde und verstanden habe im Kontakt mit Betroffenen.

LG Luna

04.03.2019 13:07 • x 1 #8


Cleofee
Ich habe eine BPS und kann da Luna nur zustimmen. Eine Therapie ist wichtig. Ich habe in der Therapie erst geschnallt wie schräg ich manchmal ticke - salopp ausgedrückt. Bei mir hilft gut eine Kombination aus DBT (dyalektisch-behaviorale Therapie) und Scheme-Therapie. Ohne Therapie wäre ich wohl nicht mehr hier, d.h. BPS kann durchaus für die Betroffenen leider auch lebensbedrohlich werden.

04.03.2019 15:14 • x 1 #9


smartfrog
Leute wie tickt ihr den .bin auch in Therapie wegen Ängsten er weiß auch viel von mir . über sowas hat er nicht mir mir gesprochen

drum frage ich wie verhaltet ihr euch den.ich denke jeder Mensch ist andres muß das da immer eine Krankheit sein?

04.03.2019 15:44 • #10


Matt_iu
Hallo smartfrog,

Zitat von smartfrog:
. wie verhaltet ihr euch den.ich denke jeder Mensch ist andres muß das da immer eine Krankheit sein?


der große und gewichtige Unterschied liegt darin: Wenn eine Eigenschaft im Verhalten und Denken für den Betroffenen oder sein Umfeld zur Belastung wird, spricht man nicht mehr von einer Charaktereigenschaft, sondern von einer Persönlichkeitsstörung.

Zu unterscheiden wären jedoch solche Eigenschaften der Persönlichkeitsausprägung, die kurzfristig stattfinden - durch einschneidende Lebensereignisse (Tod von Verwandten, Trennungen, Krisensituationen, etc.) - oder längerfristig stabil sind. Auch muss man die Verhaltensweisen differentialdiagnostisch gegen andere Störungen abgrenzen, u.a. gegen Phobien, Panikstörungen, Psychosen oder Suchtmittelabhängigkeiten. Andererseits zeigen manche Menschen mit Boderline-PS mitunter auch psychoseähnliche Verhaltensweisen, ohne dass eine Psychose vorliegt.

Die Kriterien zur Untersuchung und Bestimmung von Persönlichkeitsstörungen sind heute relativ gut erforscht, wenn man von den allgemein anerkannten Persönlichkeitsmodellen ausgeht. Du kannst einen Facharzt aufsuchen und mit ihm ein Erstgespräch durchführen, um festzustellen, ob du betroffen bist. In der Regel sieht es dann auch so aus, dass du einen sehr umfangreichen standardisierten Interviewbogen ausfüllen musst.

Wie dem auch sei, der fett markierte Satz ist eine angemessene knappe Beschreibung.

Wenn jemand an den Quellen meiner Aussagen Interesse hat, kann ich die Fachliteratur angeben.

Bis bald,

Matthias

25.04.2019 13:33 • x 2 #11





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