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Traumatisches Thema im Unterricht durchnehmen?

Aydabkz

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Hallo zusammen,
ich versuche mich kurz zu fassen, doch es gibt ein Thema was mich sehr belastet,zumindest wenn es jetzt irgendwann in der Berufschule durchgenommen wird.

So, es ist ein sehr komischer Grund und klar, mir ist es auch unangenehm aber ich kann nunmal nichts dagegen tun. Undzwar mache ich mein Fachabitur im Bereich Gesundheit und Soziales was genau meine richtung ist. Jedoch wird in Gesundheitswissenschaften irgendwann auch das Thema Kinder also Geburten besprochen, ich weiß zwar noch nicht wie intensiv doch als ich in meinem Buch die Themen durchgeschaut habe, habe ich zufällig eine Seite aufgeschlagen eines rund um das Thema Geburten geht.

Es ist nicht einmal nur Eckel,ich kann es nicht beschreiben, doch als ich allein gerade schon diese Seite aufgeschlagen habe wurde mir so schlecht dass ich mich fast übergeben musste. Auch jetzt ist mir immer noch schlecht deswegen .

Es artete vorhin fast in einer Panik Attacke aus weil ich dachte ich werde jetzt ohnmächtig. Fakt ist ich kann nicht darüber sprechen, und ich sage nie das ich etwas nicht kann oder aufgebe weil ich immer eine Lösung finde. Aber bei dem Thema kommen mir sogar die Tränen. Dabei ist es was ganz natürliches.

Genau so ist es mit dem Thema Blut. Geht auch nur echt schwer. Schon in der Grundschule bin ich dabei umgekippt. Schon oft habe ich nachgedacht dass es sich dabei um ein Trauma handelt. Weil ich einfach so reagiere.

Ich habe sonst vor nichts Angst in der Berufschule oder sonstiges und bin auch dankbar dass ich den Platz so schnell bekommen habe und ich so selbstbewusst bin,dass ich so schnell neue Kontakte geknüpft habe und alles.

nebenbei hatte ich die letzten Jahre massive Probleme mit meinem Körper, konnte mich unten garnicht anschauen usw selbst da wurde mir schlecht.

Doch angenommen, es passiert das "Worst case Scenario" und ich merke wie mir extrem schlecht wird im Unterricht oder ich umkippe. Wie kann ich mich dort bestenfalls verhalten ohne in Panik auszubrechen? Ja, ich werde in solchen Situationen immer ziemlich hysterisch. Es gibt ja einige Atem Techniken? Hat jemand Erfahrung ob das auch bei sowas hilft wenn man sich sag ich Mal mit einem Thema getriggert fühlt?

Vielleicht erscheint das für einige garnicht schlimm doch ich wäre echt dankbar , wenn hier jemand Tipps Ratschläge oder Techniken hat .

12.08.2020 14:07 • x 1 #1


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Alexandra2

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Iiebe Aydakbz,
Ich verstehe, daß elementare Erfahrungen Anderer und Blut Dich zutiefst erschrecken und große Angst machen.
Warst Du mal bei einer Geburt unfreiwillig dabei? Warum ist das so schrecklich für Dich?
Ich möchte Dir Mut machen, Dich mit Deinem Körper anzufreunden und Dich nach und nach zu akzeptieren. Wenn Widerstände auftauchen kannst Du Dich an eine Frauenberatungsstelle wenden. Sie können oft weiterhelfen, wenn Du zB den Verdacht einer Traumatisierung hast.

Und diese Atemtechnik beruhigt: länger Ausatmen als Einatmen über mindestens 1 Minute.
Liebe Grüße Alexandra

12.08.2020 18:24 • #2


Aydabkz

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Zitat von Alexandra2:
Iiebe Aydakbz,
Ich verstehe, daß elementare Erfahrungen Anderer und Blut Dich zutiefst erschrecken und große Angst machen.
Warst Du mal bei einer Geburt unfreiwillig dabei? Warum ist das so schrecklich für Dich?
Ich möchte Dir Mut machen, Dich mit Deinem Körper anzufreunden und Dich nach und nach zu akzeptieren. Wenn Widerstände auftauchen kannst Du Dich an eine Frauenberatungsstelle wenden. Sie können oft weiterhelfen, wenn Du zB den Verdacht einer Traumatisierung hast.

Und diese Atemtechnik beruhigt: länger Ausatmen als Einatmen über mindestens 1 Minute.
Liebe Grüße Alexandra



Liebe Alexandra,
seit gut einem Jahr ist es so dass ich mit mir selbst echt zufrieden bin, es kam nicht über Nacht, dass ich mein ganzen Körper einfach so akzeptieren konnte, es hat ein Jahr gebraucht.

Sobald es aber um das Thema allgemein geht außer meinem eigenen Körper halt bekomme ich diese Reaktion. Ich weiß bewusst zwar keine Situation , die mich traumatisiert haben könnte aber wer weiß, vielleicht weiß mein Unterbewusstsein da einfach mehr.

Dass mit dem ein und ausatmen ist ein guter Tipp, den ich im Falle das es passiert Versuche anzuwenden. Mit der Atmung beschäftige ich mich noch nicht all zu lange doch seit kurzem meditiere ich täglich .

Das mit der Beratungstelle ist auch ein guter Hinweis, auch wenn es mich wohl anfangs Überwindung kostet.

12.08.2020 18:44 • x 1 #3

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