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Juckreiz und abnehmen

wozu

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Ich habe seit Monaten 2 Symptome :
1. meine Arme, mein Kopf und mein Rücken jucken so sehr, dass es mich wahnsinnig macht. Ich war beim Hautarzt und der hat (ratet mal: Juckreiz) festgestellt. Mir eine Salbe mitgegeben und
damit hatte es sich. Man sagt ja, man soll nicht kratzen, aber ohne halte ich es nicht aus. Was vielleicht noch auffällig ist, die Stellen, die ich dann blutig gekratzt habe, sind nicht länglich sondern eher rund.
2. Auch seit Monaten nehme ich ohne jeden Grund ab. Mittlerweile sind es 21 Kg. Ich habe meine Essensgewohnheiten nicht geändert und mache auch keinen Sport, und auch meine Hausärztin konnte nichts feststellen.
Ich weiß nicht mehr weiter, wobei mich der Juckreiz mehr beschäftigt und nervt.
Wozu

29.12.2020 21:05 • #1


Ex-Mitglied

Und für die Gewichtsabnahme gibt es keine Ursache? Oder nie nach gesucht?

Juckreiz kann psychischer Natur sein, wenn Allergien/ Medikamente/ andere Organe ausgeschlossen werden können.

Aber Gewichtsabnahme ohne eine Veränderung bei der Ernährung/ Bewegung?

Das geht doch nur durch Parasiten oder Störung der Verstoffwechslung .. irgendwo..

Mhm. Ärzte wirst du hier nicht finden - und wenn, keine mit Ferndiagnosen-Finder.

Willkommen und so

29.12.2020 21:13 • x 2 #2


wozu

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Es ist nach der Ursache des Abnehmens gesucht worden: Magen/Darmspiegelung, Thorax-Röntgen aber es ist nichts gefunden worden.
Letztendlich macht mir das nicht sooo viel zu schaffen, jetzt habe ich mein Gewicht zurück, wie es vor der Krankheit war. Nur die Ursache hätte ich gern gewusst.
Das Jucken ist echt ätzend, morgens ist das Bettlaken und das Kopfkissen immer dreckig und auch meine Klamotten sind alle blutverschmiert.
LG

30.12.2020 14:40 • #3


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Irgendeine

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Hast du vielleicht Seife, Duschgel, Shampoo und/oder Waschmittel gewechselt?
Ich hatte mal ein Shampoo, von dem ich das Gefühl hatte, mein Kopf würde in Flammen stehen und gleichzeitig hat es gejuckt, wie bescheuert. Resultat: Eine Allergie auf einen recht gängigen Stoff in Naturkosmetik.
Zitat von wozu:
morgens ist das Bettlaken und das Kopfkissen immer dreckig und auch meine Klamotten sind alle blutverschmiert.

Zur Nacht kann ich Baumwollhandschuhe oder Socken für die Hände empfehlen. Zur Not mit hautfreundlichem Tape festkleben oder festwickeln. Das haben meine Eltern bei meiner Schwester gemacht, wenn sie sich als Kind mal wieder alles aufgekratzt hat.
Zitat von wozu:
Man sagt ja, man soll nicht kratzen, aber ohne halte ich es nicht aus.

Das kann ich verstehen. Du könntest statt kratzen mal versuchen, mit ein oder 2 Fingern auf die Stellen zu drücken und die Finger dabei ggf. leicht hin- und herdrehen.
Klingt blöd, funktioniert aber oft. Zudem könntest du die betroffenen Hautpartien zeitweise mit einem Coolpack (in ein Tuch gewickelt) kühlen. Das lindert den Juckreiz auch.

30.12.2020 18:55 • x 1 #4


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mutmacher

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Wurde schon ein großes Blutbild gemacht ?
Wurde der Blutzucker schon bestimmt ?

30.12.2020 19:45 • x 2 #5


wozu

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Vielen Dank für die Tipps.
Das mit den cool-packs werde ich ausprobieren.
Ich habe das Shampoo gewechselt (Totes Meer) als das mit der Juckerei anfing
und creme mich seitdem auch mit einer Lotion ein, die mir der Arzt verschrieb.

Blutzucker wurde gemessen, war vollkommen in Ordnung, allerdings wurde noch kein großes Blutbild
gemacht. Ja, das werde ich jetzt nach den Feiertagen angehen.
Nochmals - vielen Dank
wozu

30.12.2020 20:27 • #6


Ex-Mitglied

Ich hatte das in meinem eigenen Tagebuch mal erwähnt, wenn ich viel Stress habe oder innere Unruhe habe, die aber nicht selber spüre bekomme ich irgendwann mega Juckreiz und ich habe dann immer die Panik, dass ich irgendwie Parasiten habe ... Krätze, Läuse, Flöhe was auch immer und schlussendlich ist es das nie sondern es ist einfach immer stressbedingt.

Gegebenenfalls neben den anderen Ratschlägen vielleicht einfach versuchen in dich hinein zu spüren und vielleicht mal Entspannungstechniken erproben inwiefern die etwas für dich sind und sowas in dieser Art.

30.12.2020 20:29 • #7


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Irgendeine

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Zitat von wozu:
Ich habe das Shampoo gewechselt (Totes Meer) als das mit der Juckerei anfing
und creme mich seitdem auch mit einer Lotion ein, die mir der Arzt verschrieb.

Hilft das, was dein Arzt verschrieben hat, denn? Mit hat der Dermatologe nämlich daraufhin auch ganz tolle teure Shampoos und Lotionen empfohlen.

Letztendlich bin ich bei einer 5-10% Urea-Crème von DM und einem Naturkosmetikshampoo ohne die Tenside, auf die ich allergisch bin, hängengeblieben.

Ich würde dir neben allem anderen wirklich einen Allergietest ans Herz legen.
Zitat von ClaraFall:
vielleicht mal Entspannungstechniken erproben inwiefern die etwas für dich sind und sowas in dieser Art.

Hier stimme ich auch zu.

30.12.2020 23:20 • #8


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Lost111

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@wozu

Vor wenigen Jahren habe ich mir über eine längere Zeit wirklich übel die Beine aufgekratzt. Ich war dann bei der Dermatologin -
die mir nach einem dringenden Anruf meines Hausarztes zeitnah einen Termin gab. Sie verschrieb mir dann Tabletten. Die halfen etwas. Letztendlich war es bei mir vorwiegend ein psychisches Problem, denke ich, aber das wollte ich damals nicht wahrhaben.
Aber ich habe eh schon immer eine sehr empfindliche Haut - von daher bin ich seit langem auf Bio-Produkte umgestiegen. Aber vor allem: auch nicht zu viel davon. Ich muss meine Haut nicht jeden Tag eincremen.
Trotzdem "zeigt" mir meine Haut natürlich auch, wenn es mir nicht gut geht (Rötungen, vor allem im Gesicht, Juckreiz an "bevorzugten" Körperteilen). Keine Ahnung - Rosazea? Ich bin dem nie näher auf den Grund gegangen. Hier wartet man bis zu einem 3/4 Jahr auf einen Termin beim Dermatologen.

Ich habe aktuell immer noch Juckreiz an den "bevorzugten" Körperteilen. Aber das ist definitiv psychisch bedingt, das weiß ich jetzt.

Ich kann dir nur von meinen Erfahrungen berichten. Aber vllt. hilft dir auch ein Allergietest? Alles Gute für dich.

LG Lost111

30.12.2020 23:54 • #9


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Irgendeine

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Zitat von Lost111:
Hier wartet man bis zu einem 3/4 Jahr auf einen Termin beim Dermatologen.

Frag mal bei deiner Krankenkasse nach. Bei der AOK gibt es einen Terminservice. Länger, als 1-3 Wochen hab ich noch nie auf einen Facharzttermin gewartet.

31.12.2020 00:00 • #10


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Lost111

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@Irgendeine

Ja, danke für den Rat. Aber dann muss man auch mit weiteren Anfahrwegen rechnen.
Ich möchte schon zu der Dermatologin gehen, die mich kennt.

LG Lost111

31.12.2020 00:14 • #11


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Irgendeine

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Zitat von Lost111:
@Irgendeine

Ja, danke für den Rat. Aber dann muss man auch mit weiteren Anfahrwegen rechnen.
Ich möchte schon zu der Dermatologin gehen, die mich kennt.

LG Lost111

Okay, das ist dann natürlich nicht so einfach. Hier in der Großstadt ist es natürlich auch noch einfacher, als auf dem Land.

31.12.2020 00:51 • #12

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